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Schlechte Arbeitsbedingungen
Dass Ryanair im Preiskampf mit den Konkurrenten bestehen kann, hängt nach Recherchen von WDR, NDR und "SZ" zum Teil auch mit zumindest zweifelhaften Vertragskonstruktionen zusammen, auf die sich Piloten einlassen. Einer Studie der Universität Gent zufolge seien viele von ihnen nicht direkt bei der Billigfluglinie festangestellt, sondern als selbständige Unternehmer unterwegs. Die Piloten seien formal Geschäftsführer ihrer eigenen Firmen und arbeiteten selbstständig für die Airline.
Die Billig-Fluggesellschaft spare durch diese Konstruktion enorme Kosten. Die Piloten müssten sich selbst für den Fall der Berufsunfähigkeit absichern, und hätten keinen Anspruch auf eine Betriebsrente. Sie trügen zudem ein hohes Risiko, was das monatliche Gehalt angeht, denn Ryanair garantiere ihnen keine Mindestflugstunden. "Man wird nur bezahlt, wenn man fliegt. Man bekommt einen Dienstplan vorgegeben, und wenn man es aus irgendeinem Grund nicht schafft, einen Dienst wahrzunehmen, wenn man zum Beispiel krank ist, dann bekommt man diese Stunden auch nicht bezahlt", zitiert der Rechercheverbund einen Insider.
Die Einstellungspraxis habe bereits die Staatsanwaltschaft Koblenz auf den Plan gerufen. Diese gehe davon aus, dass für die Piloten deutsches Recht gelte, vor allem, wenn sie an deutschen Standorten stationiert sind. Ryanair beruft sich dagegen auf EU-Recht. Im Übrigen gehe man davon aus, dass sich alle Geschäftspartner an geltendes Recht halten.
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Sorry aber mit so einer Airline fliege ich sicher nicht.
Es ist nur eine Frage der Zeit bis die Praxis, zumindest vom Finanzamt, gestoppt wird. Das war Raynair hier betreibt ist Schein - Selbstständigkeit auf Kosten der Piloten, und nachrangig der Passagiere.