Nö, ich nehmen weiterhin, so wie die große Masse, die SMA 200 als die wichtigere der 200er Varianten. Wenn du mal die letzten Wochen die Whipsaw an der 200er SMA anschaust, dann solltest du erkennen, daß hier in dieser Zeit fast tägliche der "Kampf" darum stattfand welches Lager die größere Kraft hat. Ich bin, wie viele andere Leute auch, kein großer Freund von exponentiell geglätteter gleitender Durchschnitten, da sie einfach in meinen Augen einen Teil des Sinns nehmen den diese Linie haben und halt schneller pendeln als die SMA. Im kurzen Bereich (z.B. bei 20 oder 50 Tage) kann man die vielleicht benutzen. Aber gerade bei längerfristigen Betrachtungen (100 Tage oder besonders bei 200 Tage) kenne ich nur wenige Leute die sich mehr an EMA orientieren als an SMA.
http://www.godmode-trader.de/wissen/index.php/Chartlehrgang:GDL3 > "...Ein exponentiell geglätteter gleitender Durchschnitt (engl.: Exponential Moving Average) wird berechnet, um dem Gewicht der älteren Schlusskurse weniger Gewicht und den jüngsten Daten mehr Gewicht zu verleihen... Analysten argumentieren, dass dieser Vorteil nur marginal sei und der exponentiell geglättete gleitende Durchschnitt zu schnell sei."
Auch in der täglichen Praxis habe ich festgestellt, daß sich der SMA deutlich mehr bewährt (weil die meisten Leute eben diese einfach gewichtete Art benutzen). Ich nehme am liebsten die Kombi aus 200er SMA und 50er. Wenn du lieber mit EMA arbeitest, dann ist das für mich auch o.k. Jeder muß halt den Stil finden der am besten zun ihm paßt. Von daher behaupt ich auch nicht meine Orientierung am SMA 200er wäre die "richtigere" Methode, sondern halt nur die üblichere. Wie dem auch sei, im Endeffekt ist dies auch nur ein Teil des Puzzle was man im Auge haben sollte. Viele andere Dinge sind mindestens so wichtig wie die Durchschnitte oder klar wichtiger, wie z.B. die mittel- bis langfristigen Trendlinien. Deswegen sollte man auch nicht zu sehr sich alleine darum balgen ob EMA oder SMA :)
(Verkleinert auf 80%)

