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"""""""""""""""""Zu viele ungelöste Widersprüche bei Thyssenkrupp
Auf seiner Hauptversammlung präsentierte sich der Industriekonzern Thyssenkrupp mit Leichenbittermiene. Es fehlen überzeugende Lösungen für ein halbes Dutzend von existenziellen Problemen
U. A.:
Erstens will Martina Merz spätestens im Mai eine Strategie präsentieren, aber sie danach nicht selbst umsetzen. Wie will man einen fähigen CEO für den Konzern gewinnen, wenn man ihm ein fertiges Konzept vorsetzt wie einst einem Krupp-Lehrling das Berufsschulheft?
Zweitens will Martina Merz demnächst ein Konzept für die überfällige Trennung von der Aufzugssparte vorlegen, mit den erhofften Milliarden aus dem Deal dann den Rest-Konzern entschulden, um wieder handlungsfähig zu werden. Aber wie will Thyssenkrupp den Ausfall des einzigen stabilen Gewinnbringers kompensieren?
Drittens will Martina Merz künftig auf das Stahlgeschäft setzen das jedoch nach ihren eigenen Worten seit vielen Jahren (eigentlich sogar Jahrzehnten) über den ganzen Zyklus gerechnet nicht mehr seine Kapitalkosten erwirtschaftet. Mit welchem Zaubergriff, der all ihren Vorgängern noch nicht eingefallen ist, soll das künftig anders werden?
Viertens will Martina Merz künftig Thyssenkrupp als klimafreundlichen, bald schon CO2-neutralen Stahlerzeuger in Europa positionieren. Doch sie sagt im gleichen Atemzug, ob das gelinge, hänge nicht allein an Thyssenkrupp, sondern an der ganzen Branche und auch am Staat. Ein merkwürdiges Unternehmensziel, das man zwar postulieren, aber aus eigener Kraft gar nicht zum Erfolg führen kann.
Fünftens will Martina Merz ihre (noch nicht vorhandene) Strategie mit vielen kleinen Schritten umsetzen, nicht mit einem Big Bang. Das hörte man fast wörtlich so schon von ihrem Vorvorgänger Heinrich Hiesinger. Warum soll diesmal gelingen, was in der Vergangenheit nicht gelungen ist? Braucht Thyssenkrupp nicht im Gegenteil einen großen Knall, damit alle aufwachen?
Sechstens will Martina Merz mit ihren Vorstandskollegen alles schneller, besser, sachgerechter umzusetzen, was nun einmal notwendig ist. Aber bisher sieht man von außen nicht, dass der Konzern tatsächlich Tempo aufnimmt. Vielleicht ist das sogar der größte Widerspruch von allen bei Thyssenkrupp.
www.capital.de/wirtschaft-politik/...prueche-bei-thyssenkrupp
Ach ja, und hier noch Zahlen von Yahoo:
Total Cash (mrq) 2.3B
Total Cash Per Share (mrq) 3.69
Total Debt (mrq) 9.76B
Total Debt/Equity (mrq) 830.38
"""""""""""""""""Zu viele ungelöste Widersprüche bei Thyssenkrupp
Auf seiner Hauptversammlung präsentierte sich der Industriekonzern Thyssenkrupp mit Leichenbittermiene. Es fehlen überzeugende Lösungen für ein halbes Dutzend von existenziellen Problemen
U. A.:
Erstens will Martina Merz spätestens im Mai eine Strategie präsentieren, aber sie danach nicht selbst umsetzen. Wie will man einen fähigen CEO für den Konzern gewinnen, wenn man ihm ein fertiges Konzept vorsetzt wie einst einem Krupp-Lehrling das Berufsschulheft?
Zweitens will Martina Merz demnächst ein Konzept für die überfällige Trennung von der Aufzugssparte vorlegen, mit den erhofften Milliarden aus dem Deal dann den Rest-Konzern entschulden, um wieder handlungsfähig zu werden. Aber wie will Thyssenkrupp den Ausfall des einzigen stabilen Gewinnbringers kompensieren?
Drittens will Martina Merz künftig auf das Stahlgeschäft setzen das jedoch nach ihren eigenen Worten seit vielen Jahren (eigentlich sogar Jahrzehnten) über den ganzen Zyklus gerechnet nicht mehr seine Kapitalkosten erwirtschaftet. Mit welchem Zaubergriff, der all ihren Vorgängern noch nicht eingefallen ist, soll das künftig anders werden?
Viertens will Martina Merz künftig Thyssenkrupp als klimafreundlichen, bald schon CO2-neutralen Stahlerzeuger in Europa positionieren. Doch sie sagt im gleichen Atemzug, ob das gelinge, hänge nicht allein an Thyssenkrupp, sondern an der ganzen Branche und auch am Staat. Ein merkwürdiges Unternehmensziel, das man zwar postulieren, aber aus eigener Kraft gar nicht zum Erfolg führen kann.
Fünftens will Martina Merz ihre (noch nicht vorhandene) Strategie mit vielen kleinen Schritten umsetzen, nicht mit einem Big Bang. Das hörte man fast wörtlich so schon von ihrem Vorvorgänger Heinrich Hiesinger. Warum soll diesmal gelingen, was in der Vergangenheit nicht gelungen ist? Braucht Thyssenkrupp nicht im Gegenteil einen großen Knall, damit alle aufwachen?
Sechstens will Martina Merz mit ihren Vorstandskollegen alles schneller, besser, sachgerechter umzusetzen, was nun einmal notwendig ist. Aber bisher sieht man von außen nicht, dass der Konzern tatsächlich Tempo aufnimmt. Vielleicht ist das sogar der größte Widerspruch von allen bei Thyssenkrupp.
www.capital.de/wirtschaft-politik/...prueche-bei-thyssenkrupp
Ach ja, und hier noch Zahlen von Yahoo:
Total Cash (mrq) 2.3B
Total Cash Per Share (mrq) 3.69
Total Debt (mrq) 9.76B
Total Debt/Equity (mrq) 830.38