Monatelang war der Intershop-Gründer und einstige Nemax-Star Stephan Schambach aus den Medien verschwunden. "Jetzt bin ich wieder mit Volldampf im Tagesgeschäft", sagt der Jenaer im Gespräch mit mm.de - und erläutert, warum er sich von zwei Top-Managern getrennt hat.
"Wir werden schneller" - Stephan Schambach
manager-magazin.de: Sie kommen gerade aus einer Analysten-Konferenz. Wie gefiel Ihnen das Feedback der Finanzexperten?
Stephan Schambach: Insgesamt waren die Reaktionen sehr fair und eher verhalten - auf jeden Fall nicht aggressiv.
mm.de: Hat es daran gelegen, dass Ihr Konzept für den Turnaround noch nicht ganz klar erscheint?
Schambach: Unsere Firmenstruktur hat sich stark verändert, wir haben zwei komplette Managementebenen gestrichen. Das Ziel dabei: Wir wollen näher am und schneller beim Kunden sein - die Reaktionszeiten sind jetzt verkürzt.
mm.de: Die Aufgaben der beiden Management-Ebenen übernehmen Sie jetzt wieder selbst?
Schambach: Ja. Ab jetzt werden wieder alle Abteilungen direkt an mich berichten. Wissen Sie, fünf Köche in der Chefetage können mit unterschiedlichen Standpunkten und langen Diskussionen wertvolle Zeit kosten. Stattdessen kümmere ich mich jetzt wieder mit Volldampf um das Tagesgeschäft.
mm.de: Hat Intershop also zu lange einen Wasserkopf mit sich herumgeschleppt?
Schambach: Wenn Sie es so ausdrücken wollen - auf jeden Fall brauchen wir flache Führungsstrukturen. Fakt ist, dass wir einfach keine High-End-Manager für unseren Geschäftserfolg benötigen. Und man kann nicht nur immer unten sparen. Ich baue jetzt auf ein frisches, hoch motiviertes Management-Team.
mm.de: Also ein Aufbruch-Signal?
Schambach: Wir haben im vergangenen Jahr erfolgreich die Kosten reduziert und den Barmittelverbrauch eingedämmt. Aber das brachte nicht den erhofften Durchbruch. Ich denke, dass das Ausscheiden zweier hochbezahlter Manager auch für unsere 733 Mitarbeiter auf allen Ebenen ein wichtiges Signal war: Beim Umstrukturieren konnte das Top-Management nicht außen vor bleiben.
mm.de: Ihr COO Wilfried Beeck, der das Unternehmen seit der Gründung des Vorläufers NetConsult vor knapp zehn Jahren begleitete, tritt ab. Schmerzt Sie das persönlich?
Schambach: Herr Beeck wird dem Unternehmen weiter verbunden bleiben, auch als Großaktionär. Wir haben eine tolle Abschiedsparty gefeiert, er wird die Geschäfte auch in den kommenden Wochen weiter übergeben. Es war ein notwendiger Schritt, den Wilfried Beeck mitträgt. Er wird uns weiterhin unterstützen.
mm.de: Außerdem musste Ihr Europa-Chef Michael Tsifidaris gehen. Es heißt, ein juristisches Nachspiel sei in diesem Fall nicht ausgeschlossen.
Schambach: Wenn es so wäre, würde ich darüber nicht sprechen.
mm.de: Aber Sie brauchen natürlich auch Software, die sich verkaufen lässt.
Schambach: Die brauche ich nicht - die habe ich! Wir haben im vergangenen November drei große, neue Produkte präsentiert, die jetzt marktreif sind - und Top-Chancen am Markt eröffnen. Viele Vergleichstests festigen unseren Ruf, die beste Software zu haben. Jetzt geht es darum, diese Qualität auch am Markt unterzubringen. Dafür haben wir gerade eine aggressive Vertriebs-Offensive gestartet. Und wir haben trotz einer gesunkenen Mitarbeiterzahl steigende Zahlen bei den Kundenkontakten - das ist für mich ein zentraler Punkt.
mm.de: Womit könnte der große Wurf gelingen?
Schambach: Die drei neuen Produkte kommen den Kundenwünschen entgegen: Durch die zentrale Prozesssteuerung Infinity Multisite können die Betriebskosten im E-Commerce nachhaltig gesenkt werden. Außerdem gibt es ein neues Modul, dass das Einfügen von Content (Inhalten) in bestehende Internet-Angebote erheblich vereinfacht. Und schließlich bieten wir eine Procurement Solution, mit der ein E-Commerce-Anbieter auch die Einkaufsseite kontrollieren kann.
mm.de: Das genügt, um Konkurrenten auszustechen?
Schambach: Würde ich eine Produktoffensive in Gang setzen, wenn unsere Software nicht die beste wäre? Wir werden Neukunden gewinnen - machen aber auch gute Geschäfte mit den bestehenden, mehr als 300 Großkunden weltweit - darunter beispielsweise der Otto-Konzern, Bertelsmann, Bosch oder Hewlett Packard. Von den bestehenden Kunden denkt kaum einer daran, die Intershop-Software zu wechseln. Qualität ist wie gesagt nicht unser Problem, an der Profitabilität müssen wir arbeiten.
mm.de: Die Nachfrage-Situation scheint aber bereits seit Monaten nicht ganz einfach zu sein ...
Schambach: Sie haben recht. Aber durch dieses Phänomen lässt sich Intershop nicht unterkriegen.
mm.de: Ihre Dependance in San Fransisco wurde bereits geschrumpft. Geben Sie das US-Geschäft bald auf?
Schambach: Nein, keinesfalls. Wir werden hier nicht weiter abbauen. Das Geschäft entwickelt sich entschieden besser als im vergangenen Jahr. Insbesondere auf dem Gebiet Hightech-Manufacturing gefällt mir unsere Auftragslage sehr. Ich denke, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und Intershop wird in diesem Jahr wieder zur Profitabilität zurückkehren.
Wieder hat die Softwareschmiede enttäuscht. Der Verlust liegt deutlich höher als erwartet.
Frankfurt am Main - Intershop hat im vierten Quartal 2001 bei rückläufigem Umsatz einen hohen Verlust ausgewiesen und will über ein Viertel seiner Belegschaft abbauen. Auf Grund der neu ausgerichteten und vereinfachten Organisationsstruktur werde die Mitarbeiterzahl bis Ende des zweiten Quartals 2002 auf 500 von derzeit 733 reduziert, teilte das im Nemax 50 gelistete Unternehmen am Dienstag in Jena mit. Ende Oktober hatte es noch geheißen, ein weiterer Stellenabbau sei nicht geplant.
Für das vierte Quartal gab die auf Software für das elektronische Geschäft (E-Business) spezialisierte Firma einen Umsatz von 11,7 Millionen Euro nach 14,7 Millionen Euro im dritten Quartal an. Im Gesamtjahr habe sich der Umsatz auf 68,7 (2000: 123) Millionen Euro belaufen.
Unter Einbeziehung von Restrukturierungskosten habe sich der Nettoverlust im vierten Quartal auf 24,7 Millionen Euro nach 32,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verringert. Im dritten Quartal hatte Intershop einen Fehlbetrag von 44,2 Millionen Euro ausgewiesen. Nach einem Nettoverlust von 107,1 Millionen Euro in den ersten neun Monaten ergibt sich für das Gesamtjahr damit ein Nettoverlust von 131,8 Millionen Euro.
Von Reuters befragte Analysten hatten für das vierte Quartal im Durchschnitt einen Umsatz von 12,91 Millionen Euro und einen Fehlbetrag von 13,29 Millionen Euro erwartet. Für das Gesamtjahr hatten sie mit einem Umsatz von 69,87 Millionen Euro und einem Fehlbetrag von 122,66 Millionen Euro gerechnet.
Intershop will sich den Angaben zufolge künftig auf global operierende Unternehmenskunden konzentrieren. Vorstandsvorsitzender Stephan Schambach habe ein neues Führungsteam ernannt, das vom Stammsitz der Firma in Jena geleitet werde, hieß es. Mit diesen Maßnahmen wolle Schambach Intershop mit erhöhtem Tempo in die Gewinnzone führen. Das Unternehmen hatte bereits am Freitag das Ausscheiden von Chief Operating Officer (COO) Wilfried Beeck und Europachef Michael Tsifidaris bekannt gegeben.
Durch Kostensenkungsmaßnahmen habe der Barmittelverbrauch weiter gesenkt werden können, teilte die Gesellschaft weiter mit. So habe er im vierten Quartal bei 8,9 Millionen Euro nach 10,4 Millionen Euro im dritten Quartal 2001 gelegen. Die Gesamtsumme der liquiden Mittel einschließlich Bargeld und Bargeldäquivalenten, Geldmarktpapieren, kurzfristiger Anlagen und liquider Mittel mit Verfügungsbeschränkung habe sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 36,3 Millionen Euro nach 45,2 Millionen Euro zum 30. September 2001 belaufen.
Die Intershop-Aktie gab zu Handelsbeginn zunächst über acht Prozent nach und notierte im Verlauf um rund zwei Prozent im Minus bei 1,52 Euro.
Vertriebsleiter ist zu Sinner Schrader gewechselt
Der Sales Director für Retail und Consumer Goods, Alexander Röhricht (36), hat Intershop kürzlich verlassen. Er arbeitet jetzt beim Hamburger Internetdienstleister SinnerSchrader, wie heute offiziell mitgeteilt wurde. Laut SinnerSchrader hatte Röhricht seinen Bereich binnen zwei Jahren zum umsatzstärksten des gesamten Jenaer Unternehmens ausgebaut.
SinnerSchrader-Vorstand Oliver Sinner: "Es gibt in der deutschen eBusiness-Szene kaum einen besser vernetzen Intimus. Alexander Röhricht bringt viele interessante Kontakte mit und hat die nötige Erfahrung, unserem Vertriebsgeschäft neue Impulse zu geben." Intershop-Chef Stephan Schambach hätte demnach eine Spitzenkraft verloren.
"Wir werden schneller" - Stephan Schambach
manager-magazin.de: Sie kommen gerade aus einer Analysten-Konferenz. Wie gefiel Ihnen das Feedback der Finanzexperten?
Stephan Schambach: Insgesamt waren die Reaktionen sehr fair und eher verhalten - auf jeden Fall nicht aggressiv.
mm.de: Hat es daran gelegen, dass Ihr Konzept für den Turnaround noch nicht ganz klar erscheint?
Schambach: Unsere Firmenstruktur hat sich stark verändert, wir haben zwei komplette Managementebenen gestrichen. Das Ziel dabei: Wir wollen näher am und schneller beim Kunden sein - die Reaktionszeiten sind jetzt verkürzt.
mm.de: Die Aufgaben der beiden Management-Ebenen übernehmen Sie jetzt wieder selbst?
Schambach: Ja. Ab jetzt werden wieder alle Abteilungen direkt an mich berichten. Wissen Sie, fünf Köche in der Chefetage können mit unterschiedlichen Standpunkten und langen Diskussionen wertvolle Zeit kosten. Stattdessen kümmere ich mich jetzt wieder mit Volldampf um das Tagesgeschäft.
mm.de: Hat Intershop also zu lange einen Wasserkopf mit sich herumgeschleppt?
Schambach: Wenn Sie es so ausdrücken wollen - auf jeden Fall brauchen wir flache Führungsstrukturen. Fakt ist, dass wir einfach keine High-End-Manager für unseren Geschäftserfolg benötigen. Und man kann nicht nur immer unten sparen. Ich baue jetzt auf ein frisches, hoch motiviertes Management-Team.
mm.de: Also ein Aufbruch-Signal?
Schambach: Wir haben im vergangenen Jahr erfolgreich die Kosten reduziert und den Barmittelverbrauch eingedämmt. Aber das brachte nicht den erhofften Durchbruch. Ich denke, dass das Ausscheiden zweier hochbezahlter Manager auch für unsere 733 Mitarbeiter auf allen Ebenen ein wichtiges Signal war: Beim Umstrukturieren konnte das Top-Management nicht außen vor bleiben.
mm.de: Ihr COO Wilfried Beeck, der das Unternehmen seit der Gründung des Vorläufers NetConsult vor knapp zehn Jahren begleitete, tritt ab. Schmerzt Sie das persönlich?
Schambach: Herr Beeck wird dem Unternehmen weiter verbunden bleiben, auch als Großaktionär. Wir haben eine tolle Abschiedsparty gefeiert, er wird die Geschäfte auch in den kommenden Wochen weiter übergeben. Es war ein notwendiger Schritt, den Wilfried Beeck mitträgt. Er wird uns weiterhin unterstützen.
mm.de: Außerdem musste Ihr Europa-Chef Michael Tsifidaris gehen. Es heißt, ein juristisches Nachspiel sei in diesem Fall nicht ausgeschlossen.
Schambach: Wenn es so wäre, würde ich darüber nicht sprechen.
mm.de: Aber Sie brauchen natürlich auch Software, die sich verkaufen lässt.
Schambach: Die brauche ich nicht - die habe ich! Wir haben im vergangenen November drei große, neue Produkte präsentiert, die jetzt marktreif sind - und Top-Chancen am Markt eröffnen. Viele Vergleichstests festigen unseren Ruf, die beste Software zu haben. Jetzt geht es darum, diese Qualität auch am Markt unterzubringen. Dafür haben wir gerade eine aggressive Vertriebs-Offensive gestartet. Und wir haben trotz einer gesunkenen Mitarbeiterzahl steigende Zahlen bei den Kundenkontakten - das ist für mich ein zentraler Punkt.
mm.de: Womit könnte der große Wurf gelingen?
Schambach: Die drei neuen Produkte kommen den Kundenwünschen entgegen: Durch die zentrale Prozesssteuerung Infinity Multisite können die Betriebskosten im E-Commerce nachhaltig gesenkt werden. Außerdem gibt es ein neues Modul, dass das Einfügen von Content (Inhalten) in bestehende Internet-Angebote erheblich vereinfacht. Und schließlich bieten wir eine Procurement Solution, mit der ein E-Commerce-Anbieter auch die Einkaufsseite kontrollieren kann.
mm.de: Das genügt, um Konkurrenten auszustechen?
Schambach: Würde ich eine Produktoffensive in Gang setzen, wenn unsere Software nicht die beste wäre? Wir werden Neukunden gewinnen - machen aber auch gute Geschäfte mit den bestehenden, mehr als 300 Großkunden weltweit - darunter beispielsweise der Otto-Konzern, Bertelsmann, Bosch oder Hewlett Packard. Von den bestehenden Kunden denkt kaum einer daran, die Intershop-Software zu wechseln. Qualität ist wie gesagt nicht unser Problem, an der Profitabilität müssen wir arbeiten.
mm.de: Die Nachfrage-Situation scheint aber bereits seit Monaten nicht ganz einfach zu sein ...
Schambach: Sie haben recht. Aber durch dieses Phänomen lässt sich Intershop nicht unterkriegen.
mm.de: Ihre Dependance in San Fransisco wurde bereits geschrumpft. Geben Sie das US-Geschäft bald auf?
Schambach: Nein, keinesfalls. Wir werden hier nicht weiter abbauen. Das Geschäft entwickelt sich entschieden besser als im vergangenen Jahr. Insbesondere auf dem Gebiet Hightech-Manufacturing gefällt mir unsere Auftragslage sehr. Ich denke, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und Intershop wird in diesem Jahr wieder zur Profitabilität zurückkehren.
Schrumpfkur verordnet
Wieder hat die Softwareschmiede enttäuscht. Der Verlust liegt deutlich höher als erwartet.
Frankfurt am Main - Intershop hat im vierten Quartal 2001 bei rückläufigem Umsatz einen hohen Verlust ausgewiesen und will über ein Viertel seiner Belegschaft abbauen. Auf Grund der neu ausgerichteten und vereinfachten Organisationsstruktur werde die Mitarbeiterzahl bis Ende des zweiten Quartals 2002 auf 500 von derzeit 733 reduziert, teilte das im Nemax 50 gelistete Unternehmen am Dienstag in Jena mit. Ende Oktober hatte es noch geheißen, ein weiterer Stellenabbau sei nicht geplant.
Für das vierte Quartal gab die auf Software für das elektronische Geschäft (E-Business) spezialisierte Firma einen Umsatz von 11,7 Millionen Euro nach 14,7 Millionen Euro im dritten Quartal an. Im Gesamtjahr habe sich der Umsatz auf 68,7 (2000: 123) Millionen Euro belaufen.
Unter Einbeziehung von Restrukturierungskosten habe sich der Nettoverlust im vierten Quartal auf 24,7 Millionen Euro nach 32,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verringert. Im dritten Quartal hatte Intershop einen Fehlbetrag von 44,2 Millionen Euro ausgewiesen. Nach einem Nettoverlust von 107,1 Millionen Euro in den ersten neun Monaten ergibt sich für das Gesamtjahr damit ein Nettoverlust von 131,8 Millionen Euro.
Von Reuters befragte Analysten hatten für das vierte Quartal im Durchschnitt einen Umsatz von 12,91 Millionen Euro und einen Fehlbetrag von 13,29 Millionen Euro erwartet. Für das Gesamtjahr hatten sie mit einem Umsatz von 69,87 Millionen Euro und einem Fehlbetrag von 122,66 Millionen Euro gerechnet.
Intershop will sich den Angaben zufolge künftig auf global operierende Unternehmenskunden konzentrieren. Vorstandsvorsitzender Stephan Schambach habe ein neues Führungsteam ernannt, das vom Stammsitz der Firma in Jena geleitet werde, hieß es. Mit diesen Maßnahmen wolle Schambach Intershop mit erhöhtem Tempo in die Gewinnzone führen. Das Unternehmen hatte bereits am Freitag das Ausscheiden von Chief Operating Officer (COO) Wilfried Beeck und Europachef Michael Tsifidaris bekannt gegeben.
Durch Kostensenkungsmaßnahmen habe der Barmittelverbrauch weiter gesenkt werden können, teilte die Gesellschaft weiter mit. So habe er im vierten Quartal bei 8,9 Millionen Euro nach 10,4 Millionen Euro im dritten Quartal 2001 gelegen. Die Gesamtsumme der liquiden Mittel einschließlich Bargeld und Bargeldäquivalenten, Geldmarktpapieren, kurzfristiger Anlagen und liquider Mittel mit Verfügungsbeschränkung habe sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 36,3 Millionen Euro nach 45,2 Millionen Euro zum 30. September 2001 belaufen.
Die Intershop-Aktie gab zu Handelsbeginn zunächst über acht Prozent nach und notierte im Verlauf um rund zwei Prozent im Minus bei 1,52 Euro.
Vertriebsleiter ist zu Sinner Schrader gewechselt
Der Sales Director für Retail und Consumer Goods, Alexander Röhricht (36), hat Intershop kürzlich verlassen. Er arbeitet jetzt beim Hamburger Internetdienstleister SinnerSchrader, wie heute offiziell mitgeteilt wurde. Laut SinnerSchrader hatte Röhricht seinen Bereich binnen zwei Jahren zum umsatzstärksten des gesamten Jenaer Unternehmens ausgebaut.
SinnerSchrader-Vorstand Oliver Sinner: "Es gibt in der deutschen eBusiness-Szene kaum einen besser vernetzen Intimus. Alexander Röhricht bringt viele interessante Kontakte mit und hat die nötige Erfahrung, unserem Vertriebsgeschäft neue Impulse zu geben." Intershop-Chef Stephan Schambach hätte demnach eine Spitzenkraft verloren.