Lucas Zeise - Banken gehören klein reguliert


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Libuda:

Lucas Zeise - Banken gehören klein reguliert

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02.10.11 11:26
meint er in der FTD vom 27.9. und daher stimme ich seiner Aussage voll zu: "Die Regierungen sollten den Weltfinanzsektor so behandeln, wie es die EU-Kommission bei der WestLB vorgemacht hat: einfach zerschlagen."

Denn seine Begründung trifft 100ig zu:

"Relativ zu seiner Eigenkapitalausstattung dreht der Finanzsektor ein viel zu großes Rad. Relativ zur Realwirtschaft ist das Finanzvermögen zu hoch. Und es sind, was dasselbe ist, die Schulden der Wirtschaftssubjekte zu hoch. Das trifft besonders auf die Länder mit einer übergroßen Finanzbranche wie Großbritannien, die Schweiz oder die USA zu. Es gilt aber auch für Industrieländer wie Deutschland, Frankreich oder Italien.

Es ist deswegen einigßermaßen absurd, der Weltwirtschaftskrise entkommen zu wollen, indem man den hypertropen Finansektor noch stärkt. Er muss im Gegenteil geschrumpft werden."

Das ist exakt die von Libuda immer wieder erhobene Forderung: Statt den Finanzterroristen die Steuergelder von Lieschen Müller und Joe Sixpack in den Rachen zu schmeißen, wie das in Deutschland der doofe Steinbrück weltweit am unverschämtesten praktizierte, ist vorher alles zu unternehmen, um die Bilanzsummen der Finanzterroristensauställe zu schrumpfen, um das Eigenkapital auf diese Weise in eine vernünftige Relation zu bringen. Wird bei einer Bank mit einer Bilanzsumme von 60 Milliarden Bilanzsumme und nur 3 Milliarden Eigenkapital die Bilanzsumme gedrittelt, steigt die Eigenkapitalquote von 5% auf 15%.
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Libuda:

Ein wichtiger Beitrag zu mehr Eigenkapital ist

 
02.10.11 17:33
auch, dass bei den Banken die Ausbeutung der Aktionäre durch das Management gestoppt wird. Die hier gezahlten Boni sind absurd und meist eine Vergütung dafür, dass bekloppter Hasardeur noch mehr Risiko eingeht. Geht es gut, landet das Geld als Boni in den Taschen der Finanzterroristen, geht es schlecht aus, müssen die Aktionäre und Steuerzahler dran glauben.

Fazit: Ohne die Ausräuberung durch das Management, das in dieser Form in anderen Branchen unbekannt ist und das in der Summe weit großer ist als die Gewinne, könnte das Eigenkapital von Banken problemlos doppelt so hoch sein. Normalerweise steckt man Räuber in den Knast, man muss sie aber erst fangen wollen und man muss der Räuberei durch Regeln vorbeugen.
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Libuda:

Ein weiterer simpler Beitrag wäre

 
02.10.11 21:38
solange die Banken noch nicht die Zielvorganben von Basel III erfüllen, sind Dividendenausschüttungen verboten.

Das wäre ein Anreiz, sich möglichst schnell das notwendige Eigenkapital zu besorgen oder die Bilanzsumme, wie in meinem Ausgangsposting vorgeschlagen, zu reduzieren.

Die Regulierung könnte dazu viel beitragen, indem sie z.B. die risikobehafte Kreditgewährung an die nicht reale Writschaft, also z.B. an Hedge-Funds, mit der Eigenkapitalunterlegung fordert, die diesen Risiken entspricht. Denn es kann nicht sein, dass Kredite an solide Handwerker und andere Gewerbetreibende um die Ecke, die ihre Hosen mit Bilanzvorlage und vierteljährlich von teuren Steuerberatern testierten betriebswirtschaftlichen Auswertungen herunterlassen müssen, mit mehr Bankeigenkapital unterlegt werden müssen als Kredite an Black Boxes, die beinhart spekulieren und mit 95% Fremdkapital arbeiten.
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Libuda:

Nicht der realen Wirtschaft dienende Bankgeschäfte

 
03.10.11 12:08
gehöreb auf den Prüfstand, was uns Ludwig Pollain im Handelsblatt vom 10.9, wo er zwischen konkretem und abstraktem Geld unterscheidet, sehr gut erklärt:

"Für das Geschäftsjahr 2010 haben die Deutsche Bank und Daimler in etwas ähnlichen Bruttogewinn. Daimler investiert in Forschung und Entwicklung. Die Deutsche Bank legt das Geld beiseite, um damit neues Geld zu produzieren. "Daimler", sagt Poullain, "verwendet das Geld im produktiven Sinne für Volkswirtschaft, das Geld der Deutschen Bank wird abstrakt verwendet, es hat keinen produktiven Sinn für die Gesellschaft." Das Geld verselbständigt sich. Es wandert zwischen Banken und bankartigen Gebilden herum, es potenziert sich dabei. Das Geld geht dabei nicht mehr den Umweg über die Ware. Geld schafft jetzt Geld, damit noch mehr Geld wird. "Das Geld der Deutschen Bank", sagt Poullain, "wird ersr dann wieder konkret, wenn die Bank in Not ist und die Hilfe der Gesellschaft braucht."
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Libuda:

Her mit Kopfgeldjägern und Spitzeln

 
03.10.11 12:32
www.ftd.de/finanzen/maerkte/...die-finanzbranche/60109305.html

Denn die setzen wir bei sehr viel harmloseren Verbrechern ja auch ein.
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Libuda:

Und Knast ist notwendig

 
31.10.11 12:24
"Im Oktober 2001 erschütterte Enron seine Investoren mit riesigen Verlusten. Knapp zwei Monate später war der Energiekonzern bankrott. Der Skandal führte dazu, dass die Wertpapieraufsicht 42 Untersuchungen einleitete, gegen 33 Personen und den Wirtschaftsprüfer des Konzerns wurden Strafverfahren eröffnet. Mehr als ein Dutzend Personen bekannten sich schuldig, der frühere Enron-Chef Jeffrey Skilling ging für 24 Jahre ins Gefängnis.

Im Gegensatz dazu wurde noch kein hochrangiger Manager für ein mit der Finanzkrise zusammenhängendes Fehlverhalten verurteilt. "Bísher gab es beim Justizministerium noch keine umfassenden Bemühungen, die Krise und den um sich greifenden Unternehmensbetrug, der mit Enron und Worldcom begann und hundertfach weitergeführt wurde, anzugehen", sagt Chris Swecker, ehemals im Führungsstab des FBI tätig."

Quelle: vorletzte Euro am Sonntag
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Libuda:

Bankkredite an Hedge-Funds sollten verboten

 
31.10.11 14:32
werden bzw. die Eigenkapitalunterlegung derartiger Kredite sollte mindestens 50% betragen.

finance.yahoo.com/news/...s&pos=main&asset=&ccode=

Es wird Zeit, dass dieser bisher kaum regulierte Bereich auch reguliert wird und nicht der Steuerzahler wieder für marode Banken einspringen muss, die jetzt via Kredite an Hedge-Funds das Geld verzocken.
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Libuda:

Wenn meine Forderungen aus meinem

 
31.10.11 17:53
letzten Posting aufgrunddessen eher erfüllt werden, ist diese Pleite ein Fortschritt - zumal der Umfang nicht so groß ist, dass die Banken dran hopps gehen, sondern nur die Gewinne kleiner bzw. Verluste größer ausfallen werden. Das Problem ist, dass sich das die Bankaktionäre gefallen lassen bzw. gefallen lassen müssen, weil sie nicht selbst abstimmen können/wollen/dürfen, sondern das die unter sich bleibende Bankmafia erledigt. Hier sind auch gesellschaftsrechten und börsenrechtliche Änderungen erforderlich, die dazu führen, dass die Bankvorstände nicht die Hälfte der Bankgewinne für sich behalten können.

http://www.ariva.de/news/...chuldenkrise-fordert-erstes-Opfer-3881016
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Libuda:

Wie verhindert man, dass bei Zockerpleiten

 
31.10.11 21:13
wie denen von Hedge-Funds, der Steuerzahler die Zeche bezahlen muss - das muss die entscheidende Frage für eine Regulierung sein, die verhindert, dass Gewinne kassiert und Verluste sozialisiert und damit auf die Allgemeinheit umgeschlagen werden.

Leider ist da immer noch zu wenig gelaufen, weil die Finanzterroristen bestimmte Politiker-Klientel bestochen haben. In Deutschland kämpft inzwischen nur noch die untergehende FDP auf der Seite der Finanzterroristen, das sind gerade einmal 3%.

Das ist auch ein sehr ermutigendes Anzeichen für Aktienkäufer, denn jeder "tote" Finanzterrorist ist ein guter, weil dadurch die Unsicherheit verschwindet, mehr Investitionen stattfinden, die Gewinne steigen und die zukünftigen Gewinne mit niedrigeren Zinssätzen auf den heutigen Zeitpunkt abdiskontiert werden, weil in die Diskontierungszinssätze weniger Risikoprämien einkalkuliert werden müssen. Und die Summe der auf den heutigen Zeitpunkt mit den relevanten Zinssätzen abdiskontierten zukünftigen Gewinne sind schließlich die Aktienkurse.
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Libuda:

Finanzterrroristen brauchen eben mehr Kontrolle

 
01.11.11 10:58
www.n-tv.de/wirtschaft/...misst-Kundengeld-article4662816.html
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Libuda:

Das gilt vor allem auch für die drei

 
03.11.11 10:15
französischen Großbanken und die Deutsche Bank - diese tickendenden Zeitbomben müssen durch Verkleinerungen entschärft werden.

www.n-tv.de/wirtschaft/...-Griechenland-ab-article4680261.html
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