Angesichts des immer wahrscheinlicheren Militärschlags gegen den Irak steigt die Nervosität der Investoren am Währungs- und Rohstoffmarkt.
Die zunehmende Sorge vor einem Krieg treibt die Ölpreise und den Euro-Kurs scharf in die Höhe. Der Preis für Rohöl zur Märzlieferung stieg in New York zum Wochenende um 3,2 Prozent auf 33,28 Dollar je Barrel (159 Liter).
Die Preise für Benzin, Heizöl und Erdgas stiegen ebenfalls stark an. Der Euro durchbrach am Freitag die Marke von 1,08 US-Dollar und stieg auf den höchsten Stand seit Oktober 1999. Beides sind Entwicklungen, die die ohnehin schwache Konjunktur in Europa weiter bremsen könnten.
Bagdad will Ölquellen notfalls selbst zerstören
Die US-Rohölpreise sind bereits um 69 Prozent höher als vor einem Jahr. Nordseeöl der Marke Brent verteuerte sich am Freitag in London um 2,6 Prozent auf 30,49 Dollar je Barrel. Die Lage wurde zusätzlich durch den andauernden Ölarbeiterstreik in Venezuela und das ungewöhnlich kalte Winterwetter in den USA erschwert.
Die Ölhändler in New York sorgten sich auch über die Möglichkeit einer Zerstörung der irakischen Ölfelder durch Bagdad.
Das Regime in Bagdad will nach US-Angaben im Falle eines amerikanischen Angriffs die Ölfelder zerstören, damit die Reichtümer des Landes nicht dem US-Militär oder einer Nachfolgeregierung in die Hände fallen. Das sagte ein hoher Pentagon-Beamter, der auf Anonymität bestand. Das Pentagon habe aber bereits Pläne entwickelt, um die Ölfelder zu schützen.
So long,
Calexa
www.investorweb.de
Die zunehmende Sorge vor einem Krieg treibt die Ölpreise und den Euro-Kurs scharf in die Höhe. Der Preis für Rohöl zur Märzlieferung stieg in New York zum Wochenende um 3,2 Prozent auf 33,28 Dollar je Barrel (159 Liter).
Die Preise für Benzin, Heizöl und Erdgas stiegen ebenfalls stark an. Der Euro durchbrach am Freitag die Marke von 1,08 US-Dollar und stieg auf den höchsten Stand seit Oktober 1999. Beides sind Entwicklungen, die die ohnehin schwache Konjunktur in Europa weiter bremsen könnten.
Bagdad will Ölquellen notfalls selbst zerstören
Die US-Rohölpreise sind bereits um 69 Prozent höher als vor einem Jahr. Nordseeöl der Marke Brent verteuerte sich am Freitag in London um 2,6 Prozent auf 30,49 Dollar je Barrel. Die Lage wurde zusätzlich durch den andauernden Ölarbeiterstreik in Venezuela und das ungewöhnlich kalte Winterwetter in den USA erschwert.
Die Ölhändler in New York sorgten sich auch über die Möglichkeit einer Zerstörung der irakischen Ölfelder durch Bagdad.
Das Regime in Bagdad will nach US-Angaben im Falle eines amerikanischen Angriffs die Ölfelder zerstören, damit die Reichtümer des Landes nicht dem US-Militär oder einer Nachfolgeregierung in die Hände fallen. Das sagte ein hoher Pentagon-Beamter, der auf Anonymität bestand. Das Pentagon habe aber bereits Pläne entwickelt, um die Ölfelder zu schützen.
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