Israelische Zeitung startete Umfrage
Die Mehrheit aller Israelis ist trotz des seit zwei Jahren
andauernden Konflikts mit den Palästinensern für einen unabhängigen Palästinenserstaat im Rahmen eines Friedensabkommens. Nach einer Meinungsumfrage der Tageszeitung "Maariv" würden 54 Prozent der 590 repräsentativ Befragten einen solchen Staat befürworten. 38 Prozent lehnen dagegen die Staatsgründung ab.
Räumung der Siedlungen befürwortet
Nahezu sechs von zehn Israelis (58) wären in diesem Zusammenhang sogar damit einverstanden, alle jüdischen Siedlungen im Gazastreifen zu evakuieren. Knapper ist das Ergebnis, wenn es um das Westjordanland geht, wo mehr als 205.000 Israelis in etwa 150 Siedlungen leben. Hier sprachen sich 47 Prozent der Befragten für eine Räumung aus, 41 Prozent waren jedoch dagegen. Die Zahl derer, die einen fast vollständigen Rückzug aus diesem Gebiet akzeptieren würde, war bei der Umfrage mit 46 Prozent ebenso hoch wie die der Rückzugsgegner.
Gegen die Rückkehr von Flüchtlingen
Eine deutliche Mehrheit (78 Prozent) sprach sich jedoch dagegen aus, den rund 3,5 Millionen palästinensischen Flüchtlingen ein Recht zur Rückkehr in das frühere Palästina einzuräumen. Und 56 Prozent sind dagegen, die arabischen Ortsteile in Ost-Jerusalem unter vollständige palästinensische Verwaltung zu stellen, wie das unter anderem der damalige US-Präsident Bill Clinton im Dezember 2000 gefordert hat. Nach Angaben von "Maariv" lag die mögliche Fehlerquote für die Umfrage bei 4,5 Prozent.
Arafats Innenminister gegen Selbstmordanschläge
Der palästinensische Innenminister Abdel Rasak Jehijeh hat unterdessen ein Ende der Selbstmordanschläge gegen Israelis gefordert. In einem Interview der israelischen Zeitung "Jediot Ahronot" sagte er, solche Anschläge stünden im Widerspruch zur palästinensischen Tradition, seien ein Verstoß gegen das Völkerrecht und schadeten dem palästinensischen Volk.
Grundloses Morden kritisiert
Er habe mit den Führern der Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad gesprochen und sie zur Einstellung der Selbstmordanschläge aufgefordert, erklärte Jehijeh. Der Minister verurteilte die Anschläge als "grundloses Morden". In den letzten nahezu zwei Jahren wurden bei über 70 Selbstmordanschlägen palästinensischer Extremisten über 250 Israelis getötet.
Hamas kündigte Vergeltung an
Die radikalislamische Hamas hatte Vergeltung für den Tod von vier Palästinensern am Donnerstag angekündigt. Die vier Mitglieder einer Familie wurden beim Einschlag israelischer Panzergranaten in ein Beduinenlager im Gazastreifen getötet. Im Westjordanland wurden drei israelische Soldaten bei einem Schusswechsel mit Palästinensern im Flüchtlingslager von Dschenin, teilte die israelische Armee mit.
Das sind ja nach langer Zeit mal wieder weitgehend gute Nachrichten aus dem Gebiet.
Grüße Max
Mehrheit der Israelis ist für einen Palästinenserstaat
Die Mehrheit aller Israelis ist trotz des seit zwei Jahren
andauernden Konflikts mit den Palästinensern für einen unabhängigen Palästinenserstaat im Rahmen eines Friedensabkommens. Nach einer Meinungsumfrage der Tageszeitung "Maariv" würden 54 Prozent der 590 repräsentativ Befragten einen solchen Staat befürworten. 38 Prozent lehnen dagegen die Staatsgründung ab.
Räumung der Siedlungen befürwortet
Nahezu sechs von zehn Israelis (58) wären in diesem Zusammenhang sogar damit einverstanden, alle jüdischen Siedlungen im Gazastreifen zu evakuieren. Knapper ist das Ergebnis, wenn es um das Westjordanland geht, wo mehr als 205.000 Israelis in etwa 150 Siedlungen leben. Hier sprachen sich 47 Prozent der Befragten für eine Räumung aus, 41 Prozent waren jedoch dagegen. Die Zahl derer, die einen fast vollständigen Rückzug aus diesem Gebiet akzeptieren würde, war bei der Umfrage mit 46 Prozent ebenso hoch wie die der Rückzugsgegner.
Gegen die Rückkehr von Flüchtlingen
Eine deutliche Mehrheit (78 Prozent) sprach sich jedoch dagegen aus, den rund 3,5 Millionen palästinensischen Flüchtlingen ein Recht zur Rückkehr in das frühere Palästina einzuräumen. Und 56 Prozent sind dagegen, die arabischen Ortsteile in Ost-Jerusalem unter vollständige palästinensische Verwaltung zu stellen, wie das unter anderem der damalige US-Präsident Bill Clinton im Dezember 2000 gefordert hat. Nach Angaben von "Maariv" lag die mögliche Fehlerquote für die Umfrage bei 4,5 Prozent.
Arafats Innenminister gegen Selbstmordanschläge
Der palästinensische Innenminister Abdel Rasak Jehijeh hat unterdessen ein Ende der Selbstmordanschläge gegen Israelis gefordert. In einem Interview der israelischen Zeitung "Jediot Ahronot" sagte er, solche Anschläge stünden im Widerspruch zur palästinensischen Tradition, seien ein Verstoß gegen das Völkerrecht und schadeten dem palästinensischen Volk.
Grundloses Morden kritisiert
Er habe mit den Führern der Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad gesprochen und sie zur Einstellung der Selbstmordanschläge aufgefordert, erklärte Jehijeh. Der Minister verurteilte die Anschläge als "grundloses Morden". In den letzten nahezu zwei Jahren wurden bei über 70 Selbstmordanschlägen palästinensischer Extremisten über 250 Israelis getötet.
Hamas kündigte Vergeltung an
Die radikalislamische Hamas hatte Vergeltung für den Tod von vier Palästinensern am Donnerstag angekündigt. Die vier Mitglieder einer Familie wurden beim Einschlag israelischer Panzergranaten in ein Beduinenlager im Gazastreifen getötet. Im Westjordanland wurden drei israelische Soldaten bei einem Schusswechsel mit Palästinensern im Flüchtlingslager von Dschenin, teilte die israelische Armee mit.
Das sind ja nach langer Zeit mal wieder weitgehend gute Nachrichten aus dem Gebiet.
Grüße Max