Markus Koch


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Slater:

Markus Koch

5
15.11.05 11:10

Ein Loblied auf die Reichen

Mehr Reichtum für die Reichen! Schließlich ist das Streben nach mehr Kohle für alle gut. Bevor dass große Geschrei losgeht, sollten wir uns in einem Punkt einig sein: Wachstum ist dort wichtig, wo Menschen durch Armut umkommen. Warum also heucheln und in den reichen Teilen der Erde andere Maßstäbe setzen? Ab einem gewissen Zeitpunkt wird Reichtum und Wachstum als bösartig und moralisch verwerflich abgeurteilt – vor allem im alten Europa.

 

Wir Deutschen jammern auf hohem Niveau, aber leider mit Recht. Denn nicht etwa der Lebensstandard ist beim Glücksgefühl entscheidend, sondern der wachsende Wohlstand. Wir Menschen sind schließlich anpassungsfähig und gewöhnen uns an jeden Lebensstandard – egal ob reich oder arm. Haben wir aber das Gefühl, dass unser Wohlstand größer wird, oder es uns zumindest besser geht als dem Nachbarn, sind wir besonders glücklich. Eine expandierende Konjunktur bringt moralische und materielle Vorteile.

 

Steht bei den reichen Industriesstaaten das Wirtschaftswachstum zu stark im Vordergrund? Keineswegs. Das Streben nach noch mehr Wachstum muss größer werden. Menschen in Wachstumsstaaten sind toleranter, streben nach friedlichen Lösungen und tendieren zur Demokratie. Eine stagnierende oder rückläufige Konjunktur sorgt hingegen für Intoleranz, ethnische Konflikte und bereitet den Nährboden für Diktaturen. Zu dem Ergebnis kommt Benjamin Friedman von der Harvard Universität.

 

Vielleicht sollten die Unruhen in Frankreich ein Warnschuss für uns alle sein. Straft die Reichen nicht ab, sondern sorgt für mehr Wirtschaftswachstum. Wachsender Wohlstand bewirkt wahre Wunder.

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Kritiker:

Jetzt hat die CDU auch der

 
15.11.05 12:00
links-rote Neid ergriffen, Devise: Allen soll es gleich gut gehen!
d.h.: nehmt den Reichen soviel weg, bis es nur mehr Arme gibt.
Und dann erhöhen sie die Steuern! - Amen Kritiker.
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Fundamental:

Das wirtschaftliche Prinzip

 
15.11.05 12:33
Gerade wir Aktionäre sollten froh sein, dass sich unseres Lebens primär nach dem wirtschaftlichen Prinzip entwickelt. Aus diesem Grunde sind die sozialistischen Staaten gescheitert und die "westliche Welt" hat sich durchgesetzt - eben weil jeder nach dem "Mehr" strebt !

Und warum sollten wir Aktionäre uns darüber besonders freuen ?

Ganz einfach: Weil sich die Wirtschaft aus Wettbewerbsgründen sowie des Strebens nach Gewinnmaximierung gegenseitig "hochschaukelt". Die Firmen müssen, um mittel- und langfristig am Markt bestehen zu können bzw. um die Wettbewerber zu übertreffen oder gar zu übernehmen immer mehr verkaufen und immer höhere Erträge erwirtschaften. Das Ergebnis: Die Unternehmen sind innovativ, kostenbewusst und wachsen.

Und genau aus diesem Grunde ist die Aktie - also die Beteiligung am Unternehmen(-sentwicklung) - mit durchschnittlich 7% jährlichem Wachstum die lukrativste aller Anlageformen !
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Slater:

die Unternehmer, die das Risiko tragen

 
15.11.05 17:16
sind der Motor unseres Wohlstandes
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