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Meldung des Tages: Der nächste Gold-Hebel? 200 Meter Treffer, volle Kassen – warum diese Aktie jetzt auffällt

GM will 18 Milliarden Dollar


Beiträge: 134
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Motors Liquidation. kein aktueller Kurs verfügbar
 
taos:

GM will 18 Milliarden Dollar

3
03.12.08 06:13
Detroit (dpa) - Die Lage der amerikanischen Autohersteller ist noch verzweifelter als bislang bekannt. Der Opel-Mutterkonzern General Motors braucht noch im Dezember einen Kredit über vier Milliarden Dollar. Insgesamt bat der größte US-Autobauer den US- Kongress bei der Vorlage eines Sanierungsprogramms um Kredite von bis zu 18 Milliarden Dollar bis Ende 2009. Der Konkurrent Ford braucht bis zu neun Milliarden. Die GM-Mitteilung löste sofort neue Spekulationen über eine drohende Pleite aus.  

03.12.2008 05:51 MEZ
Taos

Eine Partei, die Leute wie Clement unwürdig behandelt ist nicht wählbar.
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Ein Schweizer:

Immerhin fahren die Bosse jetzt mit sem Hybrid

 
03.12.08 07:13
nach Washington statt mit dem Jet. Und für 1 Dollar würde ich auch arbeiten wenn ich das letzte Jahr 25 Mio. verdient hätte. Diese Versager gingen später vermutlich noch als "Retter" hervor drum keinen Cent geben und Grounden den Mist!
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Lerche10:

Bankrott von GM kostet weltweit 15 Millionen Arbei

2
03.12.08 07:45
Bankrott von GM kostet weltweit 15 Millionen Arbeitsplätze da sind die paar Dollar Pinuts gegen.

Heller Wahnsinn: Der Rettungsplan von GM in Detroit

Dabei ist der Zustand von Citigroup noch nicht einmal der schlimmste Aspekt dieser Krise, die nun überwunden werden muss. Denn ganz aktuell hat das politische und ideologische Gezänk im US-Kongress, bis jetzt zumindest, die Vergabe eines einfachen Notkredits an General Motors verhindert, ebenso wie an Ford und Chrysler, die anderen beiden der drei großen US-Autoproduzenten. Das absurde Theater von US-Kongressabgeordneten, die den Chefs der „Großen Drei“ insbesondere vorgeworfen haben, mit ihren Privatjets zu den kurzfristig anberaumten Kongressanhörungen eingeflogen zu sein, unterstreicht nur die Tatsache, dass sich die Politiker in Washington in den letzten Jahren himmelweit von der Realität entfernt haben.

Wenn GM bankrott geht, droht eine Katastrophe von kolossalen Ausmaßen. Obwohl es bei dem Kollaps von Lehman Brothers, dem (bisher) größten Bankrott der US-Geschichte, offenbar eine geordnete Abwicklung der als „Credit Default Swaps“ (oder CDS) bekannten Kreditderivate gegeben hatte, war es schon vorher zum Zusammenbruch gekommen, da die Versicherer bereits *vor* Abschluss des Abwicklungsverfahrens zusätzliche Sicherheiten (collateral) hinterlegen mussten. Das wiederum führte zu den unglaublichen Abschreibungen im Oktober. Weil GM aber ein viel größeres Kaliber ist, wird auch der „Kollateralschaden“ viel größer sein. Außerdem tritt dies Debakel zu einem Zeitpunkt auf, an dem das Finanzsystem noch schwächer ist als bei der Lehman-Pleite.

Darüber hinaus wurde ein zweites, noch viel schlimmeres Problem größtenteils übersehen. Diejenigen, die dafür plädieren, GM einfach bankrott gehen zu lassen, argumentieren, GM könne nach Kapitel 11 des
US-Konkursgesetzes einen Vergleich anmelden, genauso wie andere große Unternehmen, die ins Trudeln geraten sind. Doch es könnte auch sein, dass ein solches Vorgehen misslingt, und dann würde es zu einem
Bankrottverfahren nach Kapitel 7 oder gleich zu einem völligen Konkurs von GM kommen – mit der Wirkung eines weltweiten Erdbebens.

Das Problem besteht darin, dass es bei einem Vergleichsverfahren zur Insolvenzabwendung nach Kapitel 11 US-Konkursgesetz einige Zeit dauert, bis das Unternehmen unter den Schutz eines Konkursrichters gestellt
wird. Bis zu diesem Zeitpunkt, d.h. für einige Wochen oder gar Monate, benötigt ein solches Unternehmen dringend „Überbrückungskredite“, um weiter produzieren zu können. Diese Form der Finanzhilfe ist im
US-Konkursverfahren bekannt als „debtor-in-possession“, oder DIP-Finanzierung, die ein wesentlicher Bestandteil der meisten Vergleichsverfahren nach Kapitel 11 ist, da es einige Zeit dauert, bis die Gläubiger und Konkursrichter den Reorganisationsplan gebilligt haben. Wie GM heute, gehen die meisten Unternehmen erst dann zu einem Konkursrichter, wenn sie überhaupt keine Liquidität mehr haben.

Die DIP-Finanzierung wird insbesondere Unternehmen gewährt, die entweder bereits in Konkurs gegangen sind oder die kurz vor dem Bankrott stehen, und im Allgemeinen hat die Begleichung dieser (neuen) Schulden Vorrang gegenüber den Ansprüchen anderer Gläubiger. Deshalb birgt die DIP-Finanzierung ein relativ geringes Risiko, und außerdem sind die in Rede stehenden Summen verhältnismäßig gering. Doch heute, also zu einem Zeitpunkt, an dem diese Überbrückungskredite ganz besonders benötigt werden, ist die DIP-Finanzierung stark eingeschränkt, da in Zeiten einer großen Kreditklemme selbst die gesünderen Banken ihre Kreditvergabe drastisch einschränken.


Der wankende Gigant GM
Quelle: Wikipedia – Common Licence
Wenn GM keine DIP-Überbrückungskredite erhält, dann müsste dieser Autoproduzent Teile des Unternehmens oder sogar den ganzen Konzern verkaufen. Die Konsequenzen einer solchen Entwicklung wären geradezu ein Albtraum. Abgesehen von dem Verlust von 100.000 Arbeitsplätzen bei GM selbst, spielt die Aufrechterhaltung der Produktion bei GM eine große Rolle für die Zulieferbetriebe, deren Existenz von diesem Autoproduzenten abhängt. Wenn GM bankrott geht, dann werden schon bald die meisten, vielleicht sogar alle GM-Zulieferer in den USA und sogar auch im Ausland untergehen. Darüber hinaus sind diese GM-Zulieferer auch für andere große Autoproduzenten der Welt wichtig. Viele Autobauer in Übersee müssten ihre Fabriktore schließen, wenn diese amerikanischen Zulieferer vom Markt verschwunden sind. Einige Analysten schätzen, dass bei einem GM-Bankrott im kommenden Jahr 2009 aufgrund der Folgewirkungen insgesamt bis zu 2,5 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen. Betrachtet man den Effekt, den der Verlust dieser 2,5 Millionen Arbeitsplätze auf die Gesamtverluste der Wirtschaft außerhalb des Autosektors – Stichwort: Dienstleistungen, Zwangsversteigerungen etc. – hat, dann könnten laut einigen Schätzungen insgesamt sogar über 15 Millionen Arbeitsplätze verloren gehen.

Bankrott von GM kostet weltweit 15 Millionen Arbeitsplätze

Angesichts dieser wahrhaft schrecklichen Aussichten sind die US-Kongressabgeordneten aber vor allem auf der Tatsache herumgeritten, dass der GM-Boss im privaten Firmenjet nach Washington geflogen ist. Dabei denkt man unwillkürlich an das Bild von Nero, der auf seiner Geige herumfiedelt, während Rom in Flammen aufgeht. Angesichts dieser absurden Haltung in Washington ist es keine Überraschung, dass auf dem kürzlichen Gipfel zwischen EU und Asien chinesische Regierungsbeamte die Idee zur Diskussion stellten, den Handel zwischen den Staaten der EU und großen Ländern Asiens, wie z.B. China, nicht mehr in US-Dollar, sondern zukünftig in Euro, Renminbi, Yen oder anderen nationalen Währungen abzuwickeln. Die Rettung von Citigroup und das Debakel bei GM haben den Tod des alten Bretton-Woods-Dollarsystems, wie es sich nach 1944 entwickelt hat, bestätigt.

www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13204
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andre_s:

GeneralManager

 
03.12.08 08:26

Wie kann man zur Regierung gehen und nach Geld betteln und gleichzeitig als betonen man würde 30000 Arbeitsplätze abbauen, da gibts andere Möglichkeiten (z. B. benötigen Geld um die Produktion vom VOLT schneller voran zu treiben, damit mehr davon produziert werden können und um mit diesem Wagen intl. Märkte zu erobern) . Diese Schlafmützen von GeneralManager, würden auch keinen Cent von mir bei einsem solchen Sanierungsvorschlag bekommen. Wenn später die Arbeitsplätze aufgrund von geänderten Arbeitsbedingungen wegfallen, kräht da kein Hahn nach.

Gruß André  (der seine Aktien von GM abgeschrieben hat)

 

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Maxgreeen:

Saab und Opel verkaufen und dann gesundschrumpfen

2
03.12.08 08:32
GM wird von einer Weltfirma zu einem amerikanischen Unternehmen gestutzt werden müssen.
"Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung"
Dieter Hildebrandt
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StockEXchan.:

Bin dafuer!

 
03.12.08 08:35
aber das gesamte Management wird ersetzt! es kann ja nicht sein, dass Versager die Unternehmen weiterleiten sollen! Und das zur Verfuegung gestellte Geld wird zu Marktueblichen Bedingungen verzinst.
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tomix:

Lustig - da kommen solch krasse News, und die Aktie steigt . . .

 
03.12.08 08:54
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cerosolar10:

Jetzt GM viliegt nach oben.Aktie ist über 10 € wert .

 
03.12.08 09:19
03. Dezember 2008, 07:45 Uhr
KRISELNDER US-AUTOBAUER

GM streicht mehr als 30.000 Jobs zusätzlich

General Motors bittet die US-Regierung um Geld - und verspricht dafür drastische Einschnitte: Bis 2012 will der Konzern weitere 31.500 Jobs streichen. Noch in diesem Monat braucht der Autogigant nach eigenen Angaben vier Milliarden Dollar.

 

Washington - Es sind große Zugeständnisse, die General Motors (GM), Ford und Chrysler dem US-Kongress präsentiert haben. Sie müssen groß sein, denn zwei der drei großen US-Autobauer sind nach eigenen Angaben in existentiellen Nöten. Bekommen sie nicht bald Geld, droht den Giganten das Aus.

 

GM will 18 Milliarden Dollar 5151159 AFP

GM-Zentrale in Detroit: Warnung vor dem Aus

GM kündigte an, noch in diesem Monat ein erstes Darlehen in Höhe von vier Milliarden Dollar zu brauchen, weitere acht Milliarden bis Ende März. Sollte sich die Marktlage weiter verschlechtern, sei zusätzlich eine Kreditlinie von sechs Milliarden Dollar notwendig.

Chrysler teilte mit, ohne staatliche Hilfe drohe dem Unternehmen im ersten Quartal des kommenden Jahres die Insolvenz. Der Konzern beantrage daher ein Darlehen in Höhe von sieben Milliarden Dollar, das noch vor Jahresende benötigt werde.

Ford bat den Kongress um eine Absicherung in Höhe von neun Milliarden Dollar, erklärte aber zugleich, möglicherweise werde das Geld gar nicht gebraucht. Ford will 2011 wieder Gewinn machen oder zumindest ein Nullwachstum erreichen.

Um an die Staatsgelder zu kommen, will GM bis zum Jahr 2012 zusätzlich 31.500 US-Jobs streichen. Die Opel-Mutter kündigte zudem an, dass es seine Marken Saab und Saturn möglicherweise verkaufen werde. In den USA werde sich der Konzern künftig auf vier zentrale Marken konzentrieren: Chevrolet, Cadillac, Buick und GMC.

Auf die  Absatzkrise wollen die "Big Three" mit einer deutlichen Drosselung der Produktion reagieren. GM plant für das erste Quartal 2009 die Produktion von nur noch 600.000 Autos, das entspricht einem Rückgang von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Ihre Gehälter wollen alle drei Autobosse zusammenstreichen. Ford-Generaldirektor Alan Mulally, der im vergangenen Jahr 28 Millionen Dollar verdiente, erklärte sich bereit, ein Jahressalär von einem Dollar zu akzeptieren, sollte sein Konzern die geforderten Kredite erhalten. Auch GM-Chef Rick Wagoner gab ein entsprechendes Versprechen ab. Chrysler-Boss Robert Nardelli hatte dies bereits im November zugesagt.

Die großen Zugeständnisse waren erwartet worden. Denn nur wenn die Bittsteller klarmachen, dass sie ihr langfristiges Überleben sichern werden, dürften am Donnerstag der Bankenausschuss des US-Senats und am Freitag der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses dem Antrag auf Staatshilfen stattgeben.

Der erste Anlauf der großen drei  war am 19. November phänomenal gescheitert. Die noch amtierende Regierung lehnte es ab, einen Teil des 700-Milliarden-Dollar-Rettungspakets für Banken an die Autokonzerne abzuzweigen. Die Entscheidungsträger bezweifelten, dass ein Hilfspaket eine dauerhafte Gesundung der Konzerne bringen könnte.

Denn die US-Autobauer stecken in einer  tiefen Strukturkrise. Jahrelang setzte Detroit stur auf Spritfresser und Monstertrucks. Gegen Gesetze für umweltfreundlichere Fahrzeuge, die weniger Treibstoff verbrauchen, wehrte man sich. Durch die Klimadebatte und die internationale Finanzkrise brechen die Umsätze ein, die big three werden ihre Spritfresser nicht mehr los.

Der November entpuppte sich als besonderer  Horrormonat für die großen Drei: Nach Firmenangaben setzte General Motors im November 41 Prozent weniger Fahrzeuge ab als im Vergleichsmonat des Vorjahrs. Bei Ford lag das Minus im Jahresvergleich bei 31 Prozent, Chrysler verkaufte 47 Prozent weniger. Weniger als 13 Millionen Fahrzeuge dürften in diesem Jahr in den USA verkauft werden; 2007 waren es noch mehr als 16 Millionen.

ssu/AFP/AP

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bullorbear:

...

 
03.12.08 10:38
Wann wird denn über den Kredit entschieden?
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treader1:

bullorbear

 
03.12.08 10:46
du meinst über die Geldverbrennung.

cerosolar10  du meinst doch wohl 1€.
Antworten
tafkar:

24 mrd. dollar haben gm und ford im 3. quartal

 
03.12.08 10:47
verbraten. bei zusage der staatsmittel reichen diese dann grad mal ein weiteres quartal!
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kurbelwelle:

@cerosolar komisch

 
03.12.08 10:52

irgendwie kommen immer die übertrieben positiven Betreffzeilen von dir.

Hast du GM Aktien die du unbedingt für 10 euro verkaufen willst???

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harcoon:

halten wir also fest: der Staat soll dafür eine

 
03.12.08 11:07
Belohnung zahlen, dass ein Konzern weitere 30.000 Arbeitslose liefert. Wer ist eigentlich der Staat?
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
Ein negativer Aktienkurs wurde noch nie beobachtet.
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SteG:

@harcoon

 
03.12.08 11:14
Nein, der Staat soll eine "Belohnung" zahlen, dass der Rest der Angestellten (nach den 30000 Arbeitslosen) ihren Job behält. Angesehen von Arbeitsplätzen von Zuliefern, Pensionsleistungen etc., etc.
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harcoon:

ach so, danke.

 
03.12.08 11:39
vorausgesetzt, der Konzern kann seine Produkte verkaufen, was zu bezweifeln ist. Im Insolvenzfall ist zusätzlich das Geld der Steuerzahler auch noch weg. Macht aber nichts, weil die Monsterschulden sowieso niemals getilgt werden können.
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
Ein negativer Aktienkurs wurde noch nie beobachtet.
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gifmemore:

hmm... neue produkte...

2
03.12.08 11:55
ist der "Volt" wirklich dass allheilmittel?!

wohl kaum - da irgendwer auch diese kisten kaufen muss.
nicht umsonst stöhnen alle autohersteller - unabhängig von ihren produkten.

zumindest ist mir nicht bekannt, dass toyota oder honda  in den letzten monaten wesentlich mehr prius etc. abgesetzt haben und daher supie spietze dastehen.

gm hat probleme ... ok... aber ein einziges modell wird den konzern nicht soo schnell retten. die sind fertig - gleichgütlig wieviel kohle man da noch reinbläßt. der markt wird das problem auf seine weise regeln und wenn dies bedeutet, dass es bald einen konzern weniger gibt auf dem planeten, dann ist das ebend so.

die manager kommen dabei gut weg - die arbeiten eh nur noch aus fun und nicht aufgrund materieller notwendigkeiten. die dummen sind die arbeitnehmer, die mal wieder (und das auch in usa) die zeche zahlen müssen. die können weder etwas für falsche produktentscheidungen etc. letztlich sind diese es aber, die immer wieder dumm dastehen.

wenn man 25mios im jahr verdient - dann ist es im prinzip auch wurscht, ob man nun arbeitslos wird oder nicht - wenn mann 20000$ verdient, dann sieht es schon ein wenig anders aus.

letztlich zeigt sich - wie abgehoben die sog. wirtschaftelite fehlerhafte entscheidungen getroffen hat. dies gilt sowohl für die banken, als auch andere konzernlenker. aber das führt natürlich nicht dazu über die total überzogenen bezüge mal nachzudenken.

letztlich werden immer die gefeuert, die kleine fehler machen - entschiedet aber ein konzernlenker falsch, dann tritt er bei hohen abfindungen zurück und findet schnell einen noch besser bezahlten neuen job.

gerade heute in der zietung der fall arcandor... der vorstand (sei 2005 mehr als erfolglos - war damals aber auch schon abzusehen) tritt demnächst zurück ... und wer kommt... der ex-finanzvorstand der telekom... ein versager ersetzt einen anderen!
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Maxgreeen:

Elektroautos sind teuer und nur was für die

 
03.12.08 11:57
"vermögenden" Einkommensklassen nichts für die Masse ( vielleicht in 2-3 Jahren )
"Bildung kommt von Bildschirm und nicht von Buch, sonst hieße es ja Buchung"
Dieter Hildebrandt
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ratzeputz:

Wenn GM 18 Mrd. erhält,..

 
03.12.08 12:08
dann wird das in einer Komplett-Verstaatlichung enden. Aktuelle Börsenkapitalisierung 2,5 Mrd. Euro. 18 Mrd. Dollar sind 12 Mrd. Euro. GM wird zur Besicherung des Darlehens Anteile verpfänden müssen. Wenn die Besciherung schlagend wird, heisst das alle Anteile zu den Darlehensgebern. Und davon ist ausgehen! Oder glaubt jemand an eine Sanierung eines autobauers in 1 Jahr? Mit notwendigen Neuentwicklungen, Modellzyklen und angeschlagenem Image! Never ever!
Antworten
SteG:

@harcoon

 
03.12.08 12:11
GM ist ein typischer Fall von "to big to fail"...

Es geht dabei nicht nur um die Arbeistplätze (auch Zulieferer), sondern um die Pensionsverpflichtungen von GM und auch um die Gläubiger der Schulden. Das würde zu immensen Ausfällen und wahrscheinlich zu dem Fall weiterer Banken führen, die dann wieder mit Staatsgeldern gerettet werden müssten...

Alles in allem eine NoWin Situation für die USA, kannst nur zwischen Not und Elend wählen. Allerdings kostet "die Not" zumindest kurzfristig erst mal "nur" 25 Mrd Dollar für die Big 3....
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harcoon:

Die Autos sind immer langlebiger und wartungs-

3
03.12.08 12:21
freundlicher geworden, ich habe mich immer gewundert, warum man noch neue kaufen soll. Wenn der Ölpreis erst bei 30$ liegt, werden die alten Spritfresser weiter gefahren, und wer kauft dann die umweltschonenden Innovationen, die schon seit Jahrzehnten in den Schubladen der Ingenieure versteckt wurden? Vielleicht einige wohlhabende Gutmenschen, die ihr Gewissen entlasten möchten, aber sonst?
Nur mal so zum Nachdenken...
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
Ein negativer Aktienkurs wurde noch nie beobachtet.
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harcoon:

die Kunden haben durch ihre Nachfrage immer

 
03.12.08 12:25
bestimmt, was produziert wurde, manipuliert durch Werbung u. Prestigedenken. Wenn die Nachfrage nicht vorhanden ist, was soll dann produziert werden?
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
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harcoon:

interessanter Bericht gerade auf N-TV: Detroit

 
03.12.08 12:32
Verfall der Autostadt
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
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gifmemore:

umweltschonende innovation

 
03.12.08 12:38
sehe ich nicht... auch nicht bei den aktuell besseren motoren der deutschen hersteller.

mein auto ist 11 jahre alt - verbauch in der stadt ca. 8 - 9 liter.
ab und an gucke ich mir mal neue automodelle an, schließlich wird es bestimmt irgendwann einmal zeit für ein neues.

was muss ich da lesen 7,5 liter im dittelmix - was schon wirklich gut ist.

sorry - aber das sind doch keine innovationen ... insgesamt haben alle hersteller nicht wirklich viel neues in den letzten 10 jahren auf den markt gebracht. 5 liter auto - fehlanzeige.

nun tendiert der benzinpreis wieder bei 1,15€... und man sieht sie wieder ... die dicken karossen mit einem spritverbrauch von 1972.

die politik ist scheinbar handlungsunfähig und die konsumenten wollen lieber einen SUV als ein hybridmodell - kostet ja sogar noch weniger (der suv)

jede standard-familie (2E+1K) muss offensichtlich einen riesigen kombi fahren - ich kann das alles nicht verstehen...

von daher sehe ich es gespalten mit dem erfolg neuer produkte - die konsumenten fordern einen bequemlichkeitserhalt  - sobald dieser eingeschränkt wird .. .wird wieder rumgemosert.

man stelle sich vor ... eine typisch deutsche 1-Kind-Familie mit einem Hybridgolf anstelle eines Passat-Benziners... würde wohl gehen... "aber man bekommt den Kinderwagen da immer so schwer rein!" (Echtes-Zitat bezogen auf einen Normalo-Golf)
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harcoon:

stimmt, die neuen Karossen sind vollgepackt

 
03.12.08 12:45
mit Komfortpaketen, wiegen fast das Doppelte und haben auch doppelt so viel PS. Meine erste Ente hatte 16 PS und war am Berg etwas unwillig, aber sonst?
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gifmemore:

wir haben noch einen älteren corsa..

 
03.12.08 12:57
45P - sowas gibts eh kaum noch! - aber dafür nur 6-7 liter in der stadt ... der wahnsinn.

also warum sollen wir uns neue autos kaufen - wegen dem verbrauch wohl kaum. viele neueren modelle verbrauchen mehr und da die meisten menschen eh nur in der eigenen stadt unterwegs sind ... darf wirklich die frage gestellt werden... weshalb man dafür 110ps braucht.

aber gut... da kauft man bei ikea ein paar energiesparlampen und spendet für greenpeace 50€ - da kann man dann auch die 3km zum bäcker mit dem auto fahren.... "dafür hat man es ja!"
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harcoon:

Den 3-Liter Lupo gibts doch schon lange! Warum

 
03.12.08 13:20
hat kaum jemand den gekauft? Der Kunde will PS und liest Autobrüllt!
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
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Mystiker:

Weil man nicht nur an einer Ecke sparen kann...

 
03.12.08 13:28
... und die 3L des Lupo waren nur mit wahnsinnigen Einbußenzu erreichen!
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kurbelwelle:

@gifmemore

 
03.12.08 13:33
schön und der neue opel corsa benziner verbraucht mit 60PS das selbe klar will man immer mehr PS aber es gibt dennoch einen trend zum spritsparenden Modell irgendwie hab ich das Gefühl ihr schaut nur auf die dicken Autos und jammert rum dass die immernoch soviel verbrauchen schonmal auf kleinwagen geachtet? andscheinend nein!
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harcoon:

welche Einbußen denn? Hier stehen die Jeeps

 
03.12.08 13:35
und Landrover mit laufenden Motoren vor  dem Sparladen und warten auf frei werdende Parkplätze. Kaum jemand ist bereit, an der Ampel den Motor abzuschalten, was der Lupo automatisch tat. Aber wenn der Sprit 3 Cent teurer wird, geht das Gejammer los. Umdenken scheint nicht möglich zu sein, ohne Zwangsmaßnahmen läuft hier nichts.
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
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Mystiker:

Einbußen in Sicherheit und Qualität.

 
03.12.08 13:36

Schon mal in so einem 3L Lupo gesessen?

 

Alleine die Teerschneider als Reifen sind ein Sicherheitsrisiko! ^^

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harcoon:

naja, da kochen die Emotionen hoch, die einen

 
03.12.08 13:41
reduzieren den Rollwiderstand, und die anderen walzen alles platt. Hab aber noch keine Schnitte im Asphalt gesehen. Mein Suzuki Wagon R verbraucht 5 Liter in der Stadt.
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
Ein negativer Aktienkurs wurde noch nie beobachtet.
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harcoon:

an dieser Diskussion sieht man jedenfalls deutlich

 
03.12.08 14:43
wie gering die Akzeptanz ressourcenschonender Technologie ist. Die Gesichter möchte ich sehen, wenn die im Winter die Heizung ihres Volt suchen...
"Bei Null ist Schluß. Alles andere wäre reine Spekulation"
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tomix:

Meine Karren sind 18 bzw 15 Jahre alt und haben beide etwa 100 PS...

 
03.12.08 18:45
da beide relativ klein und handlich sind gehn se dennoch gut abd . . . und saufen 10 L Super bei meiner Fahrweise. Aber wenigstens verschwnde ich keinenressourcen durch unnötigen Neuwagenkauf. Hab noch nie nen Neuwagen besessen. fahre lieber alte Autos bis sie aber auch gar nichts mehr taugen. Hat was... vor allem spart man ne Menge Geld, und das trotz dem hohen Vebrauch
Antworten
afruman:

Die alten Karren kosten doch unsummen

 
03.12.08 19:21
an Unterhaltung.Reparaturen,Benzin,Versicherung,Steuern.Da kaufe ich lieber alle paar Jahre nen Jahreswagen und habe meine Ruhe.Meine Firma kauft mir zusätzlich alle 3 Jahre nen neuen.Fahre nen Passat der mit 140Ps und Bleifuß 6-8 Liter Diesel frisst.Nach Ablauf der Garantie kommt der wieder weg.Neuwagen kaufe ich nur mit 20% Rabatt,da lohnen gebrauchte kaum noch.
Antworten
nopanic:

ich sag euch was der mist ist

 
03.12.08 19:36
wenn sie jetzt die autoindustrie unterstützen,müssen sie spätestens in einem halben jahr 20 milliarden nachbuttern,100%,weil wenn sies nicht machen,wären ja die ersten 20 umsonst gewesen
Antworten
Ein Schweizer:

Das wäre ja nicht das erste mal das der Staat hilft.

 
03.12.08 19:51

Und immer heissts man werde sanieren um wieder auf die Gewinnstrasse zu kommen. Ewig die gleiche Leier. Sie würden die 33mrd. lieber direkt den Arbeitslosen geben damit die Zeit haben nen neuen Job zu suchen und der Rest gehört eingestampft.

Wenn hier alle so alte Karren fahren kanns ja nicht aufwärts gehen. Ich habe nen 13 Jährigen Citroen und der tuts noch ne weile.

Antworten
cicco:

...30 Jahre für ein Auto, kein Problem....

 
03.12.08 20:04
...bei guter pflege , aber es gibt 1000 argumente dagegen ein auto so lange zu halten...
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Nuss:

Wir leben in einer Konsumgesellschaft also bitte!!

 
03.12.08 20:05
weiß jemand schon wann genau der Kongress sich äußern will also ende der woche is schon klar aba halt so nach börsenschuß oder davor? Time?
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doden:

Ich habe

 
03.12.08 20:09
auch noch nie einen Neuwagen gefahren. Mein Golf ist jetzt acht Jahre alt, hat 300TK runter und fährt einwandfrei. Warum sollte ich mir einen neuen leisten? Ich könnte es mir zwar leisten, aber das fiele mir im Traum nicht ein...500TK sind mein Ziel!
Antworten
Marlboromann:

Was ist denn mit Mercke Millardschwundus geworden?

 
03.12.08 20:10
Haben die Banken ihm jetzt einen Kredit gegeben oder darf er jetzt auch Hartz IV beantragen?
Antworten
cicco:

...E-Antrieb oder Otto mit 3 L Verbrauch ?....

 
03.12.08 20:18
...wer entscheidet über die zukunft. der markt, die industrie oder die politik ?
Antworten
afruman:

Merkce wird Ratiopharm Anteile verkaufen

 
03.12.08 20:19
soweit ich weiß war das Bedingung vom Staat.
Antworten
cerosolar10:

GM steigt kommende Woche über 5 € sofort.

 
04.12.08 09:28
                   
                                                                                                                                                                                                                               
 
Autobosse bieten den persönlichen Totalverzicht
Kongress soll die großen drei US-Fahrzeughersteller mit 35-Milliarden-Spritze retten
                     
                    GM will 18 Milliarden Dollar 5155438
               
                                               
Die US-Autobosse haben eine Kehrtwende vollzogen: Die Chefs von Ford, General Motors und Chrysler wollen für einen Dollar Jahresgehalt arbeiten, wenn der Staat ihnen hilft, die Pleite abzuwenden.
Vor zwei Wochen zogen sich die Vorstandschefs der großen drei US-Autokonzerne den Zorn aufgebrachter Parlamentarier zu, als sie in Washington privaten Firmenjets entstiegen und sich zum Kapitol chauffieren ließen, um für 25 Milliarden Dollar Steuergeld zur Rettung ihrer schwer angeschlagenen Unternehmen zu betteln. Pläne, auf ihre Millionengehälter zu verzichten oder mit einer Linienmaschine von Detroit nach Washington zu fliegen, hatten die Manager auf Nachfrage der Abgeordneten nicht. Diese erteilten ihnen deshalb eine Abfuhr. Sobald sie ein neues Gechäftsmodell präsentieren, so der Auftrag aus Washington, könnten die Konzernchefs zurückkehren und einen neuen Kreditantrag stellen. Die Geschäftsmodelle haben die Autobosse nun parat und versehen diese mit einem neuen Preisschild: Nun soll der Staat bis zu 34 Milliarden Dollar lockermachen. Zunächst verblüffte Ford mit einem besonderen Angebot. Vorstandschef Alan Mulally will dem Kongress heute erklären, dass er mit einem Jahressalär von einem Dollar zufrieden wäre. Vergangenes Jahr hatte der Manager noch 21,7 Millionen Dollar kassiert. Auch General Motors-Chef Rick Wagoner, der es 2007 auf 14,4 Millionen Dollar brachte, und Chrysler-Boss Robert Nardelli, dessen Bezüge nicht bekanntgegeben wurden, willigten in die massive Gehaltskürzung ein. Auch versprach Mulally, die fünf Jets seiner Firma zu verkaufen. GM will sich von vier seiner sieben Luxusflieger trennen. Um ein weiteres Signal der neuen Bescheidenheit zu setzen, reiste Mulally zu seinem zweiten Kongressauftritt in einem Hybridauto seines Hauses an. Neben den persönlichen Opfern der Manager, die etliche Kongressabgeordnete als billige Werbemasche kritisierten, planen die Konzerne Einzelmaßnahmen, um aus der Krise herauszukommen (siehe Hintergrund). Ob dies die Volksvertreter überzeugt? Sie wollen helfen, ein Blankoscheck komme aber nicht in Frage. Für Steve Sutton aus Fenton im US-Staat Michigan ist die Sache hingegen klar: "Die Regierung muss unserer Autoindustrie unter die Arme greifen." Der 65-Jährige, der über 30 Jahre für General Motors gearbeitet hat, ist sich sicher, dass GM, Chrysler und Ford ohne Geldzuschuss nicht überleben. Dies würde nicht nur die USA, sondern vor allem Michigan hart treffen. Denn nicht nur die Autoarbeiter würden entlassen, sondern auch Mitarbeiter der Zulieferer und Leute in Restaurants, Geschäften und Tankstellen. "Alles bei uns hängt mit der Autoindustrie zusammen. Geht sie bankrott, gehen alle bankrott", sagt er. Stolz erklärt der Autobauer, in Michigan seien die Leute hart im Nehmen. Das hätten sie während der großen Autokrise der 80er Jahre bewiesen. "Doch was heute passiert, ist auch für uns etwas zu viel." Mitleid hat er vor allem mit den jungen Kollegen. "Im Vergleich geht es mir gut. Aber wenn die Jungen ihre Jobs verlieren, werden sie wohl keine so gute Arbeit mehr finden." Die US-Autokonzerne haben sich immer um ihre Angestellten gekümmert. Es gab einen guten Stundenlohn, Krankenversicherung und angemessenen Urlaub - für Industriejobs keinesfalls selbstverständlich. Diese Zeiten sind vorbei. Und doch hofft man, dass sich wenigstens die Abwärtsspirale verlangsamt. Nach Schätzungen des "Center for Automotive Research" würden mit einem Niedergang der Autoriesen drei Millionen Arbeitsplätze wegfallen. Die Folgen wären für Michigan fatal. Schon jetzt hat der zehn Millionen Einwohner zählende Staat mit neun Prozent Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Den lokalen Verwaltungen geht bereits das Geld für Arbeitslosenhilfe aus. "Schuld am Schlamassel haben alle", sagt Susan Davis. "Die amerikanischen Autofahrer, die lieber große Autos kauften als energieeffiziente. Die Autobauer, die zu lange warteten, um auf Trends zu reagieren. Die Politik, die keine höheren Umweltstandards setzte." Die 80-Jährige hat Jahrzehnte für Ford gearbeitet. Heute lebt sie in Ann Arbor, wenige Kilometer von Detroit. Auch der Autoverkäufer Galen Haynes aus Flint, der Geburtsstadt von GM, sitzt auf Nadeln. "Wir verkaufen 50 Prozent weniger Chevrolets, als in den 90er Jahren", erzählt der 58-Jährige. Doch er wundert sich nicht darüber. "Viele wollen in Zeiten wie diesen, keine großen Anschaffungen machen. Sie wissen nicht, ob sie im nächsten Jahr noch einen Job haben." Die Industriestadt hat bis Ende der 80er Jahre ausschließlich für und von General Motors gelebt. Doch mit der Auslagerung eines großen Teils der GM-Produktion nach Mexiko ging es mit der Stadt im Nordwesten von Detroit stetig bergab. Und ein Ende scheint nicht in Sicht.

PETER DE THIER, HEIKE WARMUTH
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kurbelwelle:

@cerosolar10

 
04.12.08 10:36

wow solangsam wirste realtistischer! Was versprichst du dir denn davon?

Ich meine bringen solche headlines was? interessieren würde mich das mal schon...

Antworten
Xcecc:

CNN

 
04.12.08 11:23
auf CNN kam eben eine Laufschrift wo stand das die 34 Millarden  genehmigt wurden aber ich kann im netz keine Nachricht finden ???????
Antworten
kurbelwelle:

vll haste es damit verwechselt

 
04.12.08 12:34
money.cnn.com/2008/12/03/news/companies/uaw/index.htm?cnn=yes
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Biomüll:

kommt es auf 0,018 Billionen noch an ?

 
04.12.08 12:40
wenn in dieser Krise bereits je nach Schätzung 4 bis 8 Billionen in die Hand genommen wurden ?

NEIN, peanuts
Antworten
kurbelwelle:

Oh doch,

 
04.12.08 12:49

darauf kommt es an. Man muss überlegen ob das Geld auch wirklich was bringt besonders bei GM ist das sehr fraglich. Bei Ford sieht die ganze Sache schon etwas besser aus. Ich glaube nicht das GM die paar Milliarden reichen werden.

Interessant finde ich jedoch dass sie Schweden fragen ob sie Saab nicht kaufen wollen aber an Opel wie versessen festhalten (Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,594226,00.html)

Da drängt sich einem die Frage auf ob da das Tochterunternehmen in gewisserwiese die Rolle des Mutterunternehmens übernimmt. Verkehrte Welt! Wieso verlagert GM auch die Entwicklung an ein Tochterunternehmen aus? Um geschönte Bilanzen vor zu weisen? letztenendes hat es ja wohl nichts gebracht.

Antworten
Xcecc:

wann fällt die entscheidung denn ????

 
04.12.08 13:18
kann einer sagen wann die entscheidung fallen soll ?????
Antworten
Biomüll:

0,018 Bio UDS egal bei 4-8 Bio

 
04.12.08 14:04
glaube mir, die "Bedingung" des Kongress, dass die Autobauer ein glaubhaftes, taugliches Konzept vorzulegen haben, ist LANGFRISTIG eine gute Hoffnung, KURZFRISTIG aber nicht mehr als die notwendige Rechtfertigung nach INNEN (Steuerzahler) wie nach AUSSEN (WTO, Wettbewerber), dass man 0,018 Bio auch in die Autobauer stecken kann.

Wie man zudem sonst rechtfertigen, dass zwar 4 - 8 Bio USD verwendet werden und Banken und Bankern den Arsch zu retten, aber nicht 0,018 Bio für einen Fließbandarbeiter oder Pensionsten von GM  ;0)

Das sind die Gründe, warum die staatliche Unterstützung so gut wie sicher ist und warum die Aussage  von posting 48 ("ob das Geld auch wirklich was bringt")  total irrelevant ist für die Entscheidung des Kongress. Denn ob es WIRKLICH erst etwas bringt, sieht man erst NACHDEM ein solches Rettungsprogramm umgesetzt wird.

Das ist aber zugleich der Grund, warum ein erheblicher Teil dieser "Rettung" bereits IN DIE MÄRKTE eingepreist werden, bevor es verabschiedet werden wird.
Antworten
Jensemann:

wann wird denn bekannt gegeben,

 
04.12.08 14:25

ob das Rettungspaket genehmigt wird?

 

Antworten
kurbelwelle:

Geld an sich kann helfen...

 
04.12.08 14:59

aber 18 Milliarden sind eindeutig zu wenig damit GM sich restrukturieren kann und auch irgendwann wieder in die Gewinnzone kommt, kurzfristig kann das helfen aber langfristig werden noch sehr viel mehr Mittel benötigt und so gesehen reichen bzw. nur 18 Milliarden rein garnichts es verschiebt nur die Insolvenz auf einen anderen Termin.

Wann die Entscheidung kommt weiß leider keiner genau können eben nur abwarten ;-)

Antworten
Xcecc:

hab meine eben verkauft

 
04.12.08 15:12
ist mir zu heiss geworden hab eben ein bericht gelesen das GM sich garnicht von seinen Marken trennen will .... naja und irgendwie sagt mir ein Bauch das das alles ziehmlich nach Chapter 11 stinkt ;) mal schaun
Antworten
hhsjgmr:

schau Dir Delphie an

 
04.12.08 15:17
wie die dann von 0,3,Euro hochgegangen sind ,
also ein guter Zock
Antworten
TommiUlm:

GM, Ford und Chrysler haben Anspruch auf Kredit

 
04.12.08 16:29
Die Autobauer haben einen Anspruch auf den Kredit, schliesslich sind diese Unternehmen ein
Leistungsträger der Gesellschaft.
Schon aus ethischen Gründen ist es ein absolutes Muss diese Unternehmen zu stützen, im Gegensatz
zu den Banken deren CEO's stopfen sich mit dem Geld aus Staatsmitteln noch die Taschen voll
bevor die sich endgültig in der Südsee absetzen, der Kongress müsste das zum Teil bei der FED
geparkte Geld unverzüglich auf die Konten der Autobauer umleiten, die Banken geben weiterhin
eh keine Kredite und parken das Geld zu 0,3% Zinsen bei der FED.

Denen sollte man ordentlich auf die Finger hauen, eine Schande.
Antworten
The_Player:

KEIN Anspruch!

7
04.12.08 18:28
Warum sollten die einen Anspruch auf das Geld haben? Und ethische Gründe anzuführen ist doch wohl ein Witz!

Was wird denn passieren wenn das Geld fließt:
-die unternehmen sind kurzzeitig finanziert
-der markt bleibt weiter sehr hart, vor allem für DIE ANDEREN die keine Unterstützung bekommen
-hält die Krise länger an gehen die guten Unternehmen Pleite während die grottigen dank Unterstützung überleben
-ist das ethisch korrekt?

Lässt man hingegen einen über die Klinge springen, oder auch 2 geht es den verbleibenden besser, DAS ist Marktwirtschaft! Der schlechteste fliegt raus! Greift man dort ein und stützt die Pleitekandidaten wirds immer enger für alle! Und wenn man auch alle daraus folgenden "Problemkinder" stützt muss man irgendwann ALLE stützten.
Dem kann man nur entgehen wenn es wie durch ein Wunder der Wirtschaft besser geht, aber selbst dann ist das Problem nur auf die Zukunft verschoben, siehe GM

Lieber GM Pleite gehen lassen und das Geld verwenden um die ungedeckten Schulden zu begleichen, um einen Dominoeffekt zu vermeiden. Kurzzeitig gehen zwar Arbeitsplätze verloren, aber dafür können ja andere mehr Autos verkaufen und damit mehr Leute beschäftigen (bzw. weniger entlassen).
Langfristig ist das meiner Meinung nach die beste Lösung. Das Hauptproblem ist die Angst der Amerikaner das von der Pleite nicht die amerikanischen Unternehmen profitieren sondern die ausländischen, außerdem will natürlich keiner der Buhmann sein wenn zigtausend Leute auf der Straße stehen.

Zudem könnte man mit demselben Geld vermutlich mehr Arbeitsplätze bei kleinen und mittleren Unternehmen erhalten als bei GM und Co, zumal hier ja fraglich ist ob die Arbeitsplätze wirklich langfristig erhalten bleiben, das Unternehmen war bisher nicht konkurrenzfähig, ist es jetzt nicht und es lässt sich auch nicht erkennen das es das in Zukunft werden könnte. Hier liegt einfach zuviel im argen...
"Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, heißt der neue Finanzminister Peter Zwegert" (Harald Schmidt)
Antworten
Jensemann:

Ich glaube Du vergisst dabei

2
04.12.08 18:36

was GM für die USA bedeutet. Das wäre genauso wie wenn Du hier Daimler komplett den BACH runter gehen lassen würdest. Und Du vergisst, was alles an einem riesen Automobilunternehmen wie GM mit dran hängt. Noch dazu wird kein mensch dann ein Auto mehr kaufen.

Momentan wird viel zu viel Panik verbreitet... das wird irgendwann ein Ende haben und dann geht es auch bergauf, Auch mit einem Automobilriesen wie GM, Ford, Daimler oder VW.

 

Antworten
The_Player:

auch bei Daimler

2
04.12.08 19:01
wäre es genauso richtig NICHT einzugreifen.

Und warum soll keiner mehr ein Auto kaufen nur weil GM Pleite geht?
Und das was "noch alles mit dranhängt" an GM das wird doch größtenteils weiter gebraucht, verkaufen die anderen mehr brauchen die auch neue Zulieferer, neue Händler können wieder kostendeckend ein Geschäft aufbauen usw.

Zudem kann man statt einmal 100.000 Arbeitsplätze zu retten mit dem selben Geld auch 1000 mal 100 Arbeitsplätze in kleineren Unternehmen retten, allein die Anzahl der Arbeitsplätze ist also kein Argument.
"Wenn das mit der Finanzkrise so weitergeht, heißt der neue Finanzminister Peter Zwegert" (Harald Schmidt)
Antworten
Maxgreeen:

GM verdient schon seit 2000 nichts mehr mit Autos

2
04.12.08 19:41
nur die Finanzsparte von GM warf Gewinne ab. Macht die Bude zu! Für Saab, Opel und Volvo wird sich schon ein Käufer finden.
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
Antworten
kurbelwelle:

Letzte Chance

 
04.12.08 20:51

Ich würde sagen das ist jetzt die letzte Chance aus GM aus zu steigen.


Die beiden US-Autokonzerne General Motors und Chrysler wollen einen vorbereites Konkursverfahren zur Not akzeptieren, falls es zur Voraussetzung für ein Hilfspaket der US-Regierung gemacht werde.

 

Quelle:www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/...-erwogen;2103440

Antworten
Jensemann:

also ich bleibe

 
04.12.08 21:10
noxh bis zur Meldung ob es Stütze gibt drin... sollte das zutreffen wird die Aktie auf jeden Fall 1-2 Euro steigen.... wenn nicht heisst es so schnell es geht raus!
Antworten
Akermann:

Die lassen GM nie den Bach runter.

 
04.12.08 21:15
Dafür verwette ich meinge Oma.
Antworten
TheNewcomer:

Wenn GM

 
04.12.08 21:18
keine Stütze bekommt, wirst du mit Sicherheit nicht mehr gut rauskommen, ist dann wie, als wenn die Insolvenz anmelden müssten. Keine Stütze - Klappe zu!
Gibt es die Stütze, dann 1-2 Euro hoch, aber ist das nicht wie Casino?
Börse ist wie guter Sex - es geht immer hoch und runter - rein und raus
Antworten
Waleshark:

Ich weiß da nicht richtig bescheid...

 
04.12.08 22:22
falls GM ins Chapter 11 (Insolvenz)  anmeldet, sind meine Aktien dann ein Totalverlust, oder nicht ?
Freddy Mac und fanny M. werden doch auch noch gehandelt. Bitte um Hilfe eine klare Auskunft .Danke
Grüße vom Waleshark.
Antworten
TommiUlm:

@Waleshark - Finger weg von GM

2
04.12.08 23:05
Hallo,

ich kann Dir nur raten lass die Finger von der GM - Aktie, falls die doch ins Chapter 11 fallen fällt
a) die Aktie vollends ins Loch weil b) nach Ablauf von Chapter 11 vermutlich die alte Corporate
juristisch gelöcht und unter einem neuen Namen mit einem Freshstart beginnt, die Aktie verfällt
dann wertlos.
Es gibt interessantere Aktien zu traden mit weniger HighRisk, falls Du doch welche kaufst dann
nur eine Spielgeldposi oder mit engem SL und nur kurzfristig traden.

By the way:

Bin allerdings der Meinung dass der Kongress GM,Ford und Chrysler unterstützen wird um ein
Chapter 11 zu vermeiden, gewagt ich weiss, aber es gibt zwei Gründe warum die Konzerne
nicht aufgegeben werden:

1. Eine Pleite würde eine Welle weiterer Pleiten nach sich ziehen, Delphi und unzählig weitere
   Zulieferer könnten den Laden dicht machen, es gibt Schätzungen dass in der gesamten Branche
   ca. 8-10 Millionen Arbeitsplätze hops gehen würden.

2. Die Automobilbranche ist für die USA genauso wie für Deutschland die Wirtschaftslok ohne geht nix,
   zudem sind die AMIS zu sehr patriotisch als dass die ausschliesslich nur noch ausländische Fahrzeuge
   kaufen würden, wenn es um die Wurst geht halten die Zusammen eben anderst wie bei uns Deutschen
   wir kaufen halt Japaner auch wenn die Deutschen Arbeiter auf Hartz IV rutschen, interessiert
   doch keinen.
Antworten
Waleshark:

Danke Tommi..

 
04.12.08 23:48
für Deinen guten Rat. Die Frage war auch nur präventiv, weil ich mich da bei den Amis nicht so auskenne. Aber ich verfolge natürlich gespannt die Entwicklung. Deine Argumente sind gut und ich kann mir auch nicht vorstellen das man die drei in den Bankrott schickt. Denn wie Du richtig sagst, es sind ja nicht nur die Drei , da hängt ja noch ein ganzer Rattenschwanz dran. Bin gespannt wie es weitergeht. Nochmal danke.
grüße vom Waleshark.
Antworten
ecki:

Chapter 11 ist Gläubigerschutz und nicht Aktionärs

4
05.12.08 00:04
schutz!

Und damit verfällt die Aktie nahe Richtung null. Und die alten Gläubiger werden die Neubesitzer, also z.B. die Lieferanten. Das ist ja der Vorteil des US-Systems, das die neuen Eigentümer in einem Fortbestand der Firma meist die einzige Chance sehen ihr Geld wieder zu sehen und weiter Geschäfte machen zu können. Bei einer Totalzerschlagung kommt eher nichts rüber.


Was ist eine Halle mit Produktionsstraße wert, wenn dort nichts produziert wird? Nahe null, auch wenn die Maschinen viele Mios wert waren.....

Chapter 11 kann möglicherweise die Autofirmen retten, aber nicht Aktionärsvermögen.
Antworten
Xcecc:

bei den aktuellen arbeitslosenzahlen in den USA

 
05.12.08 17:05
muss der kongress eigentlich zustimmen alles andere wäre FATAL für die US Wirtschaft und das wissen die auch
Antworten
Jensemann:

hoffen wirs, denn

 
05.12.08 17:12

dann würde der Kurs wenigstens wieder nen bissl steigen.... 

was mein Ihr wann die Entscheidung kommt? Heue noch oder eher nächste Woche

Antworten
Maxgreeen:

news

 
05.12.08 17:19
GM, Chrysler und Ford wollen sich zusammenschliessen, Entscheidung zum Hilfspaket am WE oder nächste Woche
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
Antworten
Maxgreeen:

#70 nur GM und Chrysler wollen fusionieren

 
05.12.08 17:34
Ford will eigenständig bleiben und hat auch nicht soviele Probleme
"Kluge leben von den Dummen. Dumme leben von der Arbeit"
Robert Lembke
Antworten
Jensemann:

dann sollte das mit der Unterstützung

 
05.12.08 17:42
ja erst recht klappen.... aber warten wir es mal ab... was passiert dann eigentlich mit den Aktien? Kurzfristig erstmal nichts, oder?
Antworten
ashpidax7000:

...

 
05.12.08 21:24
hat einer von euch nen guten call schein auf lager ?
Antworten
kurbelwelle:

Hilfe komm, aber...

 
06.12.08 09:56

nicht genug es werden für alle drei gerademal 15 Milliarden Dollar bereitgestellt. Das reicht allein für alle drei nicht aus!

 

Quelle: www.tagesschau.de/wirtschaft/usautobauer110.html

Antworten
Samy:

Börse

 
06.12.08 10:33
Wäre diese Variante positiv für die Börse?
oder gibt es dann eine Enttäuschung?

Was meint Ihr?
Antworten
kurbelwelle:

Naja...

 
06.12.08 11:51

ich würde sagen das kommt ganz drauf an wer wieviel davon bekommt.

Aber ich würde sagen das war wohl ein intelligenter kompromis nicht schlecht vor den wählern da zu stehen und den Markt es regeln zu lassen wenn es dabei bleibt kann GM einpacken, Chrysler könnte es schaffen, bei Ford bin ich mir sicher dass diedas schaffen.

Antworten
Duebelst:

@samy

 
06.12.08 13:20
Das Geld ist erstmal nur vorgesehen damit sie weiter machen können bis zum 10.Januar. Eigentlich wollte die alte Regierung unter Busch gar nicht mehr eingreifen und alles der OBAMA Regierung überlassen. Aber sie haben gemerkt das es dann zu spät sein könnte. Und so kann Herr Bush nochmal was Gutes zum Abschluß tun und kann sich nach seiner Dienstzeit noch "blicken lassen".

Deswegen auch die Fernsehansprache gestern. Aber sie haben auch gleich gesagt, das sie das Geld irgendwann zurück wollen. Warum machen sie das? Damit die Steuerzahler besänftigt werden.

Und Obama hat gleich gesagt das er helfen wird. Wie kann man auch sagen, man will viele Arbeitsplätze schafffen und haut erstmal Millionen in die Arbeitslosigkeit?

Natürlich wird es alles mit zahlreichen Verpflichtungen zu  tun haben. Jeder weiß ja, dass Obama sehr "grün" eingestellt ist. Also wird in Zukunft nicht nur die Automobilindustrie sich umstruckturieren müssen.
Antworten
Duebelst:

Nachtrage

 
06.12.08 13:21
Sorry, 20. Januar
Antworten
Waleshark:

Es kommt, wie es kommen mußte !

 
06.12.08 14:13
Das wird erst der Anfang für eine umfangreiche Hilsaktion für die Autobauer sein. Die Senatoren die noch gegen eine Hilfe waren(oder noch sind) , waren es meiner Meinung nach nie wirklich. Sie wollten  den drei "Großkotzen" nur einmal klarmachen wie klein sie in Wirklichkeit sind. Sie wollten diese Selbstbediener  in aller Öffentlichkeit bloßstellen und demütigen.  Und wenn sie dann am Boden liegend flehen und betteln werden sie gnädigst die erwünschten Mittel zu Verfügung stellen. Es hängen ja auch noch die vielen tausend Jobs der ganzen Zulieferer an der Entscheidung. Die drei großen Bankrott gehen zu lassen ist keine Option. Außerdem sind die Amis große Patrioten und  lassen bestimmt nicht ihre ganzen Autobauer in den Bankrott rauschen um dann nur noch in "ausländischen" Autos zu fahren. Dieser Anfang wird dem Kurs am Montag mit Sicherheit helfen. Wir werden sehen !
Grüße vom Waleshark.
Antworten
Waleshark:

Na bitte, der Kurs reagiert schon !!

2
06.12.08 14:30
Schlußkurs Freitag in Frankfurt war 3,29 Euro.
Im Moment letzter Kurs bei L&S =     4,25 Euro.
Das macht ein Plus von 29% !! Und das ist bestimmt noch ausbaufähig.
Grüße vom Waleshark.
Antworten
MikeOS:

15 Mrd. sind halbherzig und bringen nichts. GM ist

3
06.12.08 14:56
zum Untergang verdammt. Sehe es wie Herr Dudenhöffer.

05.12.2008 17:05
WAZ: Dudenhöffer: "Fusion zwischen GM und Chrsler würde ein Blutbad bedeuten"
Essen (ots) - Sollte es zu einer Fusion zwischen den beiden US-Autobauern General Motors (News/Aktienkurs) (GM) und Chrysler kommen, droht nach Aussage des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer ein "Blutbad mit unermesslich negativen Folgen". Das sagte Dudenhöffer der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Samstagausgabe). "Es werden dann beliebig Fabriken geschlossen und Mitarbeiter entlassen. Die Belegschaften werden sich gegenseitig hassen." Auch werde ein Zusammenschluss nichts bringen. "Die Verluste werden nur noch größer. Beide Unternehmen werden durch die Schließungs- und Abfindungskosten auf einem riesigen Schuldenberg sitzen bleiben", sagte Dudenhöffer. Für die GM-Tochter Opel steige die Konkursgefahr dann um ein Vielfaches. Auch der Betriebsratschef des Bochumer Opelwerks, Rainer Einenkel, betrachtete eine mögliche Fusion der beiden US-Autobauer kritisch. "Wenn sich zwei Fußkranke zusammenschließen, kommt noch kein Marathonläufer heraus", sagte er dem Blatt. Welche Auswirkungen dies für Opel haben könnte, wollte er aber nicht kommentieren.

Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Antworten
anjab:

ich finde das witzig. ein überschuldetes

2
06.12.08 15:46
Unternehmen mit nochmehr Schulden retten zu wollen.

witzig witzig
Antworten
Geierwilli:

79. Es kommt, wie es kommen mußte ! Waleshark

 
06.12.08 16:42
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du auch einer von den bist, die es tunlichst vermeiden, mal über den Tellerrand schauen zu wollen. Einfach ignorieren und sich alles schön reden. Bist nicht zufällig in Berlin beheimatet? Dann könnte ich es ja noch verstehen.

Es geht hier gar nicht mehr um GM, Ford oder Chrysler, der ganze Untergang der USA wird sich in 2009 beschleunigen. Da kommt es auf ein paar Millionen Arbeitslose aus der Automobil-und Zulieferbranche wirklich nicht mehr an. Dieses Land hat seine Probleme selbst geschaffen und wird Jahrzehnte daran zu knabbern haben.

Ich habe noch guten Kontakt zu Bekannten aus früheren Urlaubsreisen, was die als normale Bürger mir ab und zu per Brief/Mail berichten ist für mich glaubwürdiger wie die ganze Systempresse/Medienlandschaft teilinformiert. Die sitzen mittendrin und wissen, dass sie in Zukunft die Löcher im Gürtel vervielfältigen müssen.

Selbst bürgerkriegsähnliche Zustände halten die demnächst nicht für ausgeschlossen und ich auch.

Na denn mal viel Spaß mit DOW, SP500 und Nasdaq.

Und zur Beruhigung deiner Nerven, auch Europa wird noch seine Quittung bekommen. Das heißt im "Klartext" wir alle.
Antworten
MikeOS:

Wie soll ein kurzfristiger Kredit von 15 Mrd. $

 
06.12.08 17:10

rückgezahlt werden? Die Großen Drei, die in den letzten fetten Jahren nicht profitabel arbeiten konnten, werden es auch zukünftig nicht mehr schaffen. Der amerikanische Konsument hat sich schon gegen diese Firmen entschieden. Aus der FTD: "Wie zwei ranghohe Kongressmitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters sagten, einigten sich der scheidende US-Präsident George W. Bush und der Kongress auf staatliche Hilfen von 15 bis 17 Mrd. Dollar. Damit fällt das Paket zwar nur etwa halb so groß aus wie von den drei führenden Autoherstellern erhofft. Die Summe würde aber reichen, um zumindest General Motors und Chrysler ins nächste Jahr zu retten. Neue Anstrengungen, um den Autobauern unter die Arme zu greifen, fielen dann in die Zuständigkeit des neuen US-Präsidenten Barack Obama, der sein Amt am 20. Januar antritt. Im Prinzip sei man sich einig, Details müssten aber noch ausgehandelt werden, sagte einer der Kongressmitarbeiter. Die Gespräche würden wahrscheinlich am Samstag fortgeführt, damit beide Kammern des Kongresses in der kommenden Woche darüber abstimmen könnten. Die Finanzierung ist aber weiter unklar. Der demokratische Abgeordnete John Dingell teilte mit, die Gelder kämen aus einem bereits genehmigten Topf über 25 Mrd. Dollar, der eigentlich zur Förderung spritsparender Autos eingesetzt werden sollte. Die demokratische Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, könnte sich damit einverstanden erklären, knüpfte aber Bedingungen an ihre Zusage. Die Gelder müssten innerhalb von Wochen zurückgezahlt werden, um zu vermeiden, dass die Entwicklung neuer und für die Branche extrem wichtiger Technologien nicht gefährdet würde. Pelosi kündigte an, dass noch in der kommenden Woche über ein Rettungspaket abgestimmt werden solle. "

Na dann lasst sie mal schön Geld zum Fenster rauswerfen.

 

Antworten
bally:

Gibt`s bei

 
06.12.08 17:25
denen bald 2 Autos zum Preis von einem ?

Mc Donalds hat es vor gemacht .

Was ist eigentlich mit Sterbehilfe ?
Antworten
Anti Lemming:

Das Problem der Rückzahlung stellt sich für GM

5
06.12.08 17:47
doch gar nicht. Das Problem lautet vielmehr: Wie schnorre ich mir die nächsten 15 Mrd., wenn die jetzt verschenkten in zwei Monaten verbraten sind.

Die überwiegende Mehrheit der Börsenkommentatoren in USA ist der Ansicht, dass die Finanzkrise nur darauf zurückzuführen sei, dass die Banken kaum noch Kredite vergeben - untereinander und an Konsumenten. Sobald die Kredite wieder fließen,  wäre demnach die US-Welt erneut im Lot. De Frage, warum die Kredite eigentlich nicht fließen, stellt keiner - denn die rührt am "heilgen Gral" der Verschuldungswirtschaft.

Rückzahlung? "Nie gehört", sagt der Banker. "Ich kenn nur Austockung."
Antworten
kurbelwelle:

Europa und Quittung?

 
06.12.08 18:44

Glaub ich nicht die EU hat immer noch eine schöne Ausgeglichene Handelsbilanz klar werden die Exporte einbrechen, aber die USA müssen die größte Zeche zahlen.

Die Mächte werden sich komplett verschieben schätze mal dass china die nächste Supermacht wird. Ich beginne lieber gleich mal damit Chinesisch zu lernen ;-)

Bin ja mal gespannt wann die Währungsreform in den USA kommt!

Aber um mal wieder zurück zum thema zu kommen. Weiß überhaupt jemand wer wieviel bekommt?

Antworten
NavigatorC:

#86.Das Problem der Rückzahlung stellt sich für GM

2
06.12.08 18:51
"Wie schnorre ich mir die nächsten 15 Mrd., wenn die jetzt verschenkten in zwei Monaten verbraten sind."

jetzt sei mal nich so knausrig A.L. schließlich ist bald weihnachten, da muss mehr zum braten her .

richtig müsste der satz

Wie schnorre ich mir die nächsten 15 Mrd., wenn die jetzt verschenkten in einem Monate verbraten sind.

heißen

navigatorc

brat tip des tages
www.daskochrezept.de/rezepte/gefluegel/
GM will 18 Milliarden Dollar 204031
Antworten
Geierwilli:

@kurbelwelle

 
06.12.08 18:53
Europa und Quittung?

Dann schau dir mal diesen Link an und denke mal weiter (..)

Europa und Quittung?
www.project-syndicate.org/commentary/feldstein5/German
Antworten
cicco:

...Amis Helfen sich Selbst...

 
06.12.08 18:59
...drücken den öl preis für ihre autoindistrie, würden die es auch für europa machen ? nein..
Antworten
Duebelst:

US-Autobauer bekommen Hilfe

 
07.12.08 11:08
General Motors, Ford und Chrysler erhalten Milliardenhilfen vom Staat. Der US-Kongress hat nach einer erbittert geführten Debatte den Widerstand gegen Überbrückungskredite aufgegeben. In den nächsten Tagen wollen sich Kongress, Senat und das Weiße Haus endgültig einigen. Umgerechnet 20 Milliarden Dollar sollen den angeschlagenen Unternehmen für die Entwicklung spritsparender Autos zur Verfügung gestellt werden. Zunächst aber benötigen die großen drei Konzerne nach eigenen Angaben bis Ende März 2009 zusammen 14 Milliarden Dollar, um die laufenden Kosten zahlen zu können. ws

www.welt.de/wams_print/article2839195/US-Autobauer-bekommen-Hilfe.html
Antworten
Xcecc:

hehe

 
07.12.08 15:55

sehr sehr gut dann schiesst ja die Aktie morgen nach oben :D:D:D:D

Antworten
abwärtstrend:

am lustigsten ist,

3
07.12.08 16:09
daß diese "spende" überwacht werden soll zur entwicklung von ökonomisch, sparsamen fahrzeugen..

da kann ich nur lachen darüber. die wissen wohl nicht, daß gm im monat schon ca. 11 milliarden $ braucht, um überhaupt über die runden zu kommen. neue günstigere sparsame autos zu bauen, setzt jahrelange forschung und versuche voraus.3-5 jahre.
wie dumm sind die denn eigentlich. oder anders gesagt, diejenigen, die das glauben. denkt denn jemand, daß gm oder die anderen im februear ein solches auto produzieren könnten?
im februar ja.... aber 2013
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alfastr:

bei gm, ford und chrysler geht

2
07.12.08 17:09
es gar nicht darum, dass die autos schlecht sind; sie wurden ja immerhin jahrzehnte gut verkauft. und wenn man sagt, dass sie jetzt schlechter verkauft werden, weil benzin teurer geworden ist, dass geht man vermutlich davon aus, dass die früheren käufer von hummer jetzt einen smart bevorzugen oder noch besser vw polo / lupo...
ist es aber nicht so; ich kenne niemanden, der beim kauf eines neuen wagens einen kleineren auswählt; i.d.r. läuft ja gerade umgekehrt, zuerst c klasse, dann e und erst dann s oder einen geländewagen (es gibt natürlich ausnahmen, sie sind aber rar)
und unabhängig davon, ob sie in berlin, moskau oder shanghai unterwegs sind, sie werden sehen, dass die meisten, die etwas mehr verdienen auch größere autos fahren mit mindestens 120-150 ps.
in russland z.b. werden nur 3 % kombis von ausländischen marken verkauft, dafür sehr viele geländewagen wie cayenne, cadillac escalade oder lincoln navigator (auch  mercedes und ford sowie gmc sind stark vetreten) und jetzt versuchen sie den käufern darzulegen, wieso sie nun kleine autos mit 75 ps kaufen sollten... sie werden sie einfach für verrückt halten...  
die ganze diskussion um co2 und verbrauch läuft sowieso primär nur in deutschland und skandinavischen staaten und besonders ist das thema bei den menschen beliebt, die sowieso kein geld haben, um z.b. amg oder einen 7 bmw zu kaufen..

damit meine ich, dass das ganze problem bei gm, ford und chrysler eigentlich nicht deswegen vorhanden ist, weil alle amerikener, russen, chinesen und araber plötzlich über co2 nachdenken, sondern weil der automarkt insgesamt jetzt schrumpft.....! und deswegen kauft man jetzt insgesamt weniger autos! aber die us-hersteller haben einfach höhere kosten und können bei der effizienzsteigerung nicht mithalten... die japaner sind mit ihrer  lean-production die besten, wenn es ums sparen geht (nicht umsonst kündigen vieler mitarbeiter in russland, die bei nissan angefangen haben, ihre arbeitsverträge mit der begründung: die japaner wollen, dass wir wie roboter arbeiten und das wollen wir nicht :)...
bei den amerikanern läuft alles etwas lockerer und jetzt wird das zu einem problem für sie..
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kurbelwelle:

jahrzente gut verkauft

 
07.12.08 17:31
also das glaube ich ja mal nicht das letzte jahrzent haben sich autos von GM schlecht verkauft es geht ja auch nicht bei gm um nieschenprodukte sondern viel mehr um den massenmarkt... selbst die "ärmeren" US-Bürger haben sich Benzinschleudern gekauft und leisten können dank hoher Benzinpreise geht das nicht und die haben die Wahl entweder eine teure Kiste mit hohem Verbrauch und 200 PS oder eine teure Kiste mit geringerem Verbrauch und 200PS. Und genau so sieht es aus die Fehler lagen schon deutlich vor der Krise besonders bei GM klar die Krise und den Nachfragerückgang verschlimmert das nur daran besteht kein Zweifel.
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alfastr:

und noch ein paar gedanken

 
07.12.08 17:34
der automarkt schrumpft jetzt so stark, weil er früher künstlich mit krediten aufgebläht war,  besonders in den usa, aber nicht nur dort;
das heißt: wenn künftig die kredite nicht so einfach vergeben werden, dann wird die nachfrage langfristig geringer sein, als sie z.b. seit 2004 war und das bedeutet, dass entweder alle hersteller z.b. 30 % weniger produzieren werden oder einige 10 und die anderen 50...
ich vermute, dass z.b. toyota kann es sich aufgrund ihrer kostenstruktur leisten auch 30 % weniger zu produzieren und trotzdem profitabel zu bleiben, weil die gemeinkosten einfach geringer sind und deckungsbeiträge pro auto höher (alles im vgl zu den us-konkurrenten) und die big 3 machen in dieser situation schon verluste

und jetzt meine sicht für die lösung:
wir brauchen grds. die big 3, allerdings nicht in form von big 3, sondern eher von small 2 or 3
um dies zu ermöglichen, sollte man ihnen ermöglichen die fixkosten zu senken (durch die übernahme der pensionen und kv für die ehemaligen ma) und dann sollte m.e. der staat ihnen keine kredite geben, sondern eine kapitalerhöhung durchführen und somit zum miteigentümer werden und das gesamte geld, das man eingesammelt hat wird für eine restrukturierung benutzt:

und die sieht so aus: die blockbuster, die langfristig gute umsätze bringen, werden beibehalten und alle anderen modelle werden eingestellt, wenn jemand die produktionslinien kaufen möchte (wie oleg deripaska das mit sebring gemacht hat), dann bitte schön, ansonsten rigoros eliminieren und mit dem geld aus der ke die mitarbeiter gut abfinden; gleichzeitig kann der staat als eigentümer eigene leute in den aufsichtsrat und den vorstand bringen und die können bestimmte prozesse (wie z.b. einen gemeinsamen einkauf von teilen) auch gegen die vorhandenen schwierigkeiten aufgrund einer konkurrenz zwischen den herstellern durchsetzen und so die kosten senken können.  das ganze kann man ziemlich schnell erledigen, wenn man autoritäre personen in diese gremien schickt, die wirklich die unternehmen sanieren wollen und denen es nicht darum geht möglichst viele arbeitsplätze zu erhalten, sondern wirklich nur nach den zahlen bzw. deckungsbeiträgen alle abfinden, die nicht die profite bringen und nur die leute im unternehmen weiterhin beschäftigen, die tatsächlich für gewinnerwirtschaftung von großer bedeutung sind.  nach ein paar jahren werden wir kerngesunde unternehmen erleben...
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alfastr:

@kurbelwelle

 
07.12.08 17:42
die spritkosten sind in den usa und in allen staaten, die keine hohen steuern auf benzin erheben, schon dramatisch gesunken...
und die spritfresser kosten wesentlich weniger als z.b. ml oder x5 (wenn man sie auch in den varianten mit viel ps kauft) und verbrauchen nicht viel weniger, zumindest in meinen augen;
also wenn das auto selbst 20-30 teur kostet, dafür 3 liter mehr verbraucht, dann kaufe ich den wagen,
wieviel muss man denn fahren um durch die geringfügig höheren benzinkosten 20000 einzusparen?
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abwärtstrend:

in dieser krise gehts doch überhaupt nicht

2
07.12.08 18:25
um die autokonzerne.
seht es mal so

man nehme falsches spielgeld und pokere den ganzen abend. alle halbe stunde werden die blinds erhöht. irgendwann ist nur mehr einer übrig...und was hat der??? das ganze spielgeld, wobei die betonung auf spielgeld liegt.
man kann diese krise drehen und wenden wie man will.es kommt immer das gleiche resultat dabei heraus.
alles was man jetzt noch machen kann ist,gutes geld dem schlechten nachzuwerfen und den ganzen kollaps noch hinaus zu verzögern. siehe eindeckung vieler staaten mit gold.
nur sollten alle staaten dabei achten, bei wem es lohnt und bei wem nicht.
die 3 autoriesen sind für mich in ihrerer jetzigen form geschichte, die spende jetzt ist ein kleines präsent, um die weihnachten nicht in einer katastrophe enden zu lasen, mit millionen arbeitslosen vor dem fest
Antworten
Xcecc:

Das spielt doch alles keine Rolle

 
08.12.08 00:10
die Amis pumpen im Jahr 500 Millarden in ihre scheiss Kriegsmaschienerie !!!!
 
Was ich damit sagen will ist das das noch nicht das Ende der Fahnenstange war ist wohl jedem klar aber was spielt das für eine Rolle ??? Obahma hat bereits angekündigt das er zu dem 50 Milliarden für das Konjunkturpaket auch 50 Millarden für die Autoindustrie investieren wird wenns notwenig ist sogar vor einer Verschuldung schreckt er nicht zurück wenn damit die Arbeitsplätze gesichert werden können
Antworten
Waleshark:

GM-Chef Wagoner am Ende ??

 
08.12.08 08:26
News - 08.12.08 07:31
GM-Chef Wagoners Stuhl wackelt

Es sieht nicht gut aus für Rick Wagoner. Der Vorsitzende des Bankenausschusses im US-Senat hat den Rücktritt des Chefs von General Motors gefordert. Und auch die Geduld des künftigen US-Präsidenten Barack Obama neigt sich nun dem Ende zu. Unterdessen signalisiert die US-Autogewerkschaft Gesprächsbereitschaft für eine mögliche Fusion von GM und Chrysler.

HB DETROIT. Der Wind bläst ihm eiskalt ins Gesicht. Ausgerechnet Christopher Dodd, Vorsitzender des Bankenausschusses im Senat, hat den den Rücktritt von General-Motors-CEO Rick Wagoner gefordert. Dem Fernsehsender CBS sagte er: "Ich denke, er muss gehen." Ein neuer, umstrukturierter Konzern General Motors benötige auch ein neues Team - mit einem neuen Kapitän.

Damit nicht genug. Offenbar steht Dodd mit seiner Meinung nicht alleine da - und noch viel entscheidender, auch der designierte US-Präsident Barack Obama fodert nun personelle Konsequenzen. Bei einer Pressekonferenz in Chicago sagte Obama, dass die drei großen angeschlagenen Autobauer GM, Ford und Chryser begreifen müssten, dass sie nicht mehr so weiter machen könnten wie bislang. Konsequenz: Umstrukturieren oder gehen, so Obama deutlich.

Wenn, so der zukünftige US-Präsident weiter, das Management den Ernst der Lage nicht begreife und keine schwierigen Entscheidungen treffe, dann sei es Zeit abzutreten. Anders sehe es aus, wenn die Vorstände der Unternehmen die notwendigen Änderungen umsetzen würden.

Unterdessen hat sich die US-Autogewerkschaft UAW offen für eine mögliche Fusion der angeschlagenen Opel-Mutter GM mit Chrysler gezeigt. Die UAW sei offen für Wege bei Chrysler, die zur Rettung möglichst vieler Arbeitsplätze führten, sagte der UAW-Vizepräsident General Holiefield am Sonntag in Detroit. Die Arbeiter bei Chrysler seien zu weiteren Zugeständnissen bereit, um das Unternehmen vor dem Bankrott zu retten. Auch UAW-Chef Ron Gettelfinger gehe es um die Sicherung Stellen. Gettelfinger hatte jüngst gewarnt, eine Fusion von GM und Chrysler würde zu "unglaublichen" Arbeitsplatzverlusten führen.

GM und Chrysler hatten am Freitag dem US-Kongress im Gegenzug für milliardenschwere Staatshilfen eine Fusion angeboten. GM und Chrysler stehen nach eigenen Angaben vor dem Aus, sollten sie bis Jahresende keine Finanzspritzen erhalten. Gemeinsam mit Ford haben die beiden Konzerne um Staatshilfen von bis zu 34 Mrd. Dollar gebeten. Dem Vernehmen nach sollen ihnen zunächst aber nur etwa 17 Mrd. gewährt werden. GM, Chrysler und Ford beschäftigen direkt 250 000 Menschen. Indirekt hängen an der Branche nach Angaben der Konzerne aber Mio. weiterer Arbeitsplätze.



Quelle: Handelsblatt.com
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Biomüll:

habe doch gesagt sie bekommen die 0,018 Billionen

 
08.12.08 08:31
na wäre doch "witzig" gewesen, wenn man 8 Billionen für die Krise bereitstellt aber 3 der grössten Arbeitgeber untergehen ließe, oder ?

und Obama wird ende Jänner weiter Millarden USD locker machen für die Autobauer.

JETZT - wäre wohl der dümmste Zeitpunkt Hife zu verweigern, wenn man STRUKTURELLE Änderungen im Buisness der US Bauer erzwingen will.  Denn ohne Milliarden  GÄBE ES BALD KEINE US-BAUER mehr, die sich struktuell verändern könnten  ;0))
Antworten
abwärtstrend:

#99

 
08.12.08 09:19
vor einer verschuldung schreckt obama nicht zurück? du meinst wohl vor einer megaverschuldung,denn schulden haben die usa schon in hülle und fülle.

das problem der kreditkrise ist, daß das vertrauen in den $ nicht mehr da ist und niemand mehr bereit ist, den usa kredit zu geben. ebenfalls ist die glaubwürdigkeit sehr angeschlagen, siehe die faulen hypotheken, die sie weltweit verkauft haben. solange in den usa nicht alle leichen restlos beseitigt sind,
wird sich meines erachtens auch nichts so schnell ändern.

und dann kommen noch einige big player. kreditkartenfirmen wie amex zb.
die versicherungen kommen auch noch zum handkuss, jeder kredit ist versichert und wird über kurz oder lang fällig gestellt werden. woher nehmen die dann das geld? wieder von staat? wer soll das alles bezahlen? die usa wohl kaum. und in solche einer krise noch vom investieren reden ist schon mehr als lächerlich.
das zauberwort sparen müsste denen mal über die lippen kommen, nicht investieren.aber daran denkt wohl immer noch keiner da drüber. man siehe die anreisen(privatjet) der 3 big player der autofirmen, dann erkennt man schnell deren charakter
Antworten
Jensemann:

mich wundert nur

 
08.12.08 09:54
dass die Aktie nur bei 3,80 liegt.... da hätte ich mehr erwartet, aber vielleicht liegt das auch daran, dass die Amis erst gegen Nachmittag die Börse eröffnen
Antworten
Xcecc:

#103

 
08.12.08 10:21
so siehts aus warte mal den nachmittag ab :D:D:D
Antworten
Duebelst:

3,70 €

 
08.12.08 11:09
Damit rechne ich heute. Denke das wir die Höchstkurse von Heute schon gesehen haben. Die Hoffnung ist in den Kurs schon eingepriesen. Jetzt geht es erst wieder hoch wenn der Überbrückungskredit durch ist. Natürlich wäre ich froh, wenn ich falsch läge ;o) . 4,30€ wie letzte Woche wären auch schön. Schauen wir mal...
Antworten
Jensemann:

die 4,30

 
08.12.08 11:19

waren aber doch nur zu ausserbörslichen zeiten, oder?

Antworten
Waleshark:

Ich bin bei 3,92 erst mal raus ...

 
08.12.08 12:01
und habe mal Gewinne mitgenommen. Kommt zur Zeit ja selten genug vor. Mit etwas mehr Bescheidenheit kommt man in dieser kritischen Zeit weiter als mit Gier !
Grüße vom Waleshark.
Antworten
Duebelst:

Huch...

 
08.12.08 13:46
wir gehen wohl doch über die 4 € wenn das so vorbörslich weiter geht. ;-)
Und die 4,35 waren letzte Woche nicht nachbörslich.
Antworten
Xcecc:

ja

 
08.12.08 13:52
aber wenn in den Staaten die Börse öffnet dann macht der Kurs noch mal nen ordentlichen Satz glaubt mir ;)
Antworten
Duebelst:

I Hope so

 
08.12.08 13:58
Bis jetzt pendelt der vorbörsliche Kurs so bei 5 Dollar. Das was Waleshark gemacht hat war aber keinesfalls verkehrt. Ich bin zu 2,68 rein und werde bei 4€ + die Hälfte verkaufen. Dann habe ich meinen Einsatz raus. Habe mich letzte Woche schon geärgert weil die Gier zu groß war. Und falls es in der Zukunft höher geht oder runter...

.... dann ist es auch super bzw. nicht so schlimm.
Antworten
Jensemann:

Mist habe gerade bei 3,90

 
08.12.08 14:21
nachgekauft, dann fällt das Teil auf 3,75.... aber ich denke auch, dass wir heute noch die 4,30-4,40 sehen werden, dann habe ich immer noch nen paar Dollar gut gemacht ;-)
Antworten
habicht9:

RT D

 
08.12.08 14:26
wo kann ich den RT in D ersehen?

Danke grüße
Antworten
Duebelst:

laß

 
08.12.08 14:26
einfach liegen. Wenn nicht heute, dann irgendwann..
Antworten
Jensemann:

ja denke auch dass

 
08.12.08 14:31
die sicher hochgehen... mich wudnert nur, dass die bei Eröffnung der US-Börse erstmal fallen auf 3,60..... bei den patrioten und den guten NACHRICHTEN hätte ich erstmal gedacht dass es steil bergauf geht
Antworten
Duebelst:

vorbörslich

 
08.12.08 14:34
ist sie ja bei 4,80 $. Aber das sagt gar nichts. Warten wir mal ab.
Antworten
habicht9:

Nochmals RT BITTE

 
08.12.08 14:39
Wo kann ich den RT in D und vorbörsliche kurse ersehen=?

Link wäre super nett

danke
Antworten
Duebelst:

...

 
08.12.08 14:40
finance.google.com/finance?q=NYSE:GM
Antworten
habicht9:

danke dubelst

 
08.12.08 14:41
und D?
Antworten
Duebelst:

zum Beispiel

 
08.12.08 14:46
www.cortalconsors.de/euroWebDe/...d=US3704421052&exchange=FRA

bei Börse Stuttgart

Ansonsten Kurs in den Staaten nehmen und einfach ausrechnen:

www.finanz-links.de/frames/...ks.de/waehrungen/kursrechner.htm
Antworten
Duebelst:

...

 
08.12.08 15:30
5.09
+1.01 (24.75%)
Real-time:   9:30AM EST
Antworten
Jensemann:

und ab in den Keller

 
08.12.08 15:43
3,60.... was ist denn da los
Antworten
Jensemann:

also dass sich da heute nichts tut hätte ich wirklich nicht gedacht!

 
08.12.08 16:31
wirklich absolut verkehrte Welt und vorallem verlorenes Geld
Antworten
Duebelst:

@Jensemann

 
08.12.08 16:55
nun bleib doch ma locker und warte ab.
Antworten
Dahinterscha.:

GM hat viele Fürsprecher

 
08.12.08 16:56
Lt. Center for Responsive Politics halten 25 Kongress-Mitglieder Anteile an GM. -mal abgesehen von den vielen Wahlkapfspenden - , da muß es doch etwas werden.
Antworten
Jensemann:

versuche ja locker zu bleiben

 
08.12.08 17:27
aber ich verstehe eben nicht, dass eine solche Reaktion, nämlich Kurs fällt massiv von 4,20 auf jetzt 3,60 erfolgt und das just in dem Moment wo die Patrioten Truppe selbst ins Börsengeschehen eingreift!
Antworten
SteG:

@jensemann

2
08.12.08 17:33
Weil eigentlich durch die Kredite nichts erreicht worden ist... die Hoffnung war die dauerhafte Rettung  der Big3 und das Resultat ist eine Überbrückung für 2 bis 3 Monate. Das Ganze geht dann ab 02/2008 (wenn Obama Präsident ist) wieder von vorne los...
Antworten
Duebelst:

ES

 
08.12.08 17:34
wird nun mal erst heute Abend oder morgen entschieden. Es kann immer noch schief gehen. Also entspannend bleiben.

"Die Autobauer GM, Ford und Chrysler sind zuversichtlich, dass noch heute über ein Notkredit der Regierung entschieden wird. Die so genannten „Big Three“ wollten ursprünglich Kredite in Höhe von 34 Milliarden Dollar. Zuletzt war aus Regierungskreisen jedoch eine Summe von „nur“ noch 15 Milliarden Dollar zu hören. Mit diesem Überbrückungskredit soll das Überleben der Autobauer bis zum Frühjahr gesichert werden. "
Antworten
Jensemann:

also ich denke,

 
08.12.08 17:38
dass mindestens 15MRD genehmigt werden vorerst und danach noch mehr.... die Patrioten werden nicht das aufgeben auf das sie Jahrzehnte lang stolz waren.... aber mag sein, dass es erst dann interessant wird an der Börse wenn wirklich das "GO" da ist..... mal schauen ob das heute noch ist...
Antworten
treader1:

falsche Hoffnungen

 
08.12.08 17:42
in 8 Wochen steht GM noch schlechter da mit 8 Milliarden plus Zinsen mehr Schulden und einen noch schwächeren
Absatz.
Antworten
Jensemann:

es scheint so gut wie sicher.... morgen wir abgestimmt

 
08.12.08 18:03
Dec 8, 11:30 AM EST

White House says auto deal is 'very likely'

By JULIE HIRSCHFELD DAVIS
Associated Press Writer

GM will 18 Milliarden Dollar 5172022
AP Photo/Manuel Balce Ceneta
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WASHINGTON (AP) -- The White House said Monday that it was "very likely" to reach a deal with Congress to help failing U.S. automakers but warned that Democratic lawmakers need to quickly provide their specific proposal.

"It sounds like we have agreement on those basic principles that would be required for a bill that the president could sign," White House press secretary Dana Perino told reporters.

Asked if the deal could happen as early as Monday, Perino said, "I think it's very likely." Yet, she said that if Congress expects to hold an initial vote on Tuesday, "it seems pretty soon if we haven't seen the language yet."

House and Senate aides were putting the finishing touches on a proposal that would draw emergency aid from an existing loan program meant to help the automakers build fuel-efficient vehicles. The size of the package hasn't been finalized, but it is expected to be between $14 billion and $17 billion.

It would create a presidentially named overseer charged with running a broad auto industry restructuring, with the power to require immediate payback of the emergency loans early next year if the companies fail to take the steps necessary to overhaul themselves. It could also include a Cabinet-level oversight board composed of the heads of the departments of Treasury, Energy, Labor, Commerce and Transportation and the Environmental Protection Agency. Congressional aides outlined the emerging measure on condition of anonymity because it is not yet completed.

Antworten
kurbelwelle:

Nur mal so ne kleine Anmerkung

2
08.12.08 19:07

warum in GM-Aktien investieren, wenn Ford die höchsten Überlebenschancen hat?!

Kurz gesagt: selbes Steigerungspotenzial bei geringerem Risiko!

 

Antworten
MikeOS:

Jede Wette - nur Ford wird überleben, die beiden

2
08.12.08 19:23
anderen werden nur weiterhin Geld verbrennen. Für diese ist 2009 Schluss, Ende, aus.
Antworten
Jensemann:

erstens bin ich

 
08.12.08 19:30

da nicht eurer Meinung und zweitens geht es mir ja auch nur um die kurzfristige Anlage bis max Ende des Jahres.....

Aber ich wünsche mir natürlich trotzdem, dass GM überleben wird.....es wäre ja wirklich schade, wenn eine solche Traditionsfirma einfach den bach runtergeht.

Antworten
MikeOS:

Ich stelle fest, einige haben echt null Ahnung von

 
10.12.08 22:05
der Automobilindustrie.
Insbesondere die Komiker, die mich jetzt noch uninteressant bewerten, werden sich noch umschauen.
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