pgam: Deutliche Gewinnsteigerung
Georgsmarienhütte, 30. Mai 2001 Die am Frankfurter Neuen Markt notierte pgam AG (WKN 513 840), die im Geschäftsjahr 2000 wegen Auftragsstornierungen durch die Automobilindustrie Einbußen verzeichnen mußte, konnte durch lukrative Ersatzaufträge und das erfolgreiche Segment Sonderschutzfahrzeuge ein hervorragendes Quartalsergebnis erzielen. Der Umsatz im Konzern stieg gegenüber dem Vorjahr um 33,7 % auf TDM 30.923 (Vorjahr TDM 23.131), das EBIT betrug 10,9 % vom Umsatz und stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum um 379,0 % auf TDM 3.389 (Vorjahr TDM 894). Alleine durch die Reutlinger Tochter pgam high performance products gmbh (vormals Wendler) wurde ein Umsatz von 5,5 Mio. DM bei einem EBIT von 0,9 Mio. DM (15,5 %) beigesteuert. Zunächst war es im Dezember 2000 notwendig geworden, die ehrgeizigen Ziele für die Jahre 2001 und 2002 nach unten zu korrigieren, da die selbst für Experten überraschende Abkühlung der Automobilkonjunktur gegen Ende 2000 eine mittelfristige Reduzierung der Entwicklungsbudgets der Automobilhersteller für Fahrzeugneuentwicklungen bedeutet. Grundsätzlich wird sich aber an dem Trend zur immer höheren Modellvielfalt und kürzeren Entwicklungszyklen nichts ändern. Für die Zeiträume bis zum neuerlichen Anstieg der weltweiten Automobilkonjunktur muß auch pgam eine reduzierte Wachstumsgeschwindigkeit und eine Verringerung der Margen hinnehmen; aufgrund des für die Automobilindustrie attraktiven Geschäftsmodells sollte jedoch gerade pgam im besonderen Maße vom nächsten Automobilboom profitieren können. Als besonders gelungener Coup erwies sich die Übernahme der Assets- und Produktionsanlagen des Reutlinger Traditionsunternehmens Wendler, welches auf eine erfolgreiche Firmengeschichte seit 1840 zurückblicken kann. Legendäre Prototypen und Kleinserien, wie das Bugatti Cabriolet 1923, die Typen Maybach W3 und W5 in den Jahren 1925 und 1926, der Porsche Spider von 1956 bis 1960 sind bei Wendler in Reutlingen vom Band gelaufen. Das Unternehmen Wendler stieg bereits in den 60-er Jahren in das Geschäft der Sonderschutzpanzerungen von Zivilfahrzeugen, insbesondere im Bereich der Nachrüstung, ein. Mangels einer qualifizierten Engineering-Abteilung drohte Ende letzten Jahres dem 160 Jahre alten Traditionsunternehmen das endgültige Aus. Mit Übernahme durch pgam bei gleichzeitiger Einbringung eines professionellen Engineerings gegen Ende des Jahres 2000 konnte die Traditionsmarke Wendler gerettet und die Herstellung von Fahrzeugsonderschutzausrüstungen auf ein High-Tech-Niveau angehoben werden. Der pgam-Konzern hat damit den Einstieg in das rasch wachsende Segment der Sonderschutzfahrzeugausrüstungen erfolgreich umgesetzt. Im Bereich der Sonderschutzfahrzeuge gewinnt das professionelle computergestützte Engineering immer mehr an Bedeutung und insbesondere die Erstausrüstung ab Werk von schwer- und mittelschwergepanzerten Serienlimousinen läßt sich nicht mehr, wie bisher, nach handwerklichen Gesichtspunkten durchführen. Das Segment Sonderschutzfahrzeuge wird in den künftigen Unternehmensberichterstattungen und Planungen als eigenständiges Geschäftsfeld ausgewiesen werden. Der Vorstand ist überzeugt, mit seinen Maßnahmen die Voraussetzungen geschaffen zu haben, im schnellebiger und härter werdenden Umfeld der Automobilindustrie attraktive Zukunfts- und Wachstumschancen für das Unternehmen zu sichern. Über das Unternehmen Die 1979 gegründete pgam advanced technologies AG bietet mit dem integrierten -Full Service Technology Package- ein attraktives Businessmodell für die Automobilindustrie. Das Unternehmen liefert von der Projektkonzeption und Steuerung bis zu den Produktionsmitteln für die immer schneller werdenden Modellzyklen bei immer mehr Varianten für Fahrzeugkarosserien und Innenräume alles aus einer Hand. Zum pgam Konzern gehören neben der pgam advanced technologies AG vier deutsche und polnische Niederlassungen sowie Tochtergesellschaften in den USA und Großbritannien. Kunden der pgam sind Automobilhersteller wie Audi, DaimlerChrysler, General Motors, Porsche, Rolls Royce und VW, aber auch Automobilzulieferer wie Dynamit Nobel, Magna und Textron. Das Unternehmen beschäftigt derzeit ca. 520 Mitarbeiter. Die pgam AG ist seit dem 14. September 2000 am Neuen Markt der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter
http://www.pgam.com oder bei: Investor Relations Josef A. Marold pgam advanced technologies AG Beekebreite 18-20 49124 Georgsmarienhütte Telefon: (0 54 01) 4 90 49 0 Fax: (0 54 01) 4 27 05 E-Mail: i-relations@pgam.com Web:
http://www.pgam.com Quelle: Wallstreet Online 30.05.2001 14:21
damals auf 5,90 jetzt 3,20 hohes Gewinnwachstum,niedriges KGV s.
http://www.ariva.de/statistics/facts.m?a=513840