I N H A L T
MARKTUMFELD & DISPOSITION
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Kurzausblick
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
3. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
IPO-RESEARCH
4. CONVERIUM (ZFS) strebt ein Eigenkapital von knapp 15% an
5. AUGUSTA: Industrial Automation Konzern in 2003 an die Boerse
6. Boerse Inside und Regenbogen muessen ihr IPO verschieben
7. B.A.U.M. verlaengert Zeichnungsfrist & Fruehzeichnerphase
8. Auch Abakus-VC verschiebt Notierungsaufnahme unkommentiert
VC-NEWS
9. BMP mit Ergebnisverschlechterung in den ersten 9 Monaten
10. DEUTSCHE POST VENTURES investiert in innovative Techs
11. MAZ level one beteiligt sich an SLS MICRO TECHNOLOGY
12. CAPITAL STAGE veroeffentlicht neuen IT-Trendindex CAPTIX
HINWEISE & RUBRIKEN
13. GRAUMARKTKURSE / derzeit keine laufenden Boersengaenge
14. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
15. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
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1. EDITORIAL / Marktkommentar, Kurzausblick
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Liebe Aktienservice-Leserinnen und Leser,
weiterhin sind die Aktienmaerkte noch nicht fuer Neuemissionen
aufnahmefaehig. Marktteilnehmer sind noch vollauf damit beschaef-
tigt, eine faire Bewertung fuer die bereits boersennotierten Un-
ternehmen zu finden. An Neuemissionen, bei denen der Anleger im-
mer ein hoeheres Risiko hinsichtlich Planungssicherheit etc.
traegt, besteht derzeit verstaendlicherweise wenig Interesse. Um-
so unvestaendlicher ist es vor diesem Hintergrund, das Unterneh-
men im derzeitigen Boersenumfeld auf Biegen und Brechen an die
Boerse wollen.
Hierbei liegt natuerlich der Verdacht nahe, dass dringend Kapital
benoetigt wird. Ein fairer Preis ist derzeit ohnehin nicht zu er-
zielen. Unserer Ansicht nach dauert es noch weit bis ins Jahr
2002, bis sich die Boersen fuer Neuemissionen wieder aufnahmefae-
hig zeigen.
So verschoben den Boersengang bzw. verlaengerten die Zeichnungs-
frist kuerzlich die Boerse Inside AG, Regenbogen AG, B.A.U.M. AG
und auch Abakus VC verschob die Notierungsaufnahme nach erfolgter
Kapitalerhoehung bereits zum zweiten Mal.
Unseres Erachtens bestehen derzeit genuegend etabliertere und
fundamental attraktivere Investmentalternativen, so dass wir im
Hinblick auf Boersengaenge von Unternehmen aus der zweiten oder
dritten Reihe keinerlei Handlungsbedarf sehen.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de
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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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Index 23.11. % Vorwoche 12-M.hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA *9.834 -0,57 % 11.350 -16,3 % - 8,6 %
NASDAQ *1.875 -1,29 % 3.208 -63,3 % -23,3 %
DAX 30 5.051 -0,84 % 6.976 -37,9 % -21,5 %
NEMAX ALL 1.224 -2,15 % 3.825 -85,5 % -55,1 %
EUROSTOXX 50 3.725 +0,68 % 5.058 -32,5 % -21,9 %
* US-Maerkte Stand vom Mittwoch, da am Donnerstag Feiertag
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3. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
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Bis zum Freitag Mittag gab der DAX deutlich nach. Am Vortag hatte
er sich ungeachtet der fehlenden US-Vorgaben (in den USA blieben
die Boersen aufgrund des Thanksgivingfeiertages geschlossen) fest
gezeigt. Die Gewinnmitnahmen zum Wochenende hin sind angesichts
der vehementen Erholungrallye seit den Septembertiefststaenden
nur natuerlich. Ferner wird der Freitag nach Thanksgiving von den
meisten US-Marktteilnehmern erfahrungsgemaess als Brueckentag zu
einem verlaengerten Wochenende genutzt (Handelsschluss US-Maerkte
Freitag 19:00 MEZ), so dass Marktteilnehmer erst mal Cash aufbau-
en und die weitere Entwicklung zum Wochenbeginn abwarten.
Die Luft wird zunehmend duenner, denn die Boerse antizipiert zwar
bereits eine Konjunkturerholung im 2. Halbjahr 2002, doch hand-
feste Anzeichen hierfuer gibt es noch nicht. Tatsaechlich jedoch
untermauert die extrem gestiegene Liquiditaet in Verbindung mit
den massiven Leitzinssenkungen der US-FED, sowie den stark gesun-
kenen Oelpreisen eine bevorstehende Wirtschaftserholung im 2.
Halbjahr 2002. Die juengste Erholung an den Aktienmaerkten halten
wir demnach fuer gerechtfertigt.
Dabei muss jedoch beruecksichtigt werden, dass es dem einen oder
anderen Investor noch nicht so recht klar ist, dass wir vor der
Wirtschaftserholung zunaechst formal in eine Wirtschaftsrezession
abgleiten werden. Mit dem zur Wochenmitte veroeffentlichten ifo-
Geschaeftsklimaindex und darauffolgend am Donnerstag dem BIP-Zu-
wachs von noch lediglich 0,3% wurde dies erneut deutlich.
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4. CONVERIUM strebt ein Eigenkapital von knapp 15% an
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Converium (bislang Zurich Re), die im Rahmen einer Neugruendung
zusammengefasste Rueckversicherungssparte der Zurich Financial
Services, soll im Dezember an der Boerse plaziert werden. Damit
folgt man dem ueberaus erfolgreichen Beispiel der Swiss Re, die
kuerzlich ueber Plazierung und Wandelanleihe knapp 4 MRD Euro er-
loeste.
Der ZFS fliessen aus der Transaktion zwischen 2,5 Mrd. und 3,6
Mrd. CHF zu. Insgesamt sollen im Dezember also maximal 40 Mio.
Converium-Aktien in einer Zeichnungsspanne zwischen 72 und 90 CHF
an der Schweizer Boerse und an der New York Stock Exchange pla-
ziert werden.
Damit loest ZFS-Konzernchef Rolf Hueppi das im Fruehjahr seinen
Aktionaeren gegebene Versprechen ein, per Desinvestitionen die
Finanzverbindlichkeiten des Konzerns schnell zurueckzufuehren. In
diesem Rahmen kuendigte Hueppi im letzten Monat die Veraeusserung
des Vermoegensverwalters Scudder an die Deutsche Bank im Tausch
fuer den Deutschen Herold an.
Auf der kuerzlichen Medien- und Analystenpraesentation strahlte
der CEO der am 1. Oktober gegruendeten Converium, Dirk Lohman,
Zuversicht aus. Kurz vor dem Boersengang ist von ihm auch nichts
anderes zu erwarten, doch auch in rationaler Hinsicht erscheint
uns Converium im Wettbewerb gut aufgestellt - dies vor allem
dann, wenn es dem Konzern gelingt, die formulierten Ertragsziele
einer Nachsteuer-Eigenkapitalrendite von 14-15% zu erreichen. In
Bezug auf das Investment-Portfolio von mehr als 4 Mrd. USD sind
mit Blick auf die unsichere Boersenlage und die niedrigen Zinsen
dabei noch konservative Renditevorgaben eingesetzt worden. Be-
zueglich detaillierter Gewinnprognosen fuer 2002 hielt sich Loh-
man jedoch zurueck.
Die Zusatzbelastungen aus den Terroranschlaegen vom 11. September
bezifferte Lohman vorlaeufig auf 170 Mio USD, sie bewegen sich
also in einer durchaus ueberschaubaren Groessenordnung. Sollten
sich die Schadensbelastungen wider Erwarten auf ueber 290 Mio USD
belaufen, steht die Muttergesellschaft ZFS hierfuer Garant. Das
Nettorisiko der Converium aus den Ereignissen vom 11. September
betraegt also knapp 290 Mio USD, etwaige weitere Zahlungen gehen
nichtrueckzahlbar zu Lasten der ZFS.
Der Rueckversicherer wird mit einer angemessenen Eigenkapitalaus-
stattung von 1,65 MRD USD in die unternehmerische Freiheit ent-
lassen. Die auf die Bewertung von Assets/Reserven im Assekuranz-
wesen spezialisierte Tillinghast-Towers Perrin hat Converium ana-
lysiert und ein positives Bonitaets-Testat abgegeben. Tilling-
hast-Towers Perrin stuft die Nettorueckstellungen des Konzerns
mit BestEstimate ein. Auch die Kreditrating-Agentur Standard &
Poor's fuehrt Converium mit einem A-Rating und der Versicherungs-
spezialist A. M. Best verleiht Converium das Hoechstpraedikat Ex-
cellent. Moody' setzte Converium auf A1 (good).
Per 31. Dezember 2000 wies Converium die konsolidierten Brutto-
praemien von 2,6 MRD USD aus. Die weltweiten Nettopraemien im
Nichtleben-Bereich belaufen sich etwa auf 1,9 Mrd USD. Die welt-
weiten Leben-Nettopraemien betragen 114,4 Mio USD. Gemessen an
den Nettopraemien rangiert Converium unter den zehn groessten
Rueckversicherern der Welt.
Das neu errichtete Unternehmen beschaeftigt weltweit rund 800
Mitarbeiter und ist in vier Geschaeftsfelder gegliedert: Conve-
rium Zurich ist fuer das Nichtleben-Geschaeft in Teilen Europas,
Lateinamerika, Fernost, den Pazifischen Raum und das suedliche
Afrika zustaendig. Converium North America betreut das Nichtle-
ben-Geschaeft in den USA und Kanada.
Converium Cologne ist fuer das Nichtleben-Geschaeft in Deutsch-
land, Mittel- und Ost- und Nordeuropa sowie den Nahen und Mitt-
leren Osten zustaendig und betreut auch das weltweite Geschaeft
fuer Unfall- und Krankenversicherungen mit Ausnahme von Nordame-
rika. Converium Life betreibt das Lebengeschaeft weltweit.
Durch disziplinierte Preisgestaltung und diszipliniertes Under-
writing will Converium langfristig zu einem der fuehrenden Anbie-
ter von Rueckversicherungsloesungen auf dem Weltmarkt avancieren
und langfristigen Shareholder-Value schaffen.
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5. AUGUSTA will Industrial Automation Konzern errichten
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Die am Neuen Markt notierte AUGUSTA Technologie AG (WKN 508860)
hat ihre am 18. Oktober revidierte Umsatzprognose fuer die ersten
neun Monate des laufenden Geschaeftsjahres mit einem Umsatzwachs-
tum von 37,7% auf 199,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2000: 144,7 Mio. Euro)
bestaetigt. In diesem Zeitraum wurde ein EBITDA in Hoehe von 20,5
Mio. Euro erwirtschaftet (Q1-Q3 2000: 29,2 Mio. Euro). Als EBIT
stehen fuer die ersten neun Monate 11,2 Mio. Euro zu Buche (Q1-Q3
2000: 22,4 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie vor Goodwillab-
schreibung in den ersten neun Monaten 2001 betraegt 0,72 Euro
(Q1-Q3 2000: 0,97 Euro).
Aufgrund der seit dem 30.09.2000 durchgefuehrten Akquisitionen
stiegen die Goodwill-Abschreibungen pro Aktie um 38,5% in den er-
sten neun Monaten 2001 von 0,39 Euro auf 0,54 Euro. Das Ergebnis
pro Aktie nach Goodwillabschreibung liegt mit 0,18 Euro 69,0% un-
ter dem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielten Ergebnis.
Alle Geschaeftsfelder der AUGUSTA Technologie AG weisen im drit-
ten Quartal 2001 ein positives Ergebnis aus.
Die ruecklaeufige Ertragsentwicklung ist auf eine erhoehte Inves-
titionszurueckhaltung und eine zunehmende Auftragsverschiebung
auf das kommende Jahr bei fast allen Gesellschaften zurueckzu-
fuehren. Die AUGUSTA sieht bei einer Erholung der Maerkte jedoch
fuer 2002 durch den Wegfall der Goodwillabschreibungen und die
vorhandene Substanzstaerke ein deutliches Ergebnispotential.
Ferner gab das Unternehmen wenige Tage vor der Ergebnispraesenta-
tion bekannt, sich zukuenftig noch staerker auf den Bereich Indu-
strial Automation zu konzentrieren:
Zum 1. Januar 2002 soll zu diesem Zweck die heutige 100%ige Toch-
tergesellschaft DLoG GmbH zur Tochtergesellschaft der Elektronik-
Systeme Lauer GmbH & Co. KG (Anteil der AUGUSTA ebenfalls 100%)
umfirmiert werden. Diese gesellschaftsrechtliche Umgliederung
soll den ersten Schritt zum Aufbau einer boersenfaehigen Unter-
nehmensgruppe im Industrial Automation-Markt bilden und wird be-
gleitet von einer weitgehenden Kooperation in den Bereichen For-
schung & Entwicklung, Einkauf, Marketing, Vertrieb und Service.
Zielsetzung ist neben der Realisierung von Kostenvorteilen vor
allem der Ausbau der jeweiligen Marktpositionen sowie der ge-
meinsame Eintritt in neue Maerkte fuer Systemloesungen zur Steue-
rung industrieller Prozesse. Die Massnahmen zur Integration die-
ser Funktionen sind bereits angelaufen.
Die Elektronik-Systeme Lauer GmbH & Co. KG ist Systemanbieter
fuer das Beobachten, Bedienen und Steuern komplexer Produktions-
ablaeufe im Maschinen- und Anlagenbau ("Human Machine Interface",
HMI). Das Angebot reicht von Textanzeigen und Bedienkonsolen und
Industrie-PCs bis hin zu kompletten Hard- und Softwaresystemen
zur Visualisierung und Steuerung. Elektronik-Systeme Lauer hat
im Geschaeftsjahr 2000 einen Umsatz von 22,9 Mio. ? erzielt. Da-
mit gilt Elektronik-Systeme Lauer als aktuelle Nr.2 im deutschen
HMI-Markt.
Die in Olching bei Muenchen ansaessige DLoG GmbH ist Systemhaus
fuer CIM-Loesungen insbesondere fuer die metallverarbeitende In-
dustrie und gilt in diesem Bereich als Marktfuehrer in Deutsch-
land. Darueber hinaus hat sich DLoG in den vergangenen Jahren
einen ausgezeichneten Ruf als Hersteller von Industrie-PCs fuer
anspruchsvolle industrielle Spezialloesungen, insbesondere im
Bereich Logistik und Verkehrstechnik, erworben. DLoG hat im Jahr
2000 einen Umsatz von 11,4 Mio. ? erwirtschaftet.
Die Gruppenbildung im Industrial Automation-Markt ist Bestand-
teil der buy & built-Strategie der AUGUSTA, im Rahmen derer mit-
telstaendische Unternehmen erworben und zu boersenfaehigen Ein-
heiten integriert werden. Ueber die zukuenftig integrierte Pro-
dukt- und Marktstrategie beider Unternehmen hinaus prueft die
AUGUSTA derzeit zusaetzliche Moeglichkeiten des externen Wachs-
tums durch strategische Akquisitionen. Zielsetzung der Gruppen-
bildung ist, eine entsprechende Erholung der Kapitalmaerkte vor-
ausgesetzt, ein Boersengang im Jahr 2003 oder 2004.
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6. Boerse Inside und Regenbogen muessen IPO verschieben
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Die Boerse Inside AG, ein Print-Boersenbrief, hat ihren geplan-
ten Boersengang, der urspruenglich fuer den 13. Dezember 2001
vorgesehen war, auf Anfang naechsten Jahres verschoben. Die
Erstnotiz sei nun fuer den 22. Januar 2002 geplant. Die Zeich-
nungsfrist soll nun vom 3. Dezember 2001 bis 11. Januar 2002
laufen. Dabei soll es bei einem Festpreis von 7,50 Euro bleiben.
Analog hierzu hat auch die Regenbogen AG ihre Angebotsfrist bis
zum 30. Dezember 2001 verlaengert. Die Aufnahme der Regenbogen-
Aktie in den Boersenhandel ist nun fuer den 28. Januar 2002 ge-
plant.
Uns ist sowieso unverstaendlich, weshalb Unternehmen in der au-
genblicklichen Marktverfassung ueberhaupt die Plazierung anstre-
ben. Bis vor kurzem baissierte der Markt und nun sind Marktteil-
nehmer vollauf damit beschaeftigt, angesichts der Marktrisiken
die richtige Bewertung fuer Unternehmen zu finden, die bereits
seit Jahren an der Boerse notieren.
Bei Unternehmen, die nun und in den letzten Monaten bestrebt wa-
ren, einen Boersengang auf Biegen und Brechen durchzusetzen,
liegt natuerlich der Verdacht nahe, dass dringend Kapital benoe-
tigt wird. Ein fairer Preis ist derzeit ohnehin nicht zu erziel-
en. Unserer Ansicht nach dauert es noch weit bis ins Jahr 2002,
bis sich die Boersen fuer Neuemissionen wieder aufnahmefaehig
zeigen.
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7. B.A.U.M. verlaengert Zeichnungsfrist & Fruehzeichnerrabatt
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Bezugnehmend auf den vorangegangenen Artikel muss auch die
B.A.U.M. AG die Zeichnungsfrist um eine Woche verlaengern. Der
Verkaufspreis bleibt unveraendert. Die Fruehzeichnerphase endet
nun am 30.11.2001. Bis dahin koennen Aktien zu 3,00 Euro gezeich-
net werden. Die erste Kursfeststellung fuer B.A.U.M.-Aktien am
Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierboerse, soweit genue-
gend Aktien gezeichnet werden, woran wir gewisse Zweifel hegen,
ist fuer den 14.12.2001 geplant.
Da es nach der anhaltenden Baisse an den Boersen derzeit zur Ge-
nuege unterbewertete, aussichtsreiche Unternehmen gibt, die be-
reits seit laengerem boersennotiert sind, deren Trackrecord nach-
vollziehbar und deren Planungssicherheit adaequat eingeschaetzt
werden kann, raten wir derzeit von der Zeichnung von Neuemission-
en grundsaetzlich ab.
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8. Auch Abakus-VC verschiebt Notierungsaufnahme unkommentiert
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Trotz mehrfacher Ankuendigung erfolgte die Notierungsaufnahme der
AbakusVC-Aktien heute nicht im Freiverkehr der Frankfurter Wert-
papierboerse. Den Handelsstart hat die Gesellschaft nun schon zum
zweiten Mal verschoben. Gruende hierzu wurden auch auf Rueckfrage
nicht kommuniziert.
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9. bmp mit Ergebnisverschlechterung in den ersten 9 Monaten
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Aufgrund der anhaltenden Marktschwaeche hat bmp im 3. Quartal
keine Beteiligungsverkaeufe getaetigt und schliesst die ersten
neun Monate 2001 mit einem Umsatz vom 3,0 Mio. EUR, einer Gesamt-
leistung von 4,4 Mio. EUR und einem Vorsteuerverlust von 21,1
Mio. EUR ab. Die leichte Ergebnisverschlechterung um rund 9% ge-
genueber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ist bedingt durch
die nun vollstaendig abgeschlossenen Restrukturierungsmassnahmen
sowie zusaetzliche Risikovorsorge auf das Beteiligungsportfolio
von 10,8 Mio. EUR.
Der fuer die Bewertung von Venture Capital Gesellschaften wich-
tige Net Asset Value (NAV), also der Wert unserer Aktiva abzueg-
lich Verbindlichkeiten, hat sich zum 30.9.2001 im Vergleich zum
30.6.2001 um 16% von 90,2 Mio. EUR auf 75,4 Mio. EUR reduziert.
Die im 3. Quartal durchgefuehrten Restrukturierungen, so u.a.
der Verkauf zweier Consulting-Tochtergesellschaften und eine
deutliche Personalreduktion, sind abgeschlossen worden.
Damit hofft bmp ab dem laufenden Quartal auf eine deutlich ge-
ringere Kostenbasis und will so in der Lage sein, "im Laufe der
naechsten Quartale" wieder die operative Profitabilitaet zu er-
reichen. Die Barliquiditaet gegenueber dem 30.06.2001 konnte auf
5,7 Mio. EUR gesteigert werden.
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10. DEUTSCHE POST VENTURES investiert in innovative Techs
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Deutsche Post Ventures ist eine Risikokapital-Gesellschaft mit
einem Fondsvolumen von 100 Mio Mark, die junge Start-up-Unterneh-
men der Internet- und Logistikbranche mit Kapital und Know-how
beim Geschaeftsaufbau unterstuetzt. Damit foerdert die Deutsche
Post World Net erfolgsversprechende, zukunftsweisende Ideen und
erhaelt somit selbst unmittelbaren Zugang zu innovativen Ideen
und aktuellen Marktentwicklungen in den Bereichen Internet und
Logistik. Ausserdem werden Kontakte zu potentiellen Kunden und
weiteren Kooperationspartnern hergestellt. Die Deutsche Post Ven-
tures ist Teil der Deutschen Post eBusiness GmbH, in der die Ak-
tivitaeten des Konzerns im eBusiness gebuendelt werden.
Die Venture Capital Gesellschaft der Deutschen Post World Net,
beteiligte sich in dieser Woche an der Firma Open Harbor mit Sitz
in Kalifornien. Deutsche Post Ventures fuehrte dabei als Lead In-
vestor eine Gesamtfinanzierungsrunde in Hoehe von 10 Mio. US-Dol-
lar an. Weitere Investoren sind Mitsubishi International und die
bestehenden Venture Capital Investoren NEA und Alloy. Open Harbor
entwickelt eine Technologie fuer die reibungslose, vollautomati-
sierte Zollabfertigung im internationalen Warenverkehr. Kunden
profitieren von der internetbasierten Loesung mit gemeinsamem Zu-
griff zu Echtzeit-Informationen ueber Ladungsdaten, Zolltarife
und Importkontingente. Durch die Automatisierung des Import/Ex-
port-Prozesses lassen sich Abwicklungskosten im internationalen
Handel erheblich senken und Verzoegerungen von Sendungen aufgrund
fehlerhafter Dokumentation vermeiden. Denn die Vollstaendigkeit
und Richtigkeit der Zollpapiere wird bereits bei der Erstellung
und nicht erst an der Grenze geprueft.
"Fuer die Deutsche Post World Net ist die Beteiligung an Open
Harbor ein wichtiges Investment, das hervorragend in unsere Kon-
zernstrategie passt", sagt Dr. Martin Fritsch, Geschaeftsfuehrer
der Deutschen Post Ventures. "Als Logistikpartner im weltweiten
Handel kann der Konzern einschliesslich seiner Tochterunternehmen
DHL und Danzas von dieser Loesung fuer den reibungslosen interna-
tionalen Warenverkehr erheblich profitieren".
Open Harbor (frueher myCustoms) ist der Innovationsfuehrer in der
globalen Echtzeit-Handelsautomatisierung. Die neue EDV-gestuetzte
Loesung stellt Zolldaten in Echtzeit zur Verfuegung und gewaehr-
leistet die nahtlose Zusammenarbeit zwischen den beteiligten
Partnern im internationalen Handel. Durch die Kombination von
weltweitem Handelswissen und fuehrender Technologie koennen die
Kosten fuer Unternehmen mit multinationalen Kunden-Lieferanten-
Beziehungen drastisch reduziert und die Effizienzen gesteigert
werden. Die Open Harbor Loesung beinhaltet einen Compliance Test
(nationale Richtlinien fuer den Im- und Export), die Erstellung
von Handelsdokumenten sowie die Distribution und Verrechnung der
Landed Costs (Produktkosten, Zoelle, Steuern, Logistikkosten).
Das vollstaendig automatisierte Import-Export-System stellt den
Handelspartnern alle erforderlichen Informationen zur Verfuegung
und ermoeglicht damit ein "Management by Exception". Open Harbor
hat seine Zentrale in San Carlos, Kalifornien.
Erst zwei Tage zuvor hatte sich die Deutsche Post Ventures an der
MediaSec Technologies GmbH, Essen, beteiligt. Das Unternehmen,
1999 als Spin-off aus dem Fraunhofer Institut fuer Graphische Da-
tenverarbeitung hervorgegangen, entwickelt Loesungen rund um das
digitale Wasserzeichen und ist damit auf dem Gebiet der Sicher-
heit von Dokumenten (z. B. Ausweise) und multimedialen Inhalten
(z. B. Videoaufnahmen) taetig. Die patentierte Wasserzeichen-
Technologie des Unternehmens ist weltweit fuehrend und wird be-
reits von namhaften internationalen Unternehmen eingesetzt. In
den USA ist MediaSec Technologies durch eine Tochtergesellschaft
in Providence, Rhode Island, vertreten.
Das Venture Capital Unternehmen der Deutschen Post setzt mit der
Beteiligung seine Strategie fort, junge Unternehmen zu foerdern,
die nahe an den Geschaeftsfeldern des Konzerns Deutsche Post
World Net taetig sind. So arbeiten die Deutsche Post Signtrust
GmbH, einer der avancierten Anbieter der elektronischen Signatur,
und MediaSec Technologies bereits seit einiger Zeit an der Ver-
knuepfung beider Technologien zur Entwicklung gemeinsamer Produk-
te. "Unsere Investments muessen zukunftsfaehig sein und zu uns
passen. Mit MediaSec Technologies setzen wir auf eine Zukunfts-
technologie, die eine hervorragende Ergaenzung zu unserem eigenen
Angebot darstellt", sagt Dr. Martin Fritsch, Geschaeftsfuehrer
der Deutschen Post Ventures.
"Wir sind im vergangenen Jahr stark gewachsen und haben uns im IT
Security Umfeld international positioniert", so der Geschaefts-
fuehrer der MediaSec Technologies Dr. Eckhard Koch. "Die strate-
gische Partnerschaft mit der Deutschen Post Ventures werden wir
nutzen, um unseren Geschaeftsaufbau weiter erfolgreich voranzu-
treiben, unser Produktportfolio zu ergaenzen und unsere Markt-
praesenz zu erhoehen." Digitale Wasserzeichen sind Zusatzinfor-
mationen, die in Ton-, Bild- oder Textdateien eingebracht, vom
Hoerer bzw. Leser jedoch nicht wahrgenommen werden. Die Zusatz-
informationen koennen mit Hilfe entsprechender Computersoftware
sichtbar gemacht werden. Das Wasserzeichen kann dabei die Echt-
heit und Authentizitaet von Dokumenten sowohl in digitaler als
auch in Papierform gewaehrleisten und damit dem Schutz vor Mani-
pulationen und von Urheberrechten dienen.
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11. MAZ level one beteiligt sich an SLS MICRO TECHNOLOGY
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Die MAZ level one GmbH begleitet als Fruehphasen-Investor junge,
technologieorientierte Firmen. Der Schwerpunkt der Investitionen
liegt auf Unternehmensideen aus den Bereichen der Telekommunika-
tions- und Informationstechnologie, Mikroelektronik und Mikro-
systemtechnik. MAZ level one kombiniert die Finanzierung eines
Venture Capital-Gebers mit der persoenlichen Betreuung in einem
Gruenderzentrum: Neben einer Erstrundenfinanzierung unterstuetzt
die Gesellschaft die Gruender bei der Businessplanung und Perso-
nalsuche, bietet technische und administrative Infrastruktur.
Als juengste Transaktion beteiligte sich MAZ level one letzte
Woche mit 37 Prozent an der SLS MICRO TECHNOLOGY GmbH, Hamburg.
Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vermarktet Mikrosystem-
produkte insbesondere fuer den Bereich Sensorik.
SLS MICRO TECHNOLOGY ist den Angeben zufolge das derzeit einzige
Unternehmen weltweit, das Sensoren so miniaturisiert, dass Ge-
raete kuenftig bis zu zehnmal kleiner gestaltet werden koennen.
Auch die Preise koennen dank der neuen Technologie um den Faktor
10 sinken. Hierdurch eroeffnen sich wesentlich breitere Einsatz-
gebiete, bestehende Systeme koennten mittelfristig abgeloest
werden.
Ein wichtiger Einsatzbereich der Mikro-Sensoren sind Gas-Chroma-
tographen. Mit ihnen lassen sich die Inhaltsstoffe von Gasen be-
stimmen. Bisher war das wegen des hohen Aufwandes vorwiegend in
chemischen Laboratorien moeglich. Durch das neue Verfahren von
SLS MICRO TECHNOLOGY kann die Bestimmung zukuenftig ueberall er-
folgen - mit geringem Aufwand und Geraeten nicht groesser als
ein Laptop. So laesst sich innerhalb kuerzester Zeit vor Ort
nachweisen, welche Luft-Bestandteile beispielsweise in der Woh-
nung oder am Arbeitsplatz vorhanden sind. Heute wird in so einem
Fall die Umweltbehoerde informiert, Mitarbeiter kommen und ent-
nehmen Proben, die erst wesentlich spaeter im Labor analysiert
werden. MAZ level one-Geschaeftsfuehrer Dr. Michael Luebbehusen
kommentiert: "Kuenftig kann jeder diese Analyse direkt im Raum
selbst vornehmen. Fuer uns war es wichtig, dass SLS MICRO TECH-
NOLOGY ueber ein einzigartiges innovatives Herstellungsverfahren
verfuegt. Durch Anwendungen von aus der Mikroelektronik bekann-
ten Prozessen wird erstmals auch die Massenfertigung moeglich."
SLS MICRO TECHNOLOGY hat bereits ein Patent, drei weitere sind
angemeldet. So lassen sich noch wirkliche Quantenspruenge errei-
chen - und es gibt bereits namhafte Kunden, die mit den Prototy-
pen arbeiten. Seit 20 Jahren wird weltweit - vornehmlich in den
USA - an dieser Problematik gearbeitet. In Hamburg-Harburg hat
SLS zusammen mit der Technischen Universitaet Hamburg-Harburg
eigenen Angaben nach hierbei jetzt den Durchbruch geschafft.
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12. CAPITAL STAGE veroeffentlicht neuen IT-Trendindex CAPTIX
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Die Capital Stage AG veroeffentlichte ab sofort erstmalig ihren
neuen Trendindex CAPITIX (Capital Stage Information Technology
Index) - Fazit: IT-Security und ERP-Software sind Wachstumsseg-
mente im dritten Quartal 2001. Der Quartalsindex CAPITIX soll -
als branchenspezifisches Trendbarometer fuer das Gruenderklima in
Deutschland zeigen - wohin sich der Markt fuer Informationstech-
nologie bewegt. Die Ergebnisse des neuen IT-Trendindikators bie-
ten Unternehmern ebenso wie Investoren fruehzeitig die Moeglich-
keit, sich auf Veraenderungen in der Branche einzustellen. "Mit
dem CAPITIX unterstreichen wir den besonderen Stellenwert, den
unser Engagement im Segment IT/New Media nach wie vor in unserer
Geschaeftspolitik einnimmt. Bevor wir Beteiligungen eingehen,
koennen wir durch den CAPITIX den Erfolg wachstumsorientierter
Unternehmen fruehzeitig einschaetzen", erlaeutert Oliver Bube,
Geschaeftsfuehrer der Capital Stage IT/New Media GmbH. Die stra-
tegische Tochter des im SDAX notierten Finanzdienstleistungskon-
zerns Capital Stage AG konzipierte den Index und zeichnet fuer
die quartalsweise Auswertung des Trendbarometers verantwortlich.
Anders als bei den bestehenden Indizes spiegelt der CAPITIX
nicht das aktuelle "Boersenklima" wider, sondern liefert Orien-
tierung und zeigt Entwicklungen im IT-Sektor auf. Der Trendindi-
kator reflektiert das dritte Quartal 2001 mit der Startgroesse
von 1000 Punkten, angelegt auf einen langfristigen Verlauf, der
Wachstum und Problemfelder der Branche aufzeigt. Steigt der In-
dex, so werden die Marktchancen in diesem Bereich positiver ein-
geschaetzt.
Ergebnisse im 3. Quartal 2001 - Chancen fuer IT-Security und
ERP-Software: Im Durchschnitt wurde fuer den Erhebungszeitraum
des aktuellen CAPITIX die Zeit bis zum Break-Even bei 31 Monaten
nach Gruendung angesiedelt, bei einer Mitarbeiterstaerke von 16
Personen und einem durchschnittlichen Kapitalbedarf von 1,48 Mio.
Euro pro Jahr. Nur 45% der Business-Plaene enthielten alle ent-
scheidungsrelevanten Zahlen, die fuer eine Beteiligungsvorprue-
fung notwendig sind. Beste Chancen in Hinblick auf Profitabili-
taetsorientierung und Wachstumsdynamik wies der CAPITIX im Erhe-
bungszeitraum fuer die Segmente IT-Security und ERP-Software
(Enterprise Resource Planning) aus. Als Segment mit dem hoechsten
Wachstumspotenzial, das allerdings erst etwas spaeter profitabel
ausfaellt als der Durchschnitt, zeigte sich IT-Security. Das Seg-
ment ERP-Software schnitt in Hinblick auf Umsatz sowie Umsatz-
wachstum ueberdurchschnittlich ab und verzeichnete einen etwas
frueheren Break-Even als der Durchschnitt.
Die Idee - Index-Berechnung auf Basis anonymisierter Business-
plaene: Als wissenschaftlicher Beirat bei der Entwicklung des
CAPITIX wirkte Assistenzprofessor Dr. Stefan Buse vom Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der Universitaet Hamburg mit. Informa-
tionsbasis fuer die Index-Berechnung sind anonymisierte Business-
plaene, die bei der Capital Stage AG im Rahmen von Beteiligungs-
anfragen eingehen. Im Bereich Informationstechnologie/Neue Medien
sind das pro Quartal zwischen 70 und 130 Anfragen. Die Daten wer-
den verdichtet und anhand der wichtigsten Kennziffern analysiert.
Umsatz-, Mitarbeiter- und Ertragszahlen sowie die Zeit bis zum
Break-Even gehen in die Bewertung ein. Als Zusatzkriterium fuer
die Trend-Vorhersage werden auch Kommentare und Berichte herange-
zogen. Hinzu kommt ein Korrekturfaktor, bei dem die Angaben in
den Businessplaenen in Bezug zu tatsaechlichen Entwicklungen im
bereits existierenden Beteiligungsportfolio der Capital Stage ge-
setzt werden. Der CAPITIX fuer das Folgequartal wird Ende Januar
veroeffentlicht.
Unternehmenshintergrund: Die Capital Stage IT/New Media GmbH, ei-
ne von insgesamt neun Tochtergesellschaften der Capital Stage-
Gruppe, uebernimmt die Beteiligungsauswahl (Beteiligungsgeschaeft
und Private Equity) innerhalb der Capital Stage-Gruppe im Bereich
Informationstechnologie/Neue Medien und foerdert durch Beratung
die Wertentwicklung wachstumsorientierter Unternehmen. Mit Hilfe
des CAPITIX soll der Prozess der Investitionsentscheidung syste-
matisch unterstuetzt werden. Ausserdem soll er helfen, mittel-
fristige Investitionen zu planen und Gewinnchancen gegen Risiken
abzuwaegen. Weitere Beteiligungsschwerpunkte der Capital Stage-
Gruppe sind - neben IT/Neue Medien - die Bereiche Neue Energien,
Biotechnologie und Advanced Technologies. Der Wertpapierhandel,
das Emissions- und Konsortialgeschaeft, die Vermoegensberatung
und -verwaltung sowie eine ganze Reihe von komplementaeren Bera-
tungsleistungen runden das Leistungsspektrum der Capital Stage-
Gruppe ab.
Ferner hat letzte Woche der Aufsichtsrat der im SDAX notierten
Capital Stage AG dem Vorstandsbeschluss ueber eine Kapitalerhoe-
hung gegen Bareinlage aus Genehmigtem Kapital II in Hoehe von no-
minal Euro 2.226.759,-- Mio. zugestimmt. Die Barkapitalerhoehung
erfolgt im Rahmen einer Privatplazierung durch die Ausgabe von
2.226.759 Mio. Aktien mit jeweils einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von Euro 1,--. Dies entspricht einer Erhoehung des
Grundkapitals um 9,69% von bisher Euro 22.973.241,-- auf Euro
25.200.000,--. Der Ausgabebetrag von Euro 5,-- je Stueckaktie er-
gibt sich aus dem Schlusskurs vom 08.11.2001, dem Tag der Be-
schlussfassung durch den Vorstand, an der Frankfurter Wertpapier-
boerse unter Beruecksichtigung des im Handelsregister eingetrage-
nen und an der Boerse noch durchzufuehrenden Aktiensplits im Ver-
haeltnis 1:3. Das Bezugsrecht fuer die Inhaber alter Aktien wird
auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 23.08.2001 er-
teilten Ermaechtigung ausgeschlossen. Die neuen Aktien sind ab
Beginn des zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien laufenden Ge-
schaeftsjahres gewinnberechtigt. Das neue Kapital soll den Hand-
lungsspielraum fuer kuenftige Aktivitaeten erweitern.
__________________________________________________
13. VORBOERSLICHER HANDEL per Erscheinen/Preistaxen www.schnigge
__________________________________________________
Handel per Erscheinen "Graumarktkurse"(Stand 15.11.2001, 00 Uhr)
Neuemission WKN Z.-Frist Erstnotiz Bookbuilding Preistaxe
** derzeit keine laufenden Boersengaenge **
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Quelle: Schnigge AG
__________________________________________________
14. HAFTUNGSAUSSCHLUSS / Risikohinweise
__________________________________________________
Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht Informa-
tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgeme-
ine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Weit-
erhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass Redaktionsmitglie-
der sich im Besitz von Aktien befinden, ueber die wir im Rahmen
unserer Newsletter oder anderweitig Bericht erstatten. Leser,
die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten Informa-
tionen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
fuehren, handeln auf eigene Gefahr. Ausdruecklich weisen wir auf
die im Wertpapiergeschaeft vorhandenen erheblichen Risiken hin.
Aktieninvestitionen sowie Optionsscheingeschaefte und der Handel
mit derivativen Finanzprodukten beinhalten das Risiko enormer
Wertverluste. Insbesondere gilt dies im Zusammenhang mit dem
Handel von Neuemissionen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kap-
itals kann keineswegs ausgeschlossen werden. Eigenverantwortli-
che Anlageentscheidungen im Wertpapiergeschaeft sollte der Anle-
ger nur bei eingehender Kenntnis der Materie in Erwaegung zie-
hen, in jedem Falle aber ist die Inanspruchnahme einer persoen-
lichen Beratung der Haus- und/oder Depotbank zu empfehlen.
Copyright © 2001 finanzpark AG Alle Rechte vorbehalten.
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NEWSLETTER ENDE
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patzi
MARKTUMFELD & DISPOSITION
1. EDITORIAL / Marktkommentar, Kurzausblick
2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
3. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
IPO-RESEARCH
4. CONVERIUM (ZFS) strebt ein Eigenkapital von knapp 15% an
5. AUGUSTA: Industrial Automation Konzern in 2003 an die Boerse
6. Boerse Inside und Regenbogen muessen ihr IPO verschieben
7. B.A.U.M. verlaengert Zeichnungsfrist & Fruehzeichnerphase
8. Auch Abakus-VC verschiebt Notierungsaufnahme unkommentiert
VC-NEWS
9. BMP mit Ergebnisverschlechterung in den ersten 9 Monaten
10. DEUTSCHE POST VENTURES investiert in innovative Techs
11. MAZ level one beteiligt sich an SLS MICRO TECHNOLOGY
12. CAPITAL STAGE veroeffentlicht neuen IT-Trendindex CAPTIX
HINWEISE & RUBRIKEN
13. GRAUMARKTKURSE / derzeit keine laufenden Boersengaenge
14. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
15. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de
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1. EDITORIAL / Marktkommentar, Kurzausblick
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Liebe Aktienservice-Leserinnen und Leser,
weiterhin sind die Aktienmaerkte noch nicht fuer Neuemissionen
aufnahmefaehig. Marktteilnehmer sind noch vollauf damit beschaef-
tigt, eine faire Bewertung fuer die bereits boersennotierten Un-
ternehmen zu finden. An Neuemissionen, bei denen der Anleger im-
mer ein hoeheres Risiko hinsichtlich Planungssicherheit etc.
traegt, besteht derzeit verstaendlicherweise wenig Interesse. Um-
so unvestaendlicher ist es vor diesem Hintergrund, das Unterneh-
men im derzeitigen Boersenumfeld auf Biegen und Brechen an die
Boerse wollen.
Hierbei liegt natuerlich der Verdacht nahe, dass dringend Kapital
benoetigt wird. Ein fairer Preis ist derzeit ohnehin nicht zu er-
zielen. Unserer Ansicht nach dauert es noch weit bis ins Jahr
2002, bis sich die Boersen fuer Neuemissionen wieder aufnahmefae-
hig zeigen.
So verschoben den Boersengang bzw. verlaengerten die Zeichnungs-
frist kuerzlich die Boerse Inside AG, Regenbogen AG, B.A.U.M. AG
und auch Abakus VC verschob die Notierungsaufnahme nach erfolgter
Kapitalerhoehung bereits zum zweiten Mal.
Unseres Erachtens bestehen derzeit genuegend etabliertere und
fundamental attraktivere Investmentalternativen, so dass wir im
Hinblick auf Boersengaenge von Unternehmen aus der zweiten oder
dritten Reihe keinerlei Handlungsbedarf sehen.
Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de
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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes
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Index 23.11. % Vorwoche 12-M.hoch % AT-Hoch % 2001
DJIA *9.834 -0,57 % 11.350 -16,3 % - 8,6 %
NASDAQ *1.875 -1,29 % 3.208 -63,3 % -23,3 %
DAX 30 5.051 -0,84 % 6.976 -37,9 % -21,5 %
NEMAX ALL 1.224 -2,15 % 3.825 -85,5 % -55,1 %
EUROSTOXX 50 3.725 +0,68 % 5.058 -32,5 % -21,9 %
* US-Maerkte Stand vom Mittwoch, da am Donnerstag Feiertag
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3. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
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Bis zum Freitag Mittag gab der DAX deutlich nach. Am Vortag hatte
er sich ungeachtet der fehlenden US-Vorgaben (in den USA blieben
die Boersen aufgrund des Thanksgivingfeiertages geschlossen) fest
gezeigt. Die Gewinnmitnahmen zum Wochenende hin sind angesichts
der vehementen Erholungrallye seit den Septembertiefststaenden
nur natuerlich. Ferner wird der Freitag nach Thanksgiving von den
meisten US-Marktteilnehmern erfahrungsgemaess als Brueckentag zu
einem verlaengerten Wochenende genutzt (Handelsschluss US-Maerkte
Freitag 19:00 MEZ), so dass Marktteilnehmer erst mal Cash aufbau-
en und die weitere Entwicklung zum Wochenbeginn abwarten.
Die Luft wird zunehmend duenner, denn die Boerse antizipiert zwar
bereits eine Konjunkturerholung im 2. Halbjahr 2002, doch hand-
feste Anzeichen hierfuer gibt es noch nicht. Tatsaechlich jedoch
untermauert die extrem gestiegene Liquiditaet in Verbindung mit
den massiven Leitzinssenkungen der US-FED, sowie den stark gesun-
kenen Oelpreisen eine bevorstehende Wirtschaftserholung im 2.
Halbjahr 2002. Die juengste Erholung an den Aktienmaerkten halten
wir demnach fuer gerechtfertigt.
Dabei muss jedoch beruecksichtigt werden, dass es dem einen oder
anderen Investor noch nicht so recht klar ist, dass wir vor der
Wirtschaftserholung zunaechst formal in eine Wirtschaftsrezession
abgleiten werden. Mit dem zur Wochenmitte veroeffentlichten ifo-
Geschaeftsklimaindex und darauffolgend am Donnerstag dem BIP-Zu-
wachs von noch lediglich 0,3% wurde dies erneut deutlich.
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4. CONVERIUM strebt ein Eigenkapital von knapp 15% an
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Converium (bislang Zurich Re), die im Rahmen einer Neugruendung
zusammengefasste Rueckversicherungssparte der Zurich Financial
Services, soll im Dezember an der Boerse plaziert werden. Damit
folgt man dem ueberaus erfolgreichen Beispiel der Swiss Re, die
kuerzlich ueber Plazierung und Wandelanleihe knapp 4 MRD Euro er-
loeste.
Der ZFS fliessen aus der Transaktion zwischen 2,5 Mrd. und 3,6
Mrd. CHF zu. Insgesamt sollen im Dezember also maximal 40 Mio.
Converium-Aktien in einer Zeichnungsspanne zwischen 72 und 90 CHF
an der Schweizer Boerse und an der New York Stock Exchange pla-
ziert werden.
Damit loest ZFS-Konzernchef Rolf Hueppi das im Fruehjahr seinen
Aktionaeren gegebene Versprechen ein, per Desinvestitionen die
Finanzverbindlichkeiten des Konzerns schnell zurueckzufuehren. In
diesem Rahmen kuendigte Hueppi im letzten Monat die Veraeusserung
des Vermoegensverwalters Scudder an die Deutsche Bank im Tausch
fuer den Deutschen Herold an.
Auf der kuerzlichen Medien- und Analystenpraesentation strahlte
der CEO der am 1. Oktober gegruendeten Converium, Dirk Lohman,
Zuversicht aus. Kurz vor dem Boersengang ist von ihm auch nichts
anderes zu erwarten, doch auch in rationaler Hinsicht erscheint
uns Converium im Wettbewerb gut aufgestellt - dies vor allem
dann, wenn es dem Konzern gelingt, die formulierten Ertragsziele
einer Nachsteuer-Eigenkapitalrendite von 14-15% zu erreichen. In
Bezug auf das Investment-Portfolio von mehr als 4 Mrd. USD sind
mit Blick auf die unsichere Boersenlage und die niedrigen Zinsen
dabei noch konservative Renditevorgaben eingesetzt worden. Be-
zueglich detaillierter Gewinnprognosen fuer 2002 hielt sich Loh-
man jedoch zurueck.
Die Zusatzbelastungen aus den Terroranschlaegen vom 11. September
bezifferte Lohman vorlaeufig auf 170 Mio USD, sie bewegen sich
also in einer durchaus ueberschaubaren Groessenordnung. Sollten
sich die Schadensbelastungen wider Erwarten auf ueber 290 Mio USD
belaufen, steht die Muttergesellschaft ZFS hierfuer Garant. Das
Nettorisiko der Converium aus den Ereignissen vom 11. September
betraegt also knapp 290 Mio USD, etwaige weitere Zahlungen gehen
nichtrueckzahlbar zu Lasten der ZFS.
Der Rueckversicherer wird mit einer angemessenen Eigenkapitalaus-
stattung von 1,65 MRD USD in die unternehmerische Freiheit ent-
lassen. Die auf die Bewertung von Assets/Reserven im Assekuranz-
wesen spezialisierte Tillinghast-Towers Perrin hat Converium ana-
lysiert und ein positives Bonitaets-Testat abgegeben. Tilling-
hast-Towers Perrin stuft die Nettorueckstellungen des Konzerns
mit BestEstimate ein. Auch die Kreditrating-Agentur Standard &
Poor's fuehrt Converium mit einem A-Rating und der Versicherungs-
spezialist A. M. Best verleiht Converium das Hoechstpraedikat Ex-
cellent. Moody' setzte Converium auf A1 (good).
Per 31. Dezember 2000 wies Converium die konsolidierten Brutto-
praemien von 2,6 MRD USD aus. Die weltweiten Nettopraemien im
Nichtleben-Bereich belaufen sich etwa auf 1,9 Mrd USD. Die welt-
weiten Leben-Nettopraemien betragen 114,4 Mio USD. Gemessen an
den Nettopraemien rangiert Converium unter den zehn groessten
Rueckversicherern der Welt.
Das neu errichtete Unternehmen beschaeftigt weltweit rund 800
Mitarbeiter und ist in vier Geschaeftsfelder gegliedert: Conve-
rium Zurich ist fuer das Nichtleben-Geschaeft in Teilen Europas,
Lateinamerika, Fernost, den Pazifischen Raum und das suedliche
Afrika zustaendig. Converium North America betreut das Nichtle-
ben-Geschaeft in den USA und Kanada.
Converium Cologne ist fuer das Nichtleben-Geschaeft in Deutsch-
land, Mittel- und Ost- und Nordeuropa sowie den Nahen und Mitt-
leren Osten zustaendig und betreut auch das weltweite Geschaeft
fuer Unfall- und Krankenversicherungen mit Ausnahme von Nordame-
rika. Converium Life betreibt das Lebengeschaeft weltweit.
Durch disziplinierte Preisgestaltung und diszipliniertes Under-
writing will Converium langfristig zu einem der fuehrenden Anbie-
ter von Rueckversicherungsloesungen auf dem Weltmarkt avancieren
und langfristigen Shareholder-Value schaffen.
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5. AUGUSTA will Industrial Automation Konzern errichten
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Die am Neuen Markt notierte AUGUSTA Technologie AG (WKN 508860)
hat ihre am 18. Oktober revidierte Umsatzprognose fuer die ersten
neun Monate des laufenden Geschaeftsjahres mit einem Umsatzwachs-
tum von 37,7% auf 199,2 Mio. Euro (Q1-Q3 2000: 144,7 Mio. Euro)
bestaetigt. In diesem Zeitraum wurde ein EBITDA in Hoehe von 20,5
Mio. Euro erwirtschaftet (Q1-Q3 2000: 29,2 Mio. Euro). Als EBIT
stehen fuer die ersten neun Monate 11,2 Mio. Euro zu Buche (Q1-Q3
2000: 22,4 Mio. Euro). Das Ergebnis pro Aktie vor Goodwillab-
schreibung in den ersten neun Monaten 2001 betraegt 0,72 Euro
(Q1-Q3 2000: 0,97 Euro).
Aufgrund der seit dem 30.09.2000 durchgefuehrten Akquisitionen
stiegen die Goodwill-Abschreibungen pro Aktie um 38,5% in den er-
sten neun Monaten 2001 von 0,39 Euro auf 0,54 Euro. Das Ergebnis
pro Aktie nach Goodwillabschreibung liegt mit 0,18 Euro 69,0% un-
ter dem im vergleichbaren Vorjahreszeitraum erzielten Ergebnis.
Alle Geschaeftsfelder der AUGUSTA Technologie AG weisen im drit-
ten Quartal 2001 ein positives Ergebnis aus.
Die ruecklaeufige Ertragsentwicklung ist auf eine erhoehte Inves-
titionszurueckhaltung und eine zunehmende Auftragsverschiebung
auf das kommende Jahr bei fast allen Gesellschaften zurueckzu-
fuehren. Die AUGUSTA sieht bei einer Erholung der Maerkte jedoch
fuer 2002 durch den Wegfall der Goodwillabschreibungen und die
vorhandene Substanzstaerke ein deutliches Ergebnispotential.
Ferner gab das Unternehmen wenige Tage vor der Ergebnispraesenta-
tion bekannt, sich zukuenftig noch staerker auf den Bereich Indu-
strial Automation zu konzentrieren:
Zum 1. Januar 2002 soll zu diesem Zweck die heutige 100%ige Toch-
tergesellschaft DLoG GmbH zur Tochtergesellschaft der Elektronik-
Systeme Lauer GmbH & Co. KG (Anteil der AUGUSTA ebenfalls 100%)
umfirmiert werden. Diese gesellschaftsrechtliche Umgliederung
soll den ersten Schritt zum Aufbau einer boersenfaehigen Unter-
nehmensgruppe im Industrial Automation-Markt bilden und wird be-
gleitet von einer weitgehenden Kooperation in den Bereichen For-
schung & Entwicklung, Einkauf, Marketing, Vertrieb und Service.
Zielsetzung ist neben der Realisierung von Kostenvorteilen vor
allem der Ausbau der jeweiligen Marktpositionen sowie der ge-
meinsame Eintritt in neue Maerkte fuer Systemloesungen zur Steue-
rung industrieller Prozesse. Die Massnahmen zur Integration die-
ser Funktionen sind bereits angelaufen.
Die Elektronik-Systeme Lauer GmbH & Co. KG ist Systemanbieter
fuer das Beobachten, Bedienen und Steuern komplexer Produktions-
ablaeufe im Maschinen- und Anlagenbau ("Human Machine Interface",
HMI). Das Angebot reicht von Textanzeigen und Bedienkonsolen und
Industrie-PCs bis hin zu kompletten Hard- und Softwaresystemen
zur Visualisierung und Steuerung. Elektronik-Systeme Lauer hat
im Geschaeftsjahr 2000 einen Umsatz von 22,9 Mio. ? erzielt. Da-
mit gilt Elektronik-Systeme Lauer als aktuelle Nr.2 im deutschen
HMI-Markt.
Die in Olching bei Muenchen ansaessige DLoG GmbH ist Systemhaus
fuer CIM-Loesungen insbesondere fuer die metallverarbeitende In-
dustrie und gilt in diesem Bereich als Marktfuehrer in Deutsch-
land. Darueber hinaus hat sich DLoG in den vergangenen Jahren
einen ausgezeichneten Ruf als Hersteller von Industrie-PCs fuer
anspruchsvolle industrielle Spezialloesungen, insbesondere im
Bereich Logistik und Verkehrstechnik, erworben. DLoG hat im Jahr
2000 einen Umsatz von 11,4 Mio. ? erwirtschaftet.
Die Gruppenbildung im Industrial Automation-Markt ist Bestand-
teil der buy & built-Strategie der AUGUSTA, im Rahmen derer mit-
telstaendische Unternehmen erworben und zu boersenfaehigen Ein-
heiten integriert werden. Ueber die zukuenftig integrierte Pro-
dukt- und Marktstrategie beider Unternehmen hinaus prueft die
AUGUSTA derzeit zusaetzliche Moeglichkeiten des externen Wachs-
tums durch strategische Akquisitionen. Zielsetzung der Gruppen-
bildung ist, eine entsprechende Erholung der Kapitalmaerkte vor-
ausgesetzt, ein Boersengang im Jahr 2003 oder 2004.
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6. Boerse Inside und Regenbogen muessen IPO verschieben
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Die Boerse Inside AG, ein Print-Boersenbrief, hat ihren geplan-
ten Boersengang, der urspruenglich fuer den 13. Dezember 2001
vorgesehen war, auf Anfang naechsten Jahres verschoben. Die
Erstnotiz sei nun fuer den 22. Januar 2002 geplant. Die Zeich-
nungsfrist soll nun vom 3. Dezember 2001 bis 11. Januar 2002
laufen. Dabei soll es bei einem Festpreis von 7,50 Euro bleiben.
Analog hierzu hat auch die Regenbogen AG ihre Angebotsfrist bis
zum 30. Dezember 2001 verlaengert. Die Aufnahme der Regenbogen-
Aktie in den Boersenhandel ist nun fuer den 28. Januar 2002 ge-
plant.
Uns ist sowieso unverstaendlich, weshalb Unternehmen in der au-
genblicklichen Marktverfassung ueberhaupt die Plazierung anstre-
ben. Bis vor kurzem baissierte der Markt und nun sind Marktteil-
nehmer vollauf damit beschaeftigt, angesichts der Marktrisiken
die richtige Bewertung fuer Unternehmen zu finden, die bereits
seit Jahren an der Boerse notieren.
Bei Unternehmen, die nun und in den letzten Monaten bestrebt wa-
ren, einen Boersengang auf Biegen und Brechen durchzusetzen,
liegt natuerlich der Verdacht nahe, dass dringend Kapital benoe-
tigt wird. Ein fairer Preis ist derzeit ohnehin nicht zu erziel-
en. Unserer Ansicht nach dauert es noch weit bis ins Jahr 2002,
bis sich die Boersen fuer Neuemissionen wieder aufnahmefaehig
zeigen.
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7. B.A.U.M. verlaengert Zeichnungsfrist & Fruehzeichnerrabatt
__________________________________________________
Bezugnehmend auf den vorangegangenen Artikel muss auch die
B.A.U.M. AG die Zeichnungsfrist um eine Woche verlaengern. Der
Verkaufspreis bleibt unveraendert. Die Fruehzeichnerphase endet
nun am 30.11.2001. Bis dahin koennen Aktien zu 3,00 Euro gezeich-
net werden. Die erste Kursfeststellung fuer B.A.U.M.-Aktien am
Geregelten Markt der Frankfurter Wertpapierboerse, soweit genue-
gend Aktien gezeichnet werden, woran wir gewisse Zweifel hegen,
ist fuer den 14.12.2001 geplant.
Da es nach der anhaltenden Baisse an den Boersen derzeit zur Ge-
nuege unterbewertete, aussichtsreiche Unternehmen gibt, die be-
reits seit laengerem boersennotiert sind, deren Trackrecord nach-
vollziehbar und deren Planungssicherheit adaequat eingeschaetzt
werden kann, raten wir derzeit von der Zeichnung von Neuemission-
en grundsaetzlich ab.
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8. Auch Abakus-VC verschiebt Notierungsaufnahme unkommentiert
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Trotz mehrfacher Ankuendigung erfolgte die Notierungsaufnahme der
AbakusVC-Aktien heute nicht im Freiverkehr der Frankfurter Wert-
papierboerse. Den Handelsstart hat die Gesellschaft nun schon zum
zweiten Mal verschoben. Gruende hierzu wurden auch auf Rueckfrage
nicht kommuniziert.
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9. bmp mit Ergebnisverschlechterung in den ersten 9 Monaten
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Aufgrund der anhaltenden Marktschwaeche hat bmp im 3. Quartal
keine Beteiligungsverkaeufe getaetigt und schliesst die ersten
neun Monate 2001 mit einem Umsatz vom 3,0 Mio. EUR, einer Gesamt-
leistung von 4,4 Mio. EUR und einem Vorsteuerverlust von 21,1
Mio. EUR ab. Die leichte Ergebnisverschlechterung um rund 9% ge-
genueber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ist bedingt durch
die nun vollstaendig abgeschlossenen Restrukturierungsmassnahmen
sowie zusaetzliche Risikovorsorge auf das Beteiligungsportfolio
von 10,8 Mio. EUR.
Der fuer die Bewertung von Venture Capital Gesellschaften wich-
tige Net Asset Value (NAV), also der Wert unserer Aktiva abzueg-
lich Verbindlichkeiten, hat sich zum 30.9.2001 im Vergleich zum
30.6.2001 um 16% von 90,2 Mio. EUR auf 75,4 Mio. EUR reduziert.
Die im 3. Quartal durchgefuehrten Restrukturierungen, so u.a.
der Verkauf zweier Consulting-Tochtergesellschaften und eine
deutliche Personalreduktion, sind abgeschlossen worden.
Damit hofft bmp ab dem laufenden Quartal auf eine deutlich ge-
ringere Kostenbasis und will so in der Lage sein, "im Laufe der
naechsten Quartale" wieder die operative Profitabilitaet zu er-
reichen. Die Barliquiditaet gegenueber dem 30.06.2001 konnte auf
5,7 Mio. EUR gesteigert werden.
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10. DEUTSCHE POST VENTURES investiert in innovative Techs
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Deutsche Post Ventures ist eine Risikokapital-Gesellschaft mit
einem Fondsvolumen von 100 Mio Mark, die junge Start-up-Unterneh-
men der Internet- und Logistikbranche mit Kapital und Know-how
beim Geschaeftsaufbau unterstuetzt. Damit foerdert die Deutsche
Post World Net erfolgsversprechende, zukunftsweisende Ideen und
erhaelt somit selbst unmittelbaren Zugang zu innovativen Ideen
und aktuellen Marktentwicklungen in den Bereichen Internet und
Logistik. Ausserdem werden Kontakte zu potentiellen Kunden und
weiteren Kooperationspartnern hergestellt. Die Deutsche Post Ven-
tures ist Teil der Deutschen Post eBusiness GmbH, in der die Ak-
tivitaeten des Konzerns im eBusiness gebuendelt werden.
Die Venture Capital Gesellschaft der Deutschen Post World Net,
beteiligte sich in dieser Woche an der Firma Open Harbor mit Sitz
in Kalifornien. Deutsche Post Ventures fuehrte dabei als Lead In-
vestor eine Gesamtfinanzierungsrunde in Hoehe von 10 Mio. US-Dol-
lar an. Weitere Investoren sind Mitsubishi International und die
bestehenden Venture Capital Investoren NEA und Alloy. Open Harbor
entwickelt eine Technologie fuer die reibungslose, vollautomati-
sierte Zollabfertigung im internationalen Warenverkehr. Kunden
profitieren von der internetbasierten Loesung mit gemeinsamem Zu-
griff zu Echtzeit-Informationen ueber Ladungsdaten, Zolltarife
und Importkontingente. Durch die Automatisierung des Import/Ex-
port-Prozesses lassen sich Abwicklungskosten im internationalen
Handel erheblich senken und Verzoegerungen von Sendungen aufgrund
fehlerhafter Dokumentation vermeiden. Denn die Vollstaendigkeit
und Richtigkeit der Zollpapiere wird bereits bei der Erstellung
und nicht erst an der Grenze geprueft.
"Fuer die Deutsche Post World Net ist die Beteiligung an Open
Harbor ein wichtiges Investment, das hervorragend in unsere Kon-
zernstrategie passt", sagt Dr. Martin Fritsch, Geschaeftsfuehrer
der Deutschen Post Ventures. "Als Logistikpartner im weltweiten
Handel kann der Konzern einschliesslich seiner Tochterunternehmen
DHL und Danzas von dieser Loesung fuer den reibungslosen interna-
tionalen Warenverkehr erheblich profitieren".
Open Harbor (frueher myCustoms) ist der Innovationsfuehrer in der
globalen Echtzeit-Handelsautomatisierung. Die neue EDV-gestuetzte
Loesung stellt Zolldaten in Echtzeit zur Verfuegung und gewaehr-
leistet die nahtlose Zusammenarbeit zwischen den beteiligten
Partnern im internationalen Handel. Durch die Kombination von
weltweitem Handelswissen und fuehrender Technologie koennen die
Kosten fuer Unternehmen mit multinationalen Kunden-Lieferanten-
Beziehungen drastisch reduziert und die Effizienzen gesteigert
werden. Die Open Harbor Loesung beinhaltet einen Compliance Test
(nationale Richtlinien fuer den Im- und Export), die Erstellung
von Handelsdokumenten sowie die Distribution und Verrechnung der
Landed Costs (Produktkosten, Zoelle, Steuern, Logistikkosten).
Das vollstaendig automatisierte Import-Export-System stellt den
Handelspartnern alle erforderlichen Informationen zur Verfuegung
und ermoeglicht damit ein "Management by Exception". Open Harbor
hat seine Zentrale in San Carlos, Kalifornien.
Erst zwei Tage zuvor hatte sich die Deutsche Post Ventures an der
MediaSec Technologies GmbH, Essen, beteiligt. Das Unternehmen,
1999 als Spin-off aus dem Fraunhofer Institut fuer Graphische Da-
tenverarbeitung hervorgegangen, entwickelt Loesungen rund um das
digitale Wasserzeichen und ist damit auf dem Gebiet der Sicher-
heit von Dokumenten (z. B. Ausweise) und multimedialen Inhalten
(z. B. Videoaufnahmen) taetig. Die patentierte Wasserzeichen-
Technologie des Unternehmens ist weltweit fuehrend und wird be-
reits von namhaften internationalen Unternehmen eingesetzt. In
den USA ist MediaSec Technologies durch eine Tochtergesellschaft
in Providence, Rhode Island, vertreten.
Das Venture Capital Unternehmen der Deutschen Post setzt mit der
Beteiligung seine Strategie fort, junge Unternehmen zu foerdern,
die nahe an den Geschaeftsfeldern des Konzerns Deutsche Post
World Net taetig sind. So arbeiten die Deutsche Post Signtrust
GmbH, einer der avancierten Anbieter der elektronischen Signatur,
und MediaSec Technologies bereits seit einiger Zeit an der Ver-
knuepfung beider Technologien zur Entwicklung gemeinsamer Produk-
te. "Unsere Investments muessen zukunftsfaehig sein und zu uns
passen. Mit MediaSec Technologies setzen wir auf eine Zukunfts-
technologie, die eine hervorragende Ergaenzung zu unserem eigenen
Angebot darstellt", sagt Dr. Martin Fritsch, Geschaeftsfuehrer
der Deutschen Post Ventures.
"Wir sind im vergangenen Jahr stark gewachsen und haben uns im IT
Security Umfeld international positioniert", so der Geschaefts-
fuehrer der MediaSec Technologies Dr. Eckhard Koch. "Die strate-
gische Partnerschaft mit der Deutschen Post Ventures werden wir
nutzen, um unseren Geschaeftsaufbau weiter erfolgreich voranzu-
treiben, unser Produktportfolio zu ergaenzen und unsere Markt-
praesenz zu erhoehen." Digitale Wasserzeichen sind Zusatzinfor-
mationen, die in Ton-, Bild- oder Textdateien eingebracht, vom
Hoerer bzw. Leser jedoch nicht wahrgenommen werden. Die Zusatz-
informationen koennen mit Hilfe entsprechender Computersoftware
sichtbar gemacht werden. Das Wasserzeichen kann dabei die Echt-
heit und Authentizitaet von Dokumenten sowohl in digitaler als
auch in Papierform gewaehrleisten und damit dem Schutz vor Mani-
pulationen und von Urheberrechten dienen.
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11. MAZ level one beteiligt sich an SLS MICRO TECHNOLOGY
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Die MAZ level one GmbH begleitet als Fruehphasen-Investor junge,
technologieorientierte Firmen. Der Schwerpunkt der Investitionen
liegt auf Unternehmensideen aus den Bereichen der Telekommunika-
tions- und Informationstechnologie, Mikroelektronik und Mikro-
systemtechnik. MAZ level one kombiniert die Finanzierung eines
Venture Capital-Gebers mit der persoenlichen Betreuung in einem
Gruenderzentrum: Neben einer Erstrundenfinanzierung unterstuetzt
die Gesellschaft die Gruender bei der Businessplanung und Perso-
nalsuche, bietet technische und administrative Infrastruktur.
Als juengste Transaktion beteiligte sich MAZ level one letzte
Woche mit 37 Prozent an der SLS MICRO TECHNOLOGY GmbH, Hamburg.
Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vermarktet Mikrosystem-
produkte insbesondere fuer den Bereich Sensorik.
SLS MICRO TECHNOLOGY ist den Angeben zufolge das derzeit einzige
Unternehmen weltweit, das Sensoren so miniaturisiert, dass Ge-
raete kuenftig bis zu zehnmal kleiner gestaltet werden koennen.
Auch die Preise koennen dank der neuen Technologie um den Faktor
10 sinken. Hierdurch eroeffnen sich wesentlich breitere Einsatz-
gebiete, bestehende Systeme koennten mittelfristig abgeloest
werden.
Ein wichtiger Einsatzbereich der Mikro-Sensoren sind Gas-Chroma-
tographen. Mit ihnen lassen sich die Inhaltsstoffe von Gasen be-
stimmen. Bisher war das wegen des hohen Aufwandes vorwiegend in
chemischen Laboratorien moeglich. Durch das neue Verfahren von
SLS MICRO TECHNOLOGY kann die Bestimmung zukuenftig ueberall er-
folgen - mit geringem Aufwand und Geraeten nicht groesser als
ein Laptop. So laesst sich innerhalb kuerzester Zeit vor Ort
nachweisen, welche Luft-Bestandteile beispielsweise in der Woh-
nung oder am Arbeitsplatz vorhanden sind. Heute wird in so einem
Fall die Umweltbehoerde informiert, Mitarbeiter kommen und ent-
nehmen Proben, die erst wesentlich spaeter im Labor analysiert
werden. MAZ level one-Geschaeftsfuehrer Dr. Michael Luebbehusen
kommentiert: "Kuenftig kann jeder diese Analyse direkt im Raum
selbst vornehmen. Fuer uns war es wichtig, dass SLS MICRO TECH-
NOLOGY ueber ein einzigartiges innovatives Herstellungsverfahren
verfuegt. Durch Anwendungen von aus der Mikroelektronik bekann-
ten Prozessen wird erstmals auch die Massenfertigung moeglich."
SLS MICRO TECHNOLOGY hat bereits ein Patent, drei weitere sind
angemeldet. So lassen sich noch wirkliche Quantenspruenge errei-
chen - und es gibt bereits namhafte Kunden, die mit den Prototy-
pen arbeiten. Seit 20 Jahren wird weltweit - vornehmlich in den
USA - an dieser Problematik gearbeitet. In Hamburg-Harburg hat
SLS zusammen mit der Technischen Universitaet Hamburg-Harburg
eigenen Angaben nach hierbei jetzt den Durchbruch geschafft.
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12. CAPITAL STAGE veroeffentlicht neuen IT-Trendindex CAPTIX
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Die Capital Stage AG veroeffentlichte ab sofort erstmalig ihren
neuen Trendindex CAPITIX (Capital Stage Information Technology
Index) - Fazit: IT-Security und ERP-Software sind Wachstumsseg-
mente im dritten Quartal 2001. Der Quartalsindex CAPITIX soll -
als branchenspezifisches Trendbarometer fuer das Gruenderklima in
Deutschland zeigen - wohin sich der Markt fuer Informationstech-
nologie bewegt. Die Ergebnisse des neuen IT-Trendindikators bie-
ten Unternehmern ebenso wie Investoren fruehzeitig die Moeglich-
keit, sich auf Veraenderungen in der Branche einzustellen. "Mit
dem CAPITIX unterstreichen wir den besonderen Stellenwert, den
unser Engagement im Segment IT/New Media nach wie vor in unserer
Geschaeftspolitik einnimmt. Bevor wir Beteiligungen eingehen,
koennen wir durch den CAPITIX den Erfolg wachstumsorientierter
Unternehmen fruehzeitig einschaetzen", erlaeutert Oliver Bube,
Geschaeftsfuehrer der Capital Stage IT/New Media GmbH. Die stra-
tegische Tochter des im SDAX notierten Finanzdienstleistungskon-
zerns Capital Stage AG konzipierte den Index und zeichnet fuer
die quartalsweise Auswertung des Trendbarometers verantwortlich.
Anders als bei den bestehenden Indizes spiegelt der CAPITIX
nicht das aktuelle "Boersenklima" wider, sondern liefert Orien-
tierung und zeigt Entwicklungen im IT-Sektor auf. Der Trendindi-
kator reflektiert das dritte Quartal 2001 mit der Startgroesse
von 1000 Punkten, angelegt auf einen langfristigen Verlauf, der
Wachstum und Problemfelder der Branche aufzeigt. Steigt der In-
dex, so werden die Marktchancen in diesem Bereich positiver ein-
geschaetzt.
Ergebnisse im 3. Quartal 2001 - Chancen fuer IT-Security und
ERP-Software: Im Durchschnitt wurde fuer den Erhebungszeitraum
des aktuellen CAPITIX die Zeit bis zum Break-Even bei 31 Monaten
nach Gruendung angesiedelt, bei einer Mitarbeiterstaerke von 16
Personen und einem durchschnittlichen Kapitalbedarf von 1,48 Mio.
Euro pro Jahr. Nur 45% der Business-Plaene enthielten alle ent-
scheidungsrelevanten Zahlen, die fuer eine Beteiligungsvorprue-
fung notwendig sind. Beste Chancen in Hinblick auf Profitabili-
taetsorientierung und Wachstumsdynamik wies der CAPITIX im Erhe-
bungszeitraum fuer die Segmente IT-Security und ERP-Software
(Enterprise Resource Planning) aus. Als Segment mit dem hoechsten
Wachstumspotenzial, das allerdings erst etwas spaeter profitabel
ausfaellt als der Durchschnitt, zeigte sich IT-Security. Das Seg-
ment ERP-Software schnitt in Hinblick auf Umsatz sowie Umsatz-
wachstum ueberdurchschnittlich ab und verzeichnete einen etwas
frueheren Break-Even als der Durchschnitt.
Die Idee - Index-Berechnung auf Basis anonymisierter Business-
plaene: Als wissenschaftlicher Beirat bei der Entwicklung des
CAPITIX wirkte Assistenzprofessor Dr. Stefan Buse vom Fachbereich
Wirtschaftswissenschaften der Universitaet Hamburg mit. Informa-
tionsbasis fuer die Index-Berechnung sind anonymisierte Business-
plaene, die bei der Capital Stage AG im Rahmen von Beteiligungs-
anfragen eingehen. Im Bereich Informationstechnologie/Neue Medien
sind das pro Quartal zwischen 70 und 130 Anfragen. Die Daten wer-
den verdichtet und anhand der wichtigsten Kennziffern analysiert.
Umsatz-, Mitarbeiter- und Ertragszahlen sowie die Zeit bis zum
Break-Even gehen in die Bewertung ein. Als Zusatzkriterium fuer
die Trend-Vorhersage werden auch Kommentare und Berichte herange-
zogen. Hinzu kommt ein Korrekturfaktor, bei dem die Angaben in
den Businessplaenen in Bezug zu tatsaechlichen Entwicklungen im
bereits existierenden Beteiligungsportfolio der Capital Stage ge-
setzt werden. Der CAPITIX fuer das Folgequartal wird Ende Januar
veroeffentlicht.
Unternehmenshintergrund: Die Capital Stage IT/New Media GmbH, ei-
ne von insgesamt neun Tochtergesellschaften der Capital Stage-
Gruppe, uebernimmt die Beteiligungsauswahl (Beteiligungsgeschaeft
und Private Equity) innerhalb der Capital Stage-Gruppe im Bereich
Informationstechnologie/Neue Medien und foerdert durch Beratung
die Wertentwicklung wachstumsorientierter Unternehmen. Mit Hilfe
des CAPITIX soll der Prozess der Investitionsentscheidung syste-
matisch unterstuetzt werden. Ausserdem soll er helfen, mittel-
fristige Investitionen zu planen und Gewinnchancen gegen Risiken
abzuwaegen. Weitere Beteiligungsschwerpunkte der Capital Stage-
Gruppe sind - neben IT/Neue Medien - die Bereiche Neue Energien,
Biotechnologie und Advanced Technologies. Der Wertpapierhandel,
das Emissions- und Konsortialgeschaeft, die Vermoegensberatung
und -verwaltung sowie eine ganze Reihe von komplementaeren Bera-
tungsleistungen runden das Leistungsspektrum der Capital Stage-
Gruppe ab.
Ferner hat letzte Woche der Aufsichtsrat der im SDAX notierten
Capital Stage AG dem Vorstandsbeschluss ueber eine Kapitalerhoe-
hung gegen Bareinlage aus Genehmigtem Kapital II in Hoehe von no-
minal Euro 2.226.759,-- Mio. zugestimmt. Die Barkapitalerhoehung
erfolgt im Rahmen einer Privatplazierung durch die Ausgabe von
2.226.759 Mio. Aktien mit jeweils einem rechnerischen Anteil am
Grundkapital von Euro 1,--. Dies entspricht einer Erhoehung des
Grundkapitals um 9,69% von bisher Euro 22.973.241,-- auf Euro
25.200.000,--. Der Ausgabebetrag von Euro 5,-- je Stueckaktie er-
gibt sich aus dem Schlusskurs vom 08.11.2001, dem Tag der Be-
schlussfassung durch den Vorstand, an der Frankfurter Wertpapier-
boerse unter Beruecksichtigung des im Handelsregister eingetrage-
nen und an der Boerse noch durchzufuehrenden Aktiensplits im Ver-
haeltnis 1:3. Das Bezugsrecht fuer die Inhaber alter Aktien wird
auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 23.08.2001 er-
teilten Ermaechtigung ausgeschlossen. Die neuen Aktien sind ab
Beginn des zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktien laufenden Ge-
schaeftsjahres gewinnberechtigt. Das neue Kapital soll den Hand-
lungsspielraum fuer kuenftige Aktivitaeten erweitern.
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13. VORBOERSLICHER HANDEL per Erscheinen/Preistaxen www.schnigge
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Handel per Erscheinen "Graumarktkurse"(Stand 15.11.2001, 00 Uhr)
Neuemission WKN Z.-Frist Erstnotiz Bookbuilding Preistaxe
** derzeit keine laufenden Boersengaenge **
Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.
Quelle: Schnigge AG
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14. HAFTUNGSAUSSCHLUSS / Risikohinweise
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Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht Informa-
tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgeme-
ine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Weit-
erhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass Redaktionsmitglie-
der sich im Besitz von Aktien befinden, ueber die wir im Rahmen
unserer Newsletter oder anderweitig Bericht erstatten. Leser,
die aufgrund der in diesem Newsletter veroeffentlichten Informa-
tionen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durch-
fuehren, handeln auf eigene Gefahr. Ausdruecklich weisen wir auf
die im Wertpapiergeschaeft vorhandenen erheblichen Risiken hin.
Aktieninvestitionen sowie Optionsscheingeschaefte und der Handel
mit derivativen Finanzprodukten beinhalten das Risiko enormer
Wertverluste. Insbesondere gilt dies im Zusammenhang mit dem
Handel von Neuemissionen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kap-
itals kann keineswegs ausgeschlossen werden. Eigenverantwortli-
che Anlageentscheidungen im Wertpapiergeschaeft sollte der Anle-
ger nur bei eingehender Kenntnis der Materie in Erwaegung zie-
hen, in jedem Falle aber ist die Inanspruchnahme einer persoen-
lichen Beratung der Haus- und/oder Depotbank zu empfehlen.
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