- US-Justiz wirft Gerald B. unerlaubtes Training vor.
- Der 65-jährige Pilot wurde in Indiana festgenommen.
- Er soll gegen Waffenexportkontrolle verstoßen haben.
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Der Elite-Kampfpilot habe gegen Bestimmungen der Waffenexportkontrolle verstoßen, denen zufolge eine Genehmigung des US-Außenministeriums für Schulungen von Angehörigen ausländischer Streitkräfte nötig ist, hieß es.
Der Beschuldigte habe jahrzehntelang Erfahrung als Pilot von US-Militärflugzeugen gesammelt und "mutmaßlich sein Land betrogen, indem er chinesische Piloten darin ausbildete, gegen jene zu kämpfen, die zu beschützen er geschworen hat", erklärte das Justizministerium. Feinde der USA zu trainieren, stelle "eine bedeutende Bedrohung der nationalen Sicherheit" dar.
Das chinesische Außenministerium machte keine Angaben zu dem Fall. Angesprochen darauf sagte Sprecherin Mao Ning in Peking, sie habe keine Kenntnis von der Situation.
Der langjährige Soldat sei 1996 aus dem Dienst des US-Militärs ausgeschieden. Im Laufe seiner Karriere bei der Luftwaffe habe er unter anderem Einheiten kommandiert, die für Trägersysteme von Atomwaffen verantwortlich gewesen seien. Zudem habe er Piloten des US-Militärs geschult. Als Zivilist habe er unter anderem Frachtmaschinen geflogen und für US-Rüstungsunternehmen Piloten trainiert.
Der Beschuldigte soll heute in Indiana dem Haftrichter vorgeführt werden. Das Ministerium veröffentlichte die Anklage zunächst nicht, daher war unklar, welche Strafe ihm maximal drohen könnte./jbz/DP/mis
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