Intel: Umsatzlokomotive Pentium 4


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sir charles:

Intel: Umsatzlokomotive Pentium 4

 
17.04.02 16:54
Intel: Umsatzlokomotive Pentium 4

Santa Clara - Der Aktienkurs frohlockt: Intel hat im ersten Quartal 2002 einen Gewinn von 936 Millionen Dollar (1,06 Milliarden Euro) oder von 14 Cents je Aktie verbucht, gegenüber 485 Millionen Dollar oder sieben Cents je Aktie im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Klammert man allerdings Sonderbelastungen für Akquisitionen aus, dann hat der weltgrößte Chiphersteller eine Milliarde Dollar verdient oder sieben Prozent weniger als im ersten Quartal 2001. Der Gewinn pro Aktie fiel auf dieser Berechnungsbasis um sechs Prozent auf 15 Cents je Aktie. Damit hat das Unternehmen die Wall-Street-Erwartungen erfüllt.

Intel
1. Quartal 2002
Gewinn 936 Millionen Dollar (1,06 Milliarden Euro)
Umsatz 6,8 Milliarden Dollar
Umsatz-Prognose
zweites Quartal 2002 zwischen 6,4 Milliarden Dollar und 7 Milliarden Dollar



Der Intel-Quartalsumsatz legte leicht um zwei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zu. Der Chip-Riese erwartet für das zweite Quartal 2002 einen Umsatz zwischen 6,4 Milliarden Dollar und 7 Milliarden Dollar. Analysten zeigten sich teilweise sogar überrascht über diese Umsatzerwartung. Deren Mittelwert weise auf einen zum ersten Quartal unveränderten Umsatz hin. "Das zweite Quartal ist ein saisonales Tief für das PC-Geschäft. Somit weist ein im zweiten Quartal (zum ersten Quartal) unveränderter Umsatz auf eine Wachstumerwartung hin", sagte Analyst Dan Scovel von Needham & Co. Die Analysten erwarten damit für das zweite Quartal im Schnitt unverändert einen Gewinn je Aktie von 15 Cents.

2. Quartal, ein Ausblick

Laut Andy Bryant, Chief Financial Officer der Intel, sieht das Unternehmen zur Zeit keine Erholung in seinen Geschäften. "In Bezug auf makroökonomische Trends haben wir noch keine Zeichen einer Erholung gesehen", so Bryant am Dienstagabend. Der Umsatz mit Prozessoren für Server-Computer sei aber wieder sehr stark gewesen, in Stückzahlen sogar auf Rekordhöhe. Sowohl das zweite Quartal als auch das zweite Halbjahr 2002 werden laut Bryant den normalen saisonalen Schemata folgen. Im zweiten Quartal bleiben die Umsätze in der Regel auf dem Niveau des Vorjahres oder etwas darunter. Das zweite Halbjahr ist traditionell die stärkste Periode für Intel.

Aktienkurs

Als gutes Zeichen sehen Experten den Anstieg der durchschnittlichen Verkaufspreise der Intel-Chips. Für diese Entwicklung seien die Umsätze mit den teureren Pentium-4-Prozessoren verantwortlich. Insgesamt stieg der Quartalsumsatz im Jahresvergleich im abgelaufenen Vierteljahr zum ersten Mal in fünf Quartalen wieder. Die Börse nahm die Prognosen des Unternehmens am Dienstag positiv auf. Nachbörslich stiegen Intel-Aktien im elektronischen Instinet-Handel auf 31,50 Dollar. Bereits im regulären Nasdaq-Handel hatten sie in einem sehr festen Gesamtmarkt fast fünf Prozent auf 29,51 Dollar zugelegt.


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Pichel:

INTEL / fuer den Halbleiteraufschwung gut gerueste

 
17.04.02 19:21
 8. INTEL / fuer den Halbleiteraufschwung gut geruestet
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 Am heutigen Dienstag Abend, kurz nach Handelsschluss an den US-
 Boersen hat der weltweit groesste PC-Chiphersteller INTEL das
 Ergebnis des ersten Quartals veroeffentlicht. Die EPS-Consensus-
 schaetzung wurde mit 0,14 USD um 1 Cent verfehlt, die Erwartungen
 lagen bei 15 Cent. Hierbei sollten Anleger jedoch beruecksichti-
 gen, dass Intel in der letzten Woche des Fiskalquartals im Rahmen
 einer Patentrechtsstreitigkeit eine aussergerichtliche Einigung
 erzielte, welche 150 Mio USD kostete. Um diesen Sonderfaktor be-
 reinigt, haette das EPS die erwarteten 15 Cent getroffen.

 Darueber hinaus - und hiervon sollte eine Schluesselbotschaft
 ausgehen - hat INTEL im ersten Quartal 2002 mehr Gewinn erzielt,
 als im gesamten Fiskaljahr 2001. Wir sind der Meinung, dass INTEL
 in 2001 seine Hausaufgaben mit Bravour erledigt hat, Investitio-
 nen in neue Technologien, Forschung & Entwicklung wurden for-
 ciert, waehrend gleichzeitig stringente Einsparungsmassnahmen
 durch Verschlankung und Effizienzsteigerungen bezueglich der Un-
 ternehmensprozesse implementiert wurden.

 Auch die Nachrichten anderer Halbleiterunternehmen (u.a. Philips,
 Novellus, Texas Instruments etc.) lassen den Schluss zu, dass die
 Branche den Tiefstpunkt nun endgueltig ueberwunden hat. Wir sehen
 vor allem im 2. Halbjahr eine substanzielle Nachfragesteigerung,
 aber auch schon der INTEL-Umsatz des ersten Quartals lag mit

 deutlich ueber 7 MRD USD leicht ueber den Erwartungen.

 Mit einem 03e-KGV von 29 liegt die Bewertung der INTEL-Aktie le-
 diglich im unteren Bereich der durchschnittlichen PeerGroup-Be-
 wertung, zumal das Unternehmen nach wie vor profitabel arbeitet -
 im Gegensatz zu vielen Komkurrenten, die den Breakeven erst in
 2003 erreichen werden. Die Intel-Aktie wird derzeit mit einem be-
 achtlichen Discount gehandelt. Somit wird der Market-Leader-Auf-
 schlag vom Markt derzeit unterschlagen.

 Im Zuge einer kontinuierlichen Erholung der Halbleiterindustrie
 sehen wir bei der Intel-Aktie fuer den langfristigen Investor so-
 mit eine interessante Einstiegsmoeglichkeit gekommen. Wir erhoe-
 hen unser Rating fuer INTEL somit von "Accumulate" auf "Long Term
 Buy".


INTEL (NASDAQ: INTC), WKN-DE 855681

 Marktkapitalisierung:   197 MRD USD
 Umsatzmultiple 03e:     5,6
 EPS 03e:                1,03 USD
 KGV 03e:                29

 Kurs Xetra 16.04:       33,26 Euro
 52-Wochen-Hoch:         41,34 Euro
 52-Wochen-Tief:         20,50 Euro

 Kursziel 12 Monate.     40 Euro
 empfohlenes Stop-Loss:  30,00 Euro
 Unser Anlage-Urteil:    "Long Term Buy"


OPTIONSSCHEINE-TRADING

 Risikobereite Anleger koennen auch den Erwerb eines Call-Opti-
 onsscheins auf INTEL erwaegen. In Ermangelung eines Call-Opti-
 onsscheins mit adaequater Laufzeit koennen Anleger auch auf fol-
 gendes Turbo-Zertifikat auf INTEL von ABN AMRO zurueckgreifen:


 WKN     Emittent   Basis-   Faell-     Kurs     Hebel    Stop-  
                    preis    igkeit     FFM               Loss      

 550528  ABN AMRO   22 USD   01.05.03   8,95     3,03   24 Euro

 Hierbei sollten sich Anleger jedoch ueber die erhoehten Risiken
 beim Handel mit Turbo-Zertifikaten bewusst sein, sich mit den
 Produktspezifika gruendlich vertraut machen und eine adaequate
 Limittechnik verfolgen, sowie nur einen ueberschaubaren Anlage-
 betrag investieren.
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