7. Jahrgang - Ausgabe #360 (23.02.2007) - DEUTSCHE BIBLIOTHEK ISSN 1439-9369
1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
in Frankfurt steigt die Spannung. Anfang der kommenden Woche präsentiert sich das Parkett der Deutschen Börse AG im Herzen der Finanzmetropole im neuen Kleid. Obwohl der Handel über das elektronische System "Xetra" mittlerweile den Löwenanteil ausmacht, findet der Kassamarkt nach wie große Beachtung. Viele Fernsehsender berichten vom Parkett, um das abstrakte Thema Wirtschaft und Finanzen ihren Zuschauern anschaulicher zu machen. Doch, wie so oft in den letzten Jahren in Deutschland, ist noch nicht sicher, ob die Sektkorken knallen können. Denn noch ist die Klage eines Wertpapierhandelshauses anhängig, die die schöne Premiere platzen lassen könnte.
Deutsche Börse AG
Die Deutsche Börse AG sorgte in dieser Woche einmal mehr für Schlagzeilen: Denn wieder einmal legte das Unternehmen einen Rekordgewinn hin. Das positive Börsenumfeld, seit mehr als drei Jahren steigen die Kurse, hat einen großen Anteil daran. Darüber hinaus baut die Börse wohl demnächst ihre Organisationsstruktur um. Es wird vermutlich drei neue Geschäftseinheiten geben: Elektronischer Handel, Kassamärkte und Nachgeordnete Services. Prompt meldete die NYSE - die New Yorker Börse, die sich die Euronext einverleibt hat - Interesse am Bereich Kassamärkte an. Dies nährte neuerliche Gerüchte, wonach die Deutsche Börse AG aufgespalten und dann verkauft werden soll, zumal der Hedgefonds Atticus aus den USA gestern entsprechende Forderungen stellte.
Allianz
"Eine Allianz fürs Leben" - das war der Slogan, mit dem der Münchener Versicherungskonzern warb und wirbt. Nach den erfreulichen Ergebnissen, 2006 erzielte das Unternehmen einen Rekordgewinn von sieben Milliarden Euro, nach 4,4 Milliarden im Jahr zuvor, sollte es eher heißen: "Eine Allianz für die Aktionäre". Auch der Ausblick und die Ziele sind ambitioniert. Bis 2009 soll das operative Ergebnis um durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr wachsen. Einziges Sorgenkind ist nach wie vor die Banktochter Dresdner Bank, die im letzten Quartal wieder ins Minus rutschte.
DAX und ifo
Heute Morgen veröffentlichte das ifo-Institut seinen viel beachteten Geschäftsklimaindex für den Monat Februar. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang des Barometers auf 107,5 Punkte prognostiziert. Tatsächlich fiel der Index allerdings auf 107 Punkte. Dies führte zu einem Rückgang des Deutschen Aktienindex (DAX). Das ifo-Institut bleibt dennoch optimistisch. Denn die Grundtendenz bleibe positiv und im Frühjahr sollte die Talsohle durchschritten sein, sagte ifo-Experte Klaus Abberger. Wenn auch die deutlichen Belastungen durch die Mehrwertsteuererhöhung zu spüren seien.
Herzlichst,
Ihre aktienservice.de- Redaktion
2. INDIZES/Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes
Index 23.02.07 % Vorwoche 52weekHigh 52weekHigh
DJ IND 12686,02 -0,64% 12795,93 +16,83%
S&P 500 1456,38 +0,06% 1461,57 +15,07%
NASDAQ 2524,94 +1,15% 2531,42 +11,38%
NIKKEI 225 18188,42 +1,75% 18239,13 +8,60%
DAX 6980,09 +0,33% 7012,34 +20,57%
TecDAX 860,34 +1,54% 867,61 +20,49%
EUROSTOXX 50 4240,86 -0,15% 4274,65 +12,89%
Stand: Freitag, 13:50 Uhr
3. Fidelity Telecommunications Fund - Primus der Branche
In der U-Bahn erklingt plötzlich der neuste Hit aus den Charts. Doch niemand schaut irritiert, höchstens genervt. Wo die Passagiere der Bahn früher nach dem Radio gesucht hätten, ist heute allen klar, dass jemand eben einen Anruf auf seinem Handy erhält. So ändern sich die Zeiten. Eine Möglichkeit, am Siegeszug der mobilen Kommunikation sowie der Telekommunikation insgesamt teilzuhaben, eröffnet sich mit dem Fidelity Telecommunications Fund (ISIN LU0099575291).
Der Ansatz
Der Fonds kauft hauptsächlich Aktien von Unternehmen in aller Welt, die an Entwicklung, Herstellung oder Vertrieb von Telekommunikationsgeräten oder -dienstleistungen beteiligt sind. Dabei sucht der Fondsmanager Teera Chanpongsang nach Unternehmen mit starkem Gewinnwachstum und günstig bewertetem Aktienkurs. Weitere Kriterien sind eine attraktive Bewertung, ein erfolgreiches Management, eine gute Erfolgsbilanz sowie eine starken Präsenz in Märkten mit hoher Wettbewerbsdynamik. Chanpongsang ist nicht auf einen Stil oder eine bestimmte Unternehmensgröße festgelegt und besitzt auch bei der Ländergewichtung freie Hand. Bei seiner Suche und der anschließenden Auswahl der Einzeltitel stützt sich Chanpongsang auf regionale Teams von Telekommunikationsanalysten, die weltweit an mehreren Standorten verteilt sind. Denn diese kennen die Gegebenheiten und die lokalen Unternehmen meist besser.
Regionen
Der Fonds ist weltweit ausgerichtet. Jedoch sind die Regionen und Länder naturgemäß unterschiedlich gewichtet. An der Spitze stehen die Vereinigten Staaten, die insgesamt 30,48 Prozent des Fondsvolumens repräsentieren. Das Gewinnwachstum in den USA war einer der Gründe, warum der Abstand zum Zweitplatzierten - Großbritannien mit 11,92 Prozent - so groß ist. In den USA tragen derzeit vor allem Fusionen und Übernahmen dazu bei, dass die Profitabilität und das Gewinnwachstum einiger amerikanischer Telekommunikationsunternehmen ansteigen. Auch in Europa profitieren mehrere Gesellschaften von Unternehmenszusammenschlüssen. Jedoch stellen neue Regulierungsinitiativen auf nationaler und europäischer Ebene einen Belastungsfaktor für europäische Firmen dar. So wächst derzeit der Druck, insbesondere durch die Europäische Kommission in Brüssel, auf die Mobilfunkgesellschaften, die Gebühren für Kurzmitteilungen (SMS) und das Telefonieren über fremde Netze (Roaming) zu senken.
Langfristig positive Entwicklungen erwartet Chanpongsang für die Telekommunikation in den aufstrebenden und dynamischen Märkten Asiens und Südamerikas. Da ein Handy dort noch nicht ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand ist, eröffnet sich Mobilfunkanbietern eine positive Ausgangslage. Denn sie können dort besonders stark wachsen. Chanpongsang dazu: "Investitionen in Mexiko und China haben sich positiv auf die Wertentwicklung des Fidelity Telecommunications Fund ausgewirkt. Einige Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber aus diesen Ländern sind nach wie vor günstig bewertet." Kein Wunder, dass sich Chanpongsang's Zielregionen Mexiko und China auf dem dritten Platz mit 5,13 Prozent bzw. auf dem fünften Rang mit 3,96 Prozent wiederfinden.
Unternehmen im Portfolio - Beispiel AT&T
AT&T, die alte Lady unter den Telefongesellschaften, war im Januar für den Fidelity Telecommunications Fund erste Wahl. Durch die Übernahme von Bell South sehen die Experten die Möglichkeit, dass beide Gesellschaften Synergien heben und dadurch Kosten sparen können. Bei solch guten Perspektiven ist es nicht verwunderlich, AT&T mit 7,5 Prozent im Fonds vertreten zu sehen. Die Spitzenposition hat beim Fidelity-Fonds die Vodafone Group inne. Diese ist mit 8,90 Prozent gewichtet. Zuletzt machte Vodafone durch seinen Markteintritt in Indien von sich reden. Auch der mexikanische Mobilfunkbetreiber America Movil gehörte zu den Top-5-Unternehmen im Fonds, da Chanpongsang ihm großes Wachstumspotenzial auf den dynamischen Märkten Mexiko und Brasilien beimisst.
Performance
Die gezielte Auswahl von Telco-Titeln macht sich für die Anleger im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Die konsequente Umsetzung der Investmentidee hat wesentlich dazu beigetragen, dass Fidelity Funds mit dem Telecommunications Fund eine langjährige Erfolgsgeschichte schreiben konnte. So wies er im Dreijahres- und im Fünfjahresvergleich gegenüber seiner Konkurrenz jeweils die besten Wertentwicklungen auf. Seit der Auflegung des Fonds vor nunmehr acht Jahren rangierte der Fonds immer unter den Top 3 seiner Vergleichsgruppe. In den letzten drei Jahren erzielte das Vorzeigeprodukt ein Plus von 55,5 Prozent - so viel wie kein anderer vergleichbarer Fonds. Dabei kam ihm insbesondere der derzeitige Aufstieg zahlreicher Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche zugute. "Viele Unternehmen der Telekommunikationsbranche weisen solide Bilanzen, ein hohes Kostenbewusstsein sowie zukunftstaugliche Unternehmensstrategien auf. Aufgrund dieser positiven Faktoren sehe ich weltweit günstige Anlagegelegenheiten", sagte Teera Chanpongsang, Fondsmanager des Fidelity Telecommunications Fund.
Fondsdaten
Fidelity Investments
ISIN: LU0099575291
WKN: 921801
Fondsart detailliert: Aktien Telemedien Welt
Land: Deutschland
Fondswährung: Euro
Fondsauflage: 01.09.1999
Fondsvolumen: 447 Mio. EUR
Stand: 31.12.2006
Ausschüttungsart: ausschüttend
Ausschüttungsintervall: jährlich
4. JP Morgan: Neuer Fonds schafft Privatanlegern
Zugang zu Hedgefonds-Strategien
Hedgefonds sind in aller Munde. Vor allem, weil sie die Märkte in Atem halten. So hat vorgestern der Hedgefonds TCI ABN Amro attackiert und dem Management Vorschläge zur Geschäftsausrichtung gemacht. Und gestern erhöhte Atticus, ein in New York beheimateter Fonds, seinen Anteil an der Deutsche Börse AG. Einen Schönheitsfehler hat die Branche aus Sicht des Kleinanlegers doch, es gibt kaum eine Möglichkeit, an den Strategien und damit am Erfolg der Hedgefonds teilzuhaben. Diese Lücke schließt nun JP Morgan mit dem "JPM Highbridge Statistical Market Neutral Fund". Dieser ermöglicht es Investoren, die nicht aus dem institutionellen Bereich stammen, von der Erfahrung des Asset Managers Highbridge Capital Management zu profitieren. Dieser ist seit 2004 mehrheitlich im Besitz von JP Morgan. "Wir haben erkannt, dass auch Privatinvestoren Bedarf an alternativen Anlagemöglichkeiten, wie marktneutralen Strategien, haben. Um dies umsetzen zu können, nutzen wir mit diesem Fonds die Flexibilität der ,UCITS III-Richtlinien´ aus", erklärt Boudewijn Hoogenraad, Geschäftsleiter bei JPMorgan Asset Management in Frankfurt.
Der Fonds strebt Gewinne in jedem Marktumfeld an. Dafür setzt das Fondsmanagement auf Strategien wie die statistische Arbitrage bei gleichzeitiger marktneutraler Aufstellung. Die Market-Neutral-Strategie reduziert das Marktrisiko, auch Beta genannt. Dabei wird eine Long-Position, also der Kauf einer Aktie, durch eine Short-Position, damit ist der Leerverkauf einer Aktie gemeint, ausgeglichen. Das Portfolio hat in dieser Situation also keine tatsächlichen Positionen aufgebaut und ist somit von der Marktbewegung unabhängig.
Da Leerverkäufe in Deutschland lediglich institutionellen Anlegern vorbehalten sind, nutzt das Fondsmanagement derivative Finanzinstrumente wie Total Return Swaps, um die Short-Positionen einzugehen. "UCITS III ermöglicht uns eine größere Flexibilität: Bisher konnten Investmentfonds solche Instrumente lediglich im Rahmen des Risikomanagements zu Absicherungszwecken nutzen - nun dürfen alle Derivate zu Investitionszwecken als Teil der Anlagepolitik eingesetzt werden," unterstreicht Hoogenraad.
Fondsdaten
JPM Highbridge Statistical Market Neutral A (acc) - EUR
ISIN: LU0273792142
Anlageuniversum: US Aktien
Währungssicherung: ja, in Euro
Auflage: 06.11.2006
Mindestanlagesumme: 20.000 Euro
5. Credit Suisse: Klimaveränderung bei Asset Allocation
einfließen lassen
Der Klimawandel ist durch den Umweltreport der Vereinten Nationen mehr denn je ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt. Der Treibhauseffekt und die Auswirkungen auf das Weltklima werden auch nachhaltige Spuren in der Weltwirtschaft hinterlassen. Wo heute im Nordpolarmeer beispielsweise kaum Schiffe fahren können, wird es aufgrund der Erwärmung der Erde in 20 oder 30 Jahren Routen durch das dann nicht mehr "ewige Eis" geben. Veränderungen wie diese sollten Anleger und Investoren bei ihren künftigen Entscheidungen, der Asset Allocation, mit berücksichtigen, rät die Credit Suisse.
In der aktuellen Ausgabe von "Talking Head - World at a Glance", einem Monatsausblick des Asset Management-Bereichs der Credit Suisse, sagt Philipp Vordran: "Mittlerweile kann niemand mehr leugnen, dass es sich bei der globalen Erwärmung um eine Tatsache und keine Phantasie ökologischer Idealisten handelt. Dementsprechend müssen wir uns schon heute mit Themen beschäftigen, die die Anlagerenditen kurz- bis mittelfristig beeinflussen werden."
Die jüngsten Entwicklungen an den Börsen beurteilt der Investmentstratege positiv. Besonders interessant werde der japanische Markt sein. Allerdings habe die Credit Suisse auch das Risikobudget ihres Aktienengagements stärker gewichtet. Vordran weiter: "Wir haben bei den Aktien erste Gewinne mitgenommen, bleiben aber weiter positiv eingestellt. Wir sind der Auffassung, dass die Märkte für High-Yield-Anleihen fair bewertet sind und die Ausfallraten niedrig bleiben werden." Die Rohstoffnachfrage der Emerging Markets wird nach Ansicht Vordrans noch mindestens fünf Jahre lang einen Schlüsselfaktor darstellen.
6. Sparpläne bei der DWS jetzt auch für Zertifikate
Sparpläne für Fonds sind schon seit Jahren etabliert. Statt das Geld auf einem niedrig verzinsten Konto liegen zu lassen, locken Fonds mit guten Renditeaussichten. Die DWS hat diese Idee nun eine Stufe "weitergedacht". Sie bietet nun auch Sparpläne auf Zertifikate an.
Über maxblue, Discount-Broker und Tochter der Deutschen Bank, können nun Zertifikate DWS GO China Total Return Index und DWS GO Vietnam Total Return Index durch eine monatliche Einzahlung angespart werden. "Sparpläne sind ein geeignetes Instrument für den Vermögensaufbau", erklärt dazu Ferdinand Haas, Leiter strukturierte Produkte Deutschland bei der DWS. Er sieht vor allem im Durchschnittskosteneffekt, bei dem bei fallenden Kursen im Rahmen eines Sparplanes für einen gegebenen Geldbetrag eine höhere Anzahl von Anteilen erworben wird und umgekehrt, einen großen Vorteil. Diese antizyklische Eigenschaft führe schon fast allein zu einer Verbesserung der Rendite, gerade wenn es sich um risikostärkere Investmenttrends handele.
"Gerade in einem so extrem volatilen Markt wie Vietnam ist ein Sparplan oft ratsamer als eine Einmalanlage", so Haas. "Zwischenzeitliche Über- und Untertreibungen fallen weniger stark ins Gewicht, und die langfristigen Chancen bleiben trotzdem gewahrt."
Sparplanfähig sind vorerst nur die beiden Zertifikate DWS GO China Total Return Index und DWS GO Vietnam Total Return Index. Aber Thomas Grosse von maxblue sagt dazu: "Wir erwägen, weitere DWS GO Zertifikate in den maxblue-Sparplan aufzunehmen".
7. ETF-Vermögen wächst weiter - iShares mit
Rekordvolumen
Exchange Traded Funds erfreuen sich großer Beliebtheit und hoher Nachfrage. Das beflügelt auch das Geschäft von Barclays Global Investors (BGI). Der weltweite Anbieter von börsennotierten Fonds hat im Laufe des Februars 2007 im internationalen ETF-Geschäft - USA, Europa, Kanada und Asien - eine Schallmarke durchbrochen. Das Fondshaus, das die ETFs global unter der Marke iShares führt, verwaltete in Indexfonds über 300 Milliarden US-Dollar. BGI sieht in diesem kontinuierlichen Anstieg des Fondsvermögens ein deutliches Zeichen, dass die ETFs als Anlageinstrument etabliert sind. Außerdem spiegle der Erfolg der ETFs auch den Trend zu Passivanlagen wider.
Europa wird im Bereich ETFs auch auf mittlere Frist stark wachsen. Als Hauptgrund sind die innovativen und effizienten Strukturen an den Märkten zu nennen, die sich in den letzten Jahren etabliert haben und für attraktive Performance-Eigenschaften, insbesondere für institutionelle Anleger, sorgen. "Die Vorteile von ETFs sind niedrige Kosten, Preistransparenz und Liquidität", sagt Chris Sutton, CEO von iShares für Europa und Asien ex-Japan. "Als ein ausgezeichnetes Instrument zur Diversifikation sind sie sowohl für institutionelle Investoren als auch Privatanleger attraktiv.”
ETFs erlauben es Anlegern, eine breite Auswahl von Assetklassen zu nutzen. Dabei können sie aus einem reichhaltigen Angebot schöpfen. Denn die Palette der angebotenen börsennotierten Indexfonds ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen: Von Ländern über Sektoren bis hin zu regionalen Marktindizes, Stil-Indizes und aktiv gemanagten Produkten, die gehebelte Renditen auf unterschiedliche Indizes bieten.
1. EDITORIAL / Börsenausblick, Konjunktur, Marktbericht
Liebe Leserinnen und Leser,
in Frankfurt steigt die Spannung. Anfang der kommenden Woche präsentiert sich das Parkett der Deutschen Börse AG im Herzen der Finanzmetropole im neuen Kleid. Obwohl der Handel über das elektronische System "Xetra" mittlerweile den Löwenanteil ausmacht, findet der Kassamarkt nach wie große Beachtung. Viele Fernsehsender berichten vom Parkett, um das abstrakte Thema Wirtschaft und Finanzen ihren Zuschauern anschaulicher zu machen. Doch, wie so oft in den letzten Jahren in Deutschland, ist noch nicht sicher, ob die Sektkorken knallen können. Denn noch ist die Klage eines Wertpapierhandelshauses anhängig, die die schöne Premiere platzen lassen könnte.
Deutsche Börse AG
Die Deutsche Börse AG sorgte in dieser Woche einmal mehr für Schlagzeilen: Denn wieder einmal legte das Unternehmen einen Rekordgewinn hin. Das positive Börsenumfeld, seit mehr als drei Jahren steigen die Kurse, hat einen großen Anteil daran. Darüber hinaus baut die Börse wohl demnächst ihre Organisationsstruktur um. Es wird vermutlich drei neue Geschäftseinheiten geben: Elektronischer Handel, Kassamärkte und Nachgeordnete Services. Prompt meldete die NYSE - die New Yorker Börse, die sich die Euronext einverleibt hat - Interesse am Bereich Kassamärkte an. Dies nährte neuerliche Gerüchte, wonach die Deutsche Börse AG aufgespalten und dann verkauft werden soll, zumal der Hedgefonds Atticus aus den USA gestern entsprechende Forderungen stellte.
Allianz
"Eine Allianz fürs Leben" - das war der Slogan, mit dem der Münchener Versicherungskonzern warb und wirbt. Nach den erfreulichen Ergebnissen, 2006 erzielte das Unternehmen einen Rekordgewinn von sieben Milliarden Euro, nach 4,4 Milliarden im Jahr zuvor, sollte es eher heißen: "Eine Allianz für die Aktionäre". Auch der Ausblick und die Ziele sind ambitioniert. Bis 2009 soll das operative Ergebnis um durchschnittlich zehn Prozent pro Jahr wachsen. Einziges Sorgenkind ist nach wie vor die Banktochter Dresdner Bank, die im letzten Quartal wieder ins Minus rutschte.
DAX und ifo
Heute Morgen veröffentlichte das ifo-Institut seinen viel beachteten Geschäftsklimaindex für den Monat Februar. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang des Barometers auf 107,5 Punkte prognostiziert. Tatsächlich fiel der Index allerdings auf 107 Punkte. Dies führte zu einem Rückgang des Deutschen Aktienindex (DAX). Das ifo-Institut bleibt dennoch optimistisch. Denn die Grundtendenz bleibe positiv und im Frühjahr sollte die Talsohle durchschritten sein, sagte ifo-Experte Klaus Abberger. Wenn auch die deutlichen Belastungen durch die Mehrwertsteuererhöhung zu spüren seien.
Herzlichst,
Ihre aktienservice.de- Redaktion
2. INDIZES/Entwicklung der weltweit wichtigsten Indizes
Index 23.02.07 % Vorwoche 52weekHigh 52weekHigh
DJ IND 12686,02 -0,64% 12795,93 +16,83%
S&P 500 1456,38 +0,06% 1461,57 +15,07%
NASDAQ 2524,94 +1,15% 2531,42 +11,38%
NIKKEI 225 18188,42 +1,75% 18239,13 +8,60%
DAX 6980,09 +0,33% 7012,34 +20,57%
TecDAX 860,34 +1,54% 867,61 +20,49%
EUROSTOXX 50 4240,86 -0,15% 4274,65 +12,89%
Stand: Freitag, 13:50 Uhr
3. Fidelity Telecommunications Fund - Primus der Branche
In der U-Bahn erklingt plötzlich der neuste Hit aus den Charts. Doch niemand schaut irritiert, höchstens genervt. Wo die Passagiere der Bahn früher nach dem Radio gesucht hätten, ist heute allen klar, dass jemand eben einen Anruf auf seinem Handy erhält. So ändern sich die Zeiten. Eine Möglichkeit, am Siegeszug der mobilen Kommunikation sowie der Telekommunikation insgesamt teilzuhaben, eröffnet sich mit dem Fidelity Telecommunications Fund (ISIN LU0099575291).
Der Ansatz
Der Fonds kauft hauptsächlich Aktien von Unternehmen in aller Welt, die an Entwicklung, Herstellung oder Vertrieb von Telekommunikationsgeräten oder -dienstleistungen beteiligt sind. Dabei sucht der Fondsmanager Teera Chanpongsang nach Unternehmen mit starkem Gewinnwachstum und günstig bewertetem Aktienkurs. Weitere Kriterien sind eine attraktive Bewertung, ein erfolgreiches Management, eine gute Erfolgsbilanz sowie eine starken Präsenz in Märkten mit hoher Wettbewerbsdynamik. Chanpongsang ist nicht auf einen Stil oder eine bestimmte Unternehmensgröße festgelegt und besitzt auch bei der Ländergewichtung freie Hand. Bei seiner Suche und der anschließenden Auswahl der Einzeltitel stützt sich Chanpongsang auf regionale Teams von Telekommunikationsanalysten, die weltweit an mehreren Standorten verteilt sind. Denn diese kennen die Gegebenheiten und die lokalen Unternehmen meist besser.
Regionen
Der Fonds ist weltweit ausgerichtet. Jedoch sind die Regionen und Länder naturgemäß unterschiedlich gewichtet. An der Spitze stehen die Vereinigten Staaten, die insgesamt 30,48 Prozent des Fondsvolumens repräsentieren. Das Gewinnwachstum in den USA war einer der Gründe, warum der Abstand zum Zweitplatzierten - Großbritannien mit 11,92 Prozent - so groß ist. In den USA tragen derzeit vor allem Fusionen und Übernahmen dazu bei, dass die Profitabilität und das Gewinnwachstum einiger amerikanischer Telekommunikationsunternehmen ansteigen. Auch in Europa profitieren mehrere Gesellschaften von Unternehmenszusammenschlüssen. Jedoch stellen neue Regulierungsinitiativen auf nationaler und europäischer Ebene einen Belastungsfaktor für europäische Firmen dar. So wächst derzeit der Druck, insbesondere durch die Europäische Kommission in Brüssel, auf die Mobilfunkgesellschaften, die Gebühren für Kurzmitteilungen (SMS) und das Telefonieren über fremde Netze (Roaming) zu senken.
Langfristig positive Entwicklungen erwartet Chanpongsang für die Telekommunikation in den aufstrebenden und dynamischen Märkten Asiens und Südamerikas. Da ein Handy dort noch nicht ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand ist, eröffnet sich Mobilfunkanbietern eine positive Ausgangslage. Denn sie können dort besonders stark wachsen. Chanpongsang dazu: "Investitionen in Mexiko und China haben sich positiv auf die Wertentwicklung des Fidelity Telecommunications Fund ausgewirkt. Einige Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber aus diesen Ländern sind nach wie vor günstig bewertet." Kein Wunder, dass sich Chanpongsang's Zielregionen Mexiko und China auf dem dritten Platz mit 5,13 Prozent bzw. auf dem fünften Rang mit 3,96 Prozent wiederfinden.
Unternehmen im Portfolio - Beispiel AT&T
AT&T, die alte Lady unter den Telefongesellschaften, war im Januar für den Fidelity Telecommunications Fund erste Wahl. Durch die Übernahme von Bell South sehen die Experten die Möglichkeit, dass beide Gesellschaften Synergien heben und dadurch Kosten sparen können. Bei solch guten Perspektiven ist es nicht verwunderlich, AT&T mit 7,5 Prozent im Fonds vertreten zu sehen. Die Spitzenposition hat beim Fidelity-Fonds die Vodafone Group inne. Diese ist mit 8,90 Prozent gewichtet. Zuletzt machte Vodafone durch seinen Markteintritt in Indien von sich reden. Auch der mexikanische Mobilfunkbetreiber America Movil gehörte zu den Top-5-Unternehmen im Fonds, da Chanpongsang ihm großes Wachstumspotenzial auf den dynamischen Märkten Mexiko und Brasilien beimisst.
Performance
Die gezielte Auswahl von Telco-Titeln macht sich für die Anleger im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt. Die konsequente Umsetzung der Investmentidee hat wesentlich dazu beigetragen, dass Fidelity Funds mit dem Telecommunications Fund eine langjährige Erfolgsgeschichte schreiben konnte. So wies er im Dreijahres- und im Fünfjahresvergleich gegenüber seiner Konkurrenz jeweils die besten Wertentwicklungen auf. Seit der Auflegung des Fonds vor nunmehr acht Jahren rangierte der Fonds immer unter den Top 3 seiner Vergleichsgruppe. In den letzten drei Jahren erzielte das Vorzeigeprodukt ein Plus von 55,5 Prozent - so viel wie kein anderer vergleichbarer Fonds. Dabei kam ihm insbesondere der derzeitige Aufstieg zahlreicher Unternehmen aus der Telekommunikationsbranche zugute. "Viele Unternehmen der Telekommunikationsbranche weisen solide Bilanzen, ein hohes Kostenbewusstsein sowie zukunftstaugliche Unternehmensstrategien auf. Aufgrund dieser positiven Faktoren sehe ich weltweit günstige Anlagegelegenheiten", sagte Teera Chanpongsang, Fondsmanager des Fidelity Telecommunications Fund.
Fondsdaten
Fidelity Investments
ISIN: LU0099575291
WKN: 921801
Fondsart detailliert: Aktien Telemedien Welt
Land: Deutschland
Fondswährung: Euro
Fondsauflage: 01.09.1999
Fondsvolumen: 447 Mio. EUR
Stand: 31.12.2006
Ausschüttungsart: ausschüttend
Ausschüttungsintervall: jährlich
4. JP Morgan: Neuer Fonds schafft Privatanlegern
Zugang zu Hedgefonds-Strategien
Hedgefonds sind in aller Munde. Vor allem, weil sie die Märkte in Atem halten. So hat vorgestern der Hedgefonds TCI ABN Amro attackiert und dem Management Vorschläge zur Geschäftsausrichtung gemacht. Und gestern erhöhte Atticus, ein in New York beheimateter Fonds, seinen Anteil an der Deutsche Börse AG. Einen Schönheitsfehler hat die Branche aus Sicht des Kleinanlegers doch, es gibt kaum eine Möglichkeit, an den Strategien und damit am Erfolg der Hedgefonds teilzuhaben. Diese Lücke schließt nun JP Morgan mit dem "JPM Highbridge Statistical Market Neutral Fund". Dieser ermöglicht es Investoren, die nicht aus dem institutionellen Bereich stammen, von der Erfahrung des Asset Managers Highbridge Capital Management zu profitieren. Dieser ist seit 2004 mehrheitlich im Besitz von JP Morgan. "Wir haben erkannt, dass auch Privatinvestoren Bedarf an alternativen Anlagemöglichkeiten, wie marktneutralen Strategien, haben. Um dies umsetzen zu können, nutzen wir mit diesem Fonds die Flexibilität der ,UCITS III-Richtlinien´ aus", erklärt Boudewijn Hoogenraad, Geschäftsleiter bei JPMorgan Asset Management in Frankfurt.
Der Fonds strebt Gewinne in jedem Marktumfeld an. Dafür setzt das Fondsmanagement auf Strategien wie die statistische Arbitrage bei gleichzeitiger marktneutraler Aufstellung. Die Market-Neutral-Strategie reduziert das Marktrisiko, auch Beta genannt. Dabei wird eine Long-Position, also der Kauf einer Aktie, durch eine Short-Position, damit ist der Leerverkauf einer Aktie gemeint, ausgeglichen. Das Portfolio hat in dieser Situation also keine tatsächlichen Positionen aufgebaut und ist somit von der Marktbewegung unabhängig.
Da Leerverkäufe in Deutschland lediglich institutionellen Anlegern vorbehalten sind, nutzt das Fondsmanagement derivative Finanzinstrumente wie Total Return Swaps, um die Short-Positionen einzugehen. "UCITS III ermöglicht uns eine größere Flexibilität: Bisher konnten Investmentfonds solche Instrumente lediglich im Rahmen des Risikomanagements zu Absicherungszwecken nutzen - nun dürfen alle Derivate zu Investitionszwecken als Teil der Anlagepolitik eingesetzt werden," unterstreicht Hoogenraad.
Fondsdaten
JPM Highbridge Statistical Market Neutral A (acc) - EUR
ISIN: LU0273792142
Anlageuniversum: US Aktien
Währungssicherung: ja, in Euro
Auflage: 06.11.2006
Mindestanlagesumme: 20.000 Euro
5. Credit Suisse: Klimaveränderung bei Asset Allocation
einfließen lassen
Der Klimawandel ist durch den Umweltreport der Vereinten Nationen mehr denn je ins Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit gerückt. Der Treibhauseffekt und die Auswirkungen auf das Weltklima werden auch nachhaltige Spuren in der Weltwirtschaft hinterlassen. Wo heute im Nordpolarmeer beispielsweise kaum Schiffe fahren können, wird es aufgrund der Erwärmung der Erde in 20 oder 30 Jahren Routen durch das dann nicht mehr "ewige Eis" geben. Veränderungen wie diese sollten Anleger und Investoren bei ihren künftigen Entscheidungen, der Asset Allocation, mit berücksichtigen, rät die Credit Suisse.
In der aktuellen Ausgabe von "Talking Head - World at a Glance", einem Monatsausblick des Asset Management-Bereichs der Credit Suisse, sagt Philipp Vordran: "Mittlerweile kann niemand mehr leugnen, dass es sich bei der globalen Erwärmung um eine Tatsache und keine Phantasie ökologischer Idealisten handelt. Dementsprechend müssen wir uns schon heute mit Themen beschäftigen, die die Anlagerenditen kurz- bis mittelfristig beeinflussen werden."
Die jüngsten Entwicklungen an den Börsen beurteilt der Investmentstratege positiv. Besonders interessant werde der japanische Markt sein. Allerdings habe die Credit Suisse auch das Risikobudget ihres Aktienengagements stärker gewichtet. Vordran weiter: "Wir haben bei den Aktien erste Gewinne mitgenommen, bleiben aber weiter positiv eingestellt. Wir sind der Auffassung, dass die Märkte für High-Yield-Anleihen fair bewertet sind und die Ausfallraten niedrig bleiben werden." Die Rohstoffnachfrage der Emerging Markets wird nach Ansicht Vordrans noch mindestens fünf Jahre lang einen Schlüsselfaktor darstellen.
6. Sparpläne bei der DWS jetzt auch für Zertifikate
Sparpläne für Fonds sind schon seit Jahren etabliert. Statt das Geld auf einem niedrig verzinsten Konto liegen zu lassen, locken Fonds mit guten Renditeaussichten. Die DWS hat diese Idee nun eine Stufe "weitergedacht". Sie bietet nun auch Sparpläne auf Zertifikate an.
Über maxblue, Discount-Broker und Tochter der Deutschen Bank, können nun Zertifikate DWS GO China Total Return Index und DWS GO Vietnam Total Return Index durch eine monatliche Einzahlung angespart werden. "Sparpläne sind ein geeignetes Instrument für den Vermögensaufbau", erklärt dazu Ferdinand Haas, Leiter strukturierte Produkte Deutschland bei der DWS. Er sieht vor allem im Durchschnittskosteneffekt, bei dem bei fallenden Kursen im Rahmen eines Sparplanes für einen gegebenen Geldbetrag eine höhere Anzahl von Anteilen erworben wird und umgekehrt, einen großen Vorteil. Diese antizyklische Eigenschaft führe schon fast allein zu einer Verbesserung der Rendite, gerade wenn es sich um risikostärkere Investmenttrends handele.
"Gerade in einem so extrem volatilen Markt wie Vietnam ist ein Sparplan oft ratsamer als eine Einmalanlage", so Haas. "Zwischenzeitliche Über- und Untertreibungen fallen weniger stark ins Gewicht, und die langfristigen Chancen bleiben trotzdem gewahrt."
Sparplanfähig sind vorerst nur die beiden Zertifikate DWS GO China Total Return Index und DWS GO Vietnam Total Return Index. Aber Thomas Grosse von maxblue sagt dazu: "Wir erwägen, weitere DWS GO Zertifikate in den maxblue-Sparplan aufzunehmen".
7. ETF-Vermögen wächst weiter - iShares mit
Rekordvolumen
Exchange Traded Funds erfreuen sich großer Beliebtheit und hoher Nachfrage. Das beflügelt auch das Geschäft von Barclays Global Investors (BGI). Der weltweite Anbieter von börsennotierten Fonds hat im Laufe des Februars 2007 im internationalen ETF-Geschäft - USA, Europa, Kanada und Asien - eine Schallmarke durchbrochen. Das Fondshaus, das die ETFs global unter der Marke iShares führt, verwaltete in Indexfonds über 300 Milliarden US-Dollar. BGI sieht in diesem kontinuierlichen Anstieg des Fondsvermögens ein deutliches Zeichen, dass die ETFs als Anlageinstrument etabliert sind. Außerdem spiegle der Erfolg der ETFs auch den Trend zu Passivanlagen wider.
Europa wird im Bereich ETFs auch auf mittlere Frist stark wachsen. Als Hauptgrund sind die innovativen und effizienten Strukturen an den Märkten zu nennen, die sich in den letzten Jahren etabliert haben und für attraktive Performance-Eigenschaften, insbesondere für institutionelle Anleger, sorgen. "Die Vorteile von ETFs sind niedrige Kosten, Preistransparenz und Liquidität", sagt Chris Sutton, CEO von iShares für Europa und Asien ex-Japan. "Als ein ausgezeichnetes Instrument zur Diversifikation sind sie sowohl für institutionelle Investoren als auch Privatanleger attraktiv.”
ETFs erlauben es Anlegern, eine breite Auswahl von Assetklassen zu nutzen. Dabei können sie aus einem reichhaltigen Angebot schöpfen. Denn die Palette der angebotenen börsennotierten Indexfonds ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen: Von Ländern über Sektoren bis hin zu regionalen Marktindizes, Stil-Indizes und aktiv gemanagten Produkten, die gehebelte Renditen auf unterschiedliche Indizes bieten.
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