Ein Teil der Stromnetzstudie des amerikanischen Energieminsterium wurde nun veröffentlicht. Offenbar wurde es an die Medien durchgesteckt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das amerikanische Energiesystem heute aufgrund der besseren Planung, Marktdisziplin und besserer Betriebsregeln und Standards trotz des hohen Zubaus an Erneuerbaren zuverlässiger ist. Im Vorfeld hatte man ja Bedenken, dass bei dieser Stomnetzstudie für Wind und Solar etwas negatives raus kommen wird, denn die wurde ja von der Trump Administration angeworfen und nun kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass Wind und Solar eventuell sogar eine direkte Ursache ist, dass in den USA eine höhere Systemzuverlässigkeit bzw. Netzzuverlässigkeit gibt.
Der Trumpsche US Energieminister Rick Perry hat bis jetzt behauptet, die abnehmende Vielfalt des Stromerzeugungsmix, vor allem von grundastfahigen Kraftwerken, wäre eine Netzbelastung und kostet zusätzliches Geld. Das US Energieministerium hat aber heute schon reagiert und erklärt, dass das bis jetzt nur ein Entwurf und noch nicht die endgültige Version ist. In der nächsten Woche soll dann die endgültige Studie veröffentlicht werden. Dann wird wohl der Perry zusammen mit Trump wohl ein paar neue Fake News verbreiten um Solar und Wind schlecht zu machen. Schließlich will ja Trump sein Frackinggas wie auch Kohle zur Stromerzeugung bevorzugen.
Hier der Link dazu:
pv-magazine-usa.com/2017/07/17/...ing-more-reliable-not-less/