50 % mehr Aktien verursachen eben auch einen Kursrutsch von 50% (ausgehend von 3 Euro). Dazu kommen dann noch die schlechten Aussichten für Europa (Rezession).
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eigene Aktien zurückkaufen wollen, wird man auf der HV sicher nichts Kurstreibendes verkünden. Ansonsten sehe ich das psychologische Problem darin. dass die Leute Festnetztelefonie abgeschrieben haben (das Thema Handystrahlung scheint niemenden zu interessieren) Nichtsdestotrotz dürfte Q2 gut ausfallen, wenn man sich die Verkäufe allein des SL910 anschaut.
..der nicht mehr an einen Kursanstieg glaubt? Ich scheine ja echt alleine mit meiner Meinung zu sein...
Ok, dann tragen wir mal die konkreten Kernprobleme von Gigaset zusammen:
- miese Informationspolitik
- Festnetztelefonie ist eine aussterbende Spezies
- keine Zukunftsperspektiven
- keine Dividende
- Unsicherheit durch "ruhmreiche" Unternehmensgeschichte (Arques)
....das ich bei einem vermeintlich niedrigen Kurs nachgekauft habe. Und dann ging es (wie soll es auch sein) weiter nach unten. Und nun hänge ich hier mit meinem Paket an Gigaset-Aktien.
Ich werde aus dem Wert nicht schlau. Wenn man sich den Chart anschaut, dann sieht das ja erbärmlich aus. Man kann beim gegenwärtigen Kurs von einer Halbierung binnen weniger Monate sprechen. Sowas passiert normalerweise nur, wenn ein Unternehmen richtig übel aussieht oder man das Wort "Insolvenz" laut denkt.....
Und wenn jemand an das Unternehmen glauben würde, dann würden mehr Aktienpakete den Besitzer wechseln. Aber das tun sie einfach nicht.
Ich habe (durch Nachkäufe) nun eine Posi von 2.560 Stück mit einem Durchschnitts-EK von 2,29 EUR.
Nein, zur HV gehe ich nicht
ich meld mich auch mal wieder.
Ich hab mal noch nen anderen Grund warum Gigaset Aktien zurückkaufen könnte
www.finanzen.net/nachricht/aktien/...in-den-Chefetagen-1701073
habt ihr euch schonmal überlegt was passiert wenn der Euro wirklich hin ist?
- Gigaset würde ggf. einen teil seinen Cash verlieren - also besser mal was abbauen
ABER: ich behaupte wenn der Euro zerbricht ist das Geld in Aktien immernoch am sichersten - letztlich sind das Firmen, und damit Sachwerte.
Auch bei einem Währungscrash würde die Gigaset Geschäfte innerhalb kurzer Zeit weitgehen.
Auch die Aktie würde vermutlich kräftig Abstürzen - allerdings würde sich die Börse nach dem Währungsschock in März 2009 manier wieder erholen,
man müsste den Crash dann einfach aussitzen, auch wenn die Buchverluste teilweise hefig ausfallen würden bzw. der Aktienwert zeitweise nicht bestimmbar währe.
Es würde allerdings immer eins beleiben: 1 Aktie ist immer 1/50000000 Anteil an der Gigaset AG
alles mein privatmeinung
Ich Frankfurt steht der Spread seit einer halben Stunde bei 1,75/1,80. Nützt aber nix, weil einfach keine Transaktion erfolgt. Kann nicht einer von euch Pappnasen mal zehn Stück kaufen?
@M1ch11987: Interessanter Artikel. Aber warum gleich das Kind mit dem Bade ausschütten? Währungsunion wäre doch völlig ok, aber bitte nur mit ebenbürtigen und verlässlichen Partnern. Deutschland, Österreich, Niederlande, Skandinavien und - wenn sie mal so weit sind - die Balten. Eine Neuauflage des Heiligen Römischen Reichs bzw. der Hanse. Das Ding dann nicht Mark heißen darf ist klar - wie wär's mit Krone? Haben bzw. hatten etliche der potentiellen Teilnehmer schon mal.
@watchandlearn: "50 % mehr Aktien verursachen eben auch einen Kursrutsch von 50%"? Sorry, selten so einen Mist gelesen. Deine Aussage träfe nicht einmal dann zu, wenn die neuen Aktien verschenkt werden würden - dann würde der Kurs nämlich um 33% sinken. In der 6. Klasse im Bruchrechnen nicht aufgepasst?
Da die Aktien nicht verschenkt werden, wäre der konsequente neue Kurs zwischen dem alten Kurs vor der KE und dem (niedrigeren) Ausgabepreis der neuen Aktien, wobei der Abstand zu letzterem doppelt so groß wäre wie zu ersterem.
Erfahrungsgemäß ist der Freitag stets ein schlechter Tag für Aktien. In der gegenwärtig angespannten Situation, in der sich die Schuldenkrise weiter zuspitzt, sehe ich kaum noch eine Chance auf Gewinne bei TecDax-Werten.
Den Kursverlauf von Gigaset kann ich einfach nicht nachvollziehen. Von was wird er getrieben? Was könnte eine Änderung herbeiführen? Wo liegt der Fair Value? Was sind die Zukunftsaussichten? Immer mehr wird mir bewusst, dass ich mich -entgegen meiner Philosophie- viel zu wenig mit dem Wert und dem Unternehmen auseinandergesetzt habe.
Nun gut... nehmen wir mal die 1,74 EUR Kurswert von gestern. Bis zu meinen 2,29 EUR Einstandskurs müsste das Ding noch ca. 31% laufen. Das ist eine ganze Menge, wäre aber im Falle einer "Innovation" oder einer Übernahmefantasie binnen weniger Tage machbar.
Bis zu den berühmten 3,20 EUR des Bankhaus Lampe müsste das Ding hingegen schon mehr als 80% zurücklegen. Das ist absolut unrealistisch.
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