Markus Koch: Endlich geht es abwärts


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Markus Koch: Endlich geht es abwärts

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12.12.05 13:35

Immobilien: ENDLICH, es geht abwärts!

Nun sinken sie endlich, die Immobilienpreise in New York. Es wird höchste Zeit. Direkt gegenüber der New Yorker Börse wohnend, mit Blick auf eine graue Betonwand, werde wohl auch ich im Herbst umziehen müssen. Es sei denn, ich investiere läppische 1,5 Millionen Dollar in den Kauf meiner gigantischen 80-Quadratmeter-Wohnung. Echt günstig! Hinzu kämen natürlich noch 1500 Dollar für den anfallenden Unterhalt des prachtvollen Gebäudes – monatlich.
Dieser Wahnsinn muss ein Ende haben, hoffentlich ein Happy End. Kommt es zu einer weichen Landung und keinem Crash, darf gefeiert werden. In dem Fall müssen Verbraucher den Gürtel etwas enger schnallen, und Wall Street und Konjunktur bleiben auf Kurs. Ob Crash oder nicht, steht allerdings noch in den Sternen. Geht es nach der Universität von Kalifornien, wird die Abkühlung über viele Jahre andauern und bis zu 800 000 Jobs ausradieren.
Wie ungewiss die Zukunft ist, zeigen auch die Kommentare zweier großer Bau-Konzerne. „In Kalifornien, Washington und dem Nordosten der USA zeichnet sich eine Normalisierung ab“, gibt der Chef des Fertighaus-Spezialisten Hovnanian zu. Dass Verkaufstempo und die Preissteigerungen verlieren an Schwung.
Auch bei Toll Brothers, einem Spezialisten für Luxus-Häuser, spricht man von einer Rückkehr zu einem normalisierten Immobilienmarkt. In anderen Worten: Der Boom ist aus Sicht des Managements beendet. Schnallt euch an Jungs, mit dem Immobilienmarkt steht und fällt an der Wall Street das Börsenjahr 2006!

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