Heliad Eq. Partn. fairer Wert 1,50 Euro
SES Research
Klaus Linde, Analyst von SES Research, sieht für die Aktien von Heliad Equity Partners (ISIN DE0006047293/ WKN 604729) einen fairen Wert von 1,50 Euro.
Die Heliad kombiniere aussichtsreiche Direktinvestitionen mit vielversprechenden Investitionen in große Private Equity Fonds, die für Privatinvestoren oft nur schwer zugänglich seien. Unter den Portfoliounternehmen der Heliad schienen sich ein bis zwei Perlen zu verbergen. Da das Portfolio nur klein sei, sei die Bewertung der Heliad stark von deren Entwicklung abhängig. Das geplante Börsenlisting ermögliche Investoren den Private Equity Einstieg ohne hohe Mindestzeichnungssummen bei täglicher Liquidierbarkeit. Die Lage im Markt für Private Equity scheine sich deutlich zu entspannen. In den nächsten Jahren sollten wieder lukrative Beteiligungsverkäufe möglich sein.
Die Kombination von Fund-of-Funds-Investitionen und Direktinvestitionen im Bereich Private Equity erscheine primär für Privatinvestoren interessant. Zwar sei bei der derzeitigen Portfoliostruktur und Portfoliogröße noch mit einer vergleichsweise hohen Volatilität zu rechnen, aufgrund der zukünftig stärkeren Fokussierung auf das Fund-of-Funds-Geschäft und einer damit einhergehenden breiteren Diversifikation des Portfolios sei bei zunehmender Unternehmensgröße aber mit einem Rendite-Risiko-Profil zu rechnen, welches auch Privatinvestoren einen risikoreduzierten Einstieg in die Anlageklasse Private Equity ermögliche. Der von den Analysten für die Heliad ermittelte NAV sei als konservativ zu bezeichnen und zeige eine Bewertungsbasis bei ca. 1,30 Euro pro Aktie auf.
Auf Sicht von zwölf Monaten halten die Analysten von SES Research eine Entwicklung des Portfolios für möglich, die eine Bewertung der Aktien von Heliad Equity Partners im Bereich von 1,50 Euro rechtfertigen könnte.
Weitere Analyse:
Die Experten von MIDAS Research bewerten die Aktie der Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0006047293/ WKN 604729) mit "kaufen".
Die Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA, ein Private Equity Fonds in Form einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, habe soeben ihren Börsengang in Form eines Listings am geregelten Markt der Börse Frankfurt mit Erstnotiz per 12. November 2004 vollzogen. Durch diesen Schritt eröffne sich für neue Investoren die Möglichkeit, in ein bestehendes Private Equity Portfolio zu investieren, ohne auf die Fungibilität ihrer Anlage verzichten zu müssen.
Die Heliad als Private Equity Investor sei strategisch darauf ausgerichtet, einerseits in Private Equity Teams zu investieren und sich andererseits direkt an Unternehmen günstig zu beteiligen, diese zu entwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt mit Gewinn wieder zu verkaufen. Dies könnten sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligung an privaten oder börsennotierten Unternehmen sein, wobei der Fokus auf Unternehmen im deutschsprachigen Raum liege.
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Da Heliad bis zum Stichtag keine Unternehmen aus dem Portfolio verkauft habe, - es habe bislang nur eine Barabfindung von EUR 50.000 im Zuge der Verschmelzung der Ribopharma AG mit der Alnylam Pharmaceuticals gegeben - hätten bisher nur geringe Umsätze und Erträge erzielt werden können. Zum 30.09.2004 habe Heliad folglich ein Periodenergebnis von EUR -3,4 Mio. aufgewiesen. Das Ergebnis sei wie auch in den Vorjahren wesentlich durch Abschreibungen auf Beteiligungen geprägt gewesen. Damit schlage sich auch bei Heliad die marktübliche Entwicklung einer Private Equity Gesellschaft nieder.
Während in den Anfangsjahren oder den ersten Jahren eines Fonds verstärkt in Unternehmen investiert werde, zeige sich mit zunehmender Reife des Portfolios, welche Unternehmen sich als potenziell werthaltig erweisen würden. Beteiligungen, die Probleme am Markt hätten, würden sich oftmals früh herauskristallisieren. Dies habe zur Folge, dass Abschreibungen, wie sie auch Heliad nach den Richtlinien der EVCA (European Private Equity & Venture Capital Association) durchführe, zumeist zeitlich früher auftreten würden. Positive Effekte würden sich dagegen oftmals erst beim Verkauf der Beteiligung einstellen.
Infolge der Börsenbaisse der letzten Jahre würden börsennotierte Private Equity Gesellschaften im Durchschnitt aktuell immer noch Abschläge auf ihren Substanzwert (Net Asset Value/ NAV) aufweisen, was anfänglich auch bei der Heliad in erheblichem Ausmaß eingetreten sei. Der Substanzwert sei als um Abschreibungen nochmals deutlich verringerter Beteiligungsbuchwert hier jedoch als sehr konservativ ermittelt anzusehen und reflektiere nach Erachten der Wertpapierexperten zudem nicht die tatsächliche Werthaltigkeit des Portfolios.
Insofern bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen Börsenkurs sowohl mit dem von den Wertpapierspezialisten mit EUR 1,19 als Net Asset Value ermittelten Substanzwert als auch insbesondere mit dem als Potenzialwert mit EUR 1,74 geschätzten fairen Wert je Aktie, der sich über einen Zeitraum von 12 Monaten einstellen sollte. Letzteren habe man aus einem Bewertungsvergleich der Hauptbeteiligungen der Heliad mit geeigneten börsennotierten Wettbewerbern abgeleitet.
Aus diesem Grund erwarten die Experten von MIDAS Research, dass Anleger auf 12-Monatssicht mit der Heliad-Aktie eine deutliche Überrendite werden erzielen können.
Eigene Einschätzung: Gestern wurde das 12Monatstief bei 0,48€ getestet. Die Aktie ist in der letzten Zeit regelrecht eingebrochen, ohne dass es News gab. Ich habe es heute zum Einstieg genutzt und bleibe mal 6-12 Monaten investiert. Ich denke, man kann hier nichts falsch machen, da die finanzielle Lage sehr gut ist und unabhängige Banken eine 200%ige Chance eingeräumt haben. Bewertung ist aktuell bei 4,2 Mio€, ein Schnäppchen. Ich hab mir mal 5k gesichert
SES Research
Klaus Linde, Analyst von SES Research, sieht für die Aktien von Heliad Equity Partners (ISIN DE0006047293/ WKN 604729) einen fairen Wert von 1,50 Euro.
Die Heliad kombiniere aussichtsreiche Direktinvestitionen mit vielversprechenden Investitionen in große Private Equity Fonds, die für Privatinvestoren oft nur schwer zugänglich seien. Unter den Portfoliounternehmen der Heliad schienen sich ein bis zwei Perlen zu verbergen. Da das Portfolio nur klein sei, sei die Bewertung der Heliad stark von deren Entwicklung abhängig. Das geplante Börsenlisting ermögliche Investoren den Private Equity Einstieg ohne hohe Mindestzeichnungssummen bei täglicher Liquidierbarkeit. Die Lage im Markt für Private Equity scheine sich deutlich zu entspannen. In den nächsten Jahren sollten wieder lukrative Beteiligungsverkäufe möglich sein.
Die Kombination von Fund-of-Funds-Investitionen und Direktinvestitionen im Bereich Private Equity erscheine primär für Privatinvestoren interessant. Zwar sei bei der derzeitigen Portfoliostruktur und Portfoliogröße noch mit einer vergleichsweise hohen Volatilität zu rechnen, aufgrund der zukünftig stärkeren Fokussierung auf das Fund-of-Funds-Geschäft und einer damit einhergehenden breiteren Diversifikation des Portfolios sei bei zunehmender Unternehmensgröße aber mit einem Rendite-Risiko-Profil zu rechnen, welches auch Privatinvestoren einen risikoreduzierten Einstieg in die Anlageklasse Private Equity ermögliche. Der von den Analysten für die Heliad ermittelte NAV sei als konservativ zu bezeichnen und zeige eine Bewertungsbasis bei ca. 1,30 Euro pro Aktie auf.
Auf Sicht von zwölf Monaten halten die Analysten von SES Research eine Entwicklung des Portfolios für möglich, die eine Bewertung der Aktien von Heliad Equity Partners im Bereich von 1,50 Euro rechtfertigen könnte.
Weitere Analyse:
Die Experten von MIDAS Research bewerten die Aktie der Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0006047293/ WKN 604729) mit "kaufen".
Die Heliad Equity Partners GmbH & Co. KGaA, ein Private Equity Fonds in Form einer Kommanditgesellschaft auf Aktien, habe soeben ihren Börsengang in Form eines Listings am geregelten Markt der Börse Frankfurt mit Erstnotiz per 12. November 2004 vollzogen. Durch diesen Schritt eröffne sich für neue Investoren die Möglichkeit, in ein bestehendes Private Equity Portfolio zu investieren, ohne auf die Fungibilität ihrer Anlage verzichten zu müssen.
Die Heliad als Private Equity Investor sei strategisch darauf ausgerichtet, einerseits in Private Equity Teams zu investieren und sich andererseits direkt an Unternehmen günstig zu beteiligen, diese zu entwickeln und zu einem späteren Zeitpunkt mit Gewinn wieder zu verkaufen. Dies könnten sowohl Minderheits- als auch Mehrheitsbeteiligung an privaten oder börsennotierten Unternehmen sein, wobei der Fokus auf Unternehmen im deutschsprachigen Raum liege.
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Da Heliad bis zum Stichtag keine Unternehmen aus dem Portfolio verkauft habe, - es habe bislang nur eine Barabfindung von EUR 50.000 im Zuge der Verschmelzung der Ribopharma AG mit der Alnylam Pharmaceuticals gegeben - hätten bisher nur geringe Umsätze und Erträge erzielt werden können. Zum 30.09.2004 habe Heliad folglich ein Periodenergebnis von EUR -3,4 Mio. aufgewiesen. Das Ergebnis sei wie auch in den Vorjahren wesentlich durch Abschreibungen auf Beteiligungen geprägt gewesen. Damit schlage sich auch bei Heliad die marktübliche Entwicklung einer Private Equity Gesellschaft nieder.
Während in den Anfangsjahren oder den ersten Jahren eines Fonds verstärkt in Unternehmen investiert werde, zeige sich mit zunehmender Reife des Portfolios, welche Unternehmen sich als potenziell werthaltig erweisen würden. Beteiligungen, die Probleme am Markt hätten, würden sich oftmals früh herauskristallisieren. Dies habe zur Folge, dass Abschreibungen, wie sie auch Heliad nach den Richtlinien der EVCA (European Private Equity & Venture Capital Association) durchführe, zumeist zeitlich früher auftreten würden. Positive Effekte würden sich dagegen oftmals erst beim Verkauf der Beteiligung einstellen.
Infolge der Börsenbaisse der letzten Jahre würden börsennotierte Private Equity Gesellschaften im Durchschnitt aktuell immer noch Abschläge auf ihren Substanzwert (Net Asset Value/ NAV) aufweisen, was anfänglich auch bei der Heliad in erheblichem Ausmaß eingetreten sei. Der Substanzwert sei als um Abschreibungen nochmals deutlich verringerter Beteiligungsbuchwert hier jedoch als sehr konservativ ermittelt anzusehen und reflektiere nach Erachten der Wertpapierexperten zudem nicht die tatsächliche Werthaltigkeit des Portfolios.
Insofern bestehe eine deutliche Diskrepanz zwischen Börsenkurs sowohl mit dem von den Wertpapierspezialisten mit EUR 1,19 als Net Asset Value ermittelten Substanzwert als auch insbesondere mit dem als Potenzialwert mit EUR 1,74 geschätzten fairen Wert je Aktie, der sich über einen Zeitraum von 12 Monaten einstellen sollte. Letzteren habe man aus einem Bewertungsvergleich der Hauptbeteiligungen der Heliad mit geeigneten börsennotierten Wettbewerbern abgeleitet.
Aus diesem Grund erwarten die Experten von MIDAS Research, dass Anleger auf 12-Monatssicht mit der Heliad-Aktie eine deutliche Überrendite werden erzielen können.
Eigene Einschätzung: Gestern wurde das 12Monatstief bei 0,48€ getestet. Die Aktie ist in der letzten Zeit regelrecht eingebrochen, ohne dass es News gab. Ich habe es heute zum Einstieg genutzt und bleibe mal 6-12 Monaten investiert. Ich denke, man kann hier nichts falsch machen, da die finanzielle Lage sehr gut ist und unabhängige Banken eine 200%ige Chance eingeräumt haben. Bewertung ist aktuell bei 4,2 Mio€, ein Schnäppchen. Ich hab mir mal 5k gesichert
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