Anzeige
Meldung des Tages: GOLD-AUSBRUCH: Von der PEA zum Milliarden-Potenzial
Neuester, zuletzt geles. Beitrag
Antworten | Börsen-Forum
Übersicht ZurückZurück WeiterWeiter
... 14 15 16 18 19 20 ...

jumptec & congatec - kommt da noch mehr


Beiträge: 597
Zugriffe: 187.757 / Heute: 583
Kontron AG 23,56 € -1,75% Perf. seit Threadbeginn:   +1,46%
 
bulls_b:

Zahlen veröffentlicht !

 
29.10.25 20:31

Am späten Abend (gegen 20:25 Uhr) veröffentlichte Kontron vorläufige Zahlen für die ersten neun Monate 2025 und bestätigte dabei die Gewinnprognose. Dies ist die erste Reaktion des Unternehmens auf die jüngste Marktturbulenz und soll offensichtlich beruhigend wirken.

KennzahlVorläufige Zahlen 9 Monate 2025VorjahreszeitraumAnmerkung
Umsatz (9M)1.182 Mio. EUR1.208 Mio. EURLeichter Rückgang, was auf den strategischen Wegfall des Hardware-Geschäfts (COM) zurückzuführen ist.
EBITDA (9M)194 Mio. EUR141 Mio. EURAnstieg um 37 %. Darin enthalten sind 46 Mio. EUR aus der COM-Entkonsolidierung.
EBITDA-Prognose 2025Unverändert 270 Mio. EUR
Bestätigt! Die entscheidende Gewinnprognose steht.
Umsatz-Prognose 2025Erwartet 1,7 Mrd. EUR
Leichte Korrektur von zuvor 1,8 Mrd. EUR, ebenfalls wegen strategischer Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte.
Antworten

Werbung

Entdecke die beliebtesten ETFs von Xtrackers

Xtrackers MSCI Korea UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +95,38%
Xtrackers CSI500 Swap UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +61,21%
Xtrackers Spain UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +54,95%
Xtrackers Spain UCITS ETF 1D
Perf. 12M: +54,94%
Xtrackers Vietnam Swap UCITS ETF 1C
Perf. 12M: +52,87%

Friedhelm.Bus.:

#

 
29.10.25 20:54
Perfekt reagiert. Genau so muss man mit den Heuschrecken umgehen die Unsicherheiten vermitteln wollen!  
Antworten
crunch time:

#401

 
29.10.25 21:31

Finde ich auch eine korrekte / nötige Maßnahme vor den endgültigen Zahlen jetzt mit dieser Entlastungsmeldung schon vorläufige Zahlen zu veröffentlichen. So etwas war leider überfällig als Statement zum nachrichtenlosen Kurs-Crash. So mußte man reagieren, um die gestern aufgeflammten Ängste über eine mögliche Gewinnrevision wieder zu zerstreuen. Bleibt zu hoffen, daß man sich jetzt kursmäßig wieder stabilisiert und auch nach Präsentation der endgültigen Zahlen die Reaktion wohlwollend bleibt. Ist schon schade, wenn gestern wirklich Decagon Asset Management LLP sich mit diesem schwachsinnigen destruktiven kurskillenden Hauruck-Abverkauf nicht nur sich selber schädigend in den Fuß geschossen hätte durch selbsterzeugte schlechtere  Verkaufskurse, sondern dann auch bei vielen anderen Anlegern Verunsicherung  erzeugt hat. Jetzt scheinen die Knallköpfe von Decagon ja durch zu sein mit ihren Abgaben und es kann wieder etwas "normaler" zugehen, falls nicht nochmal weitere LV ihren Hut vor den Zahlen in den Ring werfen.

Kontron veröffentlicht vorläufige Zahlen für die ersten neun Monate 2025 - Gewinnprognose für 2025 bestätigt - Mittwoch, 29. Oktober 2025 - www.it-times.de/news/...prognose-fuer-2025-bestaetigt-174625/ "....veröffentlicht heute vorläufige Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2025 als Reaktion auf den jüngsten, fundamental unbegründeten Kursrutsch und um Marktspekulationen vorzubeugen. ...„Wir sehen weiterhin starke Auftragseingänge mit einem Book-to-bill >1x; insbesondere in den Bereichen Bahninfrastruktur, Rüstung, Aerospace und bei Künstlicher Intelligenz.“  Kontron wird am 5. November wie geplant die vollständigen Ergebnisse für die ersten neun Monate 2025 veröffentlichen.

Antworten
jseyse:

Decagon

 
30.10.25 09:12
Wenn Decagon wirklich für die Verkäufe vorgestern verantwortlich war (wobei ich mir da auch noch die Frage stelle, wie HN das eigentlich so genau wissen kann), dann wollten sie mit der Hauruckaktion  vermutlich einer möglichen  Aktion der LV zuvorkommen; denn sie massiven Aktienleihen waren ja öffentlich bekannt (und damit auch das Potential einer Short-Aktion).
Antworten
Werner01:

jseyse

 
30.10.25 09:43
Aber die Grundsatzfrage ist doch eine andere: Üblich ist doch für ein so großes Volumen, das außerbörslich abzuwickeln. Da der Kurs die letztem Monate sehr lang >25 stand, heisst das für mich, dass es keine Interessenten hab, die das Gesamtpaket auf diesem Niveau abgenommen haben.
Und dann muss man sich fragen warum?
An blumigen Versprechungen, siehe MWB Konferenz hat es nicht gemangelt.
Ich kann mir das nur so erklären, dass auf der Profi-Seite das Misstrauen noch grösser ist als bei uns, so dass sich Decagon für die blutige Version entschieden hat.
Antworten
jseyse:

@Werner

 
30.10.25 09:51
Nunja, wenn Du als größerer Investor Interesse hättest und wüsstest, dass Decagon zeitnah verkaufen muss, würdest Du auch einen Discount fordern, weil Du Dich ansonsten im börslichen Abverkauf billig bedienen kannst...

Und dass sich die Fonds nun nicht gerade um Kontron-Aktien reißen, ist ja nichts Neues (aus welchen Gründen auch immer).
Antworten
Werner01:

jseyse

 
30.10.25 10:08
Vaide Sicht auf die Käuferseite.
Ich habe jedoch ein Problem mit dem verkaufen müssen! Es ist mir nicht einleuchtend dass es zwingend ist, ein Zeitfenster von Tagen oder wenigen Wochen einhalten zu müssen. Am Ende zählt nur was hängenbleibt. Oder die Angst vor shorties/neg. news war bei den Entscheidern von Degacon wirklich extrem, was ich aber auch nicht TOLL finden würde.
Antworten
ukka:

Was bedeutet vaide Sicht

 
30.10.25 10:44
....... .??
Antworten
Werner01:

sorry

 
30.10.25 11:15
Schreibfehler:  valide
Antworten
95oje:

Bezüglich des EBITDA ist Q3 eine Enttäuschung!

 
30.10.25 11:52
Im letzten Jahr lag das Q3 EBITDA bei etwas über 59 Mio. € (siehe Ergebnispräsentation Q3 24).
Wenn man die jetzt gemeldeten Zahlen um das Hj. 1 25 bereinigt, landet man bei ca. 50 Mio. € EBITDA.
Bin sehr gespannt, ob und wie das nächste Woche erklärt wird.
Ausserdem ist die Messlatte für das Q4 EBITDA mit 76 Mio. € nun echt hoch.
Wahrscheinlich lautet die Formulierung nun auch deswegen "rund" 220 Mio, € und nicht wie bisher "mindestens"
Meine Vermutung, neben einer eher insgesamt Verhaltenen Nachfrage aus der Industrie (Automatisierung etc.) ist das Katek-Business (Wechselrichter aber eben auch Wallboxen) in Q3 deutlich schlechter gelaufen als erhofft.
Aber zu Katek ist auch schon alles geschrieben, auch schon von jedem ;-)
Antworten
Friedhelm.Bus.:

#

 
30.10.25 12:06
Umsatz wird doch bei Rechnungsstellung generiert.
Das geht doch nicht immer harmonisch über die Quartale.
Wenn ich jetzt eine fette Rechnung anstatt am 30.09. am 01.10. stelle,
rutscht der Umsatz und der Gewinn von Q3 in Q4. So könnte ich mir das vorstellen.
So versucht mein Unternehmen auch immer möglichst vor Weihnachten noch viel zu liefern, um Rechnungen schreiben zu können.
Bei einem btb von 1,2 muss meiner Meinung nach irgend ein Quartal positiv aus der Reihe tanzen!
Antworten
Ulllli:

Zum Thema "verkaufen müssen..."

3
30.10.25 12:28
jseyse
Vaide Sicht auf die Käuferseite.
Ich habe jedoch ein Problem mit dem verkaufen müssen! Es ist mir nicht einleuchtend dass es zwingend ist, ein Zeitfenster von Tagen oder wenigen Wochen einhalten zu müssen. Am Ende zählt nur was hängenbleibt. Oder die Angst vor shorties/neg. news war bei den Entscheidern von Degacon wirklich extrem, was ich aber auch nicht TOLL finden würde.
Werner01, 30.10.25 10:08
Wenn man als Fondsmanager eine Position in den Fonds bekommt, die nicht in die eigentliche Struktur oder gar festgelegte Strategie passt, dann wird verkauft, und zwar unmittelbar.
Dabei ist egal, ob die Ursache für die Position ein glücklicher Umstand, ein Deal oder ggf. auch ein Fehltrade ist. Eine Position, die der erklärten Strategie widerspricht, wird schnellstmöglich glattgestellt.

Wenn das dann auch noch mit irgendeiner Form von Gewinn möglich ist (egal ob klein oder groß), dann erst recht. Auch wenn in einer Woche "vielleicht" noch mehr drin wäre.

Hintergrund ist das unterschiedliche Risk/Reward-Verhältnis für den Fondsmanager.
Kein Insti-Kunde und auch kein Chef lobt einen, wenn ein a.o. Gewinn erzielt wurde, außerhalb der eigentlichen erklärten Strategie. seinen Ursprung hat.
Im Gegenteil, bei einer späteren Performanceanalyse schwingt das Geschmäckle mit, dass man die (gute) Gesamtperformance eben nicht (nur) mit der erklärten Strategie erzielt hat, sondern mit anderen Sachen.
Und wenn aus solchen "anderen Sachen" im Zweifel sogar ein Verlustbeitrag entstehen können, -> noch schlimmer.

Daher ist die Motivation in sochen Fällen immer: so schnell wie möchglich raus damit.

Antworten
d.droid:

der gute Clemens B.

 
30.10.25 12:49
hat gestern unglaubliche 2000 Aktien gekauft. Das zeugt von extremen Vertrauen.

Erinnert mich bissel an Markus B. der auch schnell paar Aktien seiner WCard gekauft hat um zu Zeigen , das alles i.O. ist.  
Antworten
bullybaer:

#413

 
30.10.25 13:53
Endlich... ich konnte es gar nicht mehr erwarten bis der erste Standardspruch  zu WC kommt...
Antworten
bullybaer:

evtl. hat ja

 
30.10.25 13:59
auch Jan Marsalek sein Kontron Paket geworfen weil Putin Geld für seine Kriegskasse braucht. Folglich sind die Nazis in der Ukraine schuld. Jetzt hammers....

Marchant MC Ltd mit seinen popligen 0,50 und 0,24% Erhöhung der SQ auf insgesamt 0,74% kanns wohl kaum gewesen sein
 
Antworten
crunch time:

heute Deckel auf dem Kurs

 
30.10.25 18:02
Da wollte heute offenbar jemand nicht den Kurs über den Bereich 23,25/35 steigen lassen. Will da jemand nicht, daß der jüngst angerichtete charttechnische "Schaden" zu schnell wieder repariert wird?  Schauen wir mal, ob die endgültigen Zahlen und neue Prognosen nächste Woche vielleicht mehr Bewegung reinbringen können.
(Verkleinert auf 37%) vergrößern
jumptec & congatec - kommt da noch mehr 1500313
Antworten
jseyse:

Q3 Zahlen

3
02.11.25 09:22
Nachdem die Q3-Zahlen ja bereits bekant sind, wird für mich entscheidend für die Kursentwicklung bis Jahresende, wie man diesmal das Unternehmen im Conference Call darstellt. Wird es wieder eine gefühlt eher lustlose Pflicht-Darstellung wie bei den letzten Malen oder gelingt es HN endlich mal wieder, etwas Interesse und Zuversicht für die Zukunft des Unternehnens zu verbreiten?

Eine entscheidende Frage dürfte beispielsweise sein, wann sich die regelmäßig (deutlich) über 1 liegenden Book to Bill Raten endlich auch mal ernsthaft in den Zahlen auswirken, nachdem die letzten Jahre rückwirkend trotz erfreulicher Book to Bills ja eigentlich immer mehr oder weniger von umsatzseitigen Zielverfehlungen geprägt waren (erst jahrelange Chip-Krise, und danach dann gleich Katek). Ohne diese beiden Faktore stünde der Kurs vermutlich bei über 40 Euro (was offenkundig anfangs auch der Plan von HN war, wenn man sich die im Sommer verfallenen Optionen anschaut).

Seit Jahren klingt irgendwie immer technologisch alles gut beiKontron, aber in den Zahlen hat es sich eben noch nicht so richtig ausgewirkt, deswegen auch die recht träge Kursentwicklung der letzten 5 Jahre. Sobald sich das ändert, kann aus meiner Sicht der Kurs auch mal sehr schnell durch die Decke gehen. Wenn sich das mögliche Wachstum nicht nur immer in irgendwelchen Book to Bills zeigt (die für den Markt im Detail schwer zu interpretieren sind), sondern sich endlich auch mal in realen Zahlen, dann könnte es endlich Kontron auch mal losgehen.

Man sieht ja, dass  Kontron auf der Watchlist auch von größeren Investoren steht, wenn beispielsweise Hendrik Leber von Acatis derzeit Kontron für eines der interessantesten Unternehmen hält, bei dem er über ein Investment nachdenkt (Irgendwer hat ein im W:O Forum das entsprechende Interview gepostet). Vielleicht ist er ja sogar auch schon eingestiegen im Zuge der vergangenen Abverkäufe von Degacon...
Antworten
wokri:

Vielleich hilft das weiter:

 
02.11.25 16:49
Kontron Aktie: Shortseller erhöhen Druck - was steckt hinter der neuen Wette von Marchant MC?

Facebook "Like"-Dummy"Tweet this"-DummyEinstellungen


01.11.25 22:33
aktiencheck.de

Bad Marienberg (www.aktiencheck.de) -
Kontron im Fokus: Marchant MC Ltd erhöht Shortposition deutlich

Die Aktie der **Kontron AG** steht wieder einmal im Zentrum der Aufmerksamkeit institutioneller Anleger – insbesondere jener, die auf fallende Kurse setzen. Der britische Hedgefonds **Marchant MC Ltd** hat seine Netto-Leerverkaufsposition am **29. Oktober 2025** von **0,55 % auf 0,74 %** angehoben. Damit signalisiert der Fonds ein wachsendes Misstrauen gegenüber der kurzfristigen Kursentwicklung des österreichischen Technologiekonzerns.

Diese Erhöhung ist nicht nur ein isoliertes Ereignis, sondern Teil eines größeren Musters: Auch andere Fonds halten derzeit signifikante Shortpositionen in der Kontron-Aktie. Das Zusammenspiel dieser Marktakteure hat das Potenzial, den Kurs in den kommenden Wochen zu beeinflussen – sowohl nach unten als auch nach oben.

Trotz dieser skeptischen Stimmen legte der Kurs zuletzt leicht zu: **22,68 EUR**, ein Plus von **+0,44 %**. Der Markt scheint also noch nicht vollständig auf die Aktivitäten der Shortseller zu reagieren – oder aber, er nimmt sie als normale taktische Manöver wahr.

Marchant MC Ltd – der diskrete Player mit spürbarem Einfluss

Marchant MC Ltd ist kein lauter Marktakteur, sondern agiert meist diskret und datenbasiert. Der Fonds ist spezialisiert auf Event-Driven- und Arbitrage-Strategien, nutzt also Marktineffizienzen rund um Unternehmensnachrichten, Bilanzen oder makroökonomische Trends aus.

Die Entscheidung, die Position auf **0,74 %** zu erhöhen, deutet darauf hin, dass Marchant MC ein Ungleichgewicht im Marktpreis der Aktie erkannt haben könnte. Oftmals stützen sich solche Fonds auf komplexe quantitative Modelle, die fundamentale, technische und sentimentbasierte Faktoren kombinieren.

Eine solche Erhöhung ist kein Zufall: Sie erfolgt in der Regel nach einem klaren Signal – sei es eine Überbewertung, eine abnehmende Dynamik in Auftragseingängen oder das Ausbleiben kurzfristiger Wachstumsimpulse. Gleichzeitig bedeutet eine Shortposition dieser Größenordnung nicht zwangsläufig, dass der Fonds mit einem massiven Kursverfall rechnet – vielmehr könnte es eine Absicherung gegen bestehende Long-Positionen in verwandten Technologieaktien sein.

Aktuelle Kursentwicklung: Trotz Shorts leicht im Plus

Während Marchant MC seine Wette auf fallende Kurse erhöht, zeigte sich die Aktie am Markt stabil und gewann zuletzt **+0,44 %** auf **22,68 EUR**. Dieses Verhalten ist typisch für Titel mit aktiver Shortquote: Der Markt reagiert kurzfristig nicht zwingend panisch, solange keine negativen Unternehmensnachrichten folgen.

Das aktuelle Kursverhalten deutet darauf hin, dass viele Anleger den fundamentalen Wert des Unternehmens höher einschätzen als die Risiken, die Shortseller sehen. Ein solches Gleichgewicht zwischen Optimisten und Pessimisten kann allerdings schnell kippen – insbesondere dann, wenn sich die Positionen der Hedgefonds weiter ausweiten oder sich neue Marktteilnehmer auf die Shortseite wagen.

Die übrigen Shortseller – das unsichtbare Netzwerk

Neben Marchant MC Ltd tauchen im Bundesanzeiger weitere bekannte Namen auf, die Positionen in der Kontron-Aktie halten:
- **High Ground Investment Management LLP** mit **0,50 %**,
- **Fosse Capital Partners LLP** mit **1,53 %**,
- **Boldhaven Management LLP** mit **0,90 %**,
- sowie ältere Einträge, etwa **GSA Capital Partners LLP**, die früher mit kleineren Positionen aktiv waren.

Besonders auffällig ist die hohe Quote bei Fosse Capital – **1,53 %** ist im Vergleich zu anderen Fonds beträchtlich. Zusammen ergibt sich ein Gesamtbild, das auf eine deutlich spürbare Shortaktivität im Titel hinweist.

Diese Positionen bedeuten jedoch nicht zwangsläufig, dass die Hedgefonds dauerhaft auf Kursverluste setzen. Viele nutzen Shortpositionen zur Absicherung von Long-Engagements in verwandten Sektoren – insbesondere in Halbleiter-, Industrie- oder IoT-Werten. Dennoch zeigt die Dichte an aktiven Positionen, dass Kontron derzeit als überbewertet oder zumindest anfällig für kurzfristige Rückschläge gilt.

Warum Hedgefonds auf Kontron zielen

Die Kontron AG ist ein global agierender Anbieter von **IoT- und Embedded-Computing-Lösungen** – ein Markt mit langfristigem Wachstumspotenzial, aber auch intensiver Konkurrenz und hohen Investitionskosten. Gerade in Phasen, in denen der Technologiesektor Schwankungen zeigt, geraten Midcap-Werte wie Kontron schnell ins Visier von Fonds, die auf kurzfristige Übertreibungen setzen.

Ein weiterer Faktor ist die starke Kursentwicklung der vergangenen Monate. Nach einem beeindruckenden Lauf im Jahr 2025 könnte der Markt überhitzt wirken. Für Shortseller ist das ein klassisches Szenario: Wenn eine Aktie über längere Zeit steigt, ohne dass neue Impulse folgen, wächst die Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen oder Korrekturen.

Marchant MCs Strategie: Timing und Psychologie

Hedgefonds wie Marchant MC sind Meister des Timings. Sie nutzen nicht nur Daten, sondern auch Marktpsychologie. Eine Erhöhung der Shortquote unmittelbar vor Monatsende – wie hier geschehen – kann mehrere Gründe haben:
- **Positionierung vor Quartalszahlen:** Fonds sichern sich gegen mögliche Enttäuschungen ab.
- **Volatilitätsstrategie:** In einem Umfeld mit steigenden Schwankungen werden Shortpositionen attraktiver.
- **Reaktion auf institutionelle Umschichtungen:** Wenn große Investoren Gewinne mitnehmen, entsteht kurzfristiger Druck – eine Gelegenheit für Shorts.

Interessanterweise sind solche Bewegungen oft selbstverstärkend. Sobald die Shortquote steigt, nehmen Anleger sie wahr und werden nervös – manche verkaufen aus Angst, andere spekulieren auf einen Gegenschlag (Short Squeeze). Das Spiel aus Angst und Gier beginnt, und genau in diesem Spannungsfeld agieren Fonds wie Marchant MC.

Wie andere Marktteilnehmer reagieren

Institutionelle Investoren beobachten solche Meldungen genau. Die Offenlegung einer Shortposition ist ein Signal, das Marktstimmung beeinflussen kann. Wenn ein Fonds wie Marchant MC seine Position ausbaut, interpretieren viele dies als Warnsignal – andere hingegen sehen darin eine Übertreibung, die mittelfristig zu einer Gegenbewegung führen kann.

Besonders interessant wird es, wenn sich die Positionen großer Fonds überschneiden. Eine Kombination aus mehreren aktiven Shorts kann kurzfristig Druck aufbauen – doch sobald der Kurs nicht wie erwartet fällt, sind dieselben Fonds gezwungen, ihre Positionen zu decken. Das führt oft zu schnellen Kursanstiegen, dem sogenannten **Short Squeeze**.

Das Risiko der Shortseller

Shorten ist riskant – und teuer. Während Long-Investoren nur ihren Einsatz verlieren können, drohen Shortsellern theoretisch unbegrenzte Verluste. Steigt die Aktie, müssen sie die geliehenen Aktien teurer zurückkaufen.

Im Fall von Kontron ist die Ausgangslage besonders spannend: Der Titel ist relativ volatil, das Handelsvolumen solide, und das Unternehmen ist operativ profitabel. Das bedeutet: Sollte der Markt die Shorts "auf dem falschen Fuß" erwischen, könnte es schnell zu massiven Rückkäufen kommen – und damit zu einem sprunghaften Anstieg des Kurses.

Wie die Kontron-Aktie profitieren könnte

Wenn die aktuelle Kursstabilität anhält, könnte der steigende Shortdruck paradoxerweise zum **Kurstreiber** werden. Jede kleine positive Nachricht – etwa ein Großauftrag, ein starker Quartalsbericht oder eine Kooperation – könnte einen Dominoeffekt auslösen.

In diesem Szenario müssten Fonds wie Marchant MC ihre Positionen teilweise schließen, um Verluste zu vermeiden. Diese Käufe treiben den Kurs weiter nach oben, was wiederum andere Shortseller zum Handeln zwingt – ein klassischer Short Squeeze.

Solche Bewegungen sind keine Seltenheit im Tech-Midcap-Segment und haben in der Vergangenheit bei ähnlichen Unternehmen bereits zu explosionsartigen Kursanstiegen geführt.

Fundamentale Lage: Stabil, aber sensibel

Kontron ist ein solides Technologieunternehmen mit klarer strategischer Ausrichtung auf IoT, Embedded-Computing und industrielle Digitalisierung. Das Geschäftsmodell ist zukunftsorientiert, aber zyklisch sensibel.

Während die langfristigen Perspektiven positiv bleiben, reagiert der Kurs kurzfristig stark auf Marktstimmungen, Konjunkturdaten und Investitionszyklen der Kundenbranchen. Das erklärt, warum Shortseller in solchen Aktien Chancen sehen – sie wetten weniger auf die Schwäche des Unternehmens, sondern auf die Volatilität des Marktes.

Fazit: Short-Aktivität als Spiegel der Nervosität

Die Erhöhung der Shortposition von **Marchant MC Ltd auf 0,74 %** ist ein klares Zeichen dafür, dass institutionelle Anleger derzeit mit mehr Unsicherheit auf die Aktie blicken. Gleichzeitig zeigt der stabile Kurs, dass die Käuferseite noch nicht bereit ist, das Feld zu räumen.

Damit steht Kontron im Zentrum eines psychologischen Tauziehens: Auf der einen Seite die Shortseller, die auf Schwäche setzen – auf der anderen Seite die Investoren, die an die Innovationskraft des Unternehmens glauben. Wer recht behält, hängt nun weniger von Zahlen, sondern mehr von Marktstimmung und Timing ab.

Quelle:
www.aktiencheck.de/analysen/...Wette_von_Marchant_MC-19167713
Antworten
Homeopath:

"technologisch alles gut bei Kontron, aber ..."?

 
02.11.25 23:32
laut www.finanzen.net/aktien/kontron-aktie

Kontron Aktie Kennzahlen
                                                     2023   2024   2025e
Dividende in EUR                  0,50     0,60     0,83
Dividendenrendite (in %) 2,33     3,08     3,68
Gewinn/Aktie in EUR          1,23     1,47     1,94
KGV                                            17,48   13,21  11,53

Ein positives  KGV von unter 20 ist natürlich unbefriedigend für eine "Tech-Bude". 350 oder ein negtives KGV hätte mehr Strahlkraft und "3%" Dividendenrendite sprechen irgendwie total gegen ein "Tech-Unternehmen", dazu auf 1, 3 und 5 Jahre unterm Strich positive Kursentwicklung - aber es könnte doch alles viel viel schlimmer kommen!
Antworten
Werner01:

Immer alles schönreden

 
03.11.25 08:22
Das aktuelle Kursniveau hatten wir schon im Juli 2018. = mehr als 7 Jahre!
Das sind auch die Fakten.
Sicherlich war der Kurs damals übertrieben und heute untertrieben.
Die aktuelle Sicht des Marktes auf Kontron (NULL Vertrauen) ist völlig selbstverschuldet.
Antworten
Homeopath:

Da gibt es doch zwei Möglichkeiten, wenn

 
03.11.25 09:51
man den Kurs für über- oder untertrieben hält, kaufen bzw. verkaufen auf der einen Seite und drüber meckern und Schuldige suchen auf der anderen.

In USA machen etliche Aktien "luro", spez. Mag 7, das macht nun vielen Leuten Angst, daß da eine Blase platzen könnte (von der wir alle Splitter ins Gesicht kriegen werden).

Wer könnte es uns schöner zusammenfassen als Google mit KI?
"Übersicht mit KI
Die „Magnificent 7“ (Alphabet, Amazon, Apple, Meta, Microsoft, Nvidia, Tesla) gelten allgemein als hoch bewertet, da ihr durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) mit rund 40 deutlich über dem historischen Durchschnitt liegt. Allerdings gibt es unterschiedliche Ansichten: einige Experten halten sie aufgrund ihrer Marktposition und des Wachstumspotenzials für gerechtfertigt bewertet, während andere eine Verlangsamung des Gewinns als Risiko für die Bewertungen sehen. "
doch die Dividendenrendite sieht etwas magerer aus (müßte man letztendes selbsberechnen oder eine schlauere KI befragen als Artikel ohne Resultat: www.finanzen.net/nachricht/aktien/...keine-dividende-13272929  oder man fragt andersrum und landet hier divvydiary.com/de/roundhill-magnificent-seven-etf-US53656G4982 "Die Dividendenrendite von Roundhill Magnificent Seven ETF beträgt aktuell 0,65 %. "

"Deutsche" Aktien (auch wenn Öschis ihre Finger mit im Spiel haben) sind allgemein als Zykliker verschrien, und irgendjemand (Kostolani oder ein anderer Börsenaphoristiker) meinte generell, die Kurse verhielten sich zum Wert eines Unternehmens wie der Hund zu seinem Herrchen beim Spaziergang, mal eilt er (der Hund / der Kurs) voraus, mal hängt er zurück.

Ohne die Differenzen zwischen Hund und Herrchen zu beobachten und zu agieren: 3% wie früher beim Sparbuch. Und schlappe Kursgewinne. Mit meckern und ohne meckern, exakt das gleiche Ergebnis.

Mit Beobachtung der Differenzen zwischen Hund und Herrchen und (richtig) darauf zu reagieren und nur manchmal still und leise zu meckern: 3% wie früher beim Sparbuch. Und dann und wann je nach persönlich gesetzten Schwellwerten 5%, 10%, 15% oder 20% Kursgewinn auf Tranchen. Wenn man daneben liegt (Schwelle zu knapp gesetzt = Gewinn verschenkt, Schwelle zu weit gesetzt = Welle verpaßt) kann man sich über sich ärgern und sein System anpassen oder es mannhaft ertragen und auf die nächste Welle warten.

Meckern oder Schlüsse ziehen und handeln? Ggf. eben Ausstieg und Umschichtung in etwas verheißungsvolleres.
Antworten
Werner01:

Es geht nicht um meckern

 
03.11.25 11:01
sondern um den Finger in die Wunde zu legen. Je mehr  "Druck" erzeugt wird desto höher die Wahrscheinlichkeit das sich entweder die Situation sich hier  schneller bessert oder final klar ist woran wir sind. Aber vielleicht müssen eben die shorties den Druck erzeugen, weil die paar Kleinanleger in den Foren nichts bewegen.

Was hier geliefert wird ist was anderes als in Interviews und sonstigem blabla in Aussicht gestellt wurde.
Somit hat jseyse völlig Recht, die Aussendarstellung bei der Q3 Konferenz muss sich im Vergleich zu Q2 völlig ändern und es muss klar gemacht werden, wie die Firma für 2026ff mehr erzielt als die Analysten aktuell unterstellen. Kommt da nichts, werde ich ab 26€ deutlich abbauen.
22-23 sind vermutlich nicht gerechtfertigt - wird sich aber erst ab Mittwoch zeigen.

Und Kostolani zu zitieren, der  in einer völlig anderen Börsenwelt lebte und zwischenzeitlich 3x pleite war, passt in diesem Kontext nicht wirklich.
Der Hund ist bei Kontron vielleicht vor 7 Jahren dem Herrchen vorangelaufen, seither hinkt er meilenweit den geschürten Erwartungen hinterher.




Antworten
Homeopath:

Finger in der Wunde?

 
03.11.25 11:13
Ja, liest denn Hannes Niederhauser hier mit? Oder schreibt er gar unter Pseudonym hier?

So, wie ich das hier einschätze, kann man hier lesen um Ding zu erfahren die man vorher nicht wußte, und man kann Einschätzungen oder Ideen zum Besten geben und dafür Feedback bekommen (von "super, danke!" bis "was für ein Bockmist!"), im Best-Case mit Begründung.
Man kann noch versuchen Aufmerksamkeit zu erlangen, das verdient aber (leider) kein Geld, nur Endorphine. Pushen und Bashen hier dürfte nur eine homöopatisch kleine Leserschaft erreichen, ein Stück Würfelzucker in den Bodensee werfen, umrühren und prüfen ob sich der Geschmack geändert hat.

Blaue Pille oder rote Pille?
Blaue Pille: Schalke verliert.
Rote Pille: Schalke verliert, mit Erdbeergeschmack.
Antworten
Werner01:

#423

 
03.11.25 11:40
du hast definitiv die viceroy-Zeit nicht mitgemacht...alles gut.
Antworten
Homeopath:

Die Viceroy Attacke hat die S&T AG (nun Kontron)

 
03.11.25 14:05
in mein Blickfeld gerückt. Mein erster Kauf: Am 28.12.2021 zu 14,74€.

Danach neun (9) Tranchen hin oder her gehandelt (das ist recht viel bzw. recht häufig für meine Verhältnisse), nun hat mich jedes Stück im Depot -0,89€ "gekostet" bzw. mit Dividende "-3,93€" (oder eben andersrum: Es sind aktuell Stücke im Depot und ich habe schon mehr rausbekommen als einbezahlt.
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.

Seite: Übersicht ... 14 15 16 18 19 20 ... ZurückZurück WeiterWeiter

Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen

Neueste Beiträge aus dem Kontron Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
  596 jumptec & congatec - kommt da noch mehr Crine crunch time 23.01.26 12:52
21 6.747 S&T/Kontron mit Foxconn (vorm. Quanmax AG) jocyx ukka 20.01.26 18:05
27 11.130 S+T AG - neuer TecDAX Kandidat? Klei 011178E 28.03.25 08:46
  38 Kontron AG - Neuer MDAX Kandidat Klei bagatela 04.10.24 16:22
  37 Quanmax - Die 2te Cancom Aktien_Hai GegenAnlegerBetrug 10.07.21 13:03

--button_text--