VBW Studie erstellt von IW Consult GmbH (Stand Dezember 2021)
www.vbw-bayern.de/Redaktion/...stoffstudie_IWC_211125_SOt.pdf
Zitate
Seiten 3/4: "Als besonders kritisch werden weiterhin jene Rohstoffe eingestuft, ohne die weitere Fort-schritte bei aktuell relevanten wirtschaftlichen Trends wie der Elektromobilität oder der Dekarbonisierung der Wirtschaft nicht denkbar sind."
"Der Einsatz dieser Rohstoffe wie Kobalt, Lithium, Graphit oder die Platingruppenmetalle wird in den Fallstudien genauer the-matisiert."
"Es zeichnet sich ab, dass auch in Deutschland in Zukunft in erheblichem Umfang Batterie-zellen gefertigt werden. Die entsprechende Rohstoffnachfrage wird daher direkt vor Ort entstehen."
Seiten 12/13: "Gerade bei Rohstoffen mit einer hohen und spezifischen technologischen Bedeutung – wie z. B. Seltenen Erden, Lithium oder Kobalt – sind Deutschland und Europa heute fast voll-ständig auf Importe aus anderen Ländern angewiesen."
"Allerdings zeichnet sich bei einigen der Rohstoffe, für die in Zukunft weiter deutlich zunehmende Abbaumengen prognosti-ziert werden, eine Diversifizierung der Abbauländer ab. So werden z. B. für Lithium nen-nenswerte zukünftig förderwürdige Mengen in Deutschland verortet."
Seite 31: "Derzeit stehen Lithium-Ionen-Batterien bei der Elektrifizierung der Antriebe im Fokus."
"Sie haben mehrere Eigenschaften, die sie für die Anwendung in Pkw und leichten Nutzfahr-zeugen prädestinieren..."
Seite 34: "Derzeit sind in Deutschland viele Zellfabriken geplant (siehe Tabelle 4, Seite 35)."
"Die Gesamtkapazi-tät könnte damit schon bald zwischen 109 und 242,5 Gigawattstunden (GWh) betragen."
Seite 42: "So gibt es bei Lithium vielfältige Anstrengungen, neue Reserven zu erschließen, sei es in Australien oder am Oberrhein..."
Seite 58: "Zur Gewinnung strategisch für E-Mobilität und Energiewende benötigter Rohstoffe wie z. B. Kupfer, Lithium oder Nickel unterstützt die Bundesregierung entsprechende Initiativen der EU-Kommission und anderer EU-Mitgliedstaaten."
Seite 59: "Die Informationsbeschaffung über Rohstoffvorkommen soll durch das Geologiedatengesetz (GeolDG), das auf die Sicherung und Offenlegung geologischer Daten zielt, verbessert werden."
"Die Akzeptanz der heimischen Rohstoffgewinnung soll durch verbesserte Informations-bereitstellung durch die BGR sowie die aktive Umsetzung der internationalen Initiative für Transparenz in der Rohstoffwirtschaft (EITI) befördert werden."
Seite 69: "Die Rahmenbedingungen für den inländische Primärrohstoffabbau gehören ebenfalls zu den Staatsaufgaben."
"Die Erschließung neuer Rohstoffvorkommen kann durch zusätzliche Nachfrage oder durch neue Fördertechniken rentabel werden."
"Ein Beispiel ist die Entwicklung der Lithiumförderung aus unterirdischem Thermalwasser im Oberrheingraben."
!Effiziente Raumplanungs-, Genehmigungs- und Zulassungsverfahren sind eine wesentliche Voraussetzung für die wirtschaftliche Erschließung solcher Ressourcen."