Auf die Meinung von Analysten geb ich wenig. Ich nehm das max. als Anhaltspunkt, mich für einen gewissen Wert zu interessieren, denn ich mach mir die Arbeit gerne. Oft genug hab ich für mich beim Studieren der Fundamentaldaten Aussagen von Analysten widerlegt. Du wirst im Forum öfter das Wort "Schweineanalysten" von mir lesen, denn das spiegelt meine Meinung, wenn auch verallgemeinert, ziemlich genau wieder.
Zu comdirect hab ich keinen Zugang, kannst mir ja mal die "Schlimmste" (jedoch relativ aktuelle) zu IEM rauskopieren, dann geb ich meinen Senf dazu.
Nochmal zu den Zahlen von T3:
Produktionskosten=175 Mio USD + Promotion=60 Mio USD = 235 Mio USD
Einspielergebnis: USA=146 Mio. USD + International 186 Mio. USD = 332 Mio. USD
400 Mio. USD BO international = Gewinn vor Steuer für IEM 30 Mio USD (das ist fast 1 USD je Aktie!).
Bei den Kinostarts in #222 hab ich Italien (im Sept. erst???) vergessen. Weiter verdient IEM am kompletten DVD-Geschäft (Verleih, Verkauf), dem Verkauf der Fernsehrechte und Dingen wie Computerspiele (auch das wird es von T3 geben) mit.
Daraus entstehen Schätzungen von Schweineanalysten wie 1€/Aktie Gewinn (vor Steuern), was einem maximalen KGV (auf derzeitigem Niveau) von ca. 2! entsprechen kann (nach Steuern). Früher hat man IM mit KGV´s über 60 empfohlen bekommen und gekauft, sogar die Institutionellen.
Erlöse von T3 jetzt mal aussen vorgestellt will ich noch kurz über "vertragliche Mindestgarantien" (Quelle www.internationalmedia.de) was beitragen:
"Bevor nun ein Projekt realisiert wird und in die Produktionsphase übergeht, stellt Internationalmedia einen möglichst hohen Prozentsatz des Budgets durch Vorverkäufe der Rechte an regionale Vertriebspartner sicher. Die so erzielten Minimumgarantieverträge und die zusätzlichen Erlöserwartungen liegen in aller Regel über den Herstellungskosten der Filme und bilden die Absicherung für potentielle Investoren wie Banken, Filmfonds oder Rechtehändler. Die eigentliche Produktion des Filmes übernehmen renommierte Produktionsfirmen, mit denen zum Teil Produktionsallianzen auf Basis von exklusiven First-Look-Deals bestehen."
Sorry, wenn ich jetzt nur noch verschiedene Aussagen zusammenkopiere - ich hab einfach keine Lust all das zu tippen, was schon anderenorts steht, was nicht bedeuten soll, dass ich keine Lust hab, mit Skeptikern wie Dir zu diskutieren.
aus #202:
Fakt ist: In die Produktionskosten eines Filmes fließen auch die Filmentwicklungskosten (= Personal und Sachkosten von IEM vor Produktionsstart) ein. Diese Kosten fließen IEM bei Produktionsstart zu, wenn ein Fonds den Film finanziert (wie bei T3) und sobald die Minimumgarantien der Verleiher gezahlt werden, wenn IEM den Film produziert. Diese Kostenerstattung erhöht die Liquidität von IEM und daraus können die Fixkosten gedeckt werden. Die Film-Projekte werden entweder über Fonds finanziert, dann benötigt IEM ohnehin keine oder nur unwesentliche eigenen Mittel zur Finanzierung oder bei größeren eigenen Projekten über Kredite.
... Daraus folgt: IEM fließt, auch wenn nur die Minimumgarantien gezahlt werden (und die werden ja in jedem Falle gezahlt), erhebliche Mittel zu, die zur Deckung der Fixkosten genutzt werden kann und sogar Gewinnbeiträge liefern.
Ich hoffe, geldschneider, Du hast Die die Zeit genommen,alles ausführlich zu lesen, denn ich hab mir auch die Zeit genommen, alles zu tippen oder zu kopieren. Danke für Dein Interesse.
Zu comdirect hab ich keinen Zugang, kannst mir ja mal die "Schlimmste" (jedoch relativ aktuelle) zu IEM rauskopieren, dann geb ich meinen Senf dazu.
Nochmal zu den Zahlen von T3:
Produktionskosten=175 Mio USD + Promotion=60 Mio USD = 235 Mio USD
Einspielergebnis: USA=146 Mio. USD + International 186 Mio. USD = 332 Mio. USD
400 Mio. USD BO international = Gewinn vor Steuer für IEM 30 Mio USD (das ist fast 1 USD je Aktie!).
Bei den Kinostarts in #222 hab ich Italien (im Sept. erst???) vergessen. Weiter verdient IEM am kompletten DVD-Geschäft (Verleih, Verkauf), dem Verkauf der Fernsehrechte und Dingen wie Computerspiele (auch das wird es von T3 geben) mit.
Daraus entstehen Schätzungen von Schweineanalysten wie 1€/Aktie Gewinn (vor Steuern), was einem maximalen KGV (auf derzeitigem Niveau) von ca. 2! entsprechen kann (nach Steuern). Früher hat man IM mit KGV´s über 60 empfohlen bekommen und gekauft, sogar die Institutionellen.
Erlöse von T3 jetzt mal aussen vorgestellt will ich noch kurz über "vertragliche Mindestgarantien" (Quelle www.internationalmedia.de) was beitragen:
"Bevor nun ein Projekt realisiert wird und in die Produktionsphase übergeht, stellt Internationalmedia einen möglichst hohen Prozentsatz des Budgets durch Vorverkäufe der Rechte an regionale Vertriebspartner sicher. Die so erzielten Minimumgarantieverträge und die zusätzlichen Erlöserwartungen liegen in aller Regel über den Herstellungskosten der Filme und bilden die Absicherung für potentielle Investoren wie Banken, Filmfonds oder Rechtehändler. Die eigentliche Produktion des Filmes übernehmen renommierte Produktionsfirmen, mit denen zum Teil Produktionsallianzen auf Basis von exklusiven First-Look-Deals bestehen."
Sorry, wenn ich jetzt nur noch verschiedene Aussagen zusammenkopiere - ich hab einfach keine Lust all das zu tippen, was schon anderenorts steht, was nicht bedeuten soll, dass ich keine Lust hab, mit Skeptikern wie Dir zu diskutieren.
aus #202:
Fakt ist: In die Produktionskosten eines Filmes fließen auch die Filmentwicklungskosten (= Personal und Sachkosten von IEM vor Produktionsstart) ein. Diese Kosten fließen IEM bei Produktionsstart zu, wenn ein Fonds den Film finanziert (wie bei T3) und sobald die Minimumgarantien der Verleiher gezahlt werden, wenn IEM den Film produziert. Diese Kostenerstattung erhöht die Liquidität von IEM und daraus können die Fixkosten gedeckt werden. Die Film-Projekte werden entweder über Fonds finanziert, dann benötigt IEM ohnehin keine oder nur unwesentliche eigenen Mittel zur Finanzierung oder bei größeren eigenen Projekten über Kredite.
... Daraus folgt: IEM fließt, auch wenn nur die Minimumgarantien gezahlt werden (und die werden ja in jedem Falle gezahlt), erhebliche Mittel zu, die zur Deckung der Fixkosten genutzt werden kann und sogar Gewinnbeiträge liefern.
Ich hoffe, geldschneider, Du hast Die die Zeit genommen,alles ausführlich zu lesen, denn ich hab mir auch die Zeit genommen, alles zu tippen oder zu kopieren. Danke für Dein Interesse.
