ür DEAG war das Musicaltheater Stella ein Klotz am Bein. Nun scheint Erlösung aus den USA zu nahen. Nach Informationen der "Wirtschaftswoche" soll nun der weltgrößter Konzerveranstalter Clear Channel Entertainment Interesse an der vollständigen Übernahmen angemeldet haben. DEAG wollte nach dem Insolvenzantrag der Stella-Tochter BMM seine Anteile des Musicaltheaters verkaufen. DEAG hat sich durch seine Informationspolitik im Fall Stella einen Imageschaden zugezogen. DEAG-Chef Peter Schwenkow hatte zuvor Probleme bei Stella dementiert. Stattdessen brachte er feindliche Übernahmeversuche ins Gespräch. Nach einer Abschreibung von 15 Millionen Euro reizt an der DEAG-Aktie die Eigenkapitalausstattung von 53 Millionen Euro und der Buchwert von fünf Euro je Aktie. Operativ überzeugt DEAG nicht sonderlich. Da DEAG an einem Stella-Verkauf partizipieren würde, könnte dies den Aktienkurs stützen.