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Meldung des Tages: Der Countdown zu einer der heißesten Gold-Stories 2026 hat begonnen

German - Biotech & Small Pharma - Forum

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Passende Knock-Outs auf Gold

Strategie Hebel
Steigender Gold-Kurs 5,01 10,00 19,65
Fallender Gold-Kurs 9,15 10,06 20,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB3PUW5 , DE000NB4JAC0 , DE000NB4SU89 , DE000NB4Y9X6 , DE000NB4Y9J5 , DE000NB35UV6 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Beiträge: 62
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Epigenomics AG 0,90 € +0,00%
Perf. seit Threadbeginn:   -99,63%
 
MorphoSys AG
kein aktueller Kurs verfügbar
 
DAXsubsector Bio. 831,37 -0,94%
Perf. seit Threadbeginn:   +440,20%
Gekko is back:

German - Biotech & Small Pharma - Forum

 
10.02.03 06:57
Ja ein bisschen hochtrabend der Titel, dennoch würde es mich freuen, wenn hier eine Diskussion entstehen würde, die über Unternehmensgrenzen hinweg versucht zu hinterleuchten, ob es denn lohnt in diese Branche zu investieren.

Dabei sollte man m.E. die Entscheidungsfindung des ob vom wann trennen. Beide, Charttechnik und Fundamentalbetrachtung sind gleichermaßen von Bedeutung, jedoch ist eine Antwort auf die eine Frage keinesfalls auch gleichzeitig die Beantwortung der anderen.

Um dem ganzen noch etwas Fleisch zu geben, möchte ich nur eine simple Rechnung aufzeigen, welche mich darauf gebracht hat, dass es doch eine ganz gute Idee sein könnte, sich die Branche einmal genauer anzuschauen:

- 3 Unternehmen (Morphosys, GPC, Medigene)
- Allesamt unter keiner akuten Bedrohung durch Zahlungsunfähigkeit
- 3 vollkommen unterschiedliche Geschäftsmodelle (Technologie -->  
  Medikamentenentwicklung)

Investitionssumme (Pre-IPO, IPO, SPO) *excl. Medigene's 95 Mio Akquisition für stocks
  Morphosys   52 Mio
  GPC        182 Mio
  Medigene   128 Mio

Marketcap. (aktuell)
  Morphosys   33 Mio
  GPC         59 Mio
  Medigene    37 Mio

Relation (Marketcap./Investitionssumme - für welchen Anteil bekommt man das bisherige Investitionsprogramm)
  Morphosys   63%
  GPC         32%
  Medigene    29%

Relation aufgezinst (Der Einfachheit halber für alle gleich - Investitionssumme über 3 Jahre und mit 20% Kapitalkosten)
  Morphosys   37%
  GPC         19%
  Medigene    17%

Wie gesagt, eine sehr simple und verallgemeinernde Rechnung. Trotzdem erlaubt sie die Aussage, dass GPC und Medigene ungefähr zu einem 1/5 des Wertes ihres Investitionsprogramms notieren. Wieviel war das Investitionsprogramm bei seiner Initiierung wert, schon damals überteuert? Wieviel haben sie während des Investitionsprogramms falsch gemacht und damit an Wert vernichtet? Kurzum, wieviel ist es heute noch wert?

Denke, dass sind Fragen, die sich lohnen zu diskutieren ...

Gruss - Gekko
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grenke:

könnte hier nur über GPC schreiben,

 
10.02.03 11:15
mit den anderen habe ich mich noch nicht befasst, sodas das dann auch nur vermutungen meinerseits wären.

gruß grenke
Antworten
Geselle:

MediGene-Partner Atrix: US-Zulassung für Krebsmed.

 
20.02.03 09:59
MediGene-Partner Atrix erhält US-Zulassung für Krebsmedikament - MediGene hat europäischen Vermarktungsrechte für gleiches Medikament  


09:26 20.02.03  


Mitteilung an die Presse


Martinsried/San Diego, 20. Februar 2003. Das deutsch-amerikanische biopharmazeutische Unternehmen MediGene AG (TecDax: MDG) gab heute bekannt, dass der Partner Atrix Laboratories, Inc. (NASDAQ: ATRX) von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) die Marktzulassung für Eligard® 30 mg (Leuprolid Acetat) erhalten hat. Das Medikament - auch unter dem Namen Leuprogel® Viermonatsdepot bekannt - wurde zur Behandlung von Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium entwickelt. MediGene besitzt die exklusiven europäischen Vermarktungsrechte für Leuprogel®. Für das Ein- und das Dreimonatsdepot laufen Zulassungsverfahren bei den europäischen Behörden. In Europa betrugen die Umsätze für vergleichbare Medikamente zur Behandlung von Prostatakrebs rund EUR 600 Millionen im Jahr 2001.

"Die europäischen Zulassungsanträge aller Leuprogel® Produkte basieren auf den bei der US-Behörde eingereichten Daten. Die schnelle Zulassung des Viermonatsdepots zeigt, dass Leuprogel® eine erfolgreiche Behandlungsmethode für fortgeschrittenen Prostatakrebs darstellt", sagt Dr. Peter Heinrich, Vorstandsvorsitzender der MediGene AG. "Wir denken, dass, die verschiedenen Leuprogel® Produkte aufgrund ihrer Produkteigenschaften den Patienten Vorteile bieten können. Die Zulassung der ersten Leuporgel® Produkte erwarten wir in 2003 und werden Leuprogel® anschließend mit einem starken pan-europäischen Partner auf den Markt bringen."

Die nordamerikanischen Vermarktungsrechte für Leuprogel® hat Atrix an Sanofi-Synthelabo vergeben. Das Einmonats-Depotpräparat wurde in den USA bereits im Juni 2002, gefolgt von dem Dreimonats-Depot im September 2002, in den Markt eingeführt.

Die Leuprogel® Produkte nutzen Atrix patentgeschütztes "Atrigel® Drug Delivery"-System, das die anhaltende Freisetzung von Leuprorelin-Acetat zur Behandlung von Prostatakrebs für eine Dauer von einem, drei oder vier Monaten ermöglicht. Ein gleichbleibend hoher Spiegel von Leuprorelin-Acetat senkt den Testosteronspiegel und unterdrückt so das Tumorwachstum bei Patienten mit hormonabhängigem Prostatakrebs. Die flüssigen Leuprogel® Produkte werden dem Patienten injiziert und bilden ein Implantat im Körper, das dann langsam Leuprorelin freisetzt, während das Implantat vom Körper abgebaut wird.


Diese Mitteilung enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen spiegeln die Meinung von MediGene zum Datum dieser Mitteilung wider. Die von MediGene tatsächlich erzielten Ergebnisse können von den Feststellungen in den zukunftsbezogenen Aussagen erheblich abweichen. MediGene ist nicht verpflichtet, in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren.

- Ende -


Beste Grüße vom Gesellen
Antworten
kalle4712:

Gekko: Sind auch US-Biotechs erlaubt?

 
20.02.03 10:27
Wenn man vom Titel ausgeht, sollte es wohl bei deutschen Werten bleiben.

Da kann ich nur Evotec erwähnen: Nach meinen Informationen operativ bereits im Gewinn. Außerdem genügend Cash. Genaueres weiß ich leider nicht - es sollte sich aber lohnen, diesen Wert zumindest näher zu betrachten.
Antworten
Depothalbierer:

Alle MM-Bio-Klitschen sind in 2-3 Jahren verschwun

 
20.02.03 11:15
den.
Das ist mal ein ganz einfaches Fazit.

Entweder, die Läden gehen Pleite, oder werden, nach vorherigem Kursdrücken, von irgendwelchen Großen zu Spottpreisen aufgekauft.

So oder so, die meisten Aktionäre werden leer ausgehen, oder mit hohen Verlusten.

Klingt simpel, wird aber so kommen.
Antworten
grenke:

glaub ich nicht,

 
20.02.03 12:26
GPC z.b habe ich mal daraufhin angeschrieben, die Antwort war ziemlich einfach, natürlich kann eine AG übernommen werden,aber das was GPC z.b auszeichnet ist der hervorragende Mitarbeiterstamm, und dieser Stamm kann nicht so einfach übernommen werden.

Die führenden Mitarbeiter sind alle an GPC beteiligt, und sollte die Fa. übernommen werden endscheiden die Mitarbeiter selbst ob sie dann noch weiter in einen größeren Unternehmen arbeiten möchten.
Kann mir sehr schlecht vorstellen das Prof.dr. Seitzinger sich auf die Lohnliste eines großen Unternehmens setzten lässt,da er doch weiß wie fortgeschritten die Pipeline der GPC ist.

gruß grenke
Antworten
SchwarzerLor.:

GPC wird überleben.

 
20.02.03 12:50
Dicke Kapitalreserven, ein interessantes Geschäftsmodell, Planzahlen bisher immer eingehalten, Erwartungen hinsichtlich der Forschungen voll erfüllt, durchfinanziert bis Breakeven, bislang keine Rückschläge im Business-Plan.
Zu den anderen Firmen kann ich nicht so viel sagen.
Antworten
kalle4712:

Depothalbierer: Du betreibst unbegründete

 
20.02.03 16:04
Schwarzmalerei.
Antworten
ecki:

GPC: 33-38mio Verlust in 2003. Umsatz bei ca.22-23

 
20.02.03 16:40
GPC Biotech bekräftigt Ergebnis-/Umsatzprognose für 2003

München (vwd) - Die GPC Biotech AG, Martinsried, hat ihre Prognosen für Ergebnis und Umsatz 2003 bekräftigt. Das Unternehmen geht weiter von einem Nettoverlust von 33 Mio bis 38 Mio EUR aus, wie der Vorstandsvorsitzende Bernd Seizinger am Donnerstag in Martinsried erklärte. Es gebe keinen Grund die Prognose zu reduzieren, erläuterte Seizinger.

Den Anstieg des durchschnittlichen Netto-Mittelverbrauchs auf voraussichtlich neun (acht) Mio EUR pro Quartal begründete der Vorstandsvorsitzende unter anderem mit dem geplanten Eintritt des Medikament-Kandidaten Straplatin, einem Mittel gegen Hormon resistenten Prostatakrebs, in die abschließende klinische Testphase 3. Beim Umsatz stellte Seizinger für 2003 weiter 22 Mio bis 23 (Vj 21,5) Mio EUR in Aussicht.
vwd/20.2.2003/rne/zwi

20.02.2003, 12:05
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Beachtliche burningrate. Da darf bei den Zulassungsverfahren aber nichts dazwischenkommen, sonst "geht der Arsch auf Grundeis".
Antworten
grenke:

ecki, falsch

 
20.02.03 17:02
ich mein das mir dem Arsch auf Grundeis.

Sollte die GPC Finanzielle prob. bekommen, können die jederzeit das ein oder andere Programm auslizensieren.

gruß grenke
Antworten
ecki:

aber grenke, GPC hat doch neulich erst was

 
20.02.03 17:06
einlizensiert. War ein Schnäppchen hies es. Warum ein Schnäppchen? weil da einer mit cahsproblemen verkaufen musste. Also, wenns hintenraus Probleme gibt, wenn die Entwicklungen im Zulassungsverfahren sind, und man muss in diesem Moment dann auslizensieren, dann kannst du dir selbst ausrechnen, obs eher einen Spitzenpreis gibt oder eher nicht. So meinte ich es, vielleich war ich zu plakativ, aber immerhin bist du angesprungen. :-)

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

Börsenwert hat nichts mit realem Wert zu tun!

 
20.02.03 17:11
Gilt wohl für viele Bios. Bewertung nach cahs, kosten/Investitionen in pipline werden ignoriert.

Folgendes Interview war heute im Handelsblatt, S. 15, als Hintergrund der heutigen dpa Meldung zu Morphosys:

Herr Moroney, Sie haben ein Viertel ihrer Beschäftigten gefeuert und müssen ihre Wirkstoffe schon vor der klinischen Prüfung auslizenzieren. Ist dadurch die Moral der Mitarbeiter angeknackst?
Wir haben das sehr gut überstanden, und wir haben intelligente Mitarbeiter. Die wissen, dass der Druck von außen und vor allem vom Kapitalmarkt kommt und nichts mit ihrer fachlichen Arbeit zu tun hat. Die Mannschaft ist unverändert hoch motiviert.
Ist der Abbau abgeschlossen?
Ja, vollständig.
Ist damit die Zukunft von Morphosys gesichert?
Ja. Mit unserer sehr konservativen Planung, die zum Großteil auf den bestehenden Kooperationen basiert, ist die Finanzierung für drei Jahre gesichert.
Wie können Sie derzeit schlafen?
Gut. Ich habe keine schlaflosen Nächte wegen Finanzsituation. Aber Sie mussten ihre hochtrabenden Pläne, Medikamente selbst zu entwickeln, begraben?
Begraben haben wir sie nicht. Wir werden aber unsere Medikamente zunächst nicht - wie ursprünglich geplant - bis durch die klinische Phase II selbst entwickeln, sondern sie bereits vor den klinischen Prüfungen auslizenzieren. Wir haben festgestellt, dass in den nächsten 18 Monaten kein Geld vom Kapitalmarkt zu bekommen ist. Deshalb haben wir unsere Strukturen im November dieser Situation angepasst. Unsere Zukunft sah nie besser aus als heute.
Wie kommen sie darauf?
Wir haben den Patentstreit mit CAT inzwischen beigelegt, und CAT ist jetzt an uns beteiligt. Beide Seiten sind nun daran interessiert, dass die Technologie effektiv genutzt wird.

In ihrem Aktienkurs spiegelt sich das aber noch nicht wider, und den Sprung in den TecDax haben Sie auch nicht geschafft.

Das ist sehr schade. Aber derzeit ist es egal, welche Nachrichten wir bringen. Die Bewertung an der Börse hat nichts mit dem realen Wert von Morphosys zu tun.

Aber ein Börsenkurs ist Realität und spiegelt die Erwartungen des Marktes wider.

Für uns ist Realität, dass unsere Technologien sehr gut funktionieren. Unsere Ergebnisse sind phantastisch. Aber nach den Verträgen mit unseren Pharmakunden dürfen wir keine Details über die Wirkstoffe sagen.

Pech für Sie?

Auch, wenn wir aktuell noch keine Einzelheiten sagen dürfen: Es sind vielversprechende Programme darunter. Und das wird sich in Zukunft auszahlen.
Antworten
grenke:

hab ich eben auch gelesen, aber bei GPC

 
20.02.03 17:20
wars ein wenig anders,
die haben einlizensiert, weil die schon jahrelang mit NeoTherapeutics zusammengearbeitet haben.

Neo fehlte die nötige kapitaldecke um das Medikamennt erfolgreich durch die Kostspielige Phase 3 zu begleiten.
Aber dafür ist NeoTherapeutics an kommenden einnahmen beteiligt.

gruß Grenke

P.S warte ich such die endsprechende Meldung und setzte sie rein

P.S 2 bei Morph. bin ich auch schon am überlegen, bin ja eben bei Thiel ausgestoppt worden und such jetzt ne gute Alternative, schwanke noch zwichen Kontron,GPC oder Morph.
Antworten
grenke:

so hab se ecki

 
20.02.03 17:22
GPC Biotech erhält weltweit exklusive Lizenz für Krebsmedikament in später klinischer Entwicklung

Martinsried/München (Deutschland) und US-Forschungsstandorte in Waltham/Boston, MA und Princeton, NJ - 1. Oktober 2002 - Die GPC Biotech AG (Frankfurt: GPC) gab heute die Unterzeichung einer Vereinbarung mit NeoTherapeutics, Inc. (Nasdaq: NEOTD) bekannt, die GPC Biotech eine weltweit exklusive Lizenz für Satraplatin gewährt. Satraplatin ist ein oral verabreichbares Krebsmedikament, das sich in der späten Phase der klinischen Entwicklung befindet.

NeoTherapeutics erhält eine Lizenzzahlung von zwei Millionen US-Dollar bei Vertrags-unterzeichnung sowie weitere Zahlungen mit Beginn der Behandlung von Patienten in Phase 3 der klinischen Entwicklung, die zur Marktzulassung erforderlich ist: eine Lizenzzahlung in Höhe von einer Million US-Dollar sowie eine weitere Million US-Dollar für die Ausgabe von NeoTherapeutics-Aktien an GPC Biotech. GPC Biotech wird darüber hinaus erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 18 Millionen US-Dollar an NeoTherapeutics leisten. Die erste dieser sogenannten Meilensteinzahlungen wird aber erst bei Annahme des Antrages auf Marktzulassung von Satraplatin - voraussichtlich durch die US-Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) - fällig. Zusätzlich ist NeoTherapeutics an zukünftigen Umsätzen mit Satraplatin beteiligt. GPC Biotech trägt die Entwicklungs- und Vermarktungsaufwendungen.

Beide Unternehmen haben die Bildung eines gemeinsamen Entwicklungskomitees unter dem Vorsitz von GPC Biotech beschlossen. Dieses Gremium trifft alle Entscheidungen in Bezug auf die weitere Entwicklung von Satraplatin. Die Satraplatin-Phase-2-Studien für Prostatakrebs und andere Krebsarten wurden erfolgreich abgeschlossen. GPC Biotech erwartet, im Jahr 2003 mit der Phase 3, der letzten Phase der klinischen Entwicklung, für Hormon-resistenten Prostatakrebs zu beginnen. Klinische Studien sollen sowohl in den USA als auch in Europa durchgeführt werden. Weitere Einzelheiten des Vertrages wurden nicht bekannt gegeben.

"Die Einlizenzierung des Krebsmedikamentes Satraplatin stellt einen bedeutenden Meilenstein im beschleunigten Aufbau unserer internen Medikamenten-Pipeline dar. Wir werden gemeinsam mit NeoTherapeutics daran arbeiten, den Wirkstoff so schnell wie möglich zur Marktreife zu entwickeln", kommentierte Prof. Dr. Bernd R. Seizinger, Vorsitzender des Vorstands der GPC Biotech AG, und erläuterte weiter: "Die Daten von bislang rund 500 mit Satraplatin behandelten Patienten zeigen, dass diese Substanz das Potenzial hat, ein wichtiges Krebsmedikament zu werden, insbesondere für die Therapie von Patienten mit Hormon-resistentem Prostatakrebs. Satraplatin ist für die orale Therapie geeignet - im Gegensatz zu den derzeit vermarkteten und in der gegenwärtigen Krebstherapie gängigen sogenannten Platin-Derivaten. Die orale Verabreichungsform wird es jedoch ermöglichen, Krebspatienten in Zukunft nicht-stationär zu behandeln - ein Trend in der modernen Krebstherapie, dessen Bedeutung zunimmt."

"GPC Biotech und NeoTherapeutics ergänzen sich in ihrer Zusammenarbeit aus einer Reihe von Gründen hervorragend", sagte Dr. Luigi Lenaz, Präsident der Onkologie-Gruppe von NeoTherapeutics: "Mitglieder des Top-Managements und der Entwicklungsteams beider Firmen haben bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammen gearbeitet. Durch ihre Beteiligung an der Entwicklung von Cisplatin und Carboplatin verfügt das gemeinsame Entwicklungsteam über weitreichende Kenntnisse über die Medikamentenklasse der Platin-Derivate. Insbesondere freue ich mich auch auf die erneute Zusammenarbeit mit Dr. Rozencweig von GPC Biotech, einem der weltweit führenden Experten in der Onkologie."

Satraplatin ist ein weiterentwickeltes, oral verabreichbares Platin-Derivat, das von Johnson Matthey an NeoTherapeutics lizenziert wurde. Platin-Derivate gehören zu einer der aktivsten Medikamentenklassen und werden derzeit für die Behandlung vieler Krebsarten eingesetzt. Die Wirkstoffe Cisplatin und Carboplatin, zwei Hauptvertreter dieser Gruppe, generieren Umsätze von über 800 Millionen US-Dollar. Beide Medikamente sind aber nicht für die Behandlung von Prostatakrebs zugelassen.

Prostatakrebs ist die zweithäufigste Todesursache bei Männern. Allein in den USA wurden im Jahr 2001 fast 200.000 Fälle an Prostatakrebs neu diagnostiziert. Im selben Jahr starben dort 30.000 Männer an dieser Krankheit. Aufgrund der derzeit äußerst begrenzten Verfügbarkeit von wirksamen Medikamenten gegen Prostatakrebs erfolgt die klinische Entwicklung von Satraplatin vor dem Hintergrund eines enormen medizinischen Bedarfs.

GPC Biotech AG verfügt über eine breite, integrierte Genomics- und Proteomics Technologieplattform für die Medikamentenentdeckung und -entwicklung. Der Bereich Onkologie bildet den Schwerpunkt der internen Programme der Medikamentenentwicklung. Am Potenzial der Programme in den Therapiebereichen Infektionskrankheiten und Immunologie beabsichtigt GPC Biotech durch die Auslizensierung an strategische Partner zu partizipieren. Zu den Partnern in der Arzneimittelforschung zählen die ALTANA Pharma, Tochtergesellschaft der ALTANA AG (ALT.FSE; NYSE: AAA), Aventis Pharma (PSE: PAVE), Boehringer Ingelheim International GmbH, MorphoSys AG (FSE: MOR) und PanTherix Ltd. Die US-Tochtergesellschaft GPC Biotech Inc. hat Forschungseinrichtungen in Waltham/Boston (Massachusetts) und Princeton (New Jersey). Weitere Informationen finden Sie unter www.gpc-biotech.com.

NeoTherapeutics plant durch die Entwicklung von einlizenzierten Medikamenten für die Behandlung und die unterstützende Pflege von Krebspatienten seinen Unternehmenswert weiter zu steigern. Satraplatin, das am weitesten fortgeschrittene Medikament gegen Krebs, ist oral verabreichbar und befindet sich in spätklinischen Studien. Elsamitrucin, ein Phase-2-Medikament, wird anfänglich gegen das Non-Hodgkin-Lymphom eingesetzt werden. Bei Neoquin(™) laufen Studien für die Behandlung von oberflächlichem Blasenkrebs; möglicherweise kann es auch zur Unterstützung bei Strahlungstherapie eingesetzt werden. Das Unternehmen hat außerdem eine Pipeline von präklinischen Medikamentenkandidaten für neurologische Erkrankungen, wie das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität, Schizophrenie, milde Wahrnehmungsstörungen und Schmerzen. Für diese Pipeline werden aktiv Partner oder Auslizenzierungsmöglichkeiten gesucht. Weitere Informationen finden Sie unter www.neot.com.

Wirtschaftliche Prognosen und in die Zukunft gerichtete Aussagen in diesem Dokument beziehen sich auf zukünftige Tatsachen. Solche Prognosen und in die Zukunft gerichtete Aussagen unterliegen Risiken, die nicht vorhersehbar sind und außerhalb des Kontrollbereichs der GPC Biotech AG stehen. Die GPC Biotech AG ist demzufolge nicht in der Lage, in irgendeiner Form eine Haftung hinsichtlich der Richtigkeit von wirtschaftlichen Prognosen und in die Zukunft gerichteten Aussagen oder deren Auswirkung auf die finanzielle Situation der GPC Biotech AG oder des Marktes für die GPC Biotech Aktien zu übernehmen.
Antworten
ecki:

Wieso schwankst du

 
20.02.03 17:25
auch wegen GPC? Ich dachte, das bist du schon drin? Wenn du da schon eine ordentliche Portion hast, dann nimm lieber was anderes. Einfach wegen Streuung. Und in der Vergangenheit ist GPC mit MOR auf Mehrmonatssicht fast immer identisch gelaufen, MOR etwas volatiler. Das ist auch nicht gerade Risikostreuung beide zu haben.

Grüße
ecki  
Antworten
grenke:

ja im grunde hast du recht ,

 
20.02.03 17:39
ist das gleiche wie mit meiner Kontron,da habe ich nämlich noch die Infineon im Depot, laufen auch ziemlich gleich.
Nur im mom weiß ich wirklich nicht was ich kaufen soll, o.k GPC hab ich ne ganze menge und beim High.-Tech bin ich mit Infineon und Kontron auch schon gut Investiert.Hatte halt gehofft das die Logistik auch gefragt bleibt aber anscheinend ist da ja im mom. kein Interesse was.

hast du mal einen tipp was meinst du


grenke

aus lauter frust habe ich heute auch schon auf Loonland geschaut, aber medien werden zur zeit auch gemieden wie das Feuer
Antworten
ecki:

Spar deinen cash bis nach Kriegsbeginn und der

 
20.02.03 17:51
ersten Terrorwelle auf. :-(

Wenn du auch auf Langweiler zum vorsichtigen Einstieg schaust, dann schaue mal bei PSI 696822. Turnaroundkandidat. Notiert auch weit unter cash und hat neue Führung. Eine Sparte hochprofitabel, die andere Sparte hat seit Jahren die Gewinne gefressen und wurde jetzt massiv ausgedünnt.... Jeder hat so seine Lieblinge. :-)

Grüße
ecki  
Antworten
grenke:

vieleicht haste ja recht, man sollte

 
20.02.03 17:57
vieleicht im mom nicht voll investiert sein, ne du heut mach ich glaub ich nichts mehr, aber danke für den Tipp habe gerade mal draufgeschaut, haben aber wenig Handelvolumen finde ich.
Lerse mir mal morgen ein paar sachen über PSI durch.
Also ecki machs gut, wir sind jetzt zum Essen eingeladen
Viel erfolg noch


gruß Grenke
Antworten
ecki:

Ja klar, zur Zeit fast kein

 
20.02.03 18:05
Handelsvolumen, da Interesse auf null und Wert weit unter cash. Aber wie gesagt turnaroundkandidat unter cash und bei ca. 20% vom Buchwert (?). Im März wird das Jahr 2002 mit massiven Abschreibungsverlusten abgeschlossen, was aber schon lange bekannt ist. Wie gesagt, zur Zeit ein vergessener Langweiler.

Grüße
ecki  
Antworten
Depothalbierer:

Warten wir's ab, kalle 4712

 
20.02.03 18:20

Es gibt hier auch zugegebenermaßen eine Menge vernünftiger Gegenmeinungen.

Als ich damals bei Morphosys (Kurs 42 Euro) geschrieben habe, das die mal unter 10 gehen, hat es auch keiner glauben wollen.

Ich bin deshalb so pessimistisch, weil große Pharmafirmen alles Andere als neue starke Konkurrenten gebrauchen können.
Die werden Alles daransetzen, diese Firmen plattzumachen, oder günstig einzusacken.
Weiterhin gibt es Firmen, die so stark unter ihren Realwert gefallen sind, daß es auch für mich unvorstellbar war.
Es ist Krieg! - Wirtschaftskrieg!

Deshalb bleibe ich bei meiner Eischätzung
Antworten
Gekko is back:

Geil!

 
20.02.03 22:20
Super interessant hier mit zu lesen! Besonders freut mich, dass auch Kenner der Technologieorientierten Unternehmen (Evotec, Morpho) mit an Bord sind.

So nun will auch ich mal wieder nen kleinen Beitrag leisten. Diesmal soll das Thema Bewertung von Biotechs mit Produktfokus (also zuvorderst Medikamentenentwicklung und nicht Technologielizensierung) sein.

Analysten:
Discounted Cash Flow Modelle werden entwickelt. Dazu werden Einnahmen und Ausgaben über zumeist 10 Jahre geplant. Einnahmen setzen sich aus Produktumsätzen, Royalties und Lizengebühren zusammen. Produktumsätze stellen den bei weitem größten Teil dar. In einem Basisszenario wird zunächst von der erfolgreichen Entwicklung aller in der Pipeline befindlichen Medikamente ausgegangen. Über die erwarteten Umsätze herrscht im allgemeinen Konsens, d.h. obwohl sich die Unternehmensziele durchaus deutlich von diesem Konsens unterscheiden können, sind die von den Banken eingesetzten Ziele sehr homogen.

Die Kostenseite wird vornehmlich nach Herstellungskosten (i.A. 20% vom erwarteten Umsatz), Vertriebskosten (i.A. 20% vom Umsatz), R&D Aufwand und Verwaltungskosten fortgeschrieben.

Die somit genau geplanten Cashflows für 10 Jahre werden dann zum heutigen Tag abdiskontiert (i.d.R. 20%) und dazu der Terminal Value addiert. Der Terminal Value ist der Wert der Cashflows nach der letzten detaillierten Planungsperiode. Aufgrund des weit in der Zukunft liegenden Break-evens vieler Biotechs stellt dieser oft den größten Teil des derzeitigen Unternehmenswertes dar.

Dies ist wie gesagt nur die Basiskalkulation. In einem zweiten Schritt werden die möglichen Szenarien (Alle schaffen es auf den Markt, Medikament X schafft es nicht auf den Markt ...) entwickelt und mit ihren erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeiten gewichtet. Die Szenarien werden in das Modell eingearbeitet und ergeben jeweils wieder einen neuen Fair Value. Die Fair Values aller Szenarien werden mit den Gewichtungen multipliziert und summiert - und fertig ist der erwartete Unternehmenswert!


Warum es interessant sein kann, sich ein eigenes einfaches Modell zu stricken (auch nur nachbauen und anpassen):

1) Man kann seine eigenen Annahmen kritisch hinterfragen.
2) Es hilft einzuschätzen, welchen tatsächlichen Einfluss auf den Unternehmenswert eine Nachricht hat.
3) Neue interessante Fragen können auftauchen und man versteht ein bisschen wie die Analysten denn so denken tun.


Wenn man sich damit beschäftigt tauchen interessante Fragen auf: Wie werden wohl in einem solchen Bewertungsschema Investitionen in Plattformtechnologien und Kompetenzaufbau (Köpfe, Netzwerk ...) bewertet? Ich glaube mit konservativ angesetzten Lizenzeinnahmen aus der Lizensierung der Technologien. Spiegelt das den tatsächlichen Wert wieder (z.B. GPC)? Was ist ein Satraplatin wert, wenn man nicht ein umsetzungsstarkes und erfahrenes Team hat (hier Rozencweig und die vielen anderen von Bristol)?
Macht es hinsichtlich des Unternehmenswerts einen Unterschied, ob jetzt Phase II und III Kandidaten einlizensiert werden (wie es von vielen angestrebt wird, um frühere cashinflows zu generieren), oder Kandidaten nach der prä-klinischen Forschung bzw. Phase I Kandidaten? Ich denke nicht, das Unternehmen wie GPC jetzt versuchen sollten ihr Finanzierungsproblem in 2005/2006 zu lösen, sondern ihr Augenmerk auf die Steigerung des Unternehmenswerts legen sollten. Denn sollte die Wahrscheinlichkeit, dass gut aufgestellte Biotechs irgendwann mal wieder einfacher an Finanzierungen kommen, wirklich so gering sein?

Hui, das ist ja ein ganz schöner Wust geworden. Daher nochmal zusammenfassend: mein Hauptaugenmerk liegt auf der Bewertung. Wie bewertet ihr denn so Eure Biotechs?

Gruß - Gekko
Antworten
ecki:

Hi Gekko,

 
20.02.03 22:57
was nützt dasschönste Abdiskontieren, wenn die Märkte zur Zeit sogar teilweise unter cash bewerten? Es ist gerade ein Frustationsmarkt, und einfach drauf los und Forschen was das Zeug hält, ohne auf die Finanzierung zu achten wird aktuell überhaupt nicht honoriert.

Ich rede von Morphosys, da kenne ich mich am besten aus.
Die haben Anfang 2002 von Schering gegen 10% Beteiligung eine Anschubfinanzierung für eigene Medikamentenpipline bekommen. Dann losentwickelt und mit gesteigertem Unternehmenswert auf Suche zur Anschlußfinanzierung gegangen (wäre ca. Herbst/Winter 2003 fällig/nötig geworden). Aber am Kapitalmarkt war nichts zu kriegen und die Aktie wird fast jeden Tag billiger. Dann wieder die Bremse rein, weil eben Unternehmenswertsteigerung und abdiskontierung zukünftiger Erträge was theoretisches ist, der Restcash aber real.

Im Prinzip hat Depothalbierers Sicht einiges richtiges, wenn auch zu pessimistisch. Aber klar, warum sollen die großen den kleinen vorzeitig aus der Patsche helfen, wenns doch noch billiger wird? Aber irgendwann sind Fehlbewertungen dan so krass, das es zu Kursexplosionen im Erfolgsfall kommt, sofern die Unabhängigkeit noch da ist.

Mal sehen, spannend ist es allemal. Ich schaue natürlich auf den chart. :-)

Stellvertretend der NM Biotech.
German - Biotech & Small Pharma - Forum 948242www.wallstreet-online.de/market/charts/...nd2=macd&1045778145" style="max-width:560px" >
Man sieht, Chance auf Bodenbildung oder der nächste Abrutsch in tiefere Bewertungsregionen steht bevor.

Grüße
ecki  
Antworten
Gekko is back:

Hi Ecki,

 
21.02.03 00:22
Bin vollkommen Deiner Meinung. Der aktuelle Kapitalmarkt ist schon etwas ganz besonderes. Aber darin liegen ja auch die Chancen. Meine Meinung ist jedoch, dass über kurz oder lang die fundamentale Entwicklung über die Bewertung entscheidet. Für mich spiegelt diese sich letztendlich in den zu erwartenden Zahlungsströmen wieder. Deren Berechnung ist natürlich sehr schwierig, weshalb man auch qualitative Kriterien zu Rate ziehen sollte, die ja dazu dienen, dass zu bewerten, was nicht exakt zu quantifizieren ist.

Das Finanzierungsproblem bei Morpho war sehr bedauerlich und hat wahrscheinlich einiges an Wert vernichtet. Bei einigen anderen Unternehmen bin ich hinsichtlich der Finanzierung zuversichtlicher, da ich wie schon gesagt eine erhebliche Verbesserung der Finanzierungsbedingungen ab 2005 sehe. Zumindest gibt es m.E. wenig gute Gründe einfach die Lage in 2002/2003 in die Zukunft fortzuschreiben.

Morpho finde ich auch sehr interessant. Habe mich noch nicht so intensiv mit dem Unternehmen beschäftigt, aber die Technologie (Hucal) scheint mir wirklich außerordentlich wettbewerbsfähig zu sein. Während bei vielen Technologieplattformen von anderen deutschen Biotechs, sicher auch zu Recht, die relative Vorteilhaftigkeit gegenüber bestehenden Technologien kritisch hinterfragt wird, habe ich ähnliches über Morphos Hucal noch nicht gehört.

Wie siehst Du die zukünftigen Einnahmequellen von Morpho? Bin mir völlig im unklaren, wie zukünftige Royalties und Milestone Zahlungen einzuschätzen sind. Wie viele neue Lizenzverträge werden sie noch abschließen können? Und wie schaut eigentlich die Gesamtumsatzerwartung aus einer üblichen Partnerschaft aus? (Lizenzzahlungen und erste Milestones kennen wir ja aus den Berichten, aber wie kann das weiter gehen und vor allem über welchen Zeitraum, z.B. wie hoch sind die durchschnittlichen Royalities, die Morpho bekommt, wenn ein Partner ein Produkt vermarktet?)

Die Auslizensierung sehe ich etwas kritisch. Der Markt für Kandidaten in frühen Phasen ist eigentlich übersättigt. Big & small Pharma sparen und sind vordringlich an aussichtsreichen Phase II und vor allem III Kandidaten interessiert. Trotzdem möchte ich Morpho zu Gute halten, dass ich glaube, ihre Kandidaten sind von sehr hoher Qualität (aufgrund der Technik, die viele Gründe späteren Scheiterns schon sehr früh zu erkennen hilft).

Gruß - Gekko

P.S.: Aufgrund des Charts würde ich zur Zeit keinen NEMAX Biotech Wert kaufen. Aber wieviel auch kurzfristig drin steckt, hat man ja heute bei Medigene gesehen. Eine absolut bedeutungslose Nachricht --> +15%. Wie wäre die wohl gegangen, wenn die Leuprogel Zulassung veröffentlicht wurden wäre?!?
Antworten
grenke:

Gekko,

 
21.02.03 09:30
Finde aber schon das ltd. Chart GPC interssant ist, wenn man sich den jahreschart anschaut erkennt man meiner meinung nach eine klassiche Bodenbildung, was meinst du ?


gruß Grenke
Antworten
kalle4712:

@Depothalbierer & all

 
21.02.03 10:37
Du hast sicherlich recht mit Deinen Argumenten. Da ist sehr viel dran.
Was mich aber stört, ist die Aussage, dass es ALLE treffen wird.

Das sehe ich anders, denn wenn man davon ausgeht, dass die Großen die Kleinen nicht großwerden lassen, dann müsste dies für alle Branchen gelten - denn überall, wo kleine Unternehmen aktiv sind, sind bereits Konzerne am Markt.

Die Sache ist komplizierter: Biotechs, die Medikamente gegen bisher nicht heilbare Krankheiten entwickeln, stehen nur teilweise in Konkurrenz mit großen Pharmaunternehmen. Warum sollten die großen Unternehmen diese Biotechs plattmachen? Viel eher dürften sie daran interessiert sein, solche Firmen zu übernehmen, um ihre leeren Produkt-Pipelines zu füllen.

Sicherlich werden einige Biotechs zu Spottpreisen übernommen werden. Aber andere werden bei erfolgreicher Arbeit im Kurs explodieren - vor allem dann, wenn der Markt bereits "gerochen" hat, dass Big Pharma an den Biotechs interessiert ist. Da gehe ich eher davon aus, dass der Kapitalmarkt der Sieger sein wird. Soll heißen: Mit Übernahmen kann man sehr viel Geld verdienen - das werden sich die Spekulanten nicht entgehen lassen. Und: Nicht alle Big-Pharma-Companies werden so geschickt sein, Aufkäufe im stillen zu tätigen, vor allem, wenn viele Übernahmen bereits gelaufen sind.

Außerdem ist es sicherlich interessant für Big Pharma, die kleinen innovativen Biotechs selbständig weiterarbeiten zu lassen. Da sind Beteiligungen sinnvoll und vollständige Übernahmen nicht nötig. Z.B. kann eine 50%-Beteiligung bestehen, wobei der Pharmakonzern Marketing und Vertrieb übernimmt.

@Gekko, Ecki: Ich mache mir keinen Kopf mehr über den Unternehmenswert, denn die Materie ist viel zu komplex - vor allem, weil man nicht weiß, wie zuverlässig die zur Verfügung stehenden Informationen sind.

Ich selbst mache es so: Ich kaufe - möglichst antiyzklisch - Biotechs und verkaufe 50% der Position nach Verdoppelung des Kurses (die restliche Position hat sich dann quasi "selbst" finanziert). Anschließend schaue ich weg (wie Kostolany). Morphosys ist ein solches Unternehmen, bei dem mir dieses Vorgehen gelungen ist. Wenn Kurse zu stark steigen (wie in 2000) verkaufe ich einen weiteren Teil, um die Position später billiger wieder aufzustocken. Das mache ich seit sechs Jahren so. Auf diese Weise habe ich ca. 20 Biotechs, die ich einfach laufenlasse. Weitere ca. 20 Biotechs haben die Kursverdopplung noch nicht erlebt, sondern sind jetzt größtenteils im Minus.
Meine Biotech-Watchlist ist jetzt seit ein paar Wochen leer. Weitere Investitionen in diesem Sektor werde ich nur in Ausnahmefällen tätigen.

Gruß
Kalle
Antworten
cap blaubär:

also bei bioklitschen

 
21.02.03 13:15
haben  pharmas in der regel ihre pfoten schon drinne,allerdings meist mehrere sodas das wirkaufenfürnbutterbrotargument soo schwehr umzusetzen iss,
trotzalledem unser "börsenrecht" hätte der olle don corleone nicht besser verfassen können,alle die daran beteiligt waren gehören eingelocht,einschließlich den milchbubis der dtbörse  
blaubärgrüsse  
Antworten
ecki:

Aiai Capt'n, zurück von großer Fahrt?

 
21.02.03 13:24
Hast ja ewig nicht gepostet!

Schön wieder von dir zu hören. :-))

Grüße
ecki  
Antworten
Reila:

He Blaubeere,

 
21.02.03 13:29
da wird man ja sentimental.

R.
Antworten
cap blaubär:

zz iss aber das olle mc donald motto

 
21.02.03 13:42
fresse voll für 1,99 sachlage bayer mag sich mit nem neuen lipobay nicht soo schnell wieder ausm fenster hängen und steht da garnichtmal soo allein,nur bavarian nochnicht verkloppt ollen pockensaft(wehe wenn er losgelassen,dann haben die fertig)aber gesunheitswesenkostendampf,eigentore sammelklagen etc lenkt die investitionswut der pharmas nur in richtung ideenklau(generika)der rest flautet mit hängesegel im weltkonjunktursee,
blaubärgrüsse
Antworten
ruhrpottzocker:

Hi Cap, mich stehn die Tränen inne Augens !

 
21.02.03 13:44

Endlich mal wieder einer, der ne klare und verständliche Sprache sprechen tut.
Antworten
Levke:

Ich muß auch gleich weinen - welcome back o. T.

 
21.02.03 13:45
Antworten
cap blaubär:

blaubärgrüsse zum tränensee im jammertal o. T.

 
21.02.03 13:57
Antworten
Karlchen_I:

Was issn das? Der Cap iss wieder da? Gut so.

 
21.02.03 14:00
Kommt hoffentlich wieder öfter.
Antworten
Reinyboy:

hi, cap

 
21.02.03 14:01
seit rund 10 Monaten mal wieder im Board vertreten.

Warste krank??

Oder haste einfach nicht mehr ins Depot geguckt?? Um die Schmerzen zu vergessen??



Liebe Grüße      Reiny
Antworten
Ramses II:

hi, cap, so eine schöne überraschung

 
21.02.03 14:56

German - Biotech & Small Pharma - Forum 949061

Antworten
Lalapo:

Haaaalooooo

 
21.02.03 15:07
na sowas , der Cap.

Jetzt sag aber nid , du warst die letzten 12 Monate auf Weltreise und hast Dein Geld sinnvoll verzockt :))))



Gruss LALI ..(der jetzt in WE geht )
Antworten
Zick-Zock:

der cap ist zurueck, wahnsinn!

 
14.03.03 16:09
ein klassiker ist wieder on board, yes!!


German - Biotech & Small Pharma - Forum 971674

Antworten
ecki:

Vielleicht kann man hier über deutsche Bios

 
30.06.04 08:40
diskutieren, ohne Beschimpfungen?
Und was hat sich so seit den Frustrationsbewertungen von Februar/März 2003 getan?
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1557532www.wallstreet-online.de/market/charts/...nd2=macd&1088577060" style="max-width:560px" >
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1557532www.wallstreet-online.de/market/charts/...nd2=macd&1088577144" style="max-width:560px" >
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1557532www.wallstreet-online.de/market/charts/...nd2=macd&1088577176" style="max-width:560px" >
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1557532www.wallstreet-online.de/market/charts/...nd2=macd&1088577209" style="max-width:560px" >

Dänischer Ausreisser:
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1557532www.wallstreet-online.de/market/charts/...nd2=macd&1088577294" style="max-width:560px" >

Aber natürlich vor allem auch, was weitergehen könnte?
Visionär und Spekulativ, aber ohne Anfeindungen?

An der Börse investiert man, um die Chancen wahrzunehmen. Gibt es hier noch welche?

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

IG Biotechnology Perf.-Index, Deutscher biosektor

 
01.07.04 17:36
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1560128isht.comdirect.de/charts/...rs=0x000000&sSym=I1PC.ETR&hcmask=" style="max-width:560px" >
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1560128isht.comdirect.de/charts/...rs=0x000000&sSym=I1PC.ETR&hcmask=" style="max-width:560px" >
Zusammensetzung:

isht.comdirect.de/html/detail/...rities&sCat=IND&sSym=I1PC.ETR

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

IPO/Epigenomics: Bookbuilding-Spanne 11,90 - 14,50

 
04.07.04 19:04

German - Biotech & Small Pharma - Forum 1562337
IPO/Epigenomics: Bookbuilding-Spanne 11,90 - 14,50 EUR

(ISIN: DE000A0BVT96, WKN: A0BVT9)

BERLIN (Dow Jones-VWD)--Die Aktien der Epigenomics AG werden in einer Bookbuilding-Spanne von 11, 90 bis 14,50 EUR angeboten. Dies teilte das Berliner Biotechnologieunternehmen am Samstag
mit. Die Zeichnungsfrist läuft den Angaben zufolge vom 5. bis 15. Juli 2004, die Erstnotiz ist für den 16. Juli 2004 geplant.

Am 15. Juli werde voraussichtlich der Platzierungspreis veröffentlicht. Ohne Greenshoe betrage das Emissionsvolumen 55 bis 67 Mio EUR. Im Rahmen der Mehrzuteilungsoption stünden dem Konsortialführer 693.277 Aktien zur Verfügung. Damit würden ohne Greenshoe 29% und nach vollständiger Ausführung der Mehrzuteilungsoption 32%der Aktien zum Verkauf angeboten. Global Coordinator und Bookrunner ist die US-Investmentbank Morgan Stanley, heißt es. Zudem begleiteten Lehman Brothers und die DZ Bank den Gang an die Frankfurter Börse.

Die bisherigen Hauptanteilseigner würden ihren Aktienbesitz nach vollständiger Durchführung der Transaktion exklusive Greenshoe von zuvor rund 84% auf rund 60% reduzieren. Der Streubesitz liege dann bei rund 29%. Die zu platzierenden Aktien stammen den weiteren Angaben zufolge aus einer Kapitalerhöhung von rund 4.621.849 Aktien. Epigenomics beabsichtige, den Nettoerlös aus dem Börsengang in die Entwicklung eigener Produkte in den Geschäftsbereichen Diagnostics und Pharma Technology zu investieren. Zudem sollen den Angaben zufolge die Kompetenzen in den Bereichen " regulatorische Angelegenheiten/Zulassungen" und klinische Entwicklungen ausgebaut werden. Neben Investitionen in die Weiterentwicklung der DNS-Methylierungstechnologie sei ferner eine Rückführung von stillen Beteiligungen aus der Frühphase des Unternehmens in Höhe von 4,1Mio EUR geplant.

Die im Rahmen des Börsenganges angebotenen Aktien sind ab dem Geschäftsjahr 2004 voll dividendenberechtigt. Allerdings weist das Unternehmen darauf hin, dass in absehbarer Zukunft keine Ausschüttung geplant ist: " Sollte die Gesellschaft zukünftig Gewinne erwirtschaften, beabsichtigt sie, diese hauptsächlich in die Entwicklung eigener Produkte zu investieren." +++ Simon Steiner Dow Jones Newswires/11/2.7.2004/sst

Unternehmen



Firmenprofil


Die Gesellschaft ist ein Molekulardiagnostik–Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung neuartiger Produkte für die Krebsdiagnostik. Die Gesellschaft hat das Ziel, sich auf dem Gebiet der Molekulardiagnostik zu einem der führenden Unternehmen zu entwickeln. Sie konzentriert sich dabei auf die Bereiche Screening, Monitoring, Klassifikation und Ansprache auf Medikamente (" Pharmakodiagnostik" ). Sie beabsichtigt, ihre führende Technologie zur Analyse von DNS-Methylierung dazu einzusetzen, um DNS–Methylierungs–Biomarker und die entsprechenden Test–Systeme als Standardmethode für die Molekulardiagnostik zu etablieren.

Die Gesellschaft entwickelt zum einen Tests für Massenanwendungen (Screening und Monitoring), die auf Körperflüssigkeiten und Abstrichen basieren. Zum anderen entwickelt die Gesellschaft hochwertige Tests für die Klassifikation von Krankheiten sowie für die Pharmakodiagnostik, die auf Gewebeproben basieren. Dabei konzentriert sich die Gesellschaft auf neuartige Tests für diagnostische Fragestellungen, für die derzeit entweder keinerlei Tests verfügbar sind oder die verfügbaren Tests mit großen Belastungen für den Patienten verbunden oder nicht genügend zuverlässig sind.

Fokus Krebs

Die Gesellschaft konzentriert sich derzeit auf das Gebiet der Krebsdiagnostik, das durch einen erheblichen, bisher unbefriedigten medizinischen Bedarf, relativ einfache Produktentwicklung und großes Marktpotenzial gekennzeichnet ist. Zudem führt die wachsende Zahl neuartiger Therapien auf diesem Gebiet zu einer ständig wachsenden Nachfrage nach zuverlässigen diagnostischen Tests, um diese Therapiemöglichkeiten möglichst wirkungsvoll nutzen zu können. Derzeit liegt der Schwerpunkt der Gesellschaft auf Brust-, Prostata- und Darmkrebs. Die Gesellschaft beabsichtigt, in der näheren Zukunft auch Tests für andere Krebsarten zu entwickeln, wie etwa Lymphome, Lungen-, Blasen-, Nieren-, Eierstock- und Leberkrebs sowie Leukämie. Langfristig sollen Entzündungskrankheiten sowie weitere Indikationen wie etwa Endometriose, Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Stoffwechsel-, Herz-, Gefäß- und Autoimmunkrankheiten hinzu kommen.

Tests in der Entwicklung

Im Rahmen einer Kooperation mit Roche Diagnostics, dem Marktführer in der Molekulardiagnostik, befinden sich derzeit fünf Tests im Entwicklungsstadium: jeweils ein Krebs–Screening–Test für Darm–, Prostata– und Brustkrebs und ein molekularer Klassifikationstest für Prostatakrebs sowie ein pharmakodiagnostischer Test für die Planung der Behandlung bei Brustkrebs. Die Gesellschaft arbeitet zudem auf dem Gebiet der Pharmakodiagnostik mit AstraZeneca und mit Wyeth Pharmaceuticals an zwei Pilotstudien.

http://www.epigenomics.com/stepone/data/images/54/00/00/pipeline_diagnostics.jpg

Strategie und Geschäftsmodell

Epigenomics wendet sich mit seinen Produkten an zwei verschiedene Kundengruppen. Diese Kundengruppen unterscheiden sich im Verwendungszweck der Tests und müssen daher unterschiedlich angesprochen werden. Jedoch sind die Entwicklung sowie die verwendeten Plattformen und Technologien für beide Kundengruppen identisch.

Kundenstruktur

• Screening–, Monitoring– und Klassifikationstests müssen als Test–Kits direkt an klinische Labore und Referenzlabore verkauft und an eine sehr große Zahl von Kliniken und niedergelassene Ärzte vermarktet werden. Kurzfristig sollen Tests an Diagnostikunternehmen lizenziert werden, die den Markt erschließen sollen. Diese Vorgehensweise erfordert mittelfristig den Abschluss einer nur kleinen Anzahl von strategischen Partnerschaften, die jeweils mehrere Produkte abdecken. Langfristig beabsichtigt die Gesellschaft, eigene Vermarktungskapazitäten aufzubauen.

• Das Pharmakodiagnostikgeschäft zielt auf die sehr große Anzahl von Pharma- und Biotechnologieunternehmen ab, die ein Interesse haben könnten, pharmokodiagnostische Tests bei der Entwicklung und Vermarktung ihrer Medikamente einzusetzen. Dieses Geschäftsmodell setzt den Aufbau vieler Kooperationen voraus, die jeweils individuelle Produkte zum Gegenstand haben.

Wertschöpfung

• Die Wertschöpfung bei Screening–, Monitoring– und Klassifikationstests beruht auf direkten Verkaufserlösen der Tests oder Lizenz–Einnahmen, wenn der Verkauf durch Partner erfolgt. Die Höhe der Wertschöpfung bestimmt sich daher nach dem Produktpreis und dem Absatzvolumen.

• Die pharmakodiagnostischen Tests der Gesellschaft zielen in erster Linie darauf ab, den Wert eines Medikaments zu erhöhen. Ein hoher Preis für den begleitenden Test kann dem Absatz des Medikaments schaden. Zielsetzung der Gesellschaft ist es daher, den Wert des Tests für die Vermarktung des Medikaments in erster Linie durch eine Beteiligung am Erlös aus dem Verkauf des Medikaments und nicht durch den Verkauf des Tests selbst zu realisieren.

Die gegenwärtige Entwicklungs– und Vermarktungsstrategie der Gesellschaft besteht darin, mit Diagnostikunternehmen und klinischen Laborarztpraxen mit starker Präsenz am diagnostischen Markt Kooperationen zu schließen. Damit soll für ihre Tests ein zügiger und breiter Marktzugang gesichert werden. In der nahen Zukunft beabsichtigt die Firma, einen größeren Abschnitt der Testentwicklung aus eigenen Mitteln zu finanzieren und erst entsprechend später externe Partner zu suchen, um so den eigenen Ertrag zu steigern. Auf lange Sicht zieht sie in Erwägung, bestimmte Tests durch eigene Referenzlabore zu vermarkten. Das Unternehmen beabsichtigt weiterhin, im Zusammenhang mit der Entwicklung pharmakodiagnostischer Tests mit den Herstellern des jeweiligen Medikaments produktspezifische Entwicklungs– und Vermarktungspartnerschaften einzugehen.

Finanzdaten

Epigenomics hat seit 1999 Finanzmittel in Höhe von ca. € 57 Mio. erhalten. Die Umsatzerlöse entwickelten sich von € 428.000 im Geschäftsjahr 2001 über € 1,775 Mio. im Geschäftsjahr 2002 auf € 10,778 Mio. im Geschäftsjahr 2003. Die Gesellschaft beabsichtigt, neue Kooperationen in beiden SBUs einzugehen, um weitere Umsatzquellen zu erschließen und die Umsätze zu erhöhen.
Seit der Aufnahme der Geschäftstätigkeiten im Jahr 1998 hat sie Verluste erwirtschaftet. Die kumulierten Verluste der Gesellschaft zum 31. März 2004 betrugen ca. € 38 Mio. Die Gesellschaft erwartet, dass sie in den kommenden Quartalen und Geschäftsjahren weiterhin Verluste erwirtschaften wird.

http://www.epigenomics.com/stepone/data/images/55/00/00/gewinn-verlust.gif



Weitere Infos unter: http://www.epigenomics.de/de/Boersengang/Unternehmen/

Wenn ich die Zahlen mit Morphosys vergleiche sind die doch selbst am unteren Ende sauteuer?!

Grüße
ecki

Antworten
ecki:

Vergleich GPC und Morpho im chart:

 
18.07.04 23:45
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1579518
Dreimal war es knapp, aktuell müsst GPC wieder über 100% zulegen und Morpho dazu verharren....

Morpho macht immer noch am Endgültigen Ausbruch über die Zone 21,6 bis 23 rum, während GPC nach starker Konsolidierung bei 10,5 einen Doppelboden bilden könnte.

Die letzten 6 Monate gingen klar an Morphosys....

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

kommt sich vor wie der Betreiber eines Bordells

 
05.08.04 15:09

www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,311583,00.html

05. August 2004 Druckversion | Versenden | Leserbrief

INTERVIEW MIT EPIGENOMICS-GRÜNDER OLEK

"Man kommt sich vor wie der Betreiber eines Bordells"

Anders als die Halbleiterfirmen X-Fab und Siltronic hat das Biotech-Unternehmen Epigenomics den Sprung an die Börse gewagt. Gründer Alexander Olek ärgert sich allerdings über die hiesigen Aktienexperten und denkt laut über eine Verlagerung seines Unternehmens in die USA nach.

usw.

Grüße
ecki  
Antworten
ecki:

epi runter auf 6,50.

 
09.08.04 19:32
       German - Biotech & Small Pharma - Forum 1602805
rucki-zucki      

Grüße
ecki  
Antworten
Steff23:

Ist das ein

 
09.08.04 21:04
sicherer Kauf?
Antworten
ecki:

Branche im Aufwärtstrend/Aktienanleger noch misstr

 
17.12.04 10:03
Wende für Biotechnologie
Branche im Aufwärtstrend/Aktienanleger noch misstrauisch

Von Robert Meyer

Nach zwei schwierigen Jahren erwartet die deutsche Biotechnologie-Branche ein Trendwende, ließ der noch junge Industrieverband Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland (BIO Deutschland) jüngst wissen. An der Börse aber ist man dennoch misstrauisch.
Auch wenn die Aktie des Martinsrieder Biotech-Unternehmens Morphosys derzeit mit zu den gefragtesten Werten am Markt gehört und Biotech-Aktien immer wieder auf der Gewinnerliste im TecDax zu finden sind, herrscht laut Börsenexperten noch Misstrauen gegenüber deutschen Biotech-Unternehmen: Zu viele Anleger hätten mit den Aktien der Branche in den vergangenen Jahren Verlust gemacht. Das schreckt vom Aktienkauf ab und gleichzeitig fällt der Anlegerblick über den großen Teich.
Aber an den Markterfolgen amerikanischer Biotech-Unternehmen können sich die Deutschen noch ebenso wenig messen wie an den Erfolgen der Schweizer Firma Serono. Allerdings haben Biotechnologie Firmen hierzulande auch andere Hürden zu bewältigen. Es gibt mehr gesetzliche Vorschriften und die an der Börse notierten Unternehmen stehen einer deutlich kritischeren Einstellung der Kapitalanleger gegenüber. In den USA dagegen, so Profis, würden Anleger mit den Bilanzen von Biotech-Unternehmen professioneller umgehen, auch, weil sie schon mehrere Zyklen von Hochs und Tiefs an der Börse hinter sich haben.

Aktiengewinne macht man in der Regel mit guten, ausgereiften oder hoch bewerteten Produkten. Die Berliner Biotech-Firma Epigenomics zum Beispiel ist auf dem Gebiet der Molekulardiagnostik tätig und konzentriert sich auf das Erkennen von Krebs. Allerdings handelt es sich dabei noch um ein wissenschaftliches Experiment. Genau dieses Risiko wollen viele deutsche Anleger nicht mehr eingehen. Denn als beispielsweise das Schweizer Unternehmen Actelion im November 2004 eine klinische Studie des Medikaments Veletri gegen akutes Herzversagen stoppte, brach der Aktienkurs ein.
Von 2000 bis 2002 erlebte die junge deutsche Biotech-Branche einen Boom, danach ging es erst mal abwärts. 2003 meldeten laut Biotechnologie-Report insgesamt 24 Unternehmen Insolvenz an oder wurden aufgelöst. Zehn Firmen wurden aufgekauft oder fusioniert. Dem stehen laut Report 23 Neugründungen gegenüber. Gestiegen sei vor allem der Anteil sehr kleiner Firmen – 80 Prozent beschäftigten weniger als 30 Mitarbeiter. Mit 145 Mitarbeitern zählt Epigenomics zu den größten deutschen Biotech-Firmen. Insgesamt 350 Unternehmen rechnet der deutsche Biotechnologie-Report der Branche zu. Auf einer englischsprachigen Webseite wiederum ist die Rede von 599 Firmen in Deutschland, allerdings werden hierbei noch andere Bereich der Biotechnologie zugeordnet.
Die deutsche Biotech-Branche ist jung. Das heißt, Geschäfte sind mit Anfangsverlusten verbunden. Im Jahr 2003 betrug der Verlust nach Angaben des Biotechnologie-Reports insgesamt 549 Millionen Euro – immerhin 17 Prozent weniger als 2002. Erstmals in der Geschichte der deutschen Biotech-Industrie habe sich damit der Verlust der Branche im Vergleich zum Vorjahr verringert. Zudem, heißt es, wurde die Produkt-Pipeline gestärkt und das erste Produkt einer deutschen Biotech-Firma zugelassen.
Das hiesige ist für Biotech-Firmen gar nicht so schlecht, heißt es in Branchenkreisen. Deutschland sei in dem Bereich derzeit ein Billiglohnland. Die Gehaltskosten lägen in Amerika rund 30 Prozent höher. Und Schwierigkeiten, qualifizierte Leute zu finden, gebe es hierzulande keine. Besonders nicht in Berlin, wo es drei Universitäten gibt. Deutschland wird in Biotechnologie-Regionen eingeteilt. Besonders erfolgreich sind die Münchner Firmen. Über 30 Medikamentenkandidaten haben dortige Unternehmen derzeit in der klinischen Entwicklung, fast 40 Präparate befinden sich im vorklinischen Stadium.





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Was heißt Biotech?
Im Regelfall sind damit Verfahren oder Produkte gemeint, welche die Nutzung von lebenden Organismen oder zellulären Bestandteilen beinhalten. Dazu gehört die kommerzielle Umsetzung von Erkenntnissen der Molekularbiologie, Virologie, Mikrobiologie und Zellbiologie. Heute zum Beispiel können Bakterien Substanzen produzieren, die sie auf natürliche Weise nie gebildet hätten. In der Bioindustrie gilt die Bioinformatik als Schlüsseltechnologie. Mehr Infos unter: www.bioregio.com
ND
(ND 14.12.04)

www.nd-online.de/artikel.asp?AID=64457&IDC=3
Antworten
ecki:

Prime IG Biotechnology Perf.-Index I1PC.ETR 723800

 
19.12.04 18:16

Der Prime IG Biotechnology Performance-Index I1PC.ETR oder 723800
Enthaltene Werte:
http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?iPage=1&bWatc...
QIAGEN N.V.
BB BIOTECH AG
GPC BIOTECH AG
MORPHOSYS AG
MEDIGENE AG
EVOTEC OAI AG
MWG-BIOTECH AG
MacroPore Biosurgery Inc
LION BIOSCIENCE AG
CURASAN AG
november AG
EUROFINS SCIENTIFIC S.A.
GIRINDUS AG
Epigenomics AG

Und als chartvergleich mit den größten Bios bei uns am Markt:

http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=1y&type=line&asc=log&dsc=rel&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&lSyms=I1PC.ETR+MOR.ETR+QIA.ETR+BBZ.ETR+GPC.ETR+EVT.ETR+MDG.ETR&lColors=0x000000+0x006633+0x999900+0xCC0000+0x990099+0x330099+0xFF66FF&sSym=I1PC.ETR&hcmask=
http://isht.comdirect.de/charts/large.chart?hist=3m&type=line&asc=log&dsc=rel&avgtype=simple&ind0=VOLUME&&lSyms=I1PC.ETR+MOR.ETR+QIA.ETR+BBZ.ETR+GPC.ETR+EVT.ETR+MDG.ETR&lColors=0x000000+0x006633+0x999900+0xCC0000+0x990099+0x330099+0xFF66FF&sSym=I1PC.ETR&hcmask=
Bioindex: schwarz
MorphoSys: grün
Qiagen: oliv
BB Biotech: rot
GPC Biotech: lila
Evotec: blau
MediGene: rosa

Grüße
ecki

Antworten
gamblelv:

interessanter thread o. T.

 
19.12.04 18:48
Antworten
ecki:

Pharma wird auch 2005 stark auf Biotech angewiesen

 
24.12.04 00:45
AUSBLICK 2005: Pharma wird auch 2005 stark auf Biotech angewiesen sein

FRANKFURT (dpa-AFX) - Biotechnologie-Produkte werden wegen des oftmals fehlenden Nachschubs an umsatzstarken Medikamenten für Pharmaunternehmen auch im kommenden Jahr weiter an Bedeutung gewinnen. "Die Biotech-Unternehmen verfügen über eine Vielzahl innovativer Medikamente, die sich bereits in der klinischen Entwicklung befinden, sind aber ihrerseits bei der Finanzierung umfangreicher klinischer Phase III-Studien sowie bei der Vermarktung oftmals auf die Unterstützung von Pharma-Unternehmen angewiesen", umreißt Fondsmanagerin Nicole Körtge vom dit die Beziehung beider Branchen zueinander. Einen Einstieg in die Biotech-Branche rät die Expertin allerdings nur risikofreudigen Anlegern.

MEHR NEUZULASSUNGEN BEI BIOTECHS

In den vergangenen zwei Jahren hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA nach Angaben der DZ-Bank mehr Medikamente von Biotechnologie-Unternehmen zugelassen als von Pharmakonzernen. "Besonders wichtig für die Branche war die Zulassung des Multiple-Sklerose-Medikaments Tysabri", unterstreicht Körtge. Tysabri, das Ende November in den USA von der FDA grünes Licht für die Marktzulassung erhalten hat, ist ein Konkurrenzprodukt zu Scherings Hauptumsatzträger Betaferon (USA: Betaseron) und wird von dem irischen Biotechnologie-Unternehmen Elan Corp.  und Biogen Idec  entwickelt und vermarktet. Zudem gab die FDA Mitte Dezember Sepracor ihr o.K. für die Markteinführung von Lunesta (ehemals Estorra) gegen Schlaflosigkeit.

Auch 2005 sollten Biotech-Produkte eine größere Rolle bei den Neuzulassungen spielen", erwartet die Expertin. Bei MediGene  rechnen die Analysten Thomas Höger und Patrick Fuchs von der DZ-Bank 2005 weiterhin mit positiven Nachrichten zur Umsatzentwicklung sowie zu einem weiteren Pharmadeal. "Einen attraktiven Abschluss einer Vertriebskooperation für das zukünftige Produkt Polyphenon-E erwarten wir 2005 und das Erreichen der Gewinnzone 2006", heißt es bei der DZ-Bank. Ab 2006 sollte MediGene mit Polyphenon E- ein zweites Medikament nach dem Krebsprodukt Eligard auf dem Markt haben. Neuigkeiten könnte es zudem von dem Produktkandidaten MBT-0206 geben, den MediGene 2004 von einer insolventen Münchener Biotechfirma übernommen hatte.

KURSPLUS VON IM SCHNITT 10 PROZENT ERWARTET

Körtge, die seit mehr als fünf Jahren den dit-Biotechnologie-Fonds verwaltet, erwartet durchschnittlich für die Biotech-Branche ein Kursplus von zehn Prozent. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von derzeit 25 bis 30 Prozent bezogen auf die für 2004 erwarteten Gewinne seien derzeit jedoch besonders die US-Werte schon recht hoch bewertet. Dagegen sind im Vergleich zu den amerikanischen Pendants einige deutsche Biotech-Unternehmen recht niedrig bewertet, erklärt Analyst Thomas Schiessle:. "Ein geradezu klassisches Beispiel ist GPC Biotech . Hier ist der Kurs in den USA seit der Börsennotiz an der NASDAQ um mehr als 30 Prozent gestiegen, während wir in Deutschland im gleichen Zeitraum ein Plus von um die 25 Prozent gesehen haben", erklärt der Herausgeber des Branchenkompass BioTech. Auch bei MediGene  sieht der Branchenbeobachter Nachholbedarf bei der Aktie.

KOOPERATIONEN MIT PHARMA

"Die meisten deutschen Biotech-Unternehmen haben sich 2004 deutlich weiterentwickelt", so die Experten der DZ-Bank. Zahlreiche Forschungs- und Vermarktungskooperationen sowie Beteiligungskäufe haben die Kurse der jeweiligen Biotechnologie-Unternehmen in die Höhe katapultiert. So hat sich die Aktie des Antikörper-Spezialisten MorphoSys nach dem Einstieg des Schweizer Pharmakonzern Novartis geradezu explosionsartig verteuert. Alleine in diesem Jahr hat das MorphoSys-Papier fast 250 Prozent zugelegt. Punkten konnte die im TecDAX gelistete MorphoSys auch erneut bei Schering . Mit dem drittgrößten deutschen Pharmakonzern, der derzeit 6,62 Prozent an MorphoSys hält, verlängerten die Martinsrieder ihre Kooperation in der Krebsforschung um weitere zwei Jahre. Unternehmenschef Simon Moroney peilt für 2005 einen bisher nicht genau bezifferten Gewinn an. Größter Aktionär ist die Cambridge Antibody Technology Group mit einem Anteil von 10,87 Prozent, während Novartis Pharma hält 9,06 Prozent hält.

KREBSFORSCHUNG LUKRATIV - VIELE PHARMAUNTERNEHMEN WOLLEN SICH ENGAGIEREN

Viele Pharmaunternehmen wollen gerade im lukrativen Geschäft mit Krebsmedikamenten ihr Engagement auf- oder ausbauen: "Diese Tendenz dürfte zu weiteren Beteiligungen von Pharma- an Biotech-Unternehmen führen", erwartet Fondsmanagerin Körtge. Besonders Produkte in späten Phasen der klinischen Entwicklung seien für die Pharmagrößten interessant aber oft zu teuer, unterstreicht Analyst Thomas Schiessle. In der Branche würden für zukünftige Medikamente, die beispielsweise in der Phase I der klinischen Entwicklung seien und eine eher geringe Wahrscheinlichkeit haben auf den Markt zu kommen, 50 bis 150 Millionen Dollar gezahlt. Für Phase II-Produkte müsse ein Pharmakonzern schon 100 bis 200 Millionen Dollar auf den Tisch legen. Wenn das zukünftige Medikament dann schon kurz vor der Markteinführung stehe (Phase III) würden in der Regel immerhin 150 bis 250 Millionen Dollar gezahlt, schätzen die Branchenkenner./ep/js ---Von Elke Pfeifer, dpa-AFX---
Antworten
slimmy:

LION Basislinie erhebt sich

 
07.02.05 18:42
ganz langsam glaube ich den basistrend nach oben bei LION zu erkennen, es würde Sinn machen, weil die ganze Biotech-szene zum Sprung anstetzt... habe noch billige Löwen gekauft...
Antworten
ecki:

Deutsche Pharma-Branche löst sich auf

 
27.02.05 09:01

German - Biotech & Small Pharma - Forum 1835496

 

 

Deutsche Pharma-Branche löst sich auf

Novartis startet eine neue Übernahmewelle, und Konzerne wie Bayer schauen dabei zu

Boehringer will nicht, und auch Bayer hat keine Lust. Beide Unternehmen, die zu den spärlichen Resten der deutschen forschenden Pharmaindustrie zählen, denken nicht daran, in die beginnende Schlacht um den Markt mit Generika-Medikamenten in Deutschland einzusteigen.

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis war da nicht so zurückhaltend. Er hat gerade den deutschen Generika-Anbieter Hexal für rund sechs Milliarden Euro übernommen, den Vierfachen des Jahresumsatzes. Durch diesen unerwarteten Schachzug macht Novartis-Vorstandschef Daniel Vasella seinen Konzern nicht nur zum Weltmarktführer bei Generika, sondern setzt auch "eine Welle der Konsolidierung" in der Generika-Branche in Gang, glaubt Volker Fitzner, Partner bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Price-Waterhouse-Coopers (PWC).

Damit wird das wachsende Geschäft mit Arzneimitteln, deren Patentfrist abgelaufen ist und die vergleichsweise risikofrei verkauft werden können, zunehmend den ausländischen Großkonzernen in der Branche überlassen.

"Wir sind am Anfang eines Trends", vermutet Bernd Wegener, Vorsitzender des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Die Pharmakonzerne haben erkannt, so Wegener, welch "enormes Umsatzvolumen" durch den für viele Medikamente auslaufenden Patentschutz auf die Generika-Hersteller zukommt.

Der Druck durch die Sparbemühungen im Gesundheitswesen treibt Patienten wie Ärzte dazu, zur billigeren Pille zu greifen. 2004 erreichte die Zahl der verkauften Generika-Pillenpackungen gut 54 Prozent des gesamten inländischen Pharmamarktes.

"Wir definieren in Deutschland Solidarität und Eigenverantwortlichkeit neu", stellt Ralf Reher, Leiter des Bereichs Gesundheitspolitik bei Bayer in Deutschland, nüchtern fest. Was nicht wirklich wichtig ist, muß der Kranke selbst bezahlen, heißt das. Bayer profitiert von diesem Trend durch den Verkauf von Arzneien, die es ohne Rezept gibt, dem sogenannten OTC (over the counter)-Geschäft.

Das Generika-Geschäft, das sich nur lohnt, wenn einerseits eine große Vertriebsmannschaft bereitsteht, andererseits aber die Produkte nicht von den ungeheuren Kosten der Pharmaforschung kalkulatorisch belastet werden, lockt Bayer nicht. Dabei steht eine ganze Anzahl von Firmen in Deutschland in diesem Bereich zum Verkauf.

So gilt vielen die börsennotierte Stada AG als mögliches nächstes Ziel einer Attacke. Nach einem schwierigen Jahr 2004, in dem das Unternehmen in den Sog des von der Politik verordneten Zwangsrabatts auf Medikamente von 16 Prozent geraten war, läuft das Geschäft jetzt besser. Der Preisabschlag liegt in diesem Jahr nun noch bei sechs Prozent. Stada profitiert jetzt wie die ganze Generika-Branche vom hohen Niveau der Preise für nachgemachte Medikamente in Deutschland, dem größten Generika-Markt Europas.

Interessant für einen Käufer aus der Branche könnte jetzt auch Betapharm werden, das von den Hexal-Eignern, den Brüdern Andreas und Thomas Strüngmann, schon vor einem Jahr an die Risikokapitalgesellschaft 3i verkauft wurde. Die wird es nicht ewig behalten.

Das Angebot ist also da. Aber werden die deutschen Pharmaunternehmen nicht nur verkaufen, sondern auch kaufen? "Ich kann nur hoffen", sagt Pharma-Experte Fitzner, "daß auch deutsche Unternehmen bei der Konsolidierung eine aktive Rolle spielen."

Deutsche Pharma-Branche löst sich auf (2)

Doch danach sieht es derzeit nicht aus. Zwar kaufen durchaus auch deutsche Hersteller dazu. So hat Stada gerade erst das Unternehmen Nizuhpharm im russischen Nischni Nowgorod übernommen. Doch verglichen mit den Hochseilakten der Großkonzerne ist das bestenfalls Bodenturnen.

Die Geschichte wiederholt sich. Schon bei der Fusionswelle der forschenden Pharmakonzerne in den neunziger Jahren waren die Deutschen nicht vorn dabei. Das Pharmageschäft der Hoechst AG verschwand erst im deutsch-französischen Gemeinschaftsunternehmen Aventis, der schließlich mit dem französischen Pharmakonzern Sanofi-Synthelabo verschmolzen wurde.

Die Bayer AG, noch vor zehn Jahren auf Platz eins der Pharmakonzerne, rangiert jetzt nur noch unter ferner liefen. Größter deutscher forschender Pharmakonzern ist das Unternehmen Boehringer Ingelheim auf Platz 18 der Skala.

Eine ganze Reihe von Mißgeschicken hat die heimische Pharmabranche, einst respektvoll "Apotheke der Welt" genannt, ins Abseits getrieben. Ursachen des Abstiegs sind nicht nur Mißmanagement und schlichtes Pech, wie im Falle Bayer, bei dem Sicherheitsbedenken bei einem Medikament über Nacht gleich 30 Prozent vom Umsatz wegbrechen ließen, sondern auch zu geringer Forscherfleiß. Bis Mitte der neunziger Jahre hat die Branche zu wenig in Forschung und Entwicklung neuer Medikamente investiert, ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung. Statt dessen hätten die Unternehmen lieber Lizenzen von ausländischen Konzernen gekauft, um die eigene Produktpipeline mit neuen Medikamenten zu füllen.

Auch die Politik in Deutschland hält die Branche nicht für hilfreich: "Die Wirtschaftspolitik in Deutschland will einerseits Innovationen fördern, andererseits kassiert die Gesundheitspolitik die Patente, klagt Bayer-Mann Reher: "Wir vermissen eine abgestimmte Politik", sagt er.

Diese Versäumnisse und Fehler rächen sich jetzt bitter. Bislang dienten die Geschäfte mit hochpreisigen neuen Medikamenten als Geldmaschinen für die Unternehmen. Innovative Medikamente steigerten den Gewinn, belebten den Cash-flow, waren gut für den Aktienkurs und ließen die erfolgreichen Konzerne aktiv bei Übernahmen werden. Jetzt, wo die große Zeit der Blockbuster dank fortschreitender Kenntnisse bei der Medikamentenentwicklung möglicherweise zu Ende geht, können die Unternehmen dank voller Kassen ihre Strategie ausweiten.

Sie sehen in den Generika eine gute Möglichkeit, das Geschäft auszubauen und risikoarm, wenn auch keine Spitzenrenditen zu erzielen, so doch gutes Geld zu verdienen. Neben Novartis gilt Sanofi-Aventis als schwer interessiert an diesem Bereich. Er will in fünf Jahren in die Spitzengruppe der Generika-Hersteller vorstoßen. Bislang spielen die Franzosen auf diesem Markt keine große Rolle.

Dem Beispiel der Schweizer folgend hat Sanofi eine Marke revitalisiert, die künftig als Dachmarke für die Generika-Mittel des Konzerns gelten soll.

Was für Novartis die Marke Sandoz ist, wird künftig für Sanofi die Marke Winthrop sein, die einst zum Ölkonzern Total gehörte. Die Marke Hoechst, in Deutschland nicht unbekannt, war den Franzosen dazu nicht gut genug.

Artikel erschienen am 27. Februar 2005

http://www.wams.de/data/2005/02/27/545095.html?s=1

Antworten
iceman:

Hugin-Ad hoc: Epigenomics AG

 
02.05.05 09:28
Hugin-Ad hoc: Epigenomics AG
          §02.05.2005 08:13:00
                              §
          §
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Hugin Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG: Joint venture: Epigenomics AG: EPIGENOMICS UND QIAGEN STARTEN STRATEGISCHEZUSAMMENARBEIT IN DER DNA-METHYLIERUNG

Ad hoc - Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- -------------- Führende präanalytische Lösungen für Methylierungsanalyse mit Fokus auf den In-Vitro molekulardiagnostischen und pharmakodiagnostischen Markt.

Berlin und Venlo, Niederlande - 2. Mai 2005 - Die Epigenomics AG (Frankfurt, Prime Standard: ECX) und die QIAGEN N.V. (NASDAQ: QGEN; Frankfurt, Prime Standard: QIA) haben heute den Beginn einer strategischen Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung und Einführung eines Portfolios für die präanalytische Probenvorbereitung als Goldstandard für die DNA-Methylierungsanalyse bekannt gegeben. Es wird erwartet, dass das gemeinsam entwickelte Produktportfolio vollständige und validierte präanalytische Lösungen für die präklinische Entwicklung bietet und darüber hinaus über volle Kompatibilität für die Anwendung in der in-vitro Diagnostik (IVD) verfügen wird. Die Zusammenarbeit bündelt Epigenomics Technologieführerschaft in der Methylierungsanalyse einschließlich der Bisulfit-Behandlung von DNA mit QIAGENs führender Marktposition in der Life-Science- und Molekulardiagnostik für Produkte und Technologien zur präanalytischen Probenvorbereitung. Vorrangiges Ziel der Zusammenarbeit ist es, aus diesen innovativen Technologien die leistungsfähigsten und zuverlässigsten Komponenten für diagnostische Sets zu entwickeln. Die Bisulfit-Behandlung der DNA, eine Technologie, in der Epigenomics weltweit führend ist, ist ein entscheidender und zeitintensiver präanalytischer Schritt, um die Analyse der DNA-Methylierung auf den derzeit üblichen Nachweisplattformen zu ermöglichen. Die Bisulfit-Behandlung ist eine integrierte, chemisch-komplexe Modifikation der DNA nach der Entnahme, Stabilisierung und Reinigung der Probe. Im Rahmen der Vereinbarung hat QIAGEN eine weltweite Exklusivlizenz zur Entwicklung und Herstellung sowie zum Vertrieb und Verkauf von präanalytischen Produkte mit Bisulfit-Behandlungstechnologie für Forschungszwecke erhalten. Im diagnostischen Bereich wird QIAGEN eigenständige präanalytische Produkte mit Bisulfit-Behandlungstechnologie zur Verwendung mit Epigenomics-eigenen Technologien und Produkten vermarkten und vertreiben. Darüber hinaus erhielt QIAGEN die weltweit exklusiven Nutzungsrechte an Epigenomics MethyLight-Assay-Technologie für Forschungszwecke und plant die Entwicklung der ersten standardisierten Reagenzienlösungen für die Analyse von Methylierungsmustern. Im Rahmen einer zusätzlichen OEM-Vereinbarung wird QIAGEN Epigenomics mit Set-Komponenten als präanalytische Basis für Epigenomics wachsende Pipeline von führenden Molekulardiagnostika beliefern. Alle im Rahmen der Vereinbarung entwickelten Produkte werden unter einem gemeinsamen Markenzeichen vermarktet. Mit der Markteinführung erster Produkte wird für das Jahr 2006 gerechnet. Vereinbarungsgemäß wird QIAGEN an Epigenomics vorab eine Technologiezugangs- und Konzessionierungsgebühr leisten sowie Lizenzgebühren auf Umsätze aus den Verkäufen von Forschungsprodukten. Weitere finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben. Kontakt: Epigenomics Oliver Schacht (CFO) +49 (0) 30-24345-0 Hong Thieu (VP Corporate Affairs & IR) +49 (0) 30-24345-0 QIAGEN Peer M. Schatz (CEO) +49 (0) 2103 2911 702 Dr. Solveigh Mähler (Director of Investor Relations) +49 (0) 2103 2911 710

--- Ende der Ad-hoc Mitteilung --- WKN: A0BVT9; ISIN: DE000A0BVT96; Index: CDAX, Prime All Share, TECH All Share; Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Börse Berlin Bremen, Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg, Freiverkehr in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse Stuttgart;

Gruss Ice
German - Biotech & Small Pharma - Forum 1921499
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ecki:

Biotech-Branche wird erwachsen

 
19.08.05 23:01
Top-Thema
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19.08.2005 11:37
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Biotech-Branche wird erwachsen
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Auf der Biotechnologiemesse Biotechnika in Hannover ist die Stimmung gut. Insgesamt 900 Unternehmen wollen vor allem eines beweisen: Dass man mit Biotechnologie nicht nur Geld verbrennt, sondern Geld verdient.
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Da arbeitet sich eine Branche aus den Kinderschuhen raus: Nach einer Studie der Wirtschaftsprüfer Ernst & Young stieg der Gesamtsatz in der Biotechnologiebranche im vergangenen Jahr um sieben Prozent auf 1,03 Milliarden Euro. Die Verluste schrumpften von 549 Millionen auf 486 Millionen Euro.

Die Zahlen sind für die Aussteller auf Europas größter Biotechnologiemesse Biotechnika Grund genug, Optimismus zu versprühen. Die Branche stabilisiere sich, meinen Marktbeobachter. Inzwischen zeige sich "das Potenzial einer Schlüsseltechnologie", ließ die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) am Rande der Messe verlauten.

Ziel sei, zu beweisen, "dass sich mit Biotechnologie nicht nur Geld verbrauchen, sondern auch viel Geld verdienen lässt", sagte DIB-Vorstandsmitglied Alexander Olek. Und die Ziellinie sei schon zu erkennen. Wenn erst die ersten Medikamenten aus den Biotech-Laboren auf den Markt kämen, werde sich die Branche schlagartig verändern.
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Größter Aussteller Deutschland
Die Biotechnika in Hannover findet seit 1985 alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr haben sich rund 900 Aussteller zu Europas größten Biotechnologiemesse eingefunden. Die Schau vom 18. bis 20. Oktober will unter dem Motto "Biotech meets Business" die vielfältigen industriellen Anwendungen der Branche. Zu den Schwerpunktthemen gehört das Human Genome Projekt, Gentherapie und- diagnostik, Pharmazeutika/ Impfstoffe sowie kombinatorische Chemie/ Biochemie.

Deutschland als größter Aussteller ist den Angaben zufolge mit 650 Firmen vertreten (2003: 666). Bedeutendste ausländische Messeteilnehmer sind Großbritannien, die Schweiz, die USA und Russland. Mit Taiwan wird es erstmals bei einer Biotechnika einen strategischen Partner der Leistungsschau geben.

Biotech-Aktien profitieren
Die optimistische Stimmung auf der Messe färbt auch auf die Aktien der Biotechnologie-Branche ab. Wie bereits am Vortag gehören die Biotech-Titel zu den größten Gewinnern. An der Spitze des TecDax stehen GPC Biotech mit einem Plus von 3,48 Prozent, gefolgt von Morphosys, Qiagen und Medigene.
http://boerse.ard.de/content.jsp?go=meldung&key=dokument_118726
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Totho:

Heute minus 12 %, wie seht ihr die weitere Ent-

 
31.10.05 15:10
wicklung bei Epigenomics? War schon bis 7,7 drinnen, bin dann Gott sei Dank raus und nun bin ich wieder beim früheren Einstiegskurs.
Überlege ein neuerliches Invest nach Beobachtung der nächsten Tage/ Wochen.
Antworten
iceman:

Vielleicht hilft Dir: Hugin-Ad hoc: Epigenomics AG

 
31.10.05 15:19
Hugin-Ad hoc: Epigenomics AG
Finanzen.net

                    §
          §

Hugin Ad-hoc-Meldung nach § 15 WpHG: Vertrag: Epigenomics AG: Epigenomics AG: Studie über Tamoxifen-Behandlungs-Prognosetest ohne schlüssiges Ergebnis

Ad hoc - Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch Hugin. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich. -------------------------------------------------- --------------

Berlin, Deutschland und Seattle, WA, USA - 31. Oktober 2005 - Epigenomics AG (Frankfurt, Prime Standard: ECX), ein Molekulardiagnostik-Unternehmen, welches Tests basierend auf DNA-Methylierung entwickelt, hat heute bekannt gegeben, dass nach dem planmäßigen Abschluss einer Blindstudie für ihren Tamoxifen-Behandlungs-Prognosetest die Markerkandidaten aus technischen Gründen nicht unabhängig validiert werden konnten. Die Entwicklung des Tamoxifen- Behandlungs-Prognosetests dient der Vorhersage der Rückfallwahrscheinlichkeit bei Brustkrebspatienten. Eine erste Analyse der Daten deutet stark auf die verwendeten technischen Protokolle als Ursache hin und weniger auf die Marker selbst. Ferner weisen die gesammelten Daten auf Abweichungen bei der Qualität und der Konzentration der eingesetzten DNA dieser Proben hin, die eine ungewöhnlich hohe Probenausfallrate zur Folge hatten. Hingegen konnten die Biomarker bei Ausschluss der Proben mit niedriger DNA-Konzentration beobachtet werden. Diese Feststellung wird durch überzeugendes klinisches Datenmaterial untermauert, da der in der Studie verwendete Biomarker PITX2 bereits vorher in einer Reihe unabhängiger Studien mit rund 1.200 Patienten identifiziert und validiert werden konnte. Epigenomics und Partner Roche Diagnostics arbeiten derzeit gemeinsam an der Datenanalyse und an weiteren Versuchen. Epigenomics rechnet damit, höchstens wenige Monate zur Untersuchung und erfolgreichen Bewältigung der technischen Aspekte zu benötigen, sowie dann innerhalb von weiteren 6 bis 9 Monaten eine Studie erfolgreich durchzuführen, um die Situation zu lösen. Roche Diagnostics verfügt im Rahmen ihrer Entwicklungskooperation mit Epigenomics bei der Entwicklung von vielfältigen Diagnostik-Produkten über eine Lizenzoption für den Tamoxifen-Behandlungs-Prognosetest. Informationen über Epigenomics Epigenomics ist ein Molekulardiagnostik-Unternehmen mit einem Schwerpunkt auf der Entwicklung neuartiger Produkte für die Krebsdiagnostik. Durch den Nachweis und die Auswertung von DNA-Methylierungsmustern können die Tests von Epigenomics eine Diagnose der Krankheiten im Frühstadium liefern und Ärzten bei der Auswahl einer passenden Behandlungsmethode helfen. Epigenomics arbeitet zusammen mit Roche Diagnostics an der Entwicklung verschiedener diagnostischer Projekte für die Krebsdiagnostik. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und eine 100 %ige Tochtergesellschaft in Seattle (USA). Weitere Informationen sind auf der Website des Unternehmens unter www.epigenomics.com zu finden. # # # Rechtlicher Hinweis Diese Veröffentlichung enthält im Hinblick auf die Epigenomics AG und ihre geschäftlichen Aktivitäten ausdrücklich oder implizit zukunftsgerichtete Aussagen. Solche Aussagen schließen gewisse bekannte und unbekannte Risiken, Unwägbarkeiten und andere Faktoren ein, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die tatsächliche finanzielle Situation oder tatsächliche Entwicklungen und Leistungen der Epigenomics AG erheblich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen erwarteten oder angedeuteten abweichen. Die Epigenomics AG macht diese Mitteilung zum Datum der heutigen Veröffentlichung und beabsichtigt nicht, die hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf der Grundlage neuer Informationen, künftiger Ereignisse oder aus anderen Gründen zu aktualisieren.

Epigenomics AG Alexander Olek (CEO) Hong Thieu (VP COrporate Affairs & IR) +49 30 24345 0 Halsin Partners Mike Sinclair +44 (0) 870 747 0880 Heike Heinrichs +49 (0) 89 2555 0650 --- Ende der Ad-hoc Mitteilung --- WKN: A0BVT9; ISIN: DE000A0BVT96; Index: CDAX, Prime All Share, TECH All Share; Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurter Wertpapierbörse, Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Börse Berlin Bremen, Freiverkehr in Börse Düsseldorf, Freiverkehr in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg, Freiverkehr in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse Stuttgart;
Quelle: Finanzen.net   31.10.2005 08:01:00

Gruss Ice

Antworten
Totho:

Danke, aber die kenne ich schon. Deshalb frage ich

 
31.10.05 15:34
ja, ob es Sinn hat die nächsten Wochen mal wieder einzusteigen. Es ist ja deshalb nicht alles gleich Scheiße wegen dieser Meldung.
Antworten
grace:

ECX.DE -kaufen- 5,60 stop 5,40, proben verschmutzt

 
31.10.05 17:13
und messknecht falsch eingewiesen. es riecht nach sabotage. ein glänzendes produkt soll nicht zum leuchten gebracht werden
doppelter boden
Antworten
grace:

ECX.DE weiter kaufen 5,79

 
31.10.05 18:51
Börsenplatz Stuttgart
Realtime-Taxe: Geld: 5,61 Vol. -
Brief: 5,79 Vol. -
Taxierungszeitpunkt31.10.2005§18:43:54 Uhr
akt. Spread 0,180
      Last§5,57   Vol. 405
  Kurszeit31.10.2005§16:42:00 Uhr
Antworten
martin30sm:

Epigenomics - Kaufkurse? Technische Reaktion?

 
04.11.05 15:06
Hat jemand eine Meinung?
Antworten
baanbruch:

Ja sicher !

 
19.11.05 01:10

Ich z.B.


Äussere hier schon seit Monaten meine Meinung zu dem
Neuemmissions-Dreck. Aber es wird immer genug Masochisten geben.

Jedenfalls haben sich meine Erwartungen bewahrheitet.

Antworten
martin30sm:

Technische Korrektur bis ca. 6 Euro zu erwarten

 
22.11.05 19:49
Morgan Stanley - Epigenomics "overweight"  


13:12 22.11.05  


Alle Aktien in dieser Nachricht: EPIGENOMICS AG  


Die Analysten von Morgan Stanley stufen das Wertpapier von Epigenomics (ISIN DE000A0BVT96/ WKN A0BVT9) nach wie vor mit "overweight" ein.

Die Unternehmensaktie habe in letzter Zeit an Wert verloren, da sowohl hinsichtlich des Managements als auch der Technologie von Epigenomics Bedenken bestehen würden. Die Analysten von Morgan Stanley seien allerdings weniger skeptisch, zudem sei noch vor Jahresende mit positiven Impulsen für die Unternehmensaktie zu rechnen. So werde Roche voraussichtlich Ende November eine Entscheidung bezüglich der weiteren Entwicklung von "Tamoxifen" treffen.

Nach einem EPS von -0,75 EUR im bereits beendeten Geschäftsjahr 2004 würden die Analysten für das Geschäftsjahr 2005 ein EPS von -0,65 EUR erwarten. Das Kursziel sehe man bei 18,00 EUR, kurzfristig sei mit einem Aktienkurs zwischen 2,00 EUR und 10,00 EUR zu rechnen. Bei einem Investment zum momentanen Zeitpunkt halte man das Chance-Risiko-Verhältnis für attraktiv.

Auf dieser Grundlage halten die Analysten von Morgan Stanley an ihrem Rating "overweight" für die Epigenomics-Aktie fest.

Antworten
martin30sm:

Hab mir heute ein Paket von Epigenomics gegönnt.

 
22.11.05 21:59
Die nächsten Tage werden sehr interessant. Rechne noch diese Woche mit einer Mindestkorrektur bis Eur 5,20 - 5,50.
Antworten
martin30sm:

Schönes Plus heute bei guten Umsätzen o. T.

 
23.11.05 15:02
Antworten
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