aber ich sehe den weiteren Verlauf doch pessemistischer als manche hier.
Li Hejun ist Chaiman der Hanergy Holding Group Limited, der Mutterfirma mit Hauptsitz in Peking.
Er besitzt ca. 70-75% der Anteile von der Hanergy Group. Die Muttergesellschaft ist keine AG, sondern wird als Privatgesellschaft geführt, daher gibt es in China keine großen Transparentprobleme.
Die Hanergy Thin Film Power Group Limited in Hongkong ist das Tochterunternehmen, die Aktienmehrheit von ca. 70-75% befindet sich in Besitz der Muttergesellschaft. Sie ist also total abhängig, wahrscheinlich besteht ein Gewinnabführungsvertrag.
Der verbleibende freie Streubesitz (wir) von demnach ca. 25-30% hat natürlich nichts zu melden.
Die absolute Entscheidungsgewalt liegt bei Li. Deshalb ist es auch egal, ob er für 6 Jahre in Hongkong gesperrt ist:
www.cnbc.com/2017/09/05/...anned-from-hong-kong-business.html
(Die Google-Übersetzung ist sehr gut verständlich)
Über die Mutter in Peking hat er die Kontrolle und alle Möglichkeiten der Geldjonglierung.
Nicht umsonst hat er seine Unternehmen schön undurchsichtig verschachtelt:
en.hanergythinfilmpower.com/...mp;a=lists&catid=41#slide=1
Deshalb frage ich mich, ist es für Li wirklich schlimm, wenn die Hanergy Thin Film Power
Group Limited an der Börse delistet wird?
Die Firmen laufen doch genau so weiter wie bisher. Wieso braucht er weitere Investoren?
Und wenn doch, dann kann er sie ja in der Muttergesellschaft reinnehmen.