Ob der Kursverlust am Freitag nur durch EasyJet zustande kam, weiß ich nicht.
Die Meldung mit EasyJet kam schon gegen 8 Uhr morgens:
www.tagesspiegel.de/wirtschaft/...-auch-in-tegel/20813708.html (
Der Kursrückgang startete aber erst gegen 12 Uhr mittags - also 4 Stunden später.....
Interessant ist auch, dass bis Xetra Schluss wieder ordentlich gekauft wurde, dann aber auf Tradegate mit deutlich geringeren Volumen der Kurs nach unten gedrückt wurde. Private Wochenendverkäufer? Aktionäre, die größere Pakete gekauft hätten, waren wohl schon im Feierabend.
Ich kann mir daher gut vorstellen, dass der Kurs am Montag wieder ordentlich hochziehen wird. Sollte der Kurs am Montag wieder nach unten gehen und sollte dies bei einem positivem Markt/Index geschehen (wie am Freitag, Xetra +1,15%), gehe ich von einer Konsolidierung aus, die weitere Verkäufe mit sich zieht.
Es kann natürlich auch sein, dass die 30€ doch eine größere Hürde darstellt, als wir gedacht haben. Psychologie spielt bei solchen "geraden" Zahlen doch eine größere Rolle, als z.B. von 28€ auf 29€.
Aus meiner Sicht ist Lufthansa sehr gut aufgestellt. Auch ohne die Übernahmen von AirBerlin und (evt. Alitalia) und die Insolvenz von Niki. Die gestiegenen Kerosinpreise sollten die Billigfluglinien, wie z.B. EasyJet, stärker treffen als Lufthansa, da diese aufgrund der geringen Ticketpreise wohl geringere Margen besitzen und somit schneller unrentabel werden.
Zudem können höhere Kerosinkosten zu teureren Tickets führen. Aber wie man gesehen hat, hat Lufthansa trotz hoher Ticktepreise (aufgrund automatischer Ticketpreisgestaltung abhängig von der Nachfrage), die Flugzeuge voll bekommen. Warum sollte dies nicht auch bei höheren Preise augrund von höheren Kerosinkosten sein? Für nationale Flüge gibt es ja nicht so viele Alternativen :)