a) warum wurde die Inso über diesen langen Zeitraum fortgeführt, obwohl Thielert, wie Kübler selber erklärte, seit 2 Jahren mit Gewinn arbeitet und beste Auftragslage hat?
Blöde Frage - eine Inso ist doch nicht vorüber, wenn der Laden 2 Jahre schwarze Zahlen schreibt. Es sind eben noch erheblich mehr Verbindlichkeiten vorhanden, so dass die Inso eben noch läuft - es gibt da kein Zeitlimit.
b) warum werden für hohe Summen Pressesprecher und Auktionshaus beschäftigt, wenn nichts gesagt wird und nichts verteilt wird?
Das muss er nicht Dir oder mir beantworten, sondern der Gläubiger-Gemeinschaft. Und wenn es von denen nicht abgesegnet würde bzw. im Vorfeld abgesegnet wurde, dann haftet er selber - mit seinem Privat-Vermögen, und dagegen kann es sich nicht versichern. Also wird er nix, aber auch gar nix machen, wobei er sich die Finger auch nur im Ansatz verbrennen könnte.
c) warum bekommen Aktionäre (hier Ahrendt zuständig) keinerlei Infos zur Geschäftslage und zur Stellung der AG gegenüber der GambH
Weil die - wie überall - nur einen Anspruch auf Auskünfte bei der HV haben. Wie sagte Abs: Der Aktionär ist dumm und frech. Dumm, weil er die Aktie kauft, und frech, weil er auch noch Erträge erwartet (etwas abgewandelt, aber sinngemäß)
d) wenn du selber Insolvenzverwalter bist, dann leg uns doch hier deine Einschätzung zum Verhältnis AG-GmbH dar. Wie ist die Situation nach einem Verkauf der GmbH? Käme es zu einem Nettogewin - was würde damit geschehen?
Meine Einschätzung: Der Gewinn gehört der AG - und die den Gläubigern, Aktionäre habe davon in erster Linie nix. Die partizipieren entweden an einem dann steigenden Kurs oder an einem squeeze-out
e) wenn kein Investor kommt, wie geht es in der ganzen Sache weiter? Soll die Inso bis zum Sankt Nimmerleinstag betrieben werden oder ist eine Rückkehr zum alten Geschäftsmodell denkbar?
bis die Gläubiger das Ding in die Selbständigkeit entlassen, weil sie genug Geld gesehen haben und ihnen der IV zu teuer wird
so weit ok?