Vielleicht fängt ja so langsam aber sicher auch in Afrika der Solarboom an. Bis auf Südafrika. dort ist zur Zeit aber eher Stillstand bei den Erneuerbaren angesagt, weil der staatliche Energieversorger keine Stromabnahmeverträge unterzeichnen will (da geht es um über 1 GW an Solarkapazitäten), läuft ja in Afrika nicht so viel. Nun wird in Kenia ein 50 MW großer Solarpark mit 210.210 Jinko-Modulen gebaut. Baubeginn ist noch im Mai:
www.pv-magazine.com/2017/04/21/...first-large-scale-pv-plant/
Auch in Mexiko geht es nun mit Solar richtig voran. Der italienische Wechselrichterhersteller Fimer Spa hat einen Auslieferungsvertrag über 754 MW gemeldet für ein mexikanisches Solarprojekt. Ich bin mir zu 96% sicher, dass Jinko für dieses Projekt die Module liefern wird, denn zum einen hat Jinko schon vor fast einem halben Jahr gesagt, dass man für mexikanische Projekte Verträge über 1 GW unterschrieben hat und zum anderen ist Jinko in ganz Lateinamerika der ganz klare Marktführer mit einem Marktanteil von 42%.
Der Link dazu:
www.pv-magazine.com/2017/04/21/...54-mw-pv-project-in-mexico/
Die Auftragslage für Jinko ist top und man kann wohl davon ausgehen, dass Jinko ihre Absatzguidance packen wird, denn 9 GW sind gut drin in diesem Jahr. In 2016 waren es bekanntermaßen 6,7 GW.
Wohl war Fuchs bei Trump gibt es etliche offene Fragen, die keiner beantworten kann. Das Problem ist halt, dass dieser Typ total wetterwendisch ist und man ihn rein gar nicht einschätzen kann was er macht bzw. was er nicht macht. Wobei ja nicht alles umgesetzt werden muss/wird was Trumpilein so will, denn zwingen kann er keinen. Siehe seine absurden Kohlepläne. Der Energieversorger von New Mexico PNM, der eigentlich bis jetzt viel Strom produziert mit Kohle, sieht das nämlich mit der Kohle komplett anderst wie der Trump, denn PNM reduziert ihren Kohlestrom deutlich wie die Zahlen zeigen und wie auch der neue Energieplan von PNM ausweist. Bis Ende des Jahres werden vom 1,8 GW großen Kohleraftwerk "San Juan Generating Station" die Hälfte abgeschaltet. Damit schaltet PNM genau 919 MW an Kohlestromkapazitäten ab (3 Millionen Tonnen an Kohle pro Jahr wird dann nicht mehr benötigt - wird mehreren Hunderte von Kohlebergwerksarbeiter den Job kosten) und die andere Hälfte soll dann bis spätestens Ende 2022 komplett vom Netz gehen. Um diese Stromerzeugungslücke zu ersetzen will PNM Gaskraftwerke in Betrieb nehmen wie auch Solarstrom dazu kaufen. Windenergie weniger, denn es gibt für Wind in New Mexico kaum noch freie Stromleitungen zu den windstarken Regionen laut PNM. PNM sagt auch klipp und klar, dass Erdgas der Grund ist dass Kohlestrom kaum noch benötigt wird. Ja, ja die massenweise US Fracker bieten halt mal in den USA verdammt viel billiges Erdgas an. Schon im letzten Jahr hat PNM ihren Kohlestromerzeugung deutlich gesenkt von 55 auf 36%. Dafür wurde aber die Gasstromerzeugung kräftig ausgebaut von 13 auf 37%.
Der Link dazu:
cleantechnica.com/2017/04/21/...co-thumbs-cleaner-power-nose/
Ich denke mal alleine dieses Beispiel aus New Mexico zeigt wie weltfremd und nichtwissend dieser Trump inkl. sein Beraterstab ist mit seinen naiven Kohleplänen als Jobbeschaffung. Aber genau dieses Nichtwissen macht den Typ so verdammt gefährlich. Wenigstens hat Trump wohl den gefährlichen Rechtsaußen und Verschwörungsfanatiker Bannon als Berater in die Ecke gestellt, der mit Sicherheit im Februar für einige der alternativen Fakten verantwortlich war. Das wurde dann einigen vom Trump-Beraterstab irgendwann wohl zu blöd/peinlich diese ganz offensichtlichen Fake News und das Tag für Tag. Denn ganz so dumm sind die Amis dann auch nicht, dass sie alles glauben was ihnen so präsentiert wird von Trump und Co. Hat ja nun auch seit einigen Wochen keine alternative Fakten von Trump mehr gegeben. Ändert aber trotzdem nichts daran, dass dieser Typ unkalkulierbar ist.