""""""bin mal gespannt, ob noch jemand daran interessiert ist...
Stichwort: Salzwasser-Entsorgung / Aufhaldung! Wird ja im Finanzbericht nicht um den heißen Brei herumgeredet, sondern als absolut ernst zu nehmendes Risiko erwähnt.
Für wie problematisch haltet ihr das Thema ?
Welche Lösungen zur Besänftigung gibt es? Welche Auswirkungen hat die Bundestagswahl darauf?
Meinungen? Gefahren?"""""
Warnung!!!!!!
wird etwas längeres posting, wen es nicht interessiert, bitte einfach wegdrücken.
generell muss gesagt werden, dass dieses Thema das unternehmen stark tangiert. wer gründlich die Homepages und die Meldungen von k+s liest, wird merken, dass sich das unternehmen sehr ernsthaft mit der Problematik beschäftigt.
-und das ist auch gut und richtig!
sieht man sich hingegen die Gegenseite und teilweise die Motive an, bin ich nicht immer der Meinung, dass sachlich und fair argumentiert wird.
-besonders ärgert mich, dass gerade aus der ecke, die vor über 20 jahren (DDR-zeit) die Umwelt ohne jegliche!!! Rücksicht versalzt hat, das Thema aus politischen gründen benutzt wird.
die Sachlage indes stellt sich für mich wie folgt dar:
-auf der einen seite haben wir nur eine Natur -und gutes trinkwasser ist immer eines schutzes wert.
auf der anderen seite hängen tausende von Arbeitsplätzen in einer ansonsten strukturschwachen gegend ab.
ebenfalls zu berücksichtigen ist, dass die abbaustätten von k+s die einzigen abbaubaren kalivorräte in Europa darstellen. wie man aus dem vorgehen von russlandpräsident Putin ersehen kann, ist kali ein extrem wichtiger rohstoff. in bezug auf wirtschaftliche durchsetzungsmacht vs. China sicher wichtiger als Gold.
interessierte Leser wissen auch, dass durch die bisher ergriffenen Maßnahmen der Salzgehalt der Werra schon deutlich reduziert werden konnte. zu weiteren Reduzierungen hat sich das werk k+s in vorgefassten Zeiträumen verpflichtet.
Risiken - Auswirkungen auf die Anleger bzw. auf den kurs.
das dies alles Geld kostet, werden manche Anleger übermäßig verunsichert.
1. ist die von k+s bereitgestellte summe 360 mio euro in einem festgelegten zeitrahmen schon seit jahren bekannt (scheinbar nicht allen)
2. gibt es auch in saskatchewan eine Umwelt, ebenso in der perm Region, als auch in weissrussland.
3. ist mit der von k+s geplanten Rohrleitung in die Nordsee nun die Politik am zuge. eine Genehmigung durch Anrainerländer wie z.b. nordrheinwestfahlen wird es auch aus heutiger sicht nicht geben.
4. kommen auch die kommunen im umkreis unter druck. sobald legacy fördert ist es keine allzu teure Angelegenheit die förderung nochmals auszuweiten. eine Rücknahme der förderung in der werraregion würde eine sofortige verbesserung bringen - egal zu welchem preis????
zudem wird die Gewerbesteuer wird dort entrichtet, wo sie "produziert" wird.
ein positivum kann man dem versalzungsproblem abgewinnen. immerhin dürfte es sich um die beste giftpille handeln, die k+s (noch) vor einer übernahme schützt.
vielleicht schläft auch h. steiner nach eingenem bekunden auch deshalb so gut.:)
Thema bergbauliche Maßnahmen:
für bergbauliche Maßnahmen sind z.zt. ca. 800 mios in Rücklagen. diese Rücklagen dienen auch für schäden, die durch bergmännische eingriffe verursacht werden können. für den laufenden betrieb sind zudem Versicherungen getätigt. die wiederum schadensfälle absichern. auch für die Zukunft kann k+s nur für schäden verantwortlich gemacht werden, die durch unfachmännisches abbauen entstehen (grobfahrlässi bis vorsätzlich).
z.g. ein entstehen eines sinkholes würde unter "Naturereignis" fallen, es sei denn k+s hääte bergbaurelevante Maßnahmen nicht beachtet.
hier gibt es zwischen solutionmining und konventioneller förderung unterschiedliche ansätze. welche förderung aber grössere gefahren birgt, entzieht sich nmeiner Kenntnis.
wie immer alles meine eigene und pers. Einschätzung
glück auf!
umbrellagirl