Kinowelt-Übernahme durch Firmengründer steht - Kaufpreis bezahlt 21.01 2003
MÜNCHEN - Die Übernahme des insolventen Medienunternehmens Kinowelt durch die Firmengründer Michael und Rainer Kölmel ist nach einem monatelangen Tauziehen perfekt. Der Kaufpreis sei am Dienstag bezahlt worden, teilte Insolvenzverwalter Wolfgang Ott in München mit. Damit sei der im Oktober geschlossene Kaufvertrag für die Übernahme des Kerngeschäfts gültig. Die Übernahme solle bereits am Mittwoch vollzogen werden. Die Kölmels wollen den Sitz der Firma dann nach früheren Angaben von München nach Leipzig verlagern. Nach einer monatelangen Hängepartie hatte sich die Sparkasse Leipzig Mitte Dezember bereit erklärt, die Übernahme des Kerngeschäfts durch die Investorengruppe um die Kölmel-Brüder zu finanzieren. Zuvor hatte sich das Geschäft durch Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft gegen die Brüder wegen Insolvenzverschleppung und Untreue verzögert. KAUFPREIS SOLLTE BEREITS 2002 GEZAHLT WERDEN
Der Kaufpreis von 32 Millionen Euro sollte ursprünglich noch im vergangenen Jahr bezahlt werden. Trotz der Finanzierungszusage aus Leipzig wurde die Summe aber auch bis Anfang Januar nicht bezahlt. Ob das Geschäft tatsächlich zu Stande kommen würde, war daher unklar. Die verbliebenen rund 70 Kinowelt-Beschäftigten äußerten in zwei offenen Briefen ihre Kritik an dem Gezerre zwischen den Beteiligten und Sorgen über ihre ungewissen Zukunftsaussichten.
Das Insolvenzverfahren über Kinowelt war im Mai 2002 eröffnet worden. Kinowelt hatte den Antrag im Dezember 2001 gestellt, nachdem das Unternehmen Verluste von mehr als 300 Millionen Euro gemacht hatte und die niederländische Bank ABN Amro einen Kredit kündigte./dw/DP/sh
MÜNCHEN - Die Übernahme des insolventen Medienunternehmens Kinowelt durch die Firmengründer Michael und Rainer Kölmel ist nach einem monatelangen Tauziehen perfekt. Der Kaufpreis sei am Dienstag bezahlt worden, teilte Insolvenzverwalter Wolfgang Ott in München mit. Damit sei der im Oktober geschlossene Kaufvertrag für die Übernahme des Kerngeschäfts gültig. Die Übernahme solle bereits am Mittwoch vollzogen werden. Die Kölmels wollen den Sitz der Firma dann nach früheren Angaben von München nach Leipzig verlagern. Nach einer monatelangen Hängepartie hatte sich die Sparkasse Leipzig Mitte Dezember bereit erklärt, die Übernahme des Kerngeschäfts durch die Investorengruppe um die Kölmel-Brüder zu finanzieren. Zuvor hatte sich das Geschäft durch Ermittlungen der Münchner Staatsanwaltschaft gegen die Brüder wegen Insolvenzverschleppung und Untreue verzögert. KAUFPREIS SOLLTE BEREITS 2002 GEZAHLT WERDEN
Der Kaufpreis von 32 Millionen Euro sollte ursprünglich noch im vergangenen Jahr bezahlt werden. Trotz der Finanzierungszusage aus Leipzig wurde die Summe aber auch bis Anfang Januar nicht bezahlt. Ob das Geschäft tatsächlich zu Stande kommen würde, war daher unklar. Die verbliebenen rund 70 Kinowelt-Beschäftigten äußerten in zwei offenen Briefen ihre Kritik an dem Gezerre zwischen den Beteiligten und Sorgen über ihre ungewissen Zukunftsaussichten.
Das Insolvenzverfahren über Kinowelt war im Mai 2002 eröffnet worden. Kinowelt hatte den Antrag im Dezember 2001 gestellt, nachdem das Unternehmen Verluste von mehr als 300 Millionen Euro gemacht hatte und die niederländische Bank ABN Amro einen Kredit kündigte./dw/DP/sh
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