| Die Schlaf-Therapie ist out | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kostolanys Schlaftabletten-Strategie zahlt sich nicht immer aus. Einige frühere Top-Unternehmen stehen heute in der zweiten Reihe. Fondsgesellschaften raten deshalb zu Fonds, aber auch Indexzertifikate sind eine Alternative. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Doch die Buy-and-Hold-Strategie besteht den Praxistest nicht. Eine Auswertung der Fondsgesellschaft Fidelity International zeigt, dass die Börsenschwergewichte vor zwanzig Jahren heute nicht mehr in den Top-Ten-Listen zu finden sind. Daimler nicht mehr unter den Top 20 "Viele Anleger setzen auf die größten Aktiengesellschaften und fühlen sich damit auf der sicheren Seite. Größe allein ist jedoch kein Kriterium für Sicherheit", sagte Andreas Kuschmann, Leiter Investment Consulting von Fidelity International in Deutschland. "Die Gegenüberstellung zeigt, dass auch langfristig geplante Anlagen stets überprüft und häufig angepasst werden müssen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Noch anschaulicher sind die Veränderungen auf Länderebene. Waren damals unter den zehn größten noch sieben deutsche Unternehmen, darunter Siemens, Allianz und die Deutsche Bank, ist heute keines mehr unter den Top Ten. Dafür haben die Schweizer nun die Oberhand gewonnen. Sie waren 1985 lediglich mit der Schweizer Bankgesellschaft vertreten, heute sind es gleich vier: Novartis, Nestlé Roche und UBS. Vorsicht vor zu viel "hin und her" Die Welt ist schneller und dynamischer geworden. Eine einzelne Aktie zu erwerben und sich nicht mehr darum zu kümmern, kann sehr riskant sein. Das Portfolio muss ständig überprüft, aktuelle Marktentwicklungen verfolgt werden. Falls nötig, muss der Anleger sein Depot umschichten, etwa wenn sich bei Fundamentaldaten wie Zinsen und Währungen bedeutende Veränderungen ergeben haben. Nach wie vor Gültigkeit hat aber zugleich auch der alte Leitspruch: Hin und Her macht Taschen leer. Denn die Kosten für Kauf und Verkauf von Aktien sind nicht zu unterschätzen. Sie schmälern die Rendite. Fonds versus Zertifikate Fidelity stellt – verständlicherweise – die Überlegenheit von Fonds heraus, bei denen die Titelauswahl und -beobachtung einem professionellen Fondsmanager übertragen wird. Doch Fonds sind jedoch nicht das Allheilmittel. Sie bieten zwar ein diversifiziertes Portfolio und die Chance, stärker als der Gesamtmarkt zu gewinnen. Gleichzeitig könnte aber auch der Fondsmanager falsch liegen, so dass sich sein Fonds schlechter als der Markt entwickelt. Entsprechendes lässt sich mit Zertifikaten auf den gewünschten Index erreichen. Sie bieten ebenfalls eine breite Streuung und vollziehen Indexanpassungen nach. Der Anleger verdient automatisch an jeder Bewegung des Marktes nach oben, verliert aber auch bei jedem Rückschlag. Dazu kommen die üblichen Gebühren für den Kauf sowie je nach Emittent ein mehr oder weniger großer Spread und jährliche Managementgebühren. Umfassende Vergleichsmöglichkeiten bietet zum Beispiel die Website www.zertifikateweb | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
