Gratualtion, dass du jetzt in der Gewinnzone bist. Wahrscheinlich wirst du jetzt mehrfach den (richtigen) Tip bekommen, dass du deinen Gewinn absichern solltest. Man kann ja nie wissen, ob es nicht doch auch mal wieder steil nach unten rutscht (siehe gestern).
Also ist es sinnvoll, der Bank einen Stop Loss Auftrag zu erteilen, z.B. in folgender Art: Die LH-Aktien sollen verkauft werden, wenn der Kurs unter 1,41 rutschen sollte. Der Verkauf soll aber nicht erfolgen, wenn der beim Stop Loss-Auftrag erteilte Verkaufspreis weniger als (z.B.) 1,37 beträgt.
Das Thema wurde erst gestern oder vorgestern hier im Forum diskutiert. Ratsam ist, dass du den Stop Loss-Kurs nicht zu eng setzt, damit nicht bei einer kleinen Zuckung des Kurses die Aktie gleich weg ist und du dich hinterher schwarz ärgerst, wenn sie dann wieder weiter nach oben marschiert. Wichtig ist auch der 2. Punkt. Ich habe es selbst schon erlebt und erlitten, dass ein Stop Loss in einer turbulenten Börsensituation ausgelöst wurde und der Verkaufspreis dann sehr weit unter dem von mir gesetzten Stop Loss-Kurs abgewickelt wurde (es wollte niemand kaufen). Also beim Stop Loss Mindestwert setzen.
Ratsam ist auch, beim Stopkurse unrunde Werte vorzugeben (z.B. 1,41 statt 1,40), weil bei runden Werten häufig viele SL-Aufträge ausgelöst werden. Das drückt dann den Kurs oft stark runter (Überhang an Verkaufspositionen).