Also vermutlich stößt man sich im Markt halt daran, daß es eben erstmal doch keine konsequente Umsetzung der eigentlich vorgegebenen Strategie ist sich mehr auf Kernbereiche zu fokussieren durch Verkauf von Randsparten. Aber momentan läuft es in diesem Teilbereich ja wieder richtig rund und scheinbar hat man auch Wachstumsstrategien für den Bereich. Ist also momentan für den Konzerngewinn nicht von Nachteil. Auf der anderen Seite hätte man mit dem Geld aus einem Verkauf auch den Kernbereich mit neuen Investitionen stärken können, der auch dann zusätzliche Gewinne bringen könnte. Ist halt immer eine Frage der Opportunitäten was die bessere Ausrichtung ist. Mal abwarten wie dann auch die Amis ab 15:30 heute noch darauf reagieren werden. Laut Handelsblatt sind die guten Fortschritte und Rekordwerte möglicher Grund warum man trotz eines Bieters wie z.B. Bain dann doch lieber den Rahm erstmal selber noch weiter abschöpfen will. Wie ich schon in dem vorhergehenden Posting geschrieben habe: Für mich kein echter Beinbuch der Nicht-Verkauf solange diese Sparte den Unternehmensgewinn weiter so schön mitankurbelt.
www.handelsblatt.com/unternehmen/...-technik-ab/29533896.html "...Doch der mit Abstand „dickste Brocken“ bei dieser strategischen Konzentration, die Abgabe von bis zu 20 Prozent an Lufthansa Technik, wird nun nicht umgesetzt. Zuletzt war nur noch der Finanzinvestor Bain im Rennen. Dessen Chancen waren in Lufthansa- und Finanzkreisen noch im September als recht hoch bezeichnet worden. Dass es nun anders kommt, hat mehrere Gründe. Der wohl wichtigste: Das Geschäft der Tochter läuft blendend. In den ersten neun Monaten dieses Jahres stieg der Umsatz um 20 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis legte von 429 auf 459 Millionen Euro zu – beides sind Rekordwerte..."
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