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Das hat es mal gebraucht, sonst hätten wir den Thread noch umschreiben müssen in:
"Thread der hyperventilierenden Hypoportler" :-)
@halbgott und all:
Irgendwie fühle ich mich um 9 Monate zurückversetzt. Damals bei GFT haargenau die gleiche Diskussion.
Darum mache ich es mir einfach und kopiere nun hier mal das was ich damals geschrieben habe, und damals bei GFT so war wie bei Hypoport im Moment. Nur dass Hypoport eben die Versechsfachung von 12 auf über 70 in 9 Monaten hingelegt hat, und GFT von 3 auf 18, zwei Jahre gebraucht hat:
"Ist richtig anstrengend geworden hier im Thread mitzulesen. Ich will euch aber auf keinen Fall davon abhalten hier weiter den BVB mit Hypoport zu vergleichen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass in einem Jahr der BVB immer noch wie vor 9 Monaten um die 4 notiert, und Hypoport die Entwicklung hinlegt, die GFT seit 9 Monaten absolviert hat. Schönes Wochendende
halbgott:
Ich habe wie ich ja schon des öfteren geschrieben, sehr wenig Ahnung von Bilanzen, etc.
Schau mal was ich im Posting Nr. 1073 im alten Thread geschrieben habe. Das ist jetzt fast 1 Jahr her. Die GFT-Performance seitdem beträgt knapp 100%.
http://www.ariva.de/forum/...gie-2015-Kursziel-10-Euro-452136?page=42
Bevor ich dieses Schreiben damals in den Thread gesetzt habe, habe ich keine einzige Analyse über GFT gelesen. Und nach dem Posting auch nicht.
Ich habe gewusst dass die Regularien mit aller Macht voran getrieben werden und dass dieses Thema noch über Jahre hinaus für GFT gute Umsätze (und Gewinne) bedeutet. Auch war für mich klar dass GFT einen sehr guten Stand in ihrem Bereich hat und die Wechselschwelle der Kunden sehr hoch ist.
Dazu habe ich mir die Menschen die GFT führen etwas näher angesehen, und was ich da gesehen habe, war dass diese Firma von seriösen, bodenständigen Leuten geführt wird. Beste Voraussetzungen das starke Wachstum "ordentlich" zu bewerkstelligen.
Was brauche ich da Analysen/Analysten?
Ich kann mir doch kein Bild machen nur weil ein Analyst irgendwas zu GFT schreibt (aus welchen Gründen auch immer).
Was soll ich denn deren Zahlenwerk zerpflücken? Soll das was bringen?
Ich halte mich an das Geschäftsmodell, die Geschäftsführung, den Stand einer Firma in ihrem Bereich und die Aussichten die die Firma hat.
Will dein BVB-Engagement jetzt nicht negativ reden, aber wenn ich von dir lese dass du sämtliche Analysen zur BVB-Aktie auseinandergepflückt hast, und den BVB-Kursverlauf ansehe - dann denke ich mir dass man sich das ganze Börsending auch unnötig ineffizient gestalten kann.
Auf den Punkt gebracht:
Analysten/Börsenkommentatoren können schreiben was sie wollen.
Entscheidend ist wie erfolgreich die Arbeit in einer Firma getan wird.
Um es dir als Fußballexperte deutlich zu machen, hier eine alte Fußballweisheit:
"Entscheidend ist das was auf dem Spielfeld passiert."
So, das war es wieder mal von meiner Seite. Habe diese Woche eigentlich gar keine Zeit solch ein Posting zu schreiben. Aber um diesen Walzertanz hoffentlich mal beenden zu können, habe ich mir mal die Mühe gamacht."
"Der blose Verweis auf den Kurs und den Markt als solchen, also den DAX ist schon etwas bescheiden."
Das ist ja gerade das Schöne an dem Hypoportinvestment.
Herr Slabke hat im Call u.a. einen Satz gesagt, den ich 100%ig zustimmen kann. Wortwörtlich habe ich ihn nicht mehr in Erinnerung, aber er lautete ungefähr:
"Es muss einfach gebaut werden, wenn wir nicht wieder ..."
Ich bin mir ziemlich sicher, sollte der Gesamtmarkt nun längere Zeit abtauchen und die Stimmung im Land ebenso, was wieder dazu führen würde dass die Leute ihren Geldbeutel zuhalten - dann wird die Regierung (egal welche) mit Gesetzesänderungen/Erleichterungen für Bauherren dafür sorgen dass die Bautätigkeit weiterhin sehr hoch bleiben wird.
Ist der Druck schon jetzt sehr hoch bezüglich der notwendigen Bauvorhaben, wird er durch eine schlechte Stimmung im Land (die dann leider wieder von gewissen Kreisen in eine ganz bestimmte Richtung zu lenken versucht wird) noch viel stärker werden.
Man kann die Baubranche sicherlich nicht 1:1 mit der Solarbranche vor etlichen Jahren vergleichen.
Aber der Baubereich dürfte in den nächsten Jahren der Bereich sein der am meisten Unterstützung seitens der Politik erfahren wird.
Wenn der Dax in Zukunft einiges niedriger notieren sollte, Hypoport dann aber trotzdem erheblich höher steht - das würde wohl kaum jemanden wundern der sich näher mit Hypoport/der Thematik rund um Hypoport auseinandergesetzt hat.
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