Obelisk eigentlich hat das US-Geschäft den Gewinn in Q2 und damit die Margen gedrückt, denn Jinko hatte in Q2 einen US-Modulabsatzanteil von 22% (in Q1 waren es nur 13%). Hier machen sich dann halt die US-Strafzölle sehr bemerkbar. Im hochpreisigen Europamarkt ging der Absatz deutlich zurück und dafür ging im niedrigpreisigen China der Absatz deutlich hoch. Damit ist auch nachvollziehbar, dass die Modulbruttomarge um 1,2% zurück ging.
Bei den operativen Kosten spielen halt zwei Dinge eine entscheidende Rolle. Wieder musste Jinko Kundenkredite abschreiben über 6,8 Mio. $, war ja schon die letzten Quartale schon so, und wieder hat das Mitarbeiteroptionsprogramm Kosten erzeugt über 4,5 Mio. $ (beides ist im None GAAP-Ergebnis nicht dabei). Beides hat dann natürlich zu deutlich höheren operativen Kosten geführt. Zudem sind die Entwicklungskosten um rd. 50'% auf 6 Mio. $ gestiegen.