Intel: Umsatzlokomotive Pentium 4
Santa Clara - Der Aktienkurs frohlockt: Intel hat im ersten Quartal 2002 einen Gewinn von 936 Millionen Dollar (1,06 Milliarden Euro) oder von 14 Cents je Aktie verbucht, gegenüber 485 Millionen Dollar oder sieben Cents je Aktie im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Klammert man allerdings Sonderbelastungen für Akquisitionen aus, dann hat der weltgrößte Chiphersteller eine Milliarde Dollar verdient oder sieben Prozent weniger als im ersten Quartal 2001. Der Gewinn pro Aktie fiel auf dieser Berechnungsbasis um sechs Prozent auf 15 Cents je Aktie. Damit hat das Unternehmen die Wall-Street-Erwartungen erfüllt.
Intel
1. Quartal 2002
Gewinn 936 Millionen Dollar (1,06 Milliarden Euro)
Umsatz 6,8 Milliarden Dollar
Umsatz-Prognose
zweites Quartal 2002 zwischen 6,4 Milliarden Dollar und 7 Milliarden Dollar
Der Intel-Quartalsumsatz legte leicht um zwei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zu. Der Chip-Riese erwartet für das zweite Quartal 2002 einen Umsatz zwischen 6,4 Milliarden Dollar und 7 Milliarden Dollar. Analysten zeigten sich teilweise sogar überrascht über diese Umsatzerwartung. Deren Mittelwert weise auf einen zum ersten Quartal unveränderten Umsatz hin. "Das zweite Quartal ist ein saisonales Tief für das PC-Geschäft. Somit weist ein im zweiten Quartal (zum ersten Quartal) unveränderter Umsatz auf eine Wachstumerwartung hin", sagte Analyst Dan Scovel von Needham & Co. Die Analysten erwarten damit für das zweite Quartal im Schnitt unverändert einen Gewinn je Aktie von 15 Cents.
2. Quartal, ein Ausblick
Laut Andy Bryant, Chief Financial Officer der Intel, sieht das Unternehmen zur Zeit keine Erholung in seinen Geschäften. "In Bezug auf makroökonomische Trends haben wir noch keine Zeichen einer Erholung gesehen", so Bryant am Dienstagabend. Der Umsatz mit Prozessoren für Server-Computer sei aber wieder sehr stark gewesen, in Stückzahlen sogar auf Rekordhöhe. Sowohl das zweite Quartal als auch das zweite Halbjahr 2002 werden laut Bryant den normalen saisonalen Schemata folgen. Im zweiten Quartal bleiben die Umsätze in der Regel auf dem Niveau des Vorjahres oder etwas darunter. Das zweite Halbjahr ist traditionell die stärkste Periode für Intel.
Aktienkurs
Als gutes Zeichen sehen Experten den Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise der Intel-Chips. Für diese Entwicklung seien die Umsätze mit den teureren Pentium-4-Prozessoren verantwortlich. Insgesamt stieg der Quartalsumsatz im Jahresvergleich im abgelaufenen Vierteljahr zum ersten Mal in fünf Quartalen wieder. Die Börse nahm die Prognosen des Unternehmens am Dienstag positiv auf. Nachbörslich stiegen Intel-Aktien im elektronischen Instinet-Handel auf 31,50 Dollar. Bereits im regulären Nasdaq-Handel hatten sie in einem sehr festen Gesamtmarkt fast fünf Prozent auf 29,51 Dollar zugelegt.
Santa Clara - Der Aktienkurs frohlockt: Intel hat im ersten Quartal 2002 einen Gewinn von 936 Millionen Dollar (1,06 Milliarden Euro) oder von 14 Cents je Aktie verbucht, gegenüber 485 Millionen Dollar oder sieben Cents je Aktie im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Klammert man allerdings Sonderbelastungen für Akquisitionen aus, dann hat der weltgrößte Chiphersteller eine Milliarde Dollar verdient oder sieben Prozent weniger als im ersten Quartal 2001. Der Gewinn pro Aktie fiel auf dieser Berechnungsbasis um sechs Prozent auf 15 Cents je Aktie. Damit hat das Unternehmen die Wall-Street-Erwartungen erfüllt.
Intel
1. Quartal 2002
Gewinn 936 Millionen Dollar (1,06 Milliarden Euro)
Umsatz 6,8 Milliarden Dollar
Umsatz-Prognose
zweites Quartal 2002 zwischen 6,4 Milliarden Dollar und 7 Milliarden Dollar
Der Intel-Quartalsumsatz legte leicht um zwei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zu. Der Chip-Riese erwartet für das zweite Quartal 2002 einen Umsatz zwischen 6,4 Milliarden Dollar und 7 Milliarden Dollar. Analysten zeigten sich teilweise sogar überrascht über diese Umsatzerwartung. Deren Mittelwert weise auf einen zum ersten Quartal unveränderten Umsatz hin. "Das zweite Quartal ist ein saisonales Tief für das PC-Geschäft. Somit weist ein im zweiten Quartal (zum ersten Quartal) unveränderter Umsatz auf eine Wachstumerwartung hin", sagte Analyst Dan Scovel von Needham & Co. Die Analysten erwarten damit für das zweite Quartal im Schnitt unverändert einen Gewinn je Aktie von 15 Cents.
2. Quartal, ein Ausblick
Laut Andy Bryant, Chief Financial Officer der Intel, sieht das Unternehmen zur Zeit keine Erholung in seinen Geschäften. "In Bezug auf makroökonomische Trends haben wir noch keine Zeichen einer Erholung gesehen", so Bryant am Dienstagabend. Der Umsatz mit Prozessoren für Server-Computer sei aber wieder sehr stark gewesen, in Stückzahlen sogar auf Rekordhöhe. Sowohl das zweite Quartal als auch das zweite Halbjahr 2002 werden laut Bryant den normalen saisonalen Schemata folgen. Im zweiten Quartal bleiben die Umsätze in der Regel auf dem Niveau des Vorjahres oder etwas darunter. Das zweite Halbjahr ist traditionell die stärkste Periode für Intel.
Aktienkurs
Als gutes Zeichen sehen Experten den Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise der Intel-Chips. Für diese Entwicklung seien die Umsätze mit den teureren Pentium-4-Prozessoren verantwortlich. Insgesamt stieg der Quartalsumsatz im Jahresvergleich im abgelaufenen Vierteljahr zum ersten Mal in fünf Quartalen wieder. Die Börse nahm die Prognosen des Unternehmens am Dienstag positiv auf. Nachbörslich stiegen Intel-Aktien im elektronischen Instinet-Handel auf 31,50 Dollar. Bereits im regulären Nasdaq-Handel hatten sie in einem sehr festen Gesamtmarkt fast fünf Prozent auf 29,51 Dollar zugelegt.