Der New Yorker Professor und ehemalige Berater des US-Finanzministeriums Nouriel Roubini prophezeite im Barron´s-Magazin, dass in den USA aufgrund der Rezession mittelfristig noch Hunderte Banken pleite gehen. In diesem Zusammenhang dürften die amerikanischen Steuerzahler mit mindestens einer Billion USD zur Kasse gebeten werden. Die Banken hätten seit Beginn der Hypothekenkrise im Sommer 2007 nur ihre Subprimekredite abgeschrieben. Vor ihnen lägen aber noch Verluste aus dem Konsumentenkreditgeschäft, für die sie laut Aussage von Roubini keine Reserven hätten. Meine Meinung: Selbst das negative Szenario von Roubini dürfte sich in der weiteren Folge noch als zu optimistisch herausstellen. Der Hintergrund: Erst vor einigen Tagen machte die New York Times (NYSE: "NYT">de.finance.yahoo.com/q?s=NYT">NYT - Nachrichten) darauf aufmerksam, dass jetzt auch eine stetig wachsende Zahl von Hausbesitzern mit guter Bonität keine Kredite mehr zurückzahlt. Die Ursache liegt darin begründet, dass viele von ihnen monatlich mehr abzuzahlen hätten, während der Wert ihrer Häuser abnimmt. Gleichzeitig schränken die Banken die Kreditvergabe ein und fordern auch noch hohe Zinsen. Die New York Times zitierte den Präsidenten der Investmentfirma First Pacific Advisers aus Los Angeles, den renommierten Thomas H. Atteberry, mit den Worten: Subprime war nur die Spitze des Eisberges. Die jetzt beginnende Krise der von der Bonität höher eingestuften Kredite werde in ihren Auswirkungen viel größer sein.
de.biz.yahoo.com/07082008/390/...iel-roubini-m-faber-extr.html