Licht und Schatten der Erholung
Die US-Wirtschaft, die größte Volkswirtschaft der Welt, dürfte im 1. Quartal um etwa fünf Prozent gewachsen sein. Das Wachstum gepusht haben vor allem die steigende Ausgaben der Verbraucher, Rüstungsausgaben und die Industrieproduktion für den Lageraufbau. Paradox dabei: Viele Unternehmen können vom Aufschwung noch nicht profitieren, weil sich ihre Industriekunden mit Investitionen vor allem im Technologiebereich zurückhalten. Ein Beispiel dafür ist Computerriese IBM, der für das 1. Quartal einen Gewinnrückgang melden musste. Chiphersteller Texas Instrument baute einen Quartalsverlust nach Gewinnen im Vorjahr. Und der Gewinn des Computerkonzerns Unisys sackte um mehr als fünfzig Prozent ab. Ein Beispiel für den robusten Konsum: Autobauer General Motors konnte seinen Quartalsgewinn mehr als verdoppeln und übertraf damit selbst die eigenen Erwartungen.
Eurozone
Die sich abzeichnende Erholung der Weltkonjunktur wird auch Europa einen leichten Aufschwung bescheren, meinen die Experten der Deutschen Bundesbank. Für Deutschland stelle sich die konjunkturelle Entwicklung jedoch nicht so günstig dar wie in anderen Ländern der Eurozone.
Japan
Haruhiko Kuroda, stellvertretender Finanzminister Japans, geht davon aus, dass die Wirtschaft seines Landes ab dem zweiten oder dritten Quartal wieder zu wachsen beginnt. Dabei erwartet er jedoch kein so rasches Wachstum, wie es sich in den USA und Europa abzeichnet. Derzeit steckt Japan, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, noch in der längsten und schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Da sich die Strukturreformen in Japan verzögern, hat die US-Ratingagentur Standard & Poor’s jetzt die Bonität japanischer Schulden zum wiederholten Male zurückgestuft. Bei der Kreditwürdigkeit ist Japan nun das Schlusslicht unter den sieben größten Industriestaaten (G7).
Osteuropa
Die Wachstumsdynamik der EU-Beitrittskandidaten in Osteuropa nimmt zu, ortet die Oesterreichische Nationalbank. Eine Ausnahme ist Polen, wo das Wirtschaftswachstum nur bei 1,5 Prozent liegen werde. Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Slowenien werden Wachstumsraten von 3,2 bis 3,5 Prozent schaffen.
Die US-Wirtschaft, die größte Volkswirtschaft der Welt, dürfte im 1. Quartal um etwa fünf Prozent gewachsen sein. Das Wachstum gepusht haben vor allem die steigende Ausgaben der Verbraucher, Rüstungsausgaben und die Industrieproduktion für den Lageraufbau. Paradox dabei: Viele Unternehmen können vom Aufschwung noch nicht profitieren, weil sich ihre Industriekunden mit Investitionen vor allem im Technologiebereich zurückhalten. Ein Beispiel dafür ist Computerriese IBM, der für das 1. Quartal einen Gewinnrückgang melden musste. Chiphersteller Texas Instrument baute einen Quartalsverlust nach Gewinnen im Vorjahr. Und der Gewinn des Computerkonzerns Unisys sackte um mehr als fünfzig Prozent ab. Ein Beispiel für den robusten Konsum: Autobauer General Motors konnte seinen Quartalsgewinn mehr als verdoppeln und übertraf damit selbst die eigenen Erwartungen.
Eurozone
Die sich abzeichnende Erholung der Weltkonjunktur wird auch Europa einen leichten Aufschwung bescheren, meinen die Experten der Deutschen Bundesbank. Für Deutschland stelle sich die konjunkturelle Entwicklung jedoch nicht so günstig dar wie in anderen Ländern der Eurozone.
Japan
Haruhiko Kuroda, stellvertretender Finanzminister Japans, geht davon aus, dass die Wirtschaft seines Landes ab dem zweiten oder dritten Quartal wieder zu wachsen beginnt. Dabei erwartet er jedoch kein so rasches Wachstum, wie es sich in den USA und Europa abzeichnet. Derzeit steckt Japan, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, noch in der längsten und schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Da sich die Strukturreformen in Japan verzögern, hat die US-Ratingagentur Standard & Poor’s jetzt die Bonität japanischer Schulden zum wiederholten Male zurückgestuft. Bei der Kreditwürdigkeit ist Japan nun das Schlusslicht unter den sieben größten Industriestaaten (G7).
Osteuropa
Die Wachstumsdynamik der EU-Beitrittskandidaten in Osteuropa nimmt zu, ortet die Oesterreichische Nationalbank. Eine Ausnahme ist Polen, wo das Wirtschaftswachstum nur bei 1,5 Prozent liegen werde. Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Slowenien werden Wachstumsraten von 3,2 bis 3,5 Prozent schaffen.