Stelle angezeigt, denn damit soll der Handel in Deutschland eingefroren werden, sprich ruiniert werden.
Bundeandesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Wertpapieraufsicht/Asset-Management
Lurgiallee 12
60439 Frankfurt
Postfach 50 01 54
60391 Frankfurt
Fon: +49 (0)228 / 4108 - 0
Fax: +49 (0)228 / 4108 - 123
Email: poststelle-ffm@bafin.de
Über Kursmanipualtion bei diesem Wertpapier habe ich sie früher schon ab und zu
informiert, denn dieses Papier ist seit Jahren eines der am heftigsten
geshorteten Papiere in den USA. Inzwischen ist der große Shortseller in den USA
(es handelt sich meines Erachten im wesentlichen nur um einen) aber derartig in
Panik, dass der Kurs durchgehen könne, dass er schon in Frankfurt trickst,
obwohl dort vielleicht nur ein Prozent des weltweiten Handels stattfindet. Denn
die Zeit als in Frankfurt einmal bis zu 50.000 Stück (vor dem Split eine
Million) gehandelt wurden, sind längst Vergangenheit, da die Zocker
glückerlichweise raus sind, da nach dem fast vollständigen Ersatz des
Fremdkapitals durch Eigenkapital die Aktie den Zockern nicht volatil genug ist.
Zurück aber zur Kursbildung in Frankfurt. Seit Tagen versucht da jemand den
Eindruck eines niedrigen Kurses herzustellen, indem er eine Aktie oder zwei oder
drei zu absoluten Tiefstpreisen erwirbt, so auch heute morgen wieder, wie
sie nachstehend erkennen können:
Börse
Frankfurt
Aktuell
7,35 EUR
Zeit
13.04.06 09:00
Diff. Vortag
-0,41 %
Tages-Vol.
7,35
Gehandelte Stück
1
Geld
7,35
Brief
7,50
Das fällt heute nur auf, weil er agiert hat, ohne dass vorher ein Geschäft
gelaufen ist. In den Tagen vorher und heute auch im laufenden Geschäft werden
diese Operationen nicht auffallen, da das eine Stück zur Gesamtzahl der
abgewickelten Geschäfte addiert wird. Mich wundert es schon, dass der
Skontrenführer diese gezielte Marktmanipulationen permanent (und darauf liegt
die Betonung, denn ein paar mal kann das schon passieren) mitmacht, denn es
liegt hier eindeutig eine Marktmanipulation nach dem Wertpapierhandelsgesetz
vor. Zweck dieser Operation ist es, die deutschen Käufer zur Setzung von zu
niedrigen Limits zu verleiten und dadurch Abschlüsse zu verhindern, die im
Vorfeld der Eröffnung in den USA den Kurs auf Island entsprechend
der tatsächlichen Marktlage beeinflussen könnten.
Ich würde sie bitten, in diesem Papier auch die schon häufig zu beobachtenden
Durchhandelspraktiken unter die Lupe zu nehmen, also wo bei niedrigen Kursen
Käufer und Verkäufer identisch sind (was aber vermutlich im Dreieck und über
Strohmänner und Strohfrauen abläuft), denn es ist davon auszugehen, dass bei
einer Unterbindung der 1-Stück-Transaktionen, durch einen Verweis Ihrerseits an
den zuständigen Skontrenführer, auf die auch schon praktizierte
Durchhandelpraxis umgestiegen wird, die meines Erachtens auch ein Verstoß gegen
das Wertpapierhandelsgesetz darstellt.
Falls sie derartige Praktiken feststellen, macht es meines Erachtens auch Sinn,
darüber die SEC zu benachrichtigen, zumal die US-Gesetze, insbesondere das
Strafrecht, sehr viel rigider mit Manipulateuren umgeht.