steigt, wird wahrscheinlich mehr konsumiert. Also geht die Inflation eher nicht zurück.
In den USA hat man weiterhin diesen Zwiespalt aus bislang noch hoher Inflation, die aber etwas nachlassen dürfte, und der bisher noch guten Konjunktur und Kaufkraft. Wenn jetzt die Zinsen erhöht werden, um die Inflation zu dämpfen, wird aber die Konjunktur abgewürgt. Die Frage ist, was insgesamt besser ist. Fakt ist, die Notenbank sagt, ihre Aufgabe ist es, eine nachhaltig hohe Inflation unbedingt zu verhindern. Und deshalb will man keine starke Nachfrage, die durch einen starken Arbeitsmarkt und starke Finanzmärkte befeuert wird. Deshalb wird man die Zinsen auf um die 4% heben und dort eine längere Zeit halten, solange bis die Inflation wieder in einem nachhaltig niedrigene Korridor von zumindest 2-4% angekommen ist. Und da das voraussichtlich nicht in den nächsten 12-18 Monaten geschehen wird, weil eben Arbeitsmarkt, Konjunktur und Finanzmarkt noch stabil sind, wird man bezüglich Zinsen den Finanzmärkten nicht entgegenkommen, sondern im Gegenteil weiter so stark argumentieren wie Jerome Powell letzten Freitag.
the harder we fight the higher the wall