Ich habe Freitag zu 18,29 USD die Hälfte meiner Intel-Aktien verkauft (praktisch ohne Gewinn). Auch bei meinen anderen Aktien (MSFT, PFE, HW) hab ich die Positionen halbiert oder ganz aufgelöst.
Grund ist, dass ich mir Sorgen mache um den Zustand der neuerdings schwächelnden US-Wirtschaft und um den Dollar. Der Dollar ist zwar IMHO überverkauft und unterbewertet, aber "falsche Trends" gehen oft weiter, als man fundamental für möglich hält - zumal wenn Hedgefonds ohne Sinn und Verstand Trends pushen: siehe Öl, Gold, Metalle. Da ich viele Dollars habe (mittlerer EK: 1,26) und diese zu jetzigen Kursen um 1,29 - nächste Woche könnte, charttechnisch getrieben, 1,30+ kommen (Bauwi!) - auch nicht (teil-)verkaufen will, fand ich es nötig, mein Risiko mit diesen Aktien-Teilverkäufen zurückzufahren. Das Cash aus den Verkäufen (meine Cash-Quote ist jetzt 50 %) soll auch dazu dienen, bei etwaigen stärkeren Rückschlägen am Aktienmarkt wieder billiger zukaufen zu können (im Idealfall, wenn der Dollar wieder gestiegen ist).
Bezüglich Intel bin ich immer noch bullisch, gerade nach dem (erwartungsgemäß) schwachen Analysten-Tag von AMD gestern. Bärisch bin ich aber bezogen auf das Makrobild und die angeschlagenen Index-Charts. Mein Teilverkauf ist daher ein risikomindernder Kompromiss, der beiden Entwicklungen Rechnungen trägt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Intel-Aktie sich - obwohl sie überverkauft und unterbewertet ist - gegen einen nachgebenden Gesamtmarkt durchsetzen kann.
Wenn Fonds und Investoren Index-Papiere auf den DOW (z. B. Indexaktien wie DIA, NYSE) verkaufen oder short verkaufen - und sei es auch nur als Hedge zur Absicherung - , wird Intel anteilig mit verkauft. Das galt zwar 2000 auch für Philip Morris (MO), die dann trotzdem gegen den Dow-Trend stark stieg, aber bei MO war die extreme Unterbewertung ein Sonderfall (Pleite-Gefahr durch Gerichtsprozess in Florida, der letztlich positiv ausging). Bei Intel, Pfizer und Microsoft - die alle unterbewertet und überverkauft sind - ist das Erholungs-Potenzial IMO kleiner als bei Philip Morris in 2000.
Die große Frage ist zurzeit, ob die Märkte jetzt nur eine technische Erholung im vor drei Wochen begonnen Abverkauf/Crash durchmachen, der weitere Abverkäufe folgen - oder ob es sich "nur" um einen der vielen kleinen 5 %-Einbrüche handelt, ohne die selbst der stabilste Bullenmarkt auf Dauer nicht auskommen kann. Ich neige zur ersten Einschätzung und habe daher mein Risiko reduziert.
Die Argumente sind vielschichtig. Das Für und Wider findet ihr - gut abgewogen - in folgendem Posting (Interview von Street.com-Autoren bzw. Hedgefond-Managern):
http://www.ariva.de/board/245194#jump2595609
Grund ist, dass ich mir Sorgen mache um den Zustand der neuerdings schwächelnden US-Wirtschaft und um den Dollar. Der Dollar ist zwar IMHO überverkauft und unterbewertet, aber "falsche Trends" gehen oft weiter, als man fundamental für möglich hält - zumal wenn Hedgefonds ohne Sinn und Verstand Trends pushen: siehe Öl, Gold, Metalle. Da ich viele Dollars habe (mittlerer EK: 1,26) und diese zu jetzigen Kursen um 1,29 - nächste Woche könnte, charttechnisch getrieben, 1,30+ kommen (Bauwi!) - auch nicht (teil-)verkaufen will, fand ich es nötig, mein Risiko mit diesen Aktien-Teilverkäufen zurückzufahren. Das Cash aus den Verkäufen (meine Cash-Quote ist jetzt 50 %) soll auch dazu dienen, bei etwaigen stärkeren Rückschlägen am Aktienmarkt wieder billiger zukaufen zu können (im Idealfall, wenn der Dollar wieder gestiegen ist).
Bezüglich Intel bin ich immer noch bullisch, gerade nach dem (erwartungsgemäß) schwachen Analysten-Tag von AMD gestern. Bärisch bin ich aber bezogen auf das Makrobild und die angeschlagenen Index-Charts. Mein Teilverkauf ist daher ein risikomindernder Kompromiss, der beiden Entwicklungen Rechnungen trägt. Ich bin mir nicht sicher, ob die Intel-Aktie sich - obwohl sie überverkauft und unterbewertet ist - gegen einen nachgebenden Gesamtmarkt durchsetzen kann.
Wenn Fonds und Investoren Index-Papiere auf den DOW (z. B. Indexaktien wie DIA, NYSE) verkaufen oder short verkaufen - und sei es auch nur als Hedge zur Absicherung - , wird Intel anteilig mit verkauft. Das galt zwar 2000 auch für Philip Morris (MO), die dann trotzdem gegen den Dow-Trend stark stieg, aber bei MO war die extreme Unterbewertung ein Sonderfall (Pleite-Gefahr durch Gerichtsprozess in Florida, der letztlich positiv ausging). Bei Intel, Pfizer und Microsoft - die alle unterbewertet und überverkauft sind - ist das Erholungs-Potenzial IMO kleiner als bei Philip Morris in 2000.
Die große Frage ist zurzeit, ob die Märkte jetzt nur eine technische Erholung im vor drei Wochen begonnen Abverkauf/Crash durchmachen, der weitere Abverkäufe folgen - oder ob es sich "nur" um einen der vielen kleinen 5 %-Einbrüche handelt, ohne die selbst der stabilste Bullenmarkt auf Dauer nicht auskommen kann. Ich neige zur ersten Einschätzung und habe daher mein Risiko reduziert.
Die Argumente sind vielschichtig. Das Für und Wider findet ihr - gut abgewogen - in folgendem Posting (Interview von Street.com-Autoren bzw. Hedgefond-Managern):
http://www.ariva.de/board/245194#jump2595609