+++ Chrysler: Das ham se wohl vergessen in der Eile +++
585.000 Jeeps und Pickups muss die Amerika-Sektion des Autokonzerns DaimlerChrysler zurückrufen. Dies bestätigte die US National Highway Traffic Safety Administration. Nach Angaben der Aufsichtsbehörde müssen beim Jeep Wrangler Sportwagen die Handbremsen repariert werden. Diese könne sich ohne Vorwarnung lösen. Betroffen davon: Alle zwischen Juni 1989 und Dezember 1995 gebauten Wagen. Ein möglicherweise loser Draht an der Lichtmaschine ist Schuld, dass 268.740 Besitzer eines Dodge Ram-Pickups mit ihrem Wagen auf Chrysler-Kosten in die Werkstatt müssen. Es ist eben besser, gute Wagen zu bauen, als bei Bush Jr. über den niedrigen Yen-Kurs Tränen zu vergießen.
+++ Murdoch muss zurückstecken +++
Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp hat wirtschaftliche Schwierigkeiten. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 fuhr der australische Medienkonzern einen Verlust einschließlich Einmalfaktoren von 606 Millionen US-Dollar ein. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 23 Millionen Dollar. In den jetzigen Verlusten seien 809 Millionen Dollar Abschreibungen auf Rundfunk-Sportverträge und Anteile von KirchMedia enthalten. Das Ergebnis sei außerdem durch den Ausstieg aus dem italienischen Bezahl-Fernsehen-Joint venture Stream belastet worden, hieß es. Ohne Einmaleffekte konnte ein Gewinn von 203 Millionen Dollar eingefahren werden - 67 Millionen Dollar weniger als im zweiten Quartal 2000/01.
Als Konsequenz aus dieser Entwicklung hat der Murdoch-Konzern seine Gewinn-Prognose für 2001/02 gesenkt. Jetzt soll noch ein operativer Gewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich erwirtschaftet werden. Geplant waren Gewinne im leicht zweistelligen Bereich.
+++ Bombenstimmung bei Northop +++
Northrop Grumman sieht voller Optimismus in die Zukunft. Der US-Rüstungskonzern bekräftigte seine Gewinn- und Umsatzziele für dieses und das nächste Jahr. Im laufenden Jahr soll ein Gewinn je Aktie zwischen 6,60 und 7,10 US-Dollar erzielt werden. Im folgenden Jahr sollen es 10 bis 20 Prozent mehr sein. Unverändert die 2002-Umsatz-Prognose: 17,5 bis 18 Milliarden. Für 2003 gehen die Amerikaner von 20 Milliarden Dollar aus. Um weitere 2 Milliarden Dollar soll der Umsatz dann 2004 steigen.
Quelle: instock.de
585.000 Jeeps und Pickups muss die Amerika-Sektion des Autokonzerns DaimlerChrysler zurückrufen. Dies bestätigte die US National Highway Traffic Safety Administration. Nach Angaben der Aufsichtsbehörde müssen beim Jeep Wrangler Sportwagen die Handbremsen repariert werden. Diese könne sich ohne Vorwarnung lösen. Betroffen davon: Alle zwischen Juni 1989 und Dezember 1995 gebauten Wagen. Ein möglicherweise loser Draht an der Lichtmaschine ist Schuld, dass 268.740 Besitzer eines Dodge Ram-Pickups mit ihrem Wagen auf Chrysler-Kosten in die Werkstatt müssen. Es ist eben besser, gute Wagen zu bauen, als bei Bush Jr. über den niedrigen Yen-Kurs Tränen zu vergießen.
+++ Murdoch muss zurückstecken +++
Rupert Murdochs Medienkonzern News Corp hat wirtschaftliche Schwierigkeiten. Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2001/02 fuhr der australische Medienkonzern einen Verlust einschließlich Einmalfaktoren von 606 Millionen US-Dollar ein. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 23 Millionen Dollar. In den jetzigen Verlusten seien 809 Millionen Dollar Abschreibungen auf Rundfunk-Sportverträge und Anteile von KirchMedia enthalten. Das Ergebnis sei außerdem durch den Ausstieg aus dem italienischen Bezahl-Fernsehen-Joint venture Stream belastet worden, hieß es. Ohne Einmaleffekte konnte ein Gewinn von 203 Millionen Dollar eingefahren werden - 67 Millionen Dollar weniger als im zweiten Quartal 2000/01.
Als Konsequenz aus dieser Entwicklung hat der Murdoch-Konzern seine Gewinn-Prognose für 2001/02 gesenkt. Jetzt soll noch ein operativer Gewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich erwirtschaftet werden. Geplant waren Gewinne im leicht zweistelligen Bereich.
+++ Bombenstimmung bei Northop +++
Northrop Grumman sieht voller Optimismus in die Zukunft. Der US-Rüstungskonzern bekräftigte seine Gewinn- und Umsatzziele für dieses und das nächste Jahr. Im laufenden Jahr soll ein Gewinn je Aktie zwischen 6,60 und 7,10 US-Dollar erzielt werden. Im folgenden Jahr sollen es 10 bis 20 Prozent mehr sein. Unverändert die 2002-Umsatz-Prognose: 17,5 bis 18 Milliarden. Für 2003 gehen die Amerikaner von 20 Milliarden Dollar aus. Um weitere 2 Milliarden Dollar soll der Umsatz dann 2004 steigen.
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