26 Apr 2001, 17:37
www.neuer-markt.de
ÄNDERUNG - Lipro - Sind derzeit in einer kritischen Situation
' In der Meldung (L26179669) "Lipro - Befinden uns derzeit in einer
kritischen Situation" muss es nach geänderten Angaben des
Unternehmens im vierten Satz richtig heißen: "Das Unternehmen habe
im ersten Quartal einen Umsatz von 7,2 Millionen Euro (korrekt)
generiert, dabei seien kurzfristige Forderungen von rund drei Millionen
Euro (korrekt) entstanden. Der Rest werde mittelfristig wirksam." (Stellt
die Größenordnung des Umsatzes und der Forderungen klar:) Eine
geänderte Wiederholung folgt: Frankfurt, 26. Apr (Reuters) - Das Berliner
Softwarehaus Lipro AG befindet sich nach eigenen Angaben in einer
finanziell kritischen Situation. Es würden weiter Gespräche mit den
Hausbanken und dem Land Berlin geführt, sagte eine
Unternehmenssprecherin am Donnerstag der Nachrichtenagentur
Reuters. Über die Höhe der angestrebten Kredite und die
Landesbürgschaft wollte sie keine Angaben machen. Das Unternehmen
habe im ersten Quartal einen Umsatz von 7,2 Millionen Euro (korrekt)
generiert, dabei seien kurzfristige Forderungen von rund drei Millionen
Euro (korrekt) entstanden. Der Rest werde mittelfristig wirksam. Der
Verkauf von Marktrechten werde mindestens zehn Millionen Euro in die
Kasse des Unternehmens spülen. Mit dem Vertragsabschluss sei
voraussichtlich noch im Laufe des Jahres zu rechnen. Lipro habe einen
Teil seiner Verbindlichkeiten nicht zahlen können, sagte die Sprecherin
weiter. So seien im März nicht an alle Mitarbeiter Gehälter gezahlt
worden und auch Zahlungen an Lieferanten stünden noch aus. Im April
könnten die Gehälter nur mit einem prozentualen Abschlag ausgezahlt
werden. "Wir gehen davon aus, dass wir Ende Mai wieder den normalen
Gehaltsrhythmus erreichen", sagte die Sprecherin. Lipro prüfe derzeit
verschiedene Wege zur Sicherung des Unternehmens. Schließlich
stünden nicht zuletzt 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Am Morgen
hatte Lipro mitgeteilt, dass sich die liquiden Mittel im Geschäftsjahr
2000 auf 2,5 Millionen DM von 4,3 MillioneDM im Vorjahr verringert
hätten. Das Ergebnis vor Steuern habe sich auf 2,4 Millionen DM nach
einem Verlust von 2,3 Millionen DM verbessert. Für 2001 rechnet Lipro
mit einem Umsatz von rund 100 (Vorjahr: 36,3) Millionen Mark und
einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von knapp zwölf Millionen DM.
Lipro sei optimistisch, zeitnah zu einer positiven Lösung zu kommen.
nro/ben '
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ÄNDERUNG - Lipro - Sind derzeit in einer kritischen Situation
' In der Meldung (L26179669) "Lipro - Befinden uns derzeit in einer
kritischen Situation" muss es nach geänderten Angaben des
Unternehmens im vierten Satz richtig heißen: "Das Unternehmen habe
im ersten Quartal einen Umsatz von 7,2 Millionen Euro (korrekt)
generiert, dabei seien kurzfristige Forderungen von rund drei Millionen
Euro (korrekt) entstanden. Der Rest werde mittelfristig wirksam." (Stellt
die Größenordnung des Umsatzes und der Forderungen klar:) Eine
geänderte Wiederholung folgt: Frankfurt, 26. Apr (Reuters) - Das Berliner
Softwarehaus Lipro AG befindet sich nach eigenen Angaben in einer
finanziell kritischen Situation. Es würden weiter Gespräche mit den
Hausbanken und dem Land Berlin geführt, sagte eine
Unternehmenssprecherin am Donnerstag der Nachrichtenagentur
Reuters. Über die Höhe der angestrebten Kredite und die
Landesbürgschaft wollte sie keine Angaben machen. Das Unternehmen
habe im ersten Quartal einen Umsatz von 7,2 Millionen Euro (korrekt)
generiert, dabei seien kurzfristige Forderungen von rund drei Millionen
Euro (korrekt) entstanden. Der Rest werde mittelfristig wirksam. Der
Verkauf von Marktrechten werde mindestens zehn Millionen Euro in die
Kasse des Unternehmens spülen. Mit dem Vertragsabschluss sei
voraussichtlich noch im Laufe des Jahres zu rechnen. Lipro habe einen
Teil seiner Verbindlichkeiten nicht zahlen können, sagte die Sprecherin
weiter. So seien im März nicht an alle Mitarbeiter Gehälter gezahlt
worden und auch Zahlungen an Lieferanten stünden noch aus. Im April
könnten die Gehälter nur mit einem prozentualen Abschlag ausgezahlt
werden. "Wir gehen davon aus, dass wir Ende Mai wieder den normalen
Gehaltsrhythmus erreichen", sagte die Sprecherin. Lipro prüfe derzeit
verschiedene Wege zur Sicherung des Unternehmens. Schließlich
stünden nicht zuletzt 450 Arbeitsplätze auf dem Spiel. Am Morgen
hatte Lipro mitgeteilt, dass sich die liquiden Mittel im Geschäftsjahr
2000 auf 2,5 Millionen DM von 4,3 MillioneDM im Vorjahr verringert
hätten. Das Ergebnis vor Steuern habe sich auf 2,4 Millionen DM nach
einem Verlust von 2,3 Millionen DM verbessert. Für 2001 rechnet Lipro
mit einem Umsatz von rund 100 (Vorjahr: 36,3) Millionen Mark und
einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von knapp zwölf Millionen DM.
Lipro sei optimistisch, zeitnah zu einer positiven Lösung zu kommen.
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