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Meldung des Tages: Erste Psilocybin-Behandlungen laufen – warum steht Optimi noch bei Pennystock-Level?!

Griechen Aktien


Beiträge: 111
Zugriffe: 85.371 / Heute: 14
Greek Organisatio. 15,73 € -0,63%
Perf. seit Threadbeginn:   +117,03%
 
Hellenic Telecom . 17,11 € -2,45%
Perf. seit Threadbeginn:   +142,70%
 
Public Power Gre. 18,80 € +0,59%
Perf. seit Threadbeginn:   +375,95%
1ALPHA:

Griechen Aktien

4
19.06.15 15:29
Die Situation in Griechenland ist klar: Wer richtig entscheidet - verdient.
Die richtigen Entscheidungen zu erleichtern, dient dieses Forum.
ALLES, was die Kurse beeinflußt, sollte deshalb hier eingestellt werden.

Besprechungen zu weiteren großen GriechenAktien sind willkommen.

BeispielAktien sind:

größter EnergieVersorger:
www.dei.gr/en/h-dei-sas-apanta
Public Power Corporation S.A. Inhaber-Aktien EO 4,60
www.comdirect.de/inf/aktien/detail/...amp;ID_NOTATION=6107865

Monopol mit geringer Verschuldung:
www.opap.gr/en/web/corporate.opap.gr/144
Greek Org.of Football Progn. Inhaber-Aktien EO 0,30
www.comdirect.de/inf/aktien/detail/...amp;ID_NOTATION=6557119

"Tochter" der DT:
www.ote.gr/en/web/guest/corporate/ir
Hellenic Telecomm. Organ. S.A. Namens-Aktien EO 2,83
www.comdirect.de/inf/aktien/detail/...html?ID_NOTATION=205657

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Amundi MSCI Greece UCITS ETF Dist
Perf. 12M: +51,53%

1ALPHA:

"...Tax Revenue Collapses in Greece..."

 
19.06.15 15:45
globaleconomicanalysis.blogspot.de/2015/06/...s-in-greece.html

Kommentar:
eine Sondersteuer, die auch Aktiengesellschaften trifft, wird vor Ort diskutiert.  
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fertigerfertiger:

Hi Alpha super Idee.....

 
19.06.15 19:56
In PPC bin ich seit 3,84 dabei und bei der Nbg auch aber bin schon a bissal angspannt, schau ma mal!
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1ALPHA:

#3 Die Daten der PPC

 
19.06.15 22:00
sind schon beeindruckend - z.B. Buchwert, Gewinn + Dividende.
Die Idee ist recht einfach: sollte der € in Griechenland bleiben - vervielfacht sich die Aktie wohl wieder. ABER: sollte die Drachme kommen, geht die PPC evtl. unter wegen der Auslandsverschuldung. Jedoch: in dem Fall ist wohl eher mit einem unterstützten Putsch zu rechnen, da die USA wg. der strategischen Lage vorm Schwarzen Meer + der Schwarzmeerflotte das nicht zulassen. Um die EU so richtig vorzuführen handelt die Syriza Regierung wohl auch so scharf. Schaun wir mal auf Montag.

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1ALPHA:

"...Tusk tells Greece it is heading for default

 
20.06.15 08:04
if it does not reach deal on Monday..." www.ekathimerini.com/4dcgi/...icles_wsite1_1_19/06/2015_551282

Kommentar: Polen - und zahlreiche andere Länder besonders im Osten - sind auch wegen der Ukraine Krise und Syrizas Hinwendung Richtung Rußland verärgert.
Da Athen diese Reaktionen mit hoher Wahrscheinlichkeit wußte, scheint man sich in Athen schon entschieden zu haben: gegen die USA + für das orthodox christliche Brudervolk in Rußland. Das dürfte die NATO Führer in Unruhe versetzen.
Ob die Unruhe ausreicht, die von Athen gewünschten Summen aufzubringen, muß abgewartet werden.
In der Zwischenzeit bricht die EU weiter auseinander - ZwischenRuf: hallo Frau Merkel: interessante Vorgehensweise, z.B. Anleihen (Irland, Griechenland,... ) zum Teil für ungültig zu erklären oder profitable Firmen - z.B. Irish Life - den Eigentümern wegzunehmen und billig verkaufen zu lassen. Auch die britische Vorgehensweise im Fall der Northern Rock gehört in dieses Umfeld. Noch einmal Frau Merkel: War das so geplant, durch Rechtsbruch die EU zu beenden?  
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elgreco:

Ja, das faellt auf

 
20.06.15 08:20
Der Tusk bellt ganz besonders laut. Polen sind halt sehr nah an den USA.

Die Schnappatmung hat schon eingesetzt im Westen.

Was mir auffaellt, die Syriza handelt mit sehr tiefer Ueberzeugung. Interessant ist vorallem, wie sie mit Vertretern der "buergerlichen" Parteien umgehen und das mit einer auffallenden Ueberzeugung, die machen die fertig vor den Kameras, die haben sowas noch nie erlebt. Dass eine Mitsotakistochter, die Bakogianni - ein sehr vorherrschendes Verbrechersyndikat auf Familienbasis - denn es ist noch nicht geklaert, wer ihren Mann vor einigen Jahrzehnten ermordet hat, es wird gemunkelt, dass sie es selbst dahintersteckte --- daran sieht man, aus welchem Holz diese Frau ist --- dass diese Frau mit einem roten Kopf vor der Kamera aufgibt und den Mund haelt - die Vorwuerfe der Gegenseite waren zu ueberwaeltigend.  
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elgreco:

Die ersten Artikel in

 
20.06.15 08:26
der Zeitung in GR:

Tusk: Erpressungsgesuelze

Weisses Haus fordert auf...

Die FED sagt: Die Gefahr fuer die internationalen Maerkte ist sehr hoch bei einem Grexit..

Treffen Putin Tsipras....
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elgreco:

Es ist halt so

 
20.06.15 08:30
Man kann schon eine gewisse Zeit Dreck unter den Teppich kehren, da kann der Teppich noch so gross sein, irgendwann ist der Teppich zu klein und der Dreck wird sichtbar.

An diesem Drehpunkt sind wir jetzt angekommen - es laesst sich nichts mehr reparieren oder vertuschen.  
Antworten
1ALPHA:

Griechenland aus dem €

 
21.06.15 20:37
ist sehr unwahrscheinlich, da dadurch Griechenland noch stärker Richtung Rußland driften würde. Ein Griechenland an der Seite Rußlans bedeutet aber ungehinderten Zugang der rußischen Schwarzmeerflotte zum Mittelmeer, was die USA aber eher nicht zuläßt.

Noch einmal: verabschiedet euch von den friedlichen Zeiten, die nichts anderes waren, als eine Täuschung. Schaut euch die Waffenlieferungen Richtung Ukraine an und die Kurssteigerungen der WaffenAktien und berücksichtigt die Staatsverschuldung im "Westen", deren "Tilgung" zwar auch möglich ist durch Entwertung der Währung - aber was bleibt der USA dann? - oder eben auch durch "Hinscheiden des Gläubigers" - nicht tilgbar sind die Schulden aber durch Exporte an die Gläubiger - und schon gar nicht, bei wieder steigenden Zinsen.
Ist halt so: Diese Welt ist eine Welt der Wölfe - und nicht der Schafe - und alles Rumgerede von "wir haben uns alle lieb" dient nur dem Betrug an den Naiven.
"...U.S. Senators Call For Arming Ukraine..."
www.rferl.org/content/...call-for-arming-ukraine/27082770.html

"...China Builds the World's Fastest Tank Gun, Then Tries to Hide It..."
www.popsci.com/...s-worlds-fastest-tank-gun-then-tries-hide-it
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1ALPHA:

und wieder der Hitler-Vergleich:

 
23.06.15 06:20
"...US nuclear missile commander says Vladimir Putin's actions echo those of Nazi Germany in the 1930s..." www.independent.co.uk/news/world/politics/...30s-10337983.html

Kommentar: Nun, der Druck, das strategisch wichtige Griechenland im € zu halten, bedeutet auch: zusätzliche Gelder für Griechenland + Wirtschaftswachstum.
Antworten
elgreco:

Alpha, seit gestern

 
23.06.15 07:21
hat sich die am. Politik geaendert. Der neue Ashton hat gestern bei seinem Besuch in D ganz anders gesprochen. Die haben wahrscheinlich in Oesterreich nochmal nachgedacht und erkannt, dass sie keine Chance gegen Russland haben.
Antworten
1ALPHA:

#11 Vielleicht

 
23.06.15 13:01
elgreco will "man" aber auch nur die Wahl der Hillary Clinton nicht stören, denn die einfachen Menschen in den USA wollen Ruhe+Frieden und keine KriegsHetze.
"...erzählte Anekdoten von den Präsidenten..." www.haz.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/...t-in-einem-Fluss

Kommentar: zumindest für Griechenland sollte deshalb (US-Wahl) eine lukrative Lösung möglich sein.
Antworten
AktienBaby:

mein broker schreibt mir ...

 
23.06.15 16:46
"Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Griechenland ist der Handel an der Börse Athen bis auf Weiteres ausgesetzt."
Antworten
1ALPHA:

#13 Dann wechsel den Broker

2
23.06.15 19:43
#13 Dann wechsel den Broker">
.
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1ALPHA:

griechische Sicht:

 
25.06.15 07:46
yanisvaroufakis.eu/2015/06/18/...rvention-at-todays-eurogroup/

yanisvaroufakis.eu/2014/02/15/...application-for-the-eurozone/

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Kleinanleger1.:

Kurs steigt

 
25.06.15 12:11
Die Griechenaktien in denen ich investiert bin (PPC, Alpha und Piraeus bank) steigen gerade alle wieder an. Es scheint eine Annäherung gegeben zu haben.
Antworten
Kleinanleger1.:

Dividende

 
25.06.15 12:16
So wie ich das gelesen habe, ist die Hauptversammlung nächste Woche und im Juli gibt es dann 0,05 € Dividende. Kann das jemand bestätigen?

Wenn dem so ist, kennt sich jemand mit der Steuerberechnung aus? Soweit ich informiert bin, wird in Griechenland keine Quellensteuer erhoben, in Deutschland kann ich das aber trotzdem geltend machen, weil D grundsätzlich davon ausgeht daß andere Staaten diese Steuern verlangen. (Übrigens wieder so etwas warum Griechenland auf seinen Schulden sitzenbleibt :-D)
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Cohn:

riskant

 
25.06.15 12:19
Wenn man sich die Aktienkurse alle anschaut, sind alle auf dem absteigenden Ast. Man bräuchte schon Fingerspitzengefühl, um richtig zu investieren.
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elgreco:

Kleinanleger

 
25.06.15 12:22
doch, die gibt es auch die Quellensteuer in GR!
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1ALPHA:

Eine Verlängerung

 
26.06.15 14:13
der Troika Kredite an Athen bedeutet, daß der Staatsbankrott weiter droht.
www.n-tv.de/wirtschaft/...rn-nicht-noetig-article15378036.html

Für die verschiedenen Firmen - und Aktien - hat das aber gravierende Unterschiede in den Auswirkungen, da griechische Staatsanleihen weiterhin ein Risiko sind, während Firmen wie z.B. die hier besprochenen, über die Zeitschiene die Möglichkeit der Bilanzverbesserung erhalten - z.B. durch Nutzen der BarÜberflüsse zur Tilgung.


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1ALPHA:

"...Tsipras announces referendum..."

 
27.06.15 08:35
www.ekathimerini.com/4dcgi/...icles_wsite1_1_27/06/2015_551569

Kommentar: Daß der IWF Termin 30.Juni damit überschritten wird, ist wohl klar.
Nun - dafür kann man eine kleine Lösung finden - z.B. "ZeitHalt".

Grundsätzlich sehe ich jetzt den schwereren Weg vor den Menschen in Griechenland liegen, denn EU Länder - besonders im Osten - werden jetzt noch weniger bereit sein, ihre Bürger für Griechenland zahlen zu lassen. Damit dürfte die nächste Stufe der Eskalation gezündet werden, die in Putsch oder Bürgerkrieg münden kann, denn ein intaktes Griechenland wird nicht an Rußland abgegeben.
Daß damit gut Ausgebildete Griechenland verlassen, ist auch verständlich.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Hochintelligent gemacht, Verhandlungen so weit zu treiben, daß eine möglichst große Beschädigung von ECB, €, IMF, EU - besonders Deutschlands - stattfindet, ohne eine Lösung zu erreichen.

Einen Austritt Griechenlands aus dem € sehe ich noch nicht, denn selbstverständlich kann Griechenland weiter € schaffen - z.B. auch über das Münzrecht des Finanzministers - und was spricht schon dagegen, noch größere gültige €-Münzen aus Metall zu prägen, als die 5000€ Münzen aus Frankreich?
schönes WE
Antworten
elgreco:

Buergerkrieg wird es nicht geben,

 
27.06.15 08:43
auf gar keinen Fall, denn wenn es um das Volk geht, dann aendert der Grieche ganz schnell seine Einstellung vom Egoisten zum Griechen. Da verschaetzen sich die Spezialisten wieder mal.

Sie werden zusammenhalten, wie schon so oft in der Geschichte, denn es binden sie viele Werte - vorallem, das Eigenwertgefuehl, deshalb werden sie wahrscheinlich so sehr gehasst von den Amis, denn dieses Eigenwertgefuehl ist der grosste Feind des am. Weltreiches.

Auch richtig erkannt, dass der Schaden fuer die EU und den Rest der westlichen Wirtschaften viel groesser sein wird als fuer GR selbst. Einige Oekonomen haben das schon richtig erkannt, so wie auch der Lew, er hat ja gestern auch wieder gesprochen.

Vorallem die neue russische Gaspipe verzeihen die Amis den Griechen nicht. Es wird sich jetzt auch bald zeigen, was Tsipras und Putin noch besprochen haben, als keine Journalisten im Zimmer waren.

Antworten
1ALPHA:

#22 Es wäre schön

 
27.06.15 09:12
elgreco, wenn die Griechen sich nicht in Gruppen zerteilen und gegeneinander aufhetzen ließen. Dein Wort in Gottes Ohr.

Die Abstimmung sehe ich so, daß die stolzen Griechen dagegenstimmen und damit die ganze EU eine Drachme bekommt - mit Namen EURO, denn auch andere Länder werden schnell lernen, wie man sich € selbst schafft. Scheinbar ist damit der US Dollar der Gewinner, was aber nicht stimmt, denn die USA ist in Billionen Höhe verschuldet bei China, Rußland und Verbündeten - kann also nicht wirklich die Zinsen erhöhen.

Nun - und dann kommt doch wieder der strategische Wert Griechenlands als "Verschluß" vor dem Schwarzen Meer und der SchwarzMeerFlotte...
Gruß nach Griechenland + schönes WE
Antworten
elgreco:

Dass die Griechen default machen

 
27.06.15 09:23
das kann sich die Welt nicht leisten - versteht es doch endlich, das ist das Ende des westlichen Geldsystems - verschluesselt nennt es Draghi auch: "wir kommen in unerforschte Gewaesser..."

Die ganze Verhandlung ist bis auf die Spitze getrieben. Die endgueltige Entscheidung wird aus Amerika kommen und heute noch.  
Antworten
metalus78:

OTE & Public Power

 
28.06.15 12:36
Hi liebe Foren-Mitglieder,

was meint ihr? Wird OTE und Public Power am Montag gewaltig fallen?

Welche Auswirkungen hätte eine Pleite Griechenlands eigentlich für diese 2 Unternehmen?
Antworten
Cullario:

OTE

 
28.06.15 13:48
Gute Frage...mit zehn bis fünfzehn Prozent Verlust würde ich rechnen  - falls die Börsen dort öffnen.
Antworten
janl.1:

OTE und PPC

 
28.06.15 14:46
Bin zum Glück am Donnerstag aus OTE raus.
Hab aber dummerweise am Freitag ne Speku position in PPC aufgemnacht kurz vor Tore Schluss...

750 Stueck zu 4,60.

Ich gehe davon aus, dass sofern die Börsen aufmachen hauptsaechlich die Banken extrem auf die Mütze bekommen.

PPC und OTE waren ohnehin schon billig, sind aber nicht direkt insolvenzgefährdet wie die Banken.
PPC ist in EURO verschuldet, ein EURO Austritt wäre daher ungünstig. Wenn dieser nicht kommt, das ist ja aktuell ehr wahrscheinlich als andersherum, dann werden beide Unternehmen wieder andere Kurse aufweisen als die Morgigen... Bei nem Telco Unternehmen sind 10ner KGVs nen witz, und bei nem Energieversorger auch, da wuir hier und besonders bei PPC 5er KGVs bereits haben denke ich dass man egal ob zu 5 Eur oder Morgen 3,5 das alles gute Kurse sind...

Ausserdem deutet sich ja nunmal auch vorsichtig an, dass im Falle eines Referendums am Sonntag welches mit höherer Wahrscheinlichkeit mit Ja beantwortet wird, die Regierung verabschieden wird. Jedenfalls denke ich wir die Regierung mit Ihrem Kommunistischen Flügel nicht mehr Regierungsfähig sein.
Dann ist Ende und die Pro Europäer sind am Zug...

Bis dahin kann natürlich noch extrem viel passieren aber ich denke so könnte es kommen. Warum sollte man auch nach Sonntag noch mit Tsipras und Varoufuckis dealen. Die Glaubwürdigkeit ist doch verloren. Ein Dieb bleibt ein Dieb!!!

Also PPC und OTE Anleger, Kopf hoch. Evt versuchen geschickt ne kleine neue vergünstigte Posi aufbauen....

Glück Auf ....
Antworten
1ALPHA:

Das Einfrieren der ELA

 
28.06.15 15:01
www.theguardian.com/business/live/2015/jun/...e4b024248ae9a4c3 war zu erwarten und bedeutet - nichts. Entscheident ist, wie die Bürger in Griechenland abstimmen.

Entsprechend reagieren wahrscheinlich auch die Börsen mit fallenden Kursen wegen der Unsicherheit. Aus griechischen Medien entnehme ich ein starkes NEIN zu den EU Geldern. Was meinen denn die Griechenland Kenner hier?
Antworten
janl.1:

starkes nein aus griechischen medien ?

 
28.06.15 15:30
@ alpha: woher nimmst du das ?

Aus den Medien geht hervor dass die Griechen eher für ein Ja und für den EURO stimmen werden.

Am Sonntag wird es um Griechenland EURO Ja oder Nein gehen....

Arbeitslosenquote liegt bei 25 %.,.. Das ist auch ungefähr die Quote die für ein klares Nein stimmt. Der Rest wird mit zunehmenden Einkommen und Vermögen eher Ja stimmen....

Antworten
1ALPHA:

#29 Interviews

 
28.06.15 15:34
und Befragungen von Reportern direkt aus Griechenland. Aber das sind natürlich auch nur Momentaufnahmen.
Antworten
elgreco:

Nochmal, diese Volksabstimmung

 
28.06.15 15:35
geht darum, ob die Griechen die sog. Vorschlaege der Geldgeber annehmen wollen oder nicht - das hat mal mit EU und Euro nichts zu tun.

Die Griechen werden das ablehnen, weil es absolut nicht annehmbar ist.

Ueber Konsequenzen denken wir spaeter nach. Ein Bankrott fuer GR waere viel weniger schlimm als fuer den Rest der Welt.  
Antworten
börsenfurz1:

EL Greco

2
28.06.15 15:41

Sorry wenn ich es so deutlich sage 2 % vom Bruttosozialprodukt der Eurozone kann man verschmerzen......die Katze kann sich nicht von der Maus beherrschen lassen wo kommen wir den dahin......andere Länder würden uns dann auch auf der Nase rumtanzen......hier und jetzt wird ein Exempel statuiert, es sei den es knicken doch noch ein paar ein....
Antworten
janl.1:

elgreco

 
28.06.15 15:56
Ein Schelm der glaubt dass es bei dem Votum allein um die Vorschlaege der Geldgeber geht.

Was ist denn die Konsequenz daraus? Der Euro Austritt!

Also worum geht es am Sonntag?

Ich glaube es gibt da ein Zitat von Merkel Richtung Tsipras die meine These bestätigt.
Antworten
janl.1:

alpha

 
28.06.15 15:59
Interviews und Einzelbefragungen sind aber nicht repräsentativ.

Es gibt repräsentative Befragungen und die sind bislang eher Pro als Con.

Es wird sicher spannend bleiben was die Meinungsforscher diese Woche erheben. Es kommt auch darauf an was die Oposition jetzt macht.

Alle die Vermögen haben und gerne Reisen werden für ein Ja der Sparmaßnahmen sowie ein Ja für den Euro stimmen.
Denn ohne dieses ja zu den Sparmaßnahmen wirds bald Krieg geben auf den grieschichen Straßen.
Antworten
1ALPHA:

An Tsipras Stelle

 
28.06.15 16:02
würde ich NICHT austreten, sondern gemäß der ECB Statuten handeln - also weiter €'s aus dem Nichts schaffen - wie die FED und die anderen Notenbanken auch.
Gehen wir doch 'mal davon aus, daß die griechische Regierung das Prozedere kennt.
Antworten
elgreco:

Wenn das gr. Volk mit dem Referendum

 
28.06.15 16:04
gegen die Auflagen der Geldgeber stimmt, dann kann der Tsipras mit seiner Politik weiter machen, weil er das Volk hinter sich hat. Das kann und wird auch im Ernstfall eine Pleite bedeuten.

Deshalb sind die Bruesseldiktatoren so sauer, denn ein ganzes Volk koennen sie dann nicht mehr umstimmen, wenn es entschieden hat, oder besser durch Umsturz die Regierung wechseln lassen, wie man in der Ukraine gesehen hat. Das ist der Schmerz der grossen Macher. Man kann den Tsipras nicht mehr wegputschen! Der Tsipras kennt die grosse Gefahr seiner Gegner schon, deshalb hat er auch die Merkel nicht informiert darueber was er vor hat.
Antworten
elgreco:

Hast wieder Recht Alpha

 
28.06.15 16:07
in der EU pleite gehen, aber nicht austreten, weil es ja juristisch gar nicht vorgesehen ist. Es kann ja kein Gesetz angewendet werden das nicht existiert. Alles andere ist Wunschdenken, da haben sich die Herrn Dr. Jur. mal so richtig einen eingeschenkt.

Pleite gehen ist auch nicht vorgesehen, doch es kann ja mal passieren.

Deshalb war Schaeubles groesste Sorge noch vor Monaten der GRaccident, also ein versehentliches eintreten der Pleite. Die Sorgen vor Monaten waren noch Kinderspiele, der Ernst der Situation wird jede Stunde noch viel groesser.  
Antworten
janl.1:

elgreco

 
28.06.15 16:14
Das ist nicht richtig. Die Banken werden nicht mehr mit EURONEN versorgt. Aus dem nichts können Sie kein Geld zaubern. Selbst drucken können Sie es auch nicht.

Ich glaube dass Herrn Tsipras und Varoufakis sehr wohl bewusst ist dass die Uhr tickt.

Man stelle sich die Frage: Wenn ich etwas besitze, sei es in Griechenland nen Arbeitsplatz inne habe. Warum sollte ich dann weiter einer solchen unfähigen Regierung vertrauen wenn dann das eigene Vermögen auf dem Spiel steht, statt für die Sparmaßnahmen zu stimmen und alles wird wieder gut ?

Da ist sich jeder selbst der nächste. Da müsste schon jeder zweite auf der Strassse stehen, damit wir hier einen echten linksruck druchs Land ziehen sehen.
Die Befürworter dieser Regierung Tsipras werden weniger ....  
Antworten
AngelaF.:

elgreco

 
28.06.15 16:26
Und du denkst den Euroländern fällt nichts ein um GR doch aus dem Euro rauszuwerfen?

Da kann ich dir zu deiner Naivität nur gratulieren. Entschuldige wenn ich das so deutlich sage.

Aber du weißt ja sicherlich - Nichts gilt für ewig.

Und das gilt auch für gewisse EU-Regelungen.

Die anderen Euroländer sind sich allesamt einig dass ihnen GR so ziemlich auf der Nase rumtanzt. Da werden halt ein paar Sondergesetze/Ausnahmegesetze (bei denen dann die einfache Mehrheit schon ausreicht) beschlossen, und der Tsipras ist schneller aus dem Euro raus als er "Kalamari" sagen kann.

Zum Beispiel könnten die Euroländer ja ebenfalls eine Volksabstimmung machen. Und zwar ob der europäische Steuerzahler die Griechen weiterhin durchfüttern will. Das Ergebnis dürfte da sicherlich eindeutig ausfallen. Anschließend kann Tsipras ja zum Onkel Putin schleichen. Aber da wird die russische Solidarität etwas anders aussehen als die europäische.

Antworten
netso:

Putin & Griechenland

 
28.06.15 16:39

wir machen uns so viele Gedanken und die Euro Staatsmaenner gingen auf die Knie. das Griechische Volk hungert und die Welt fleht um Vernunft.

Tsipras & Co hat es aber nicht mal geringsten berührt. im Gegenteil vereist er nach Hause mit laecheln und Witz bald wiederzusehen. ohne geringsten nachdenkenden oder besorgten-Gesichts- Ausdruck. mein Verstand sagt mir, dass Herr Tsipras längst die notwendige Schritte getan und mit wem er Zukunft Griechen fortzuführen mag. seine russlandreisen waren deutlicher Hinweis dafür und noch deutlicher bei seine letzte Reise der warnhinweis Russlands "wenn Griechenland in der schuldenkriese uns um Hilfe bittet, werden wir auch für finanzielle Hilfen bereit sein"

Das ist auch ein gefundener fressen für Russland. mit der Spaltung Europa ist ja dann ihnen gelungen sie zu schwächeln und wegen Sanktionen gegen Russland mit allen zu rechen. daher bin ich mir relative sicher, dass Tsipras bereits alles unter Dach und Fach hat. nämlich nach allen europäischen Zugeständnissen derartige Ignoranz wäre gleich Suizide, nicht für Tsipras und seine Partei sonder für die ganze Griechen Volk aber dafür ist er sehr schlau.

Antworten
1ALPHA:

Die Statuten der ECB

 
28.06.15 16:41
zu den ELA Geldern sehen vor, daß die NATIONALE Notenbank - also die griechische - die Gelder aus dem Nichts schafft und den Banken zur Verfügung stellt.
Die ECB oder EZB wird NACHTRÄGLICH informiert. Änderungen der Statuten sind nur OHNE Gegenstimmen möglich.

Bitte haltet Euch doch 'mal an die Fakten und durcharbeitet selbst die Statuten.

Und der Staatsbankrott für Griechenland bedeutet nur, daß Viele, Viele viel Geld verlieren - und Griechenland seine Schulden.

Es ist nun einmal so, daß wir in der Welt der Wölfe leben und alles Lamentieren über die dummen oder gierigen oder bösen Griechen oder Rußen oder sonst was nur Neid ist, weil die klug genug sind, die Zusammenhänge zu kennen und zu nutzen.

Wenn ihr bessere Regierungen wollt, dann wählt bessere Politiker.
Antworten
crash14:

nicht nur die Geldautomaten streiken

 
28.06.15 16:50
bei der comdirekt kann ich meine kauforder für die national bank of greece nicht mehr bearbeiten !?
Antworten
1ALPHA:

#42 Warte 'mal,

 
28.06.15 16:53
was Morgen mit Dow+Dax geschieht.  
Antworten
stonie002:

Apate

 
28.06.15 18:54
Wie hoch ist vor diesem Wochenende, bei einer Zustimmung durch Zipras / Varoufakis, die Wahrscheinlichkeit gewesen, dass das griechische Parlament am Wochenende diese "Zustimmung" durchgewunken hätte ... 5, 10, 15, oder vieleicht 20%? Alle diesbezüglichen Meldungen deuteten auf eine Ablehnung durch das Parlament hin ... nur eben nicht die Meinungsumfragen im griechischen Volk - die fielen deutlich für den Euro aus - auch vor dem Hintergrund weiterer Einschnitte, die sich ja bereits abzeichneten. Wenn das Parlament es durchgewunken hätte, wäre der absolute Gesichtsverlust von SYRIZA die Folge - also kein Weg durch diese Tür ... (oder zumindest ein sehr riskanter, denn was wäre jetzt, am heutigen Tag, wenn dass griechische Parlament die Zustimmung verweigert hätte? Ein Referendum würde daran dann auch nichts mehr ändern ... oder glaubt hier jemand, dass nach einem Referendum für eine "Zustimmung" das griechische Parlament die einmal getroffene Entscheidung zurück nehmen würde? Der dann zu beschreitende Weg wäre infolge der bis dahin spürbaren Folgen (Zahlungsverweigerung der EU, keine Renten/Gehälter/Sozialleistungen ... Chaos) eine Vertrauenskrise und vermutlich Neuwahlen gewesen - mit einem absehbaren Absturz für SYRIZA  - und darüber hinaus, der mit einer Neuwahl verbundene Zeitverzug von mehreren Monaten - und den kann keiner, weder die Komission, die Geldgeber, noch das griechische Volk gebrauchen.)

Man hat sich für den vermeintlich sicheren Weg entschieden ... auch wenn alle Beteiligten erstaunt in die Kameras blaffen ...

Wenn am nächsten Sonntag das Volk die Zustimmung gibt, dann kann sich Zipras als Demokrat präsentieren und das Votum des Volkes umsetzen (ohne Gesichtverlust!) ... und die EU wird das griechische Volk nicht die Suppe auslöffeln lassen (so oder so ähnlich werden die Kommentare lauten ... )

Nicht vergessen, die nächsten Förderprogramme (Ausbau der Infrastruktur, Versorger / Photovoltaik etc.) sind doch schon längst in der Pipeline ... das steht hier alles mit auf dem Spiel ...

Die heutigen Meldungen bzw. Äusserungen von Schäuble, Lagarde, die EZB Entscheidung am Nachmittag ... sie gehen alle in eine Richtung ...

(lediglich die angeblich von Varoufakis angekündigte und nun wieder zurückgenommene Absicht Kapitalverkehrskontrollen einzuführen passt nicht ins Bild ... die Einführung hätte voll ins Bild (EZB) gepasst)


Antworten
stonie002:

medienwirksamer Auftritt:

 
28.06.15 23:17
sechs Tage Banken geschlossen + Kapitalverkehrsbeschränkungen ...

Das Bild wird "rund" ...
Antworten
1ALPHA:

#36 Wenn du recht hast

 
29.06.15 10:39
elgreco - und die Menschen am Sonntag gegen die EU-IWF Vorschläge stimmen, sollte man nächsten Montag günstig zukaufen können. Na schau'n wir 'mal, was bis dahin noch alles geschieht.

An Tsipras Stelle würde ich übrigens Morgen nicht die IWF Beträge zahlen, sondern die Führung der griechischen Notenbank durch eigene Leute ersetzen und weiter €'s - oder auch in anderer Währung, was nach den ECB Statuten möglich ist - als Kredit an die Banken ausgeben. Bis 500 Millionen€ pro Bank geht das ja ohne ECB Zustimmung und muß lediglich NACHTRÄGLICH gemeldet werden:
www.ecb.europa.eu/pub/pdf/other/201402_elaprocedures.en.pdf

Für die Zulassung von Banken ist Griechenland selbst zuständig, was zahlreiche Möglichkeiten bedeutet...

Nun - das wissen die aber selbst, wie bereits mitgeteilt.
Antworten
1ALPHA:

Wirklich seriös entscheiden,

 
30.06.15 17:55
wie es in Griechenland weiter geht, ist mir jetzt nicht möglich. Verträge, Abmachungen, Zusagen - behaupten beide Seiten - wurden mehrfach gebrochen.

Ich möchte deshalb zunächst sehen, wie es nächste Woche weiter geht.
Ich gehe davon aus, daß die Griechen im Sinne der Syriza mit NEIN stimmen - oder - falls sie mit JA stimmen, daß es Neuwahlen gibt und Syriza gestärkt wird, da Syriza schon jetzt mehr Unterstützung erfährt, als vor der letzten Wahl.

Also warte ich 'mal, wie hoch die geplante Sondersteuer - 12%? - wird.

Antworten
1ALPHA:

"...PPC cash flow stops..."

 
06.07.15 22:26
"...PPC cash flow stops due to freeze in bill payment..."
www.ekathimerini.com/199078/article/...freeze-in-bill-payments


Antworten
1ALPHA:

spätestens bis zum 20. Juli

 
07.07.15 07:31
entscheidet sich wahrscheinlich, ob Griechenland den € verläßt oder behält, da Griechenland dann 3,5Mrd.€ Kredite an die EZB zurückzahlen muß.
Werden die 3,5Mrd.€ nicht gezahlt, darf die EZB die ELA Kredite der griechischen Zentralbank an griechische Banken nicht mehr genehmigen. Die ELA Kredite würden fällig. Eine Rückzahlung ist aber durch die griechischen Banken nahezu unmöglich.

Sollte der Plan der griechischen Regierung darin bestehen, eine von Athen kontrollierte Währung einzuführen - die neue Drachme - muß die griechische Regierung also nur in den nächsten Tagen "auf Zeit spielen", da in dem Fall die Parlamente der anderen Länder bis zum 20.July - wegen der Zeitknappheit -
keine neuen Kredite an Athen bewilligen können.

Für Anleger in griechischen Aktien wäre die "Drachme" natürlich eine drastische Zäsur, da die "Drachme" zunächst skeptisch gesehen wird - also niedrig bewertet.
Da zahlreiche Kredite und Verpflichtungen aber in €+$ anfallen, sind diese Firmen akut gefährdet. Das gilt auch für die drei hier angesprochenen Aktien.

Im Grunde kann der wache Anleger also bereits diese Woche feststellen, ob die Drachme kommt - ob es sich also lohnt, griechische Aktien zu kaufen -
oder Leer zu verkaufen.


 
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1ALPHA:

Griechenland ist

 
08.07.15 03:25
überschuldet. Das sagen inzwischen alle Seiten.
Damit könnte ein Schuldenschnitt kommen.
Ein Schuldenschitt trifft direkt die Banken.
Bankaktien sind damit gefährdet.
Ein Schuldenschnitt bedeutet auch: Verluste für die EZB
Damit sind die ELA Kredite gefährdet.
Ohne ELA bleibt nur der Grexit.
Grexit bedeutet Drachme.
Grexit - Drachme - bedeutet abwertende Währung.
Grexit bedeutet aber auch: nur reine Exportfirmen könnten profitieren.
Wenn nur die Exportfirmen profitieren, verkleinert sich die steuerliche Bemessungsgrundlage für die von Syriza geplante 12% Zusatzsteuer für Firmen.
Die geplante 12% Zusatzsteuer müßte also entsprechend erhöht werden.

Um mögliche positive Überraschungen nicht zu verlieren, den Totalverlust aber möglichst auszuschließen, bleibt damit - als halbwegs kalkulierbares Investment in Griechenland - nur der Index selbst - z.B. in Form eines ETF wie den LYXOR UCITS ETF FTSE ATHEX LARGE CAP EUR WKN: LYX0BF www.comdirect.de/inf/etfs/detail/...html?ID_NOTATION=17488159






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nice guy:

...

3
08.07.15 16:57
Griechen können Stromrechnungen nicht mehr bezahlen

Aufgrund der Bargeldbeschränkung können die Griechen ihre Stromrechnungen nicht mehr bezahlen. Dies führt zu Liquiditäts-Engpässen beim staatlichen Stromversorger PPC. Der Konzern hat tägliche Einbußen in Höhe von 20 Millionen Euro.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/...cht-mehr-bezahlen/

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1ALPHA:

VLT's bei OPAP verschoben:

 
10.07.15 13:36
www.publicgaming.com/...atid=29:european-lottery&Itemid=55

Kommentar: Damit scheint die Regierung in Athen die Ankündigung wahr zu machen, Glücksspiel jeder Art zurückzudrängen.
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nice guy:

...

 
10.07.15 13:51
Deutsche Telekom: OTE-Zukauf bei Griechenland-Privatisierung?

Bislang hält die Deutsche Telekom 40 Prozent plus eine Aktie von OTE. Hellas ist noch mit zehn Prozent beteiligt und erwägt nun, die Aktien zu veräußern und so dringend benötigtes Geld in die Kassen zu spülen. Für die Deutsche Telekom wäre der Zukauf ein logischer Schritt. Denn noch vor wenigen Wochen hat der Bonner DAX-Konzern die hervorragende (finanzielle) Verfassung von OTE gelobt....

http://www.boerse-global.de/...ukauf-bei-griechenland-privatisierung/

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janl.1:

ppc ote

2
11.07.15 16:06
und jetzt kommt, sofern es eine einigung gibt schwung rein zu den themen privatisierung von griechischen firmen in regierungshand...

sowohl ote und ppc sollte hiervon profitieren...


Im Detail betrachtet gibt es tatsächlich handfeste Neuerungen in dem griechischen Angebot (hier geht es zu dem Papier). Auffällig ist nun das neue Kapitel „Privatisierung“. Bisher ist der linke, kommunistische Flügel der Regierung gegen jegliche Privatisierung gewesen und hat schon begonnene Privatisierungsprojekte auf Eis gelegt. Diese sollen nun abgeschlossen werden, auch das für die Regionalflughäfen (Fraport) und der Verkauf des ehemaligen Athener Flughafengeländes Hellinikon. Beim Strommonopolisten PPC soll der Netzbetreiber abgetrennt und privatisiert werden.
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nice guy:

...

2
13.07.15 22:30
Alleine an der Athener Börse schlummern 2,32 Milliarden € Privatisierungspotenzial

Die weltgrößte Container-Reederei Moeller-Maersk hat gestern bereits Interesse an den griechischen Häfen Piräus und Thessaloniki angemeldet. Beide Häfen gelten schon seit Längerem als Privatisierungskandidaten.....

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/investor/...rn-232-Milliarden-


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eckert1:

Wenn OTE mit

 
14.07.15 17:11

dem üblichen 6-7fachen Ebitda an der Börse bewertet werden würde, so ist der faire Kurs ca.16€ und nicht 8€.

Jetzt wo es nach einer Einigung ausieht und Griechenland den € behält, wird sich die OTE Bewertung hoffentlich auch angleichen.

Die Deutsche Telekom hat schon mal Interesse gezeigt ihren 40% Anteil bei OTE um weitere 10% aufzustocken, die derzeit noch dem Staat gehören.Ein Sprecher der Deutschen Telekom äusserte sich kürzlich dazu und sagte noch, dass OTE sehr gut aufgestellt ist!

Ich glaube kaum, dass die Anteile je unter 10€ vom Staat veräussert werden, wohl eher am fairen Marktwert und nicht bei dem derzeitigen tiefen Kurs.

Bei OTE bin ich sehr optimistisch, dass es hier zu stark steigenden Kursen kommt.

 
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1ALPHA:

Die Sorge steigt wieder:

 
14.07.15 21:56
www.comdirect.de/inf/etfs/detail/...tml?ID_NOTATION=137055177
Antworten
1ALPHA:

".Civil servants and others to strike in Athens."

 
14.07.15 22:06
www.ekathimerini.com/199518/article/...ers-to-strike-in-athens
Antworten
1ALPHA:

Info:

 
05.08.15 13:25
"...Greece successfully rolls over 6-month T-bills, yield steady..."
uk.reuters.com/article/2015/08/05/...ies-idUKA8N0O801O20150805

www.ekathimerini.com/200163/article/...l-dodgers-being-watched

Kommentar: In Verbindung mit den Privatisierungen im Energiebereich spricht das für höhere Kurse bei PPC.
Antworten
1ALPHA:

auch den Ölpreis nicht vergessen,

 
07.08.15 08:31
www.comdirect.de/inf/indizes/detail/...imeSpan=3M&e&, der bei stark gedrückten Werten wie PPC WKN: 982549 zu positiven Überraschungen bei den Quartalszahlen führen kann.
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hi1234:

PPC erneut im Keller

 
07.08.15 09:53
bin seit dem 5. August an Bord, .......hoffe war ne gute Entscheidung, ...mal sehen was die nächsten Monate bringen
Antworten
1ALPHA:

PPC seit

 
08.08.15 10:31
Eröffnung dieses Forums Platz 1. Verwundert das - bei rund 1€ Gewinn - Wiederaufnahme der Dividende und einem BW von 25€?
www.dei.gr/en/i-dei/enimerwsi-ependutwn
Schaun wir mal, was die Q2 Zahlen bringen.

Wichtiger ist aber, ob Griechenland jetzt in €+EU bleibt - oder doch Schäubles Wunsch erfüllt - und zur Drachme zurückkehrt.
Bis Montag/Dienstag sollte etwas mehr Klarheit herrschen.



Antworten
fertigerfertiger:

Mal sehen wie hoch die Abschreibung ausfällt!?

 
10.08.15 12:46
Sehr viele Griechen Zahlen ihre Rechnungen nicht war vor kurzem in einem Artikel zu lessen und die Ausstände bei PPC sollen sich schon auf 2 Millarden angehäuft haben!?
Antworten
woheller:

@fertigfertiger

 
10.08.15 13:10
selbst wenn sie davon 1 Mrd abschreiben müssen, reduziert das den Buchwert auf immerhin noch stattliche 21€. Da bleibt noch ordentlich Luft nach oben im Kurs.
Dürfte also eingepreist sein.
Antworten
fertigerfertiger:

Sehe ich auch so darum bin ich Investiert!

 
10.08.15 13:13
Aber...das Wort Privatisierungsfond im zusammenhang mit PPC stellt mir die Nackenhaare auf, hoffentlich gbts da keine böse Überraschung!
Antworten
fertigerfertiger:

Und wie das mit den lieben Buchwerten so ist

 
10.08.15 13:14
...das ist eine andere Geschichte! ;))
Antworten
boer640:

Griechische Tragödie

 
12.08.15 22:37

Für die Geschichte gibt es auch eine Bezeichnung...


Die griechische Tragödie behandelt die schicksalhafte Verstrickung des Protagonisten, der in eine so ausweglose Lage geraten ist, dass er durch jedwedes Handeln nur schuldig werden kann. Die herannahende, sich immer deutlicher abzeichnende Katastrophe lässt sich trotz großer Anstrengungen der handelnden Personen nicht mehr abwenden.




Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Tragödie

Antworten
1ALPHA:

"...Unpaid PPC bills exceed 2 billion euros..."

 
18.08.15 06:19
www.ekathimerini.com/200633/article/...-exceed-2-billion-euros
Antworten
fertigerfertiger:

Genau das habe ich gemeint!

 
18.08.15 09:11
Antworten
woheller:

"...Unpaid PPC bills exceed 2 billion euros..."

 
18.08.15 14:35
wenn bald das Geld der europäischen Steuerzahler fließt, kann ja wenigstens
der Staat seine 220Mio Schulden bei PPC bezahlen.
Antworten
zelltim:

Und wenn

 
18.08.15 16:31
Normalität wieder einkehrt ist .... Sollte doch einiges noch an Geld eingehen . Denn die Forderungen werden dann auf die zukünftigen versorgungspreise draufgepackt .
Antworten
zelltim:

Public

 
06.09.15 20:58
1 Halbjahr 100 Mio Überschuss erwirtschaftet .. Vorjahr 87 Mio ... Läuft doch ...  
Antworten
mrharem1:

KGV KBV

 
07.09.15 13:24
So wie ich das sehe hat die Public Power einen Buchwert derzeit von knapp 26 und ein KGV von 5-6.

Das ist doch enorm unterbewertet. Alles woran es wohl scheitert ist die gesamtgriechische Lage.

Das Land müsste halt wirklich wieder auf den Pfad wirtschaftlicher Erholung kommen, dann sehe ich diese Aktie relativ rasch wieder bei 10-15€.

Nächster spannender Termin wird der Tag der Wahl. Mal sehen was sich tut.

Hat sonst noch jemand Infos zu Public Power oder allgemeine Infos - tut sich ja derzeit nicht viel hier im Forum

LG und good luck allen investierten
Antworten
woheller:

@mrharem1

 
07.09.15 16:10
ich denke die kritischen Punkte sind:
- die enorm hohen Außenstände von etwa 2Mrd Euro, weil die Kunden einfach nicht bezahlen wollen oder können. An diesem Thema arbeitet man angeblich jetzt mit Hochdruck
- Die Troika will Griechenland eine Liberalisierung des Energiemarktes aufzwingen und damit sollen Public Power Kunden weggenommen werden. Das wird sicher auch Rendite kosten. Damit ist fraglich, ob Verluste aus nicht gezahlten Rechnungen "auf die zukünftigen Versorgungspreise draufgepackt" werden können, wie zelltim oben schreibt.

Die Firma schreibt gute Gewinne, aber ein Gewinn ist halt auch erst dann etwas Wert, wenn das zugehörige Cash auf dem Konto gelandet ist.

Ansonsten finde ich aber auch, daß PPC enorm unterbewertet ist. Ein Verdoppler sollte drin sein, sollte Griechenland einigermaßen genesen.
Antworten
youmake222:

Public Power Corporation

 
16.09.15 12:23
Griechen Aktien 20333708
Der volatile griechische Aktienmarkt hat es vielen deutschen Privatanlegern regelrecht angetan
Antworten
woheller:

Public Power Corporation - ADMIE

 
09.10.15 17:45
ADMIE ist ein griechischer Netzbetreiber, und eine 100% Tochter von Public Power Corp. www.admie.gr/en/company/
Diese Tochter soll meines Wissens privatisiert / verkauft werden, damit der griechische Staat seine klammen Kassen füllen kann.
Auf der Webseite finden sich auch Informationen zum Profit und Eigenkapital (leider für 2014 nur in Griechisch...)

Demnach hat ADMIE in 2014 etwa 1 Mrd Eigenkapital in der Bilanz stehen und hat 89Mio € Profit gemacht.

Wenn man ein KGV von 10 oder ein KBV von 1 für den Verkauf unterstellt, ist ADMIE damit alleine soviel wert, wie Public Power momentan an der Börse.

Ein Verkauf sollte sich also positiv auf Public Power auswirken
Antworten
fertigerfertiger:

Hab ich das richtig verstanden das GR 17% an PPC

 
27.10.15 08:00
halt? Wenn man die an den Mann bringt, sicherlich zu einen für GR angemessenen Preis, sprich dei Aktie wird steigen müssen damit der Erlös passt!! ;))

Griechenland treibt Privatisierung voran

Eine Belebung des ins Stocken geratenen Privatisierungsprogramms könnte Griechenland helfen, nach Monaten der bitteren Konfrontation das Vertrauen der Geldgeber wiederzugewinnen.


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Griechenland strebt an, bis Ende des Jahres Leasing- Vereinbarungen für 14 Regionalflughäfen abzuschließen und einen Mehrheitsanteil am Hafen Piräus zu verkaufen. Die Regierung möchte die Privatisierungen vorantreiben, die in den Hilfsaktionen zuvor stets die Erwartungen enttäuscht hatten. Im nächsten Jahr peilt die Regierung Einnahmen von 3,5 Mrd. Euro aus Privatisierungserlösen und Konzessionen an. Das ist so viel wie das Land in den vergangenen vier Jahren insgesamt beschafft hat.

“Die Bereitschaft der Regierung, die Privatisierung fortzusetzen, signalisiert ihre Glaubwürdigkeit und die Fähigkeit, das dritte konjunkturelle Anpassungsprogramm Griechenlands in die Hand zu nehmen", sagt Theodoros Stamatiou, leitender Ökonom bei Eurobank Ergasias SA in Athen. “Die gegenwärtigen Privatisierungen werden ausländischen Investoren signalisieren, dass die Regierung bereit ist, mit den internationalen Märkten Geschäfte zu tätigen."

Nach einer dreimonatigen Flaute, in der Alexis Tsipras als erster Ministerpräsident nach Unterzeichnung eines Hilfspakets eine Wiederwahl gewann, stehen Griechenland erneut wichtige finanzielle Termine bevor.

Die Euroraum-Finanzminister werden in dieser Woche entscheiden, ob die Regierung die notwendigen Gesetze auf den Weg gebracht hat, um die Auszahlung der nächsten Hilfstranche über 2 Mrd. Euro zu bewilligen. Im nächsten Monat versucht das Land, die erste Überprüfung des Hilfsprogramms abzuschließen. Das ist ein wesentlicher Punkt im Verfahren, weitere 25 Mrd. Euro für die Rekapitalisierung der Banken zu erhalten. Die Europäische Zentralbank wird voraussichtlich ihre Einschätzung zum Kapitalbedarf der Banken bis Ende des Monats bekannt geben.

Die Privatisierungserlöse sollen verwendet werden, um einige der Kredite zurückzuzahlen, die Griechenland für seine angeschlagenen Banken erhalten wird, sowie für die Finanzierung von Investitionen nach der stärksten Rezession seit mehr als 50 Jahren. Der Zugang zu Privatisierungsmitteln war eine der wenigen Konzessionen, die Tsipras Bundeskanzlerin Angela Merkel und den anderen EU-Staats- und Regierungschefs bei der Vereinbarung der Rettungsaktion im Juli abringen konnte.

Bis Ende Dezember will die Regierung eine 1,2 Mrd. Euro schwere Flughafen-Leasingvereinbarung mit Fraport AG-Slentel erreicht haben und wünscht, dass verbindliche Offerten vorliegen für einen Anteil von 67 Prozent an der Piraeus Port Authority SA von der AP Moeller-Maersk-Tochter APM Terminals, China Cosco Holding Co. und dem philippinischen Hafenbetreiber International Container Terminal Services Inc. Diese Transaktion soll Anfang 2016 abgeschlossen sein.

Diese Privatisierungen "werden eine beeindruckende Auswirkung auf die griechische Wirtschaft haben" und werden zeigen, dass die Wirtschaft "stabilisiert wurde", sagt Stergios Pitsiorlas, Vorsitzender des griechischen Privatisierungsfonds Hellenic Republic Asset Development Fund, in einem Interview in Athen. “Sie werden das Bild des Landes radikal ändern und mehr Investitionen bringen."

Der Fonds werde auch "mit Priorität" die 20jährige Verlängerung der Konzession für den Betrieb des internationalen Flughafens von Athen vorantreiben, sowie den Verkauf einer 30- Prozent-Beteiligung am Luftverkehrsdrehkreuz der griechischen Hauptstadt angehen, sagt Pitsiorlas.

Zwar ist das Ziel für 2016 ein Wandel gegenüber den bisherigen Fortschritten, jedoch nur ein Bruchteil dessen, was nötig ist. Die Geldgeber bestehen darauf, dass Griechenland 50 Mrd. Euro aus einem "erheblich verstärkten Privatisierungsprogramm" in den drei Jahren des jüngsten Hilfsprogramms erzielt. Andere zur Privatisierung anstehende Unternehmen sind Hellenic Telecom SA, Hellenic Petroleum SA, der staatliche Gaslieferant Depa SA und eine 17-Prozent-Beteiligung an Public Power Corp. SA, erläutert Pitsiorlas.

Griechenland werde über das Aussehen des neuen staatlichen Fonds für das Management der Privatisierungen bis Ende November entscheiden, sagte Finanzminister Euclid Tsakalotos am 20. Oktober. Die Struktur werde der Regierung mehr Spielraum geben, Wert aus den staatlichen Beteiligungen zu ziehen, da unverhoffte Mehreinnahmen verwendet werden sollen, der Wirtschaft unter die Arme zu greifen, so Pitsiorlas.

Die Erlöse aus den Privatisierungen "können nicht einfach nur in den Schuldendienst fließen", sagte er. "Ein Teil des Geldes muss für unmittelbaren Bedarf und für Investitionen verwendet werden."

Bloomberg News/syg
Antworten
woheller:

GR Anteil an PPC

 
27.10.15 09:49
Aktuell hält Griechenland 51% an PPC. 17% davon sollen nach Willen der Gläubiger verkauft werden. Griechenland hat sich bislang aber noch dagegen gewehrt.

www.reuters.com/article/2015/09/28/...pc-idUSL5N11Y1AN20150928
>>Skourletis said the government did not want to further privatise PPC, which is 51 >>percent state-owned and controls 97 percent of Greece's retail electricity market.
>>"There won't be a further privatisation of PPC," he said.

Wenn sich das jetzt geändert hat - umso besser. Dann werden hoffentlich bald Maßnahmen ergriffen, die dazu führen, daß der Wert von PPC sichtbar wird.

z.B. könnte der Staat mal dafür sorgen, daß die 220Mio Außenstände staatlicher Institutionen bei PPC beglichen werden. Dann gibt es eine erhebliche Steigerung des Gewinns bei PPC, weil Rückstellungen aufgelöst werden könnten.
Antworten
fertigerfertiger:

Danke für die Info!

 
27.10.15 12:04
Bin auch bald wieder dabei, hab jetzt mal glatt gestellt (Einstieg 3,86€) und bei der nächsten Gelegenheit bin ich wieder mit an Board!!

MFG
Antworten
fertigerfertiger:

Bin schon dabei... ;)

 
27.10.15 12:29
Antworten
Hättewennund.:

Leichte Bewegung :

 
08.11.15 09:49
6. November 2015 10:42 Uhr
Griechenland: 2,5 MRD Euro Stromschulden – Versorger schaltet bald erste 50.000 Kunden ab!


FMW-Redaktion

In Griechenland wird der staatliche Stromversorger in Kürze damit beginnen in einem ersten Schritt 50.000 Stromkunden den Saft abzudrehen. Die Außenstände belaufen sich insg. auf 2,5 Milliarden Euro. Betroffen werden vor allem Firmenkunden sein. Eine Katastrophe für die (vorhandene?) Konjunkturerholung. Es gibt einen handfesten Grund, warum die Höhe der Stromrechnungen in den letzten Jahren explodierte…

Alexis Tsipras MP Griechenland
Ministerpräsident Alexis Tsipras muss jetzt knallhart Gelder eintreiben lassen.
Foto: FrangiscoDer / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Griechenlands staatlicher Stromversorger PPC hat Außenstände bei Stromkunden von insg. 2,5 Milliarden Euro, 1,8 Milliarden davon bei gewerblichen Kunden. Schulden haben insg. 2,1 Mio Stromkunden in Griechenland. Wenn man das umlegt auf die Gesamtsumme, wären das rein rechnerisch 1.190 Euro Schulden pro Stromkunde, aber bei 1,8 von 2,5 Milliarden Schulden durch gewerbliche Kunden dürften die Privatkunden natürlich deutlich kleinere Summen offen haben.

In einem ersten Schritt will PPC demnächst 50.000 Stromkunden den Saft abdrehen nach vorheriger Mahnung, so berichtete es vor Kurzem EKathimerini.com. 50.000 Kunden ohne Strom, das ist schon viel, klingt für deutsche Verhältnisse aber nicht wie eine dramatische Zahl. Griechenland hat aber nur 11 Millionen Einwohner. Übersetzen wir das mal ganz grob gerechnet auf Deutschland, würden man hier gut 400.000 Stromkunden den Saft abdrehen, auf einen Schlag. Davon in Griechenland betroffen werden wahrscheinlich zum großen Teil die gewerblichen Kunden sein, da durch ein Sozialprogramm der Tsipras-Regierung die ärmsten der Armen Privathaushalte von solchen Maßnahmen ausgenommen sind. Z.B. wird ein großer griechischer Stromabnehmer, die „Larco Mining and Metallurgical Company“ dran glauben müssen, da sich nur bei dieser Firma Stromschulden in Höhe von 200 Mio Euro angehäuft haben sollen.

Für die Kunden haben sich die Stromrechnungen in den letzten Jahren seit Ausbruch der Krise teilweise mehr als verdoppelt. Nicht weil die Strompreise so sehr explodiert sind, sondern weil die verschiedenen Regierungen in den letzten Jahren mangels effektiver Steuereintreibung viele staatliche Gebühren inzwischen über die Stromrechnung eintreiben lassen wie z.B. Abfallgebühren, Umweltgebühren, Gemeindegebühren, staatliche Rundfunkgebühren uvm. In 2011 und 2012 ließ der Staat eine gesonderte Immobiliensteuer auch über die Stromrechnung eintreiben, die bis heute viele Kunden nicht zahlen konnten. Inzwischen wird diese Gebühr wieder separat vom Finanzamt erhoben, aber diese Altschulden hängen nach. So verharren viele Stromkunden jetzt langfristig in ihren „Stromschulden“ und werden vielleicht abgeschaltet, obwohl sie den Strom immer gezahlt haben – aber eben nicht die Müllgebühr oder die Immobiliensteuer auf der Stromrechnung. Über die dramatische Situation vieler Haushalte und Kleinunternehmer (Handwerker etc) berichtet auch das Portal „newsit.gr“ sowie ein Autor des Portals keeptalkinggreece, der auch Erlebnisse aus dem Alltag schildert.

Abgesehen von den Problemen beim Stromversorger scheint auch die Steuerbehörde selbst langsam Ernst zu machen im Sinne der strikten Auflagen und regelmäßigen Kontrollen der Euro-Gläubiger. So hat die „Hellenic Gaming Commission“ (Glücksspielbehörde) veranlasst, dass ein großes Kasino schließen musste, weil es trotz eines Gerichtsentscheids seine Steuern über 1,8 Mio Euro nicht gezahlt hat. Angeblich will das Kasino kurzfristig die Steuern nach der Schließung zahlen. Die Glückspielbehörde will aber den Zahlungseingang abwarten, bevor es wieder öffnen darf.

Griechenland scheint unter einem enormen Zwang der Gläubiger so langsam ernst zu machen bei der Eintreibung von Steuern und Schulden. In vielen Fällen mögen Griechen auf Geld sitzen, das sie einfach nicht dem griechischen Staat „in den Rachen“ werfen wollen – in vielen anderen Fällen wird es wohl private Existenzen (die soziale Schutzklausel von Tsipras gilt ja nicht für alle Privatpersonen) oder kleine Betriebe zerstören. Wie auch bei den Staatsschulden wäre eine Streckung der Rückzahlung in kleine Raten eine sinnvolle Alternative, für Griechenland als Staat, für die privaten Konsumenten und die Kleinbetriebe.
Antworten
woheller:

Auch 100.000 Haushalte werden abgeschaltet

 
09.11.15 09:33
wenn Google Translate richtig übersetzt:
www.newsit.gr/oikonomia/...a-me-aplirotoys-logariasmoys/443819

Sind es wirklich 2.5Mrd Außenstände? Lt:

www.griechenland-blog.gr/2015/11/...t-in-griechenland/2136257/

werden von DEI nur 2.2Mrd bestätigt. Das ist zwar sehr viel aber der Anstieg ggü den zuletzt vermeldeten 2 Mrd wäre weniger dramatisch.

Durch die Abschaltungen werden jetzt hoffentlich doch mal Zahlungen reinkommen. Ohne die Rechnung bezahlt zu haben, können Verbraucher meines Wissens auch nicht mehr zu einem anderen Versorger wechseln.

Daß die Rechnungen nicht bezahlt werden ist neben Geldmangel sicher auch der Herdentrieb. Man kommt sich ja dumm vor, wenn man als einziger in der Nachbarschaft die Rechnung bezahlt.

Schön wäre, wenn auch Staatsbetriebe mal die Rechnungen bezahlten würden, da sind auch über 200Mio offen.
Antworten
Viking:

PPC

 
01.12.15 20:40
...ein Schnäppchen? Denke schon. Schlechte Nachrichten, z.b. Q3 Zahlen (wegen Forderungsausfällen) scheinen nun eingepreist zu sein. Frisches Geld für Greece von der EZB in Reichweite. Evtl. könnte auch der Staat weitere Anteile an PPC veräußern, Privatisierungsforderungen seitens der EU müssen erfüllt werden.
Habe heute nochmal nachgelegt und bin jetzt relativ satt drin (für eine Verhältnisse).
Viel Erfolg allen Investierten!  
Antworten
MENATEP:

weiß jemand warum die so abschmiert?

 
10.12.15 13:27
soll man nachkaufen?!?
Antworten
Juglans:

neue Steuer....

 
11.12.15 10:27
...auf jede abgeschlossene Wette 5cent.
seekingalpha.com/article/3722446-opap-stop-it-already
das dürfte der OPAP schon weh tun.
Antworten
eckert1:

Public Power und OTE

 
28.01.16 17:31
halte ich für sehr günstig zum Kaufen.

Griechen Aktien sollten bald schon aus dem Tief erwachen!!

Bei OTE ist die Deutsche Telekom schon ein grosser Investor und wird wohl weiter aufstocken (derzeit 40%)

OTE wurde in den letzten Jahren fit gemacht, Personalkosten stark gesenkt und das Angebot stetig verbessert pay TV etc.


Bei dem Elektizitätsunternehmen Public Power Greece ist die Verschuldung hoch, die Marktdominanz ist jedoch auch sehr gewaltig, zudem werden da wohl schon Auslands-Investoren anklopfen, um Anteile zu übernehmen, derzeit hat hat der Staat noch fast 50% der Stimmrechte.

Andere Meinungen?


Antworten
Cullario:

Ja

 
28.01.16 19:01
Schließ ich mich an. Grad OTE wenig konjunkturabhängig.
Auch Opap ist interesant, aus Dividendensicht, als auch evt. Übernahmekandidat
Antworten
Cullario:

Greece

 
09.02.16 14:17
Kaufkurse?
Antworten
Cullario:

OTE

 
26.02.16 16:14
OTE gestern mit guten Zahlen, Dividendenerhöhung auf 10 Cent
Antworten
buzzler:

Mytilineos Group

 
27.02.16 15:42
Servus,

weiß von euch jemand wann es von der MYTILINEOS Group mal wieder Zahlen gibt? Die waren die letzten Jahre eigentlich immer recht vorbildlich bei den Veröffentlichungen, aber nun ist irgendwie der Wurm drin.
Ich hatte eigentlich vor hier einige Shares zu kaufen, da ich mit dem Unternehmen auf geschäftlicher Ebene bisher nur excellente Erfahrungen machen konnte und dies nun auch privat gerne wiederholen würde.

www.mytilineos.gr/

Grüße Buzzler

Antworten
buzzler:

So ist es richtig...

 
29.02.16 16:39
am Samstag habe ich mal hin geschrieben, Zack heute die Antwort:

www.mytilineos.gr/Uploads/nea/2016/...TKA_ANNOUNCEMENT_ENG.pdf

Kurs in den letzten Tagen fast 10% gestiegen... Es juckt mich, eine kleine Position zu kaufen!
Antworten
Hättewennund.:

Info zu OPAP von gestern

2
31.05.16 08:27
Euro Aktien: An der Spitze nimmt OPAP - Starker Start im ersten Quartal - Zielwert von EUR 9,60, Empfehlung Kaufen
2016.05.30 - 20.20

 Nach der Analyse des Aktienmarktes, das EBITDA des Konzerns für das erste Quartal schlagen Schätzungen um 6%, während gekennzeichnet Überraschung Dividende von EUR 0,57 je Aktie
Die Ergebnisse des ersten Quartals, die heute bekannt gegeben (30.05) OPAP, Kommentar Analysten Euro Aktien.
Nach der Analyse des Aktienmarktes, das EBITDA des Konzerns für das erste Quartal schlagen Schätzungen um 6%, während gekennzeichnet Überraschung Dividende von EUR 0,57 je Aktie.
"Der Beginn der OPAP für das Jahr 2016 ist stärker als erwartet", stellt die Euro Aktien.
Das Ergebnis vor Beiträge fielen 4,4% im ersten Quartal durch den Rückgang der griechischen Gewinnspiel betroffen und Come Bet, die jedoch teilweise durch numerische Offset, was zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf Sie bleiben nahezu unverändert.
Der Bestand umfasst OPAP auf den Top-Auswahl (Top-Picks), da sie davon aus, dass die Anleger beginnen, um die Chancen zu VLTs zu bewerten, was die Aktie attraktiv macht.
Die Euro Aktien Kaufempfehlung und den Preis halten - 9.6 für OPAP EUR Ziel.






Der Nettogewinn von OPAP im ersten Quartal belief sich auf 52,8 Mil. Euro in den ersten 3 Monaten 2016 von 58,1 Mil. Euro im ersten Quartal 2015 um 9%, während einschließlich der Abgabe auf die zunehmende Nettogewinn, Nettogewinn belief sich auf 42,8 mil. Euro.
Insbesondere das Ergebnis vor Beiträge (GGR) im ersten Quartal 2016 verringerte sich um 4,4% auf € 340,7ek. gegenüber € 356,3ek. das erste Quartal 2015.

Lotterie outperform sowohl die Scratch & die Lotterie- und die Sportwetten, die im Vergleich niedrigeren Zahlen aufgezeichnet über dem gleichen Zeitraum im letzten Jahr.
Net Spiele fiel um 2,5% auf € 153,8ek. im ersten Quartal 2016 gegenüber € 157,7ek. das erste Quartal 2015.
Aufgrund der rückwirkenden Anwendung des erhöhten Beitrag zum Nettogewinn ab dem 1. Januar 2016 einen Nettoumsatz von Spielen fiel um 11,5% auf € 139.6ek.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im ersten Quartal 2016 auf € 93,0ek. fast auf dem gleichen Niveau wie im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres betrug sie € 93,2ek. aufgrund der anhaltenden Fokus auf Kostendämpfung.
für die Erhöhung des Beitrags der Nettoumsatz bereinigt belief sich das EBITDA auf € 78,8 Mil., reduziert um 15,4% im Vergleich zum ersten Quartal 2015.

www.bankingnews.gr
Zuletzt 2016.05.30 geändert - 20.40
Antworten
odem:

put put put...

 
27.06.16 18:20

kooom..möchte die zwei sehn bevor ich mir paar PPCs ins Depot lege...put..puuut



Ende Oktober`15 hat der Aktionär einen Artikel über Public Power veröffentlicht...

http://www.deraktionaer.de/aktie/...-stock-gitb-wieder-gas-186260.htm

wer zu dieser Zeit hier eingestiegen ist,  hat sein Geld mehr als halbiert.

think about it !


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1ALPHA:

Das QE der Notenbanken

 
11.07.16 16:56
unterstützt auch die PPC, wegen der Mrd. Verschuldung. Sollte der Zins in Griechenland auch nur annähernd Richtung Zins Portugal gehen - hat das sehr starke Auswirkungen auf die PPC Gewinne, weshalb ich letzte Woche mit einer Anfangs Position eingestiegen bin - trotz des Risikos eines immer möglichen Totalverlustes.
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1ALPHA:

scharfe KO Scheine auf PPC

 
29.07.16 09:09
www.comdirect.de/inf/zertifikate/selector/...CK_OUT_ABS_FROM=

Kommentar: im Grunde ist die PPC selbst schon eine "Option", denn der BW soll ca. unglaubliche 9 mal höher sein, als der Börsenkurs - und da die Zahlungsmoral säumiger Kunden durch neue Gesetze jetzt angegangen wird...
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Hättewennund.:

3 ausländische Firmen sind Interressiert an ADMIE

 
15.08.16 15:02
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Französisch, Italienisch, Chinesisch Gebote in Griechenland Stromnetz der Anteile verkaufen
London (Platts) - 15. August 2016 841 Uhr EDT / 1241 GMT

RTE von Frankreich, Terna von Italien und State Grid International Development of Hong Kong sind bis hin zu einer zweiten Runde in Griechenland Verkauf einer 24% -Beteiligung an der Netzgesellschaft ADMIE, Inhaber Dienstprogramm PPC sagte am Montag in einer Londoner Börse Erklärung.

SGID von Hong Kong ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der State Grid Corporation of China.

Terna von Italien mit italienischen Infrastrukturfonds F2i SGR in Konsortium bewirbt.

PPC-Tochter ADMIE besitzt 11.365 km (7.046 Meilen) von Hochspannungsstromnetz in Griechenland.

PPC muss die Beteiligung verkaufen mit dem EUR86 Milliarden ($ 96000000000) Bailout zwischen Griechenland und seinen Gläubigern zu erfüllen, im Juli brokered 2015. Es muss auch jetzt bis zum Jahr 2020 auf 50% ihren Anteil an der griechischen Stromeinzelhandelsmarkt von mehr als 90% zu reduzieren.

PPC Retail Marktanteil sank auf 94,1% im ersten Quartal von 97,1% im 1. Quartal 2015.

Anfang August eingereicht Griechenland leistungsstarke GENOP / DEI Gewerkschaften eine Petition an den Staatsrat zur Aufhebung des Angebots. Die Gewerkschaften gegen jede Übertragung des Eigentums im Netz zu einem privaten strategischen Investor und sagen, dass die Regierung "PPC zu einer Katastrophe führt" durch die vertikal integrierten Dienstprogramm Aufspaltung.

PPC besitzt auch das Stromverteilungsnetz des Landes, bestehend aus 236.290 km von Nieder- und Mittelspannungsleitungen und 13 GW von Braunkohle, Erdgas, Wasserkraft und erneuerbare Erzeugungskapazität für 64% der griechischen installierten Gesamtleistung ausmachen.

--Henry Edwardes-Evans, henry.edwardes-evans@spglobal.com

--Edited Von Jonathan Dart, jonathan.dart@spglobal.com
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1ALPHA:

"...Power utility, aluminium producer sign new

 
07.10.16 11:01
Power utility, aluminium producer sign new contract; rate linked with int'l price of commodity..."
www.naftemporiki.gr/story/1155735/...h-intl-price-of-commodity

Kommentar: ein Stolperstein weniger...
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leines 66:

Public Power

 
30.01.17 11:44
Gibt es den Laden überhaupt noch ? Still geworden hier

Have a nice Day
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Schlafgut:

Einsammeln und warten

 
30.01.17 18:07
Stocke laufend auf. Tage wie heute sind perfekt zum Einkaufen. Hab mittlerweile ca 35000 stück. Kein Verkauf unter 10 Euro. Fundamentals biete massiv Platz nach oben.
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eckert1:

Habe den Eindruck

 
10.03.17 20:01
Public Power Greece wird Stück für Stück ausgehölt, am Ende bleibt nur die dreckige Kohle übrig, die nicht viel wert ist.

Lukrative Tochterunternehmen holt sich der Staat zurück, um sie dann zu verkaufen, PPG erhält nix dafür und verliert an Substanz...

Diese Meldung ist vielsagend:

www.marketall.eu/business/...ed-to-ensym-valued-at-4918m-euros

Ich überlege stark auszusteigen, war wohl fehlinvestiert, wenn der Staat lukrative Anteile einfach enteignet......

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Braino10:

Was

 
15.03.17 17:00
kann man hier in nächster Zeit so erwarten? Scheint ja nicht gerade zu explodieren, das Ganze. Bin drin aber überlege schon seit geraumer Zeit  meine Anteile abzustoßen….
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mitterland:

dividenden

 
04.10.17 08:02
gab es eigentlich in 2017 noch gar keine ausschüttung?
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Galearis:

was is mit Gr. Banken ?

 
04.10.17 09:04
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1ALPHA:

und die Angebote

 
15.06.18 13:14
für die Braunkohletochter kommen auch in den nächsten 2 Wochen.
simplywall.st/stocks/gr/utilities/ath-ppc/...tion-sa-atseppc/
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leines 66:

ppg

 
02.07.18 19:43
wird Zeit das die Griechen mal ihre Schulden bei PPG zahlen sonst sind die auch bald im Arsch  
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Renditeschupo:

kannste abschreiben

 
14.08.18 21:42
hab 30000 verloren nie mehr wieder helfe ich irgeneinem nu is schluss
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Cullario:

Opap

 
20.11.18 19:16
Gründe für die Verluste heute!?
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OlofM:

Opap

 
15.12.25 16:01
okkann man hier in nächster Zeit so erwarten? Scheint ja nicht gerade zu explodieren, das Ganze. Bin drin aber überlege schon seit geraumer Zeit  meine Anteile abzustoßen….
Antworten
OlofM:

Griechen Aktien

 
15.12.25 16:02
ann man hier in nächster Zeit so erwarten? Scheint ja nicht gerade zu explodieren, das Ganze. Bin drin aber überlege schon seit geraumer Zeit  meine Anteile abzustoßen…
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