im harten Existenzkampf des Weltmarktes, die Kosten für echte Weiterentwicklungen scheuen wie Weihwasser.
Denn: Fliegen sei ja sicher - kein Handlungsbedarf!
Kurzerhand manipuliert man die Statistiken, damit der Lemming auch morgen noch brav einsteigt.
Dabei muss man die Anzahl der Toten ins Verhältnis zur Anzahl der Reisen stellen.
Wie oft fahren wir mit dem Auto von A nach B ? Berufstätige mindestens 2mal pro Tag. Hin zur Arbeit, zurück nach Hause.
Von Einkäufen, Besorgungen, Fahrt zu Freunden und Verwandten will ich erst gar nicht reden.
Dass heißt, würden wir all diese Wege mit einem Flugzeug tätigen, wäre Fliegen die gefährlichste Art des Reisens.
Denn man kann wohl kaum die zwei Urlaubsflüge im Jahr mit den jährlich tausenden von Fahrten im Auto vergleichen.
Fliegen scheint nur deshalb sicher, weil wir es im Verhältnis extrem selten tun!
Meine Fahrten mit dem Auto kann ich gar nicht zählen. Nie was passiert.
Meine bislang erfolgten Flüge kann ich immer noch abzählen.
Fazit: Ein Taxifahrer wird von den Versicherungen (Lebensversicherung) deutlich günstiger eingestuft, als ein Linienpilot - warum wohl?
P.S. Das sicherste Verkehrsmittel der Welt ist die Straßenbahn! Gefolgt von der S-Bahn! Den letzten Platz belegt das Motorrad!
alles-schallundrauch.blogspot.de/2015/03/...tigen-luft-im.html
de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Flugunf%C3%A4llen_ab_2011#2014
Und eigentlich hätte man sich als Passagier erhoffen sollen, dass die Ursache nicht nur beim Copiloten ausgemacht wird, und damit die Airlines Ihre Problemchen wieder zurück unter den Teppisch schieben können.
Denn das Rampenlicht und die Ermittlungsarbeit konzentriert sich nun wieder auf ein ganz anderes Thema.
Dabei bleiben solche Fragen:
"Ende November gab es ein Beinahe-Unglück einer ähnlichen Lufthansa-Maschine, die von Bilbao nach München unterwegs war. Was passierte da - und könnte das auch Ursache für die jetzige Katastrophe sein?
Spaeth: Das lag an Sensoren an der Außenhaut des Flugzeugs, die unter anderem die Lage der Maschine im Luftstrom messen. Sie waren vereist und gaben so falsche Daten an den Computer weiter. Das führte dazu, dass das System den Jet in einen andauernden Sinkflug brachte. Die Piloten waren nicht in der Lage, diesen Sinkflug händisch zu unterbrechen. Im Cockpit saß aber ein sehr erfahrener Pilot, der das System überlisten und den Computer abschalten konnte. Das war dann die Rettung, denn so konnte die Maschine wieder manuell gesteuert und sicher in München gelandet werden.
Auch beim Absturz des A320 von Air Asia Ende 2014 in die Java-See spielte der Computer eine Rolle. Es herrschte eine schwierige Wetterlage, die Piloten merkten, dass ihre Anzeigen nicht stimmen und zogen daraufhin die Sicherung des Computers. In diesem Fall hat das aber leider auch nicht geholfen. Aus irgendeinem Grund ging die Maschine plötzlich in einen unkontrollierten Steigflug, schoss wie eine Rakete in den Himmel und stürzte ab. Es gibt also keine Patentlösung nach dem Motto "Computer Abschalten ist in solchen Fällen immer gut"."
www.tagesschau.de/ausland/interview-andreas-spaeth-101.html
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und
ZEIT: Welche Bedingungen herrschen in solch einer Gewitterzelle?
Müller: Schon an ihrem Rand wird feuchtwarme Luft aus tieferen Schichten wie durch einen Schlauch nach oben gesaugt. Starke Auf- und Abwinde können ein Flugzeug in Turbulenzen stürzen. Auch die Maschine des Air-France-Flugs 447 ist im Jahr 2009 in so einer Situation abgestürzt: Wenn die feuchte Luft in den kälteren, höheren Schichten gefriert, vereisen jene Sensoren, die die Geschwindigkeit und Lage des Flugzeugs messen.
ZEIT: Und dann?
Müller: Dann wissen die Piloten nicht mehr, wie schnell sie sind, ob ihr Flieger steigt oder sinkt, ob er in Kurven fliegt oder sogar schon auf dem Rücken. Besonders im Dunkeln und in schweren Turbulenzen ist so ein Flugzeug kaum noch zu kontrollieren.
ZEIT: So könnten die Air-Asia-Piloten die Kontrolle verloren haben?
Müller: Laut den ersten Ergebnissen der Stimmrekorder-Untersuchung herrschte im Cockpit Chaos, alle möglichen Warnsignale schlugen Alarm. Das deutet darauf hin, dass reihenweise Computer ausgefallen waren, möglicherweise weil vereiste Sensoren keine richtigen Signale mehr sendeten – wie beim AF447-Absturz. Das Fehlerdisplay zeigt dann eine ganze Fülle an Warnungen, und in der Hektik weiß der Pilot nicht mehr, welche Checklisten er in welcher Reihenfolge abarbeiten muss."
www.zeit.de/2015/05/air-asia-qz8501-absturz
Und derweil versickert MH 370 irgendwo im Schlick in 6500m Tiefe.