Aktiva:
Die Abnahme der flüssigen Mittel und der Forderung aus Lieferung und Leistung ist ein in Teilen aus Q1 bekannter Trend, der sich in Q2 begünstigt durch fehlende Kinostarts fortgesetzt hat. IEM gibt an, dass vor allem Investitionen in Filmprojekte („AVIATOR“, „ALEXANDER“) sowie die zuordenbaren Overheadkosten dafür verantwortlich sind. Durch Zuflüsse aus Minimumgarantien von T3, „MINNDHUNTER“ (medium budget) und „SUSPECT ZERO“ (low budget) und weitere Einsparungen im administrativen Bereich (Kostensenkungsprogramm greift) darf aber bis Ende 2003 mit einer erheblichen Verbesserung des Finanzergebnisses gerechnet werden. Den Hauptanteil werden wir T3-bedingt bereits in Q3 sehen.
Ansonsten zeigt die Aktiva eine deutliche Verschiebung des Verhältnisses der kurzfristigen Vermögensgegenstände (-46,7%) zu den langfristigen (+23.0%). Dies ist einerseits bedingt durch das belastende Finanzergebnis sowie andererseits durch die Aktivierung von T3 im Filmvermögen. Am Anstieg des Filmvermögens um 27.5% kann man gut erkennen, welche Bedeutung T3 für IEM hat bzw. haben wird.
Die Aktiva ist mit Ausblick auf ein verbessertes Finanzergebnis positiv zu beurteilen. Bei Umschichtung der Wertpapiere (wg. Filmdarlehn aus New Mexico) ist augenscheinlich eine Differenz von -31% (2.67 Mio. Euro) entstanden, wozu ich aber erst noch die Antwort von Lechner abwarten will.
Passiva:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (lang- und kurzfristige) wurde im Rahmen der Möglichkeiten erneut abgebaut. Im ersten Halbjahr 2003 wurden keine neuen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abgeschlossen. Im Verhältnis zum letzten Jahresabschluss 2002 weist IEM in Q2 noch knapp 69% der Bandverbindlichkeiten aus (-71 Mio. Euro auf knapp150 Mio. Euro). Vor allem mit Q1 und dem dort erzielten positiven Ergebnis wurde hierzu ein erheblicher Beitrag geleistet. Das nenne ich eine respektable Leistung.
Eine weitere Frage, die ich an Lechner richten will, ist bezüglich der „erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung“ aufgetaucht. Hier wird ein Plus von fast 62% mit T3 begründet, obgleich die Umsatzerlöse erst in Q3 enthalten sind. Ich werde am Montag eine entsprechende Mail loslassen, um auch hier Unklarheiten zu beseitigen.
Das Eigenkapital hat sich aufgrund des negativen Ergebnisses der GUV um 15,3% (zu Q4 2002) verringert und liegt somit bei knapp 4.60 Euro je Aktie (was rein gar nichts mit evtl. Kurszielen zu tun hat, werte „KZ 5 Euro“-Vertreter).
Als Fazit sehe ich , vor allem kurzfristig, keine Probleme für IEM aufgrund der Finanzsituation. Die Fälligkeiten der kurzfristigen Verbindlichkeiten sollten IEM bekannt sein, eine entsprechende Finanzplanung ist ein Kinderspiel. Auch bin ich der Meinung , dass im konsequenten Abbau der Verbindlichkeiten deutliche Ansätze einer soliden und zukunftsorientierten Geschäftsführung zu erkennen sind. Ob mit T3 tatsächlich der grosse Wurf gelungen ist, kann man bereits in Q3 sehen.
Moritz Bormann (VV): „… Zusammen mit dem erfolgreichen Kinostart von TERMINATOR 3: AUFSTAND DER MASCHINEN am 2. Juli 2003 wird sich dieses Kostenreduktionsprogramm in einem sehr starken 3. Quartal auswirken.“


Die Abnahme der flüssigen Mittel und der Forderung aus Lieferung und Leistung ist ein in Teilen aus Q1 bekannter Trend, der sich in Q2 begünstigt durch fehlende Kinostarts fortgesetzt hat. IEM gibt an, dass vor allem Investitionen in Filmprojekte („AVIATOR“, „ALEXANDER“) sowie die zuordenbaren Overheadkosten dafür verantwortlich sind. Durch Zuflüsse aus Minimumgarantien von T3, „MINNDHUNTER“ (medium budget) und „SUSPECT ZERO“ (low budget) und weitere Einsparungen im administrativen Bereich (Kostensenkungsprogramm greift) darf aber bis Ende 2003 mit einer erheblichen Verbesserung des Finanzergebnisses gerechnet werden. Den Hauptanteil werden wir T3-bedingt bereits in Q3 sehen.
Ansonsten zeigt die Aktiva eine deutliche Verschiebung des Verhältnisses der kurzfristigen Vermögensgegenstände (-46,7%) zu den langfristigen (+23.0%). Dies ist einerseits bedingt durch das belastende Finanzergebnis sowie andererseits durch die Aktivierung von T3 im Filmvermögen. Am Anstieg des Filmvermögens um 27.5% kann man gut erkennen, welche Bedeutung T3 für IEM hat bzw. haben wird.
Die Aktiva ist mit Ausblick auf ein verbessertes Finanzergebnis positiv zu beurteilen. Bei Umschichtung der Wertpapiere (wg. Filmdarlehn aus New Mexico) ist augenscheinlich eine Differenz von -31% (2.67 Mio. Euro) entstanden, wozu ich aber erst noch die Antwort von Lechner abwarten will.
Passiva:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (lang- und kurzfristige) wurde im Rahmen der Möglichkeiten erneut abgebaut. Im ersten Halbjahr 2003 wurden keine neuen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abgeschlossen. Im Verhältnis zum letzten Jahresabschluss 2002 weist IEM in Q2 noch knapp 69% der Bandverbindlichkeiten aus (-71 Mio. Euro auf knapp150 Mio. Euro). Vor allem mit Q1 und dem dort erzielten positiven Ergebnis wurde hierzu ein erheblicher Beitrag geleistet. Das nenne ich eine respektable Leistung.
Eine weitere Frage, die ich an Lechner richten will, ist bezüglich der „erhaltenen Anzahlungen auf Bestellung“ aufgetaucht. Hier wird ein Plus von fast 62% mit T3 begründet, obgleich die Umsatzerlöse erst in Q3 enthalten sind. Ich werde am Montag eine entsprechende Mail loslassen, um auch hier Unklarheiten zu beseitigen.
Das Eigenkapital hat sich aufgrund des negativen Ergebnisses der GUV um 15,3% (zu Q4 2002) verringert und liegt somit bei knapp 4.60 Euro je Aktie (was rein gar nichts mit evtl. Kurszielen zu tun hat, werte „KZ 5 Euro“-Vertreter).
Als Fazit sehe ich , vor allem kurzfristig, keine Probleme für IEM aufgrund der Finanzsituation. Die Fälligkeiten der kurzfristigen Verbindlichkeiten sollten IEM bekannt sein, eine entsprechende Finanzplanung ist ein Kinderspiel. Auch bin ich der Meinung , dass im konsequenten Abbau der Verbindlichkeiten deutliche Ansätze einer soliden und zukunftsorientierten Geschäftsführung zu erkennen sind. Ob mit T3 tatsächlich der grosse Wurf gelungen ist, kann man bereits in Q3 sehen.
Moritz Bormann (VV): „… Zusammen mit dem erfolgreichen Kinostart von TERMINATOR 3: AUFSTAND DER MASCHINEN am 2. Juli 2003 wird sich dieses Kostenreduktionsprogramm in einem sehr starken 3. Quartal auswirken.“
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