@Pebo: "Jede Woche einer"? Ok, Praktiker und Conergy, wissen wir. Welche Firma ist aber vorletzte Woche insolvent gegangen? Oder die davor? Aus zwei Vorfällen eine "Gesetzmäßigkeit" konstruieren zu wollen, mutet doch recht verwegen an.
"Eng, aber richtig"? Kann sein, dass Du dabei an gewisse Körperteile Deiner Freundin denkst - mit Gigaset hat das aber nichts zu tun. Wenn auch nur ansatzweise Insolvenzgefahr drohen würde, hätte die Deutsche Bank nicht letzte Woche einen Kredit von 10 Mio. € gewährt.
Auch muss sich Gigaset weder mit einem Dutzend anderer Baumarktketten noch mit chinesischen Dumping-Produzenten herumschlagen. Es ist vielmehr Marktführer in einem Premium-Segment und baut seinen überdies Marktanteil stetig aus. Und Umsatzeinbußen bei den Schnurlostelefonen wird demnächst die Smart-Home-Technik kompensieren.
Weiter: Gigaset ist aus Arques hervorgegangen, einer Firma, die sich berufsmäßig mit Unternehmenssanierung befasst hatte. Warum sollte es gerade nun, wo man nur noch eine einzige Beteiligung im Portfolio hat (und mit dieser quasi identisch ist), nicht klappen? Und noch ein Unterschied: Weder Conergy noch Praktiker hatten einen Dr. Dr. Löw als Großaktionär und - vermutlich weiterhin - Strippenzieher.