Die Verhältnisse im amerikanischen Netzwerksektor ändern sich. Mit den heute bekannt werdenden Geschäftszahlen meldet sich das einstige Sorgenkind unter den Netzwerkausrüstern Lucent Technologies mit einem Paukenschlag zurück.
Ganz im Gegenteil zu dem Konkurrenten Nortel Networks, bei dem eindeutige Hinweise auf eine Wende zum Besseren bisher ausblieben, hat Lucent die Talsohle erreicht und wird nach eigenen Angaben bereits bis zum 30. September wieder die Gewinnschwelle erreicht haben. Die Aktie reagiert im späten Dienstagshandel mit einem Plus von 2,54 Prozent auf 6,86 Dollar.
Geschäftszahlen über den Erwartungen
Bereits im abgelaufenen ersten Quartal übertraf Lucent mit 3,5 Milliarden Dollar die eigenen Umsatzerwartungen. Im selben Quartal des Vorjahres erzielte der Telekomausrüster noch Umsätze von 3,8 Milliarden Dollar. Auch der Verlust je Aktie traf mit 23 Cents das obere Ende der Prognosen, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 42 Cents ausgewiesen wurde.
Die jetzigen Zahlen zusammen mit dem überraschenden Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf des Unternehmens belegen nun offenbar doch, dass man auf dem besten Weg ist, bald wieder profitabel zu sein. Wie auch andere Telekomausrüster verabreichte Lucent sich auf Grund der Überkapazitäten und dem daraus resultierenden Nachfragerückgang eine Schlankheitskur, die jedoch um ein Vielfaches höher ausfiel und eher begann als bei manchem Konkurrenten.
Neben der Fokussierung auf gewinnbringende Sparten und dem daraus resultierenden Verkauf von ganzen Geschäftsfeldern trennte man sich innerhalb eines Jahres von fast 50 Prozent der Belegschaft. Wie heute bekannt wurde, will Lucent sich bis Juni von weiteren 7.000 Mitarbeitern trennen, so dass es dann noch etwa 55.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Aktie mit Aufwärtspotenzial
Nach den massiven Umstrukturierungen der vergangenen Jahre, die sich jetzt endlich bezahlt machen, kann man nun wieder über ein Engagement in Lucent-Papiere nachdenken. Ein Kauf von Lucent-Anteilen sollte sich unter den jetzigen Marktbedingungen trotz des optimistisch stimmenden Ausblicks nicht alleine auf die Frage der Gewinnhöhe reduzieren, sondern vielmehr auf die Frage, die sich bei jedem Aktienkauf aufdrängt: Die Abwägung von Chance und Risiko.
Bei Lucent mag die Entscheidung auf diese Frage nach dem heutigen Tag einfacher fallen, da sich jetzt die Abwägungen des Risikos auf die Entwicklung des Gesamtmarktes für Netzwerkprodukte und weniger auf den Erfolg der Umstrukturierungsmaßnahmen reduzieren.
Auch der Aktienchart des Unternehmens lässt erkennen, in welche Richtung es geht, wenn auch etwas träge. Nach dem Tief im Oktober des vergangenen Jahres bei fünf Dollar bewegt sich die Aktie in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, bei der die Aktie in den vergangenen Tagen die untere Unterstützungsmarke getestet hat. Nach den heutigen Geschäftszahlen konnte der Anteilsschein von Lucent bis auf ein Hoch von 7,21 Dollar ansteigen.
Ganz im Gegenteil zu dem Konkurrenten Nortel Networks, bei dem eindeutige Hinweise auf eine Wende zum Besseren bisher ausblieben, hat Lucent die Talsohle erreicht und wird nach eigenen Angaben bereits bis zum 30. September wieder die Gewinnschwelle erreicht haben. Die Aktie reagiert im späten Dienstagshandel mit einem Plus von 2,54 Prozent auf 6,86 Dollar.
Geschäftszahlen über den Erwartungen
Bereits im abgelaufenen ersten Quartal übertraf Lucent mit 3,5 Milliarden Dollar die eigenen Umsatzerwartungen. Im selben Quartal des Vorjahres erzielte der Telekomausrüster noch Umsätze von 3,8 Milliarden Dollar. Auch der Verlust je Aktie traf mit 23 Cents das obere Ende der Prognosen, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 42 Cents ausgewiesen wurde.
Die jetzigen Zahlen zusammen mit dem überraschenden Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf des Unternehmens belegen nun offenbar doch, dass man auf dem besten Weg ist, bald wieder profitabel zu sein. Wie auch andere Telekomausrüster verabreichte Lucent sich auf Grund der Überkapazitäten und dem daraus resultierenden Nachfragerückgang eine Schlankheitskur, die jedoch um ein Vielfaches höher ausfiel und eher begann als bei manchem Konkurrenten.
Neben der Fokussierung auf gewinnbringende Sparten und dem daraus resultierenden Verkauf von ganzen Geschäftsfeldern trennte man sich innerhalb eines Jahres von fast 50 Prozent der Belegschaft. Wie heute bekannt wurde, will Lucent sich bis Juni von weiteren 7.000 Mitarbeitern trennen, so dass es dann noch etwa 55.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Aktie mit Aufwärtspotenzial
Nach den massiven Umstrukturierungen der vergangenen Jahre, die sich jetzt endlich bezahlt machen, kann man nun wieder über ein Engagement in Lucent-Papiere nachdenken. Ein Kauf von Lucent-Anteilen sollte sich unter den jetzigen Marktbedingungen trotz des optimistisch stimmenden Ausblicks nicht alleine auf die Frage der Gewinnhöhe reduzieren, sondern vielmehr auf die Frage, die sich bei jedem Aktienkauf aufdrängt: Die Abwägung von Chance und Risiko.
Bei Lucent mag die Entscheidung auf diese Frage nach dem heutigen Tag einfacher fallen, da sich jetzt die Abwägungen des Risikos auf die Entwicklung des Gesamtmarktes für Netzwerkprodukte und weniger auf den Erfolg der Umstrukturierungsmaßnahmen reduzieren.
Auch der Aktienchart des Unternehmens lässt erkennen, in welche Richtung es geht, wenn auch etwas träge. Nach dem Tief im Oktober des vergangenen Jahres bei fünf Dollar bewegt sich die Aktie in einem mittelfristigen Aufwärtstrend, bei der die Aktie in den vergangenen Tagen die untere Unterstützungsmarke getestet hat. Nach den heutigen Geschäftszahlen konnte der Anteilsschein von Lucent bis auf ein Hoch von 7,21 Dollar ansteigen.