ist doch, dass der Markt den publizierten NAV nicht glaubt. Stimmt, da hat er recht. Das hängt einfach damit zusammen, dass Beteiligungsgesellschaften in gewissem Maße immer black boxes bleiben. Da kann man als Kleinaktionär soviel Analysearbeit investieren wie man will. Wie z.B. die "fair values" der nicht börsennotierten Beteiligungen ermittelt werden, ist trotz Anlehnung an IFRS-rules nicht nachvollziehbar. Letztlich erfolgt das i.d.R. ertrags- und cash flow-orientiert auf Basis der Businesspläne/Zukunftserwartungen der Managements der Beteiligungen. Und was die teilweise wert sind, haben wir bei Vanguard gerade gesehen ;-)
O.k. Glaub ich mal an das Gute im Manager und unterstelle, dass die publizierten "fair values" tatsächlich nach den Grundsätzen ordentlicher Kaufleute ermittelt wurden. Schau ich mal näher in die Zahlen, sehe ich: Den liquiditätsnahen Assets von 30 Mio (ca. die Hälfte des NAV, ein Teil davon zugunsten Dritter verpfändet) stehen kfr. Rückstellungen (7 Mio) und sonstige Verbindlichkeiten (23 Mio) in gleicher Höhe gegenüber. Wenn die wirklich kfr. fällig würden, ja dann, dann wäre die Kasse weg und der NAV unserer Aktie halbiert...??? Oder hat die (vermutlich) verschuldete Tochter gar keinen Zugriff auf den cash?
Und im publizierten NAV sind "eventuelle stille Reserven regelmäßig nicht vollständig berücksichtigt", somit natürlich auch keine stillen Lasten... über die angesetzten Firmenwerte wollen wir erst gar nicht diskutieren...
Ja wie hoch isser denn nun, unser echter NAV?
Bleiben Fragen über Fragen. Das Ding fundamental zu bewerten ist schier unmöglich.
Fakt ist, der NAV ist kein Fakt!
For the avoidance of doubt:
Aus meiner Sicht ist der Abstand des zuletzt publizierte NAV (9,29) zum aktuellen Kurs auch viel zu groß. Denke, dass die Aktie durch Quartalszahlen, ARP, Analystenempfehlungen usw. durchaus das Momentum bekommen wird, um in Richtung 5 - 6 EUR zu marschieren. Dann steig ich aber voraussichtlich aus, es sei denn, es bietet sich bis dahin auch aus Ertragssicht weiteres Kurspotential.
O.k. Glaub ich mal an das Gute im Manager und unterstelle, dass die publizierten "fair values" tatsächlich nach den Grundsätzen ordentlicher Kaufleute ermittelt wurden. Schau ich mal näher in die Zahlen, sehe ich: Den liquiditätsnahen Assets von 30 Mio (ca. die Hälfte des NAV, ein Teil davon zugunsten Dritter verpfändet) stehen kfr. Rückstellungen (7 Mio) und sonstige Verbindlichkeiten (23 Mio) in gleicher Höhe gegenüber. Wenn die wirklich kfr. fällig würden, ja dann, dann wäre die Kasse weg und der NAV unserer Aktie halbiert...??? Oder hat die (vermutlich) verschuldete Tochter gar keinen Zugriff auf den cash?
Und im publizierten NAV sind "eventuelle stille Reserven regelmäßig nicht vollständig berücksichtigt", somit natürlich auch keine stillen Lasten... über die angesetzten Firmenwerte wollen wir erst gar nicht diskutieren...
Ja wie hoch isser denn nun, unser echter NAV?
Bleiben Fragen über Fragen. Das Ding fundamental zu bewerten ist schier unmöglich.
Fakt ist, der NAV ist kein Fakt!
For the avoidance of doubt:
Aus meiner Sicht ist der Abstand des zuletzt publizierte NAV (9,29) zum aktuellen Kurs auch viel zu groß. Denke, dass die Aktie durch Quartalszahlen, ARP, Analystenempfehlungen usw. durchaus das Momentum bekommen wird, um in Richtung 5 - 6 EUR zu marschieren. Dann steig ich aber voraussichtlich aus, es sei denn, es bietet sich bis dahin auch aus Ertragssicht weiteres Kurspotential.
