wurden gestern hochgestuft.
Wenn morgen - am 20. August 2015 - der EZB Kredit getilgt wird, kann die EZB den Kauf griechischer Staatsanleihen im Rahmen des QE angehen.
Damit entspannt sich von dieser Seite die Situation der Banken.
Ein Risiko ist noch der Streß-Test wegen möglicher "Leichen im Keller".
Ausschließen kann man die nicht - aber sind sie realistisch? Eher nicht.
Wie in
#72 geschrieben, ist der Zahlungsverzug in Griechenland - ohne Auslandstöchter - mit 14, 7 Mrd. bei der NBG am Niedrigsten - gefolgt von der Eurobank mit 16,3 Mrd. €. Was sich da in den letzten Monaten im Rahmen der Kapitalverkehrskontrollen verschlechtert hat, kann nur geschätzt werden.
Bei 10% Anstieg der Notleidenden Kredite (NK) wären das z.B. etwa 1,6 Mrd.€, die die Eurobank aufbringen müßte. Das sollte möglich sein - notfalls unter Einbeziehung der Anleihen, die dafür aber auch Aktien bekämen.
Für den Fall, daß es nur per KE über die Aktien geht, müßten für jede der 14,7 Mrd. Eurobank Aktien in diesem Fall etwa 11 Cent zusätzlich aufgebracht werden, für die der Anleger dann Eurobank Aktien mit etwa 0,45€ Eigenkapital hält.
Für den Anleger stellt sich die Frage, ob das Investment Sinn macht.
Die Frage muß jeder selbst entscheiden.
Da aber die Situation in Griechenland sich drastisch entspannt - der Staatsbankrott abgewendet wurde - die Notleidenden Kredite (NK) demnächst eher wieder fallen - und Griechenland nur 1% für die Paket 3 Gelder zahlt - ist Optimismus verständlich.