Hi Leute, schaut man in die zahlreichen Boards,
so profitiert man von jenen, wo in grosser Breite sachlich kontrovers
diskutiert wird, jedoch andere Boards, wo unisono flop oder top
geschrien wird, sind nutzlos!
Ach, ich wünschte mir dies gäbe es in der Analystenzunft.
Ein paar fette Kauf- und ebenso fette Verkaufsempfehlungen
zur selben Aktie, alle jeweils wohlbegründet, mit allen Aspekten
wie Produkt, Bilanz und Cash Flow, F&E, Management, Marktlage,
Konkurrenzsituation, Charttechnik, Psychologie, Freundlichkeiten und
Gemeinheiten.
Dann könnte man sich wirklich eine ausgewogene Meinung bilden.
Sehr traurig nur, und bezeichnend ist doch, das wir dies nicht erhalten,
bzw wenn, dann nur für extrem teueres Geld oberhalb von 1000 DM p.a.,
und dann auch nur wieder von einem einzigen Anbieter.
Bezeichnend auch, dass alle Anbieter, ob nun umsonst von Bank
oder privat per Abo fast ausschliesslich im Gleichklang ihre
Ratings abgeben: schaue ich auf Nasdaq oder NM Ratings (in USA oft bis 20
per Aktie), so steht der Schnitt bezeichnenderweise oft oberhalb von 1,7.
Dies heisst, dass die überwiegende Mehrheit zwischen Buy und Strong Buy
liegt, und zwar rel. unabhängig von Marktumfeld (wie derzeit),
Unternehmenszustand, Fundamentals, Charttechnik.
Dies ist vernunftsmäßig und rational überhaupt nicht nachvollziehbar!
Zumal derzeit in USA selbst bei grösstem Optimismus von einer
schlechteren Konjunktur ausgegangen werden muss, von Rezession ganz
zu schweigen, und deshalb die Ratings ganz natürlich zurüchgezogen
werden müssten!
Dieses Resultat jedoch stellt für mich den Sinn und Nutzen der
Analystenzunft bzw. der derzeit abgelieferten Analysen
schlechthin in Frage.
Nochmals zum Schluss: mein Wunsch ist die breite Kontroverse.
Vielleicht liegt unsere Zukunft da wirklich in den Boards!
Allerdings haben die meisten von uns doch (noch) keinen Zugang zu den
wahrhaft fruchtigen Fakten bzw. wer von uns kann schon eine Bilanz
wirklich bis ins kleinste und oft subtilste Detail verstehen und dies
dann auf einem Board verständlich darstellen?`Aber wir werden wohl
nicht umhin kommen, dies künftig in einem Akt des Selbstschutzes
selbst in die Hände zu nehemn, jedem nach seinen besten Fähigkeiten
und Neigungen!
:) tetsuo
so profitiert man von jenen, wo in grosser Breite sachlich kontrovers
diskutiert wird, jedoch andere Boards, wo unisono flop oder top
geschrien wird, sind nutzlos!
Ach, ich wünschte mir dies gäbe es in der Analystenzunft.
Ein paar fette Kauf- und ebenso fette Verkaufsempfehlungen
zur selben Aktie, alle jeweils wohlbegründet, mit allen Aspekten
wie Produkt, Bilanz und Cash Flow, F&E, Management, Marktlage,
Konkurrenzsituation, Charttechnik, Psychologie, Freundlichkeiten und
Gemeinheiten.
Dann könnte man sich wirklich eine ausgewogene Meinung bilden.
Sehr traurig nur, und bezeichnend ist doch, das wir dies nicht erhalten,
bzw wenn, dann nur für extrem teueres Geld oberhalb von 1000 DM p.a.,
und dann auch nur wieder von einem einzigen Anbieter.
Bezeichnend auch, dass alle Anbieter, ob nun umsonst von Bank
oder privat per Abo fast ausschliesslich im Gleichklang ihre
Ratings abgeben: schaue ich auf Nasdaq oder NM Ratings (in USA oft bis 20
per Aktie), so steht der Schnitt bezeichnenderweise oft oberhalb von 1,7.
Dies heisst, dass die überwiegende Mehrheit zwischen Buy und Strong Buy
liegt, und zwar rel. unabhängig von Marktumfeld (wie derzeit),
Unternehmenszustand, Fundamentals, Charttechnik.
Dies ist vernunftsmäßig und rational überhaupt nicht nachvollziehbar!
Zumal derzeit in USA selbst bei grösstem Optimismus von einer
schlechteren Konjunktur ausgegangen werden muss, von Rezession ganz
zu schweigen, und deshalb die Ratings ganz natürlich zurüchgezogen
werden müssten!
Dieses Resultat jedoch stellt für mich den Sinn und Nutzen der
Analystenzunft bzw. der derzeit abgelieferten Analysen
schlechthin in Frage.
Nochmals zum Schluss: mein Wunsch ist die breite Kontroverse.
Vielleicht liegt unsere Zukunft da wirklich in den Boards!
Allerdings haben die meisten von uns doch (noch) keinen Zugang zu den
wahrhaft fruchtigen Fakten bzw. wer von uns kann schon eine Bilanz
wirklich bis ins kleinste und oft subtilste Detail verstehen und dies
dann auf einem Board verständlich darstellen?`Aber wir werden wohl
nicht umhin kommen, dies künftig in einem Akt des Selbstschutzes
selbst in die Hände zu nehemn, jedem nach seinen besten Fähigkeiten
und Neigungen!
:) tetsuo
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