Eine Bekannte von mir hat ein Konto bei einer österreichischen, 1A Bank.
Sie hat dort ein Depot mit Unterkonten und wollte alles schließen. Eigentlich wollte sie nur die Adresse ändern, aber als man ihr nahelegte, einen neuen Depot-Zusatzvertrag zu unterschreiben, bzw. geänderten Geschäftsbedingungen bezüglich der Depotführung zuzustimmen, weigerte sie sich, weshalb man ihr nahelegte, man würde ihr dann eben das Konto kündigen. Sie zog es daraufhin vor, weil ihr das Durchlesen der neuen Geschäftsbedingungen zu müßig war, noch am gleichen Tag alle Konten zu schließen. Ihre Bitte das Depot zu schließen und den einzigen Wert im Depot zu verkaufen (der Wert konnte auf kein anderes Depot übertragen werden und deshalb hatte sie dieses Depot überhaupt so lange behalten) gab sie noch am gleichen Tag schriftlich bei der Bank ab. Sie fragte nach, ob man noch etwas von ihr bräuchte, was verneint wurde.
Die Kontoschließung hat sie letzte Woche beantragt. Zurück in Deutschland hat sie nun einen Brief erhalten, in dem sie erneut aufgefordert wird die Kontoschließung zu beantragen, diesmal mit einem etwas späteren Datum als jenem, an dem sie bereits vor Ort die Depotschließung beantragt hatte. Sie besitzt auch die Bestätigung, wann dieses Schreiben eingegangen ist. Das wäre allein noch kein Drama, Problem bei diesem Schreiben ist, dass hier erneut ein Absatz eingefügt wurde, dem sie bei Depotschließung zustimmen soll. Sie ist sich nun nicht sicher, ob sie diesen Passus einfach wegstreichen kann und nur die Schließung unterzeichnen kann, oder ob ihr dann weiterhin die Schließung und somit die Auszahlung ihres Depotwertes verweigert werden kann. Wie schon erwähnt, sie hat bereits die Schließung angeordnet und den Verkauf des Wertes im Depot. Der Wert scheint inzwischen verkauft worden zu sein, jedoch hat die Bank noch immer keine Überweisung auf das angegebene Konto vorgenommen, sondern statt dessen erneut einen Antrag auf Schließung zugschickt. Für mich sieht das ein wenig danach aus, als wolle man ihr damit sagen, wenn du uns das nicht unterschreibst, keine Überweisung.
Hier sinngemaß der Absatz, dem sie zustimmen soll:
Sie soll bestätigen, ... dass mit der Schließung ihres Kontos sämtliche Ansprüche ihrerseits gegen diese Bank in Hinblick auf die gegenständliche Kontoverbindung endgültig abgeschlossen und bereinigt seien.
Ich möchte dazu sagen, sie hatte bisher nie etwas bei dieser Bank beanstandet, sondern weigerte sich bei ihrem letzten Besuch dieser Bank lediglich den neuen Depotbestimmungen zuzustimmen. Sie hatte nur darauf hingewiesen, dass der Wert der im Depot lag und der inzwischen wieder bei Kaufpreisniveau angelangt ist, der einzige Grund dafür war, dass sie dieses Depot so lange behalten hatte, weil der Wert auf kein anderes Depot übertragen werden konnte. Sie merkte dies an, während sie beschrieb, warum sie bei dieser Bank das Depot führte und warum ihr nichts an neuen Geschäftsbedingungen lag.
Soll sie den Zusatz einfach unterschreiben, damit sie endlich ihr Geld überwiesen bekommt, oder gibt es eine andere Möglichkeit, wie sie die Schließung ihres Kontos durchsetzen kann, auch wenn sich die Bank scheinbar querzustellen versucht, solange sie den Zusatz nicht unterschreibt. Kann einem Kunden tatsächlich die Kontoschließung verweigert werden, nur weil er sich weigert einen solchen Passus zu unterschreiben?
Ernsthafte Frage, bitte daher auch um ernsthafte Antworten.
Sie hat dort ein Depot mit Unterkonten und wollte alles schließen. Eigentlich wollte sie nur die Adresse ändern, aber als man ihr nahelegte, einen neuen Depot-Zusatzvertrag zu unterschreiben, bzw. geänderten Geschäftsbedingungen bezüglich der Depotführung zuzustimmen, weigerte sie sich, weshalb man ihr nahelegte, man würde ihr dann eben das Konto kündigen. Sie zog es daraufhin vor, weil ihr das Durchlesen der neuen Geschäftsbedingungen zu müßig war, noch am gleichen Tag alle Konten zu schließen. Ihre Bitte das Depot zu schließen und den einzigen Wert im Depot zu verkaufen (der Wert konnte auf kein anderes Depot übertragen werden und deshalb hatte sie dieses Depot überhaupt so lange behalten) gab sie noch am gleichen Tag schriftlich bei der Bank ab. Sie fragte nach, ob man noch etwas von ihr bräuchte, was verneint wurde.
Die Kontoschließung hat sie letzte Woche beantragt. Zurück in Deutschland hat sie nun einen Brief erhalten, in dem sie erneut aufgefordert wird die Kontoschließung zu beantragen, diesmal mit einem etwas späteren Datum als jenem, an dem sie bereits vor Ort die Depotschließung beantragt hatte. Sie besitzt auch die Bestätigung, wann dieses Schreiben eingegangen ist. Das wäre allein noch kein Drama, Problem bei diesem Schreiben ist, dass hier erneut ein Absatz eingefügt wurde, dem sie bei Depotschließung zustimmen soll. Sie ist sich nun nicht sicher, ob sie diesen Passus einfach wegstreichen kann und nur die Schließung unterzeichnen kann, oder ob ihr dann weiterhin die Schließung und somit die Auszahlung ihres Depotwertes verweigert werden kann. Wie schon erwähnt, sie hat bereits die Schließung angeordnet und den Verkauf des Wertes im Depot. Der Wert scheint inzwischen verkauft worden zu sein, jedoch hat die Bank noch immer keine Überweisung auf das angegebene Konto vorgenommen, sondern statt dessen erneut einen Antrag auf Schließung zugschickt. Für mich sieht das ein wenig danach aus, als wolle man ihr damit sagen, wenn du uns das nicht unterschreibst, keine Überweisung.
Hier sinngemaß der Absatz, dem sie zustimmen soll:
Sie soll bestätigen, ... dass mit der Schließung ihres Kontos sämtliche Ansprüche ihrerseits gegen diese Bank in Hinblick auf die gegenständliche Kontoverbindung endgültig abgeschlossen und bereinigt seien.
Ich möchte dazu sagen, sie hatte bisher nie etwas bei dieser Bank beanstandet, sondern weigerte sich bei ihrem letzten Besuch dieser Bank lediglich den neuen Depotbestimmungen zuzustimmen. Sie hatte nur darauf hingewiesen, dass der Wert der im Depot lag und der inzwischen wieder bei Kaufpreisniveau angelangt ist, der einzige Grund dafür war, dass sie dieses Depot so lange behalten hatte, weil der Wert auf kein anderes Depot übertragen werden konnte. Sie merkte dies an, während sie beschrieb, warum sie bei dieser Bank das Depot führte und warum ihr nichts an neuen Geschäftsbedingungen lag.
Soll sie den Zusatz einfach unterschreiben, damit sie endlich ihr Geld überwiesen bekommt, oder gibt es eine andere Möglichkeit, wie sie die Schließung ihres Kontos durchsetzen kann, auch wenn sich die Bank scheinbar querzustellen versucht, solange sie den Zusatz nicht unterschreibt. Kann einem Kunden tatsächlich die Kontoschließung verweigert werden, nur weil er sich weigert einen solchen Passus zu unterschreiben?
Ernsthafte Frage, bitte daher auch um ernsthafte Antworten.